Monatsarchiv: Januar 2017

Update zu Neues Jahr

Letzte Woche war sehr arbeitsintensiv, daher habe ich wenig Neues gemacht, auch wenig gelesen, das hab ich erst gestern erledigt. Die Kurzgeschichte habe ich gestern Abend geschrieben, aber erst heute ins Blog getragen, schließlich ist das Abtippen ja auch schon eine Art erste Überarbeitung.

Neues habe ich an Rezepten ausprobiert, wie schon im Blog veröffentlicht das Schwedische Fischgericht – und gestern mein erstes Soufflé. Ich war ein wenig „underwhelmed“ – unterwältigt. Essbar? Na klar, Käse, Ei, Lauch, Walnüsse – was sollte schon schiefgehen?

Es ging sogar einigermaßen auf und fing ganz leicht an, zu bräunen, als ich es herausholte. Geschmacklich war nix dran auszusetzen. Aber es füllte so gar nicht. Ich hatte die Menge für zwei Personen gemacht, die Backzeit daher leicht reduziert. Die Menge hätte trotzdem zwei Personen reichen sollen. Ich habe sie allein gegessen. Und habe noch hinterher etwas gebraucht, um nicht gleich wieder Hunger zu haben.

Lecker war es aber schon. Und wenn man nicht ständig den Backofen aufreißt, fällt auch nix zusammen.

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Man kann nicht 52 mal hintereinander eine schlechte Kurzgeschichte schreiben (4)

Der Bücherwurm

Sie hatte ein Rascheln gehört. Irgendwo hier! Sie griff nach einem der Bücher von einem der Stapel mit ungelesenen Büchern. Es raschelte nochmal, dann war es still.

Sie räumte die Bücher aus dem Regal. Erst vom ersten Brett. Dann wieder meinte sie, das Rascheln wäre von weiter oben gekommen und sie räumte nach und nach alle Regalbretter frei. Vorsichtig legte sie den letzten Stapel hinter sich auf den letzten freien Fleck auf dem Boden.

Nichts. Nicht mal Staub – so dicht hatten die Bücher im Regal gelegen. Es waren wirklich verdammt viele Bücher! Sie sollte mehr lesen. Stattdessen trieb sie sich lieber im Internet herum. Und damit nicht genug: Wenn ihr im Internet ein Buch interessant erschien, schaute sie gleich nach, ob sie es günstig gebraucht im Netz bekam. Meist war das der Fall.

Es waren gut und gerne 500 Bücher hinter ihr auf dem Boden. Sie seufzte. Nun musste sie wieder alle dort ins Regal bringen. Ihr Blick wanderte zurück zum Regal. Da raschelte es wieder. Dieses Mal kam es aber nicht vom Regal, sondern aus Richtung der Bücher am Boden.

Sie nahm jeden Stapel auseinander: Nichts. Dabei wunderte sie sich immer wieder darüber, welche merkwürdigen Bücher sie sich mal gekauft hatte. Einige waren auch geschenkt. Oh, stimmt – DAS war geliehen. Sie griff sich das Buch vom Stapel. Da war noch das Lesezeichen drin an der Stelle, an der sie aufgegeben und das Buch zurück auf den Stapel ungelesener Bücher gelegt hatte. Inzwischen war es ein ganzes Regal! Wie hatte es dazu kommen können?!

Nun, der nächste Tag war ein Samstag, sie ging zur Post, zwei Sendungen abholen, bestellte Bücher. Und dann war da noch der Öffentliche Bücherschrank in der Nähe. Schon wieder neue Bücher! Sie griff auch dort ein paar heraus. Langsam ahnte sie, wie es so weit kommen konnte. Sie hatte doch wirklich genug zu lesen daheim, warum dieser Hunger auf neue Bücher?

Sie kam nach Hause und räumte ihre Beute ein. So, nun war Schluß! „Kein Platz mehr im Regal!“

„Dann kauf ein neues Regal, aber pronto!“

„Warum sollte …,“ sie brach mitten im Satz ab. Wer hatte da gerade die Anweisung gegeben, ein neues Regal zu kaufen?

„Weil mir das alte Zuhause zu eng wird!“ Aus den Büchern formte sich ein Gesicht – ein runder Kopf, mit ein paar Borsten darauf,

Ein riesiger, runder Kopf! Sie trat einen Schritt zurück, stolperte über einen der heute abgeholten Kartons und fiel auf den Hintern!

„Was denn, was denn, noch nie einen Bücherwurm gesehen?“

„Ähm, sind die normalerweise nicht kleiner und leben vom Papier der Bücher?“

„DAS  sind nur Käfermaden, ICH gehöre der Art der serpens libris gigantomalis an! Diese Spezies lebt in Stapeln ungelesener Bücher – wir SIND die ungelesenen Bücher, sobald eine gewisse kritische Masse überschritten wird. Daher brauche ich auch ein zweites Regal – ich bin doch heute wieder gewachsen!“

„Oh,“ sie musste dies erstmal verdauen. „Heißt das, wann immer ich Bücher neu anschaffe, wächst du?“

„Exakt. Ideale Lebensbedingungen hier: Bücherliebhaber ohne genügend Zeit zum Lesen – das lässt mich groß werden!“

Sie hatte sich jetzt gesamnelt, sprang aus dem Zimmer. Glücklicherweise war das ihr bis auf die Bücher ungenutzter Raum! Die Tür schloss sie sicherheitshalber ab.

Jetzt konnte sie erstmal in Ruhe ins Internet. Vielleicht gab es bei amazon ein Buch darüber, was man gegen diese Art Bücherwürmer tun konnte.

„Vergiss nicht, das Regal zu bestellen!“ klang es aus dem verschlossenen Raum.

Nun, sie fand nichts bei amazon, nichts bei Hugendubel und auch nichts bei Weltbild. Na klar, die lebten ja auch alle gut von ihren Buchkäufen. Denen lag gar nicht daran, dass sie aufhören könnte.

Sie googelte „serpens libris gigantomalis“. Tatsächlich, da gab es eine Seite im Netz.

„Haben Sie einen Wurmbefall?

Kleiner Test:

  1. Können Sie nicht aufhören, Bücher zu kaufen und sie dann ungelesen auf einen Stapel zu legen?
  2. Kommt es Ihnen so vor, als führten Ihre ungelesenen Bücher ein Eigenleben?
  3. Raschelt es manchmal im Regal?
  4. Ist das Regal unerklärlich staubfrei?

Haben Sie viermal mit „Ja“ geantwortet? Dann sind sie mit serpens libris gigantomalis infiziert.“

Es folgten mehrere Absätze über den Ursprung der Infektion, den idealen Lebensraum, den Lebenszyklus dieser Kreaturen („sie sterben oft erst mit ihrem Wirt“).

„Doch jetzt zum Wichtigen: Wie wird man die Biester los?

Nun, es gibt nur einen Weg: KAUFEN SIE KEINE NEUEN BÜCHER! GAR KEINE!! Lesen Sie nach und nach die alten. Oder noch besser, geben Sie die Stapel gleich ganz weg.

Nur so kann man den Wurm aushungern. Aber das Wichtigste lesen Sie in meinem Buch „Anti-SGL-Kur“. Kaufen Sie hier.

Sie klickte auf hier. Ein großes, rotes Fenster mit fetten schwarzen Buchstaben poppte auf:

„Ich hatte doch gesagt, kaufen Sie KEINE NEUEN BÜCHER! Gehen Sie und holen Sie sich ein Buch aus dem Regal!“

Gut, das würde Ihr nicht wieder passieren. Die Botschaft war angekommen. Sie schloss das Zimmer auf. Der Wurm schaute sie an. „Schon wieder da?“

Sie griff nach einem Krimi – Krimis lasen sich immer schnell. Sie wollte gerade das Buch aus dem Stapel ziehen.

„Nee – Krimis sind immer so langweilig. Am Anfang stirbt einer, dann wird ein Haufen Fragen gestellt und plötzlich weiß der Ermittler, wer der Täter ist.“

Stimmte auffallend. Vielleicht legte sie deswegen Krimis so gern nach ein paar Seiten weg. Mmh – mal sehen, da liegen noch historsiche Liebesromane. Leichte Kost für den Anfang.

„Nee, Liebesgeschichten sind auch langweilig, erst finden sich beide ganz attraktiv, dann hassen sie sich, irgend etwas Dummes passiert (einer von beiden wird verletzt oder krank) – und schließlich fallen sie sich um den Hals.“

Stimmte schon wieder. Vielleicht doch besser einen Fantasy-Schmöker mit klassischer Queste?

Auch hier erklangen Einwände, wiesen daraufhin, dass mit dem „Herrn der Ringe“ bereits alle Questen vorgezeichnet seien.

Ein Science-Fiction? War entweder so düster, dass sie deprimiert das Buch weglegen würde, oder so technisch, dass sie frustriert vom Jargon, das Buch auch weglegen würde.

Sie ging zurück zum Computer. So kam sie nicht weiter. Dort hatte sich die Botschaft geändert:

„Hat der Wurm sie überredet, dass Sie keine Lust auf irgendeine der Geschichten haben? Lassen Sie sich nicht entmutigen! Greifen Sie blind ein Buch heraus!“

Sie ging wieder zum Regal, schloss die Augen und griff nach einem Buch.

„Kunstgeschichte der Welt, ein kurzer Abriss“ versprach der 800-Seiten-Wälzer. Na, versprechen konnte man sich ja mal. Aber wieso um aller Welt hatte sie DAS mal gekauft? Musste ein Füllbuch in einer Zweitausendundeins-Lieferung gewesen sein.

Nein, so wurde das nichts. Zurück zum Computer.

„Hat der Wurm Ihnen ein langweiliges Buch andrehen wollen? Gut, dann müssen wir stärkere Waffen auffahren! Nehmen Sie an einer Buch-Challenge teil. In einem Jahr müssen Sie aus Ihrem Stapel ungelesener Bücher Werke aus den folgenden Kategorien gelesen haben, die Reihenfolge bestimmen Sie:“

Die Website listete 60 Kategorien auf:

„Ein von einer Frau geschriebener Krimi.

Eine Biographie über einen Mann, der schon mindestens 100 Jahre tot ist.

Ein von einem Paar geschriebenes Buch …“

und so ging es weiter und weiter.

Sie druckte sich die Liste aus und ging ans Regal:

Ein von einer Frau geschriebener Krimi – da! Nicht ganz leicht, das Buch aus dem Stapel zu lösen, aber damit hatte sie ihr erstes Buch.

Sie nahm sich alle paar Tage eine neue Kategorie vor, las im Urlaub manchmal ein Buch am Tag – und zusammen mit dem Verbot, neue Bücher zu kaufen (sie vermied alle Buchläden und folgte auch keinem Link zu einem InternetBuchhandel mehr) funktionierte es tatsächlich. Ihr Vorrat an ungelesenen Büchern schmolz langsam aber stetig dahin, und das Rascheln oder gar der Wurm kehrten nicht wieder.

 

Book-Challenge – Buch Nr.5

Christopher Moores bekanntestes Werk ist wohl „Die Bibel nach Biff“, doch das habe ich schon vor langer Zeit gelesen, danach habe ich mir einen Vampirroman von ihm gekauft, den ersten in der Reihe, den ich auch schon ewig und drei Tage gelesen habe – nicht das beste und nicht das Witzigste Buch, das ich je gelesen habe.

Trotzdem habe ich Teil zwei noch hier (aber nicht Teil drei) – „Liebe auf den ersten Biss“. Hatte das auch schon angefangen und war ungefähr 100 Seiten vor dem Ende, als ich beschloss, dass es mir nicht wirklich gefiel.

Ich wollte es jetzt im Rahmen der Challenge zu Ende lesen,  ein Buch mit einem überwiegend blauen Cover. Und das habe ich auch getan – allerdings musste ich von vorne anfangen, weil ich einfach nicht mehr wusste, was alles passiert war. Hahaha, da habe ich mich selber schön reingelegt, dachte ich noch.

Aber ich stellte fest, mit dem zweiten Lesen gefiel es mir besser. Oh, der Anfang, die ersten drei bis sieben Kapitel waren immer noch schrecklich – der Autor gehört zu der Sorte Männer, die nie erwachsen werden und hat seinen männlichen Hauptdarsteller daher als 19jährigen gewählt, dem vor allem der Sinn nach Sex steht. Ich bin nicht prüde genug, dass mich die Erwähnung von „ficken“ und „Schwanz lutschen“ dazu bringt, ein Buch zu verbrennen, war aber nach einiger Zeit wieder leicht gelangweilt. Doch dann wurde es doch noch interessant.

Die Handelnden:

Die junge Vampirin aus Teil 1: Jody

Ihr in Teil 1 noch lebendiger tagaktiver Helfer, der Supermarkthelfer Tommy.

Elijah, ein 800jähriger Vampir, der gewisse Regeln für das Vampirsein aufgestellt hat, sich mit Jodys Umwandlung aber selber nicht mehr dran hielt.

Die neue tagaktive Helferin: Abby, Goth, 16, Byron-Fan

Die ehemaligen Kollegen von Tommy, die „Barbaren“

Eine blauhäutige Nutte

Nebenfiguren: Der Kaiser von San Francisco, die beiden korrupten Polizisten Rivera und Cavuto, der Obdachlose William und sein fetter Kater sowie Jared, der schwule Freund von Abby.

Was ich an diesem Buch mag ist u.a., dass Moore, der noch mindestens zwei andere Reihen am Start hat (eine Dämonenreihe und eine, die sich mit einem Mann beschäftigt, der jetzt der Tod ist) – und einige Figuren in mehreren Reihen auftreten lässt. Rivera z.B. habe ich schon in einem Dämonenroman gefunden, der Tod hat hier einen Cameo-Auftritt als Geschäftsmann und der Kaiser von San Francisco ist auch in der Tod-Reihe unterwegs mit seinen beiden Hunden.

Was mich störte: Die Geschichte ist nur kurz, nur 303 Seiten. Davon wird viel zu viel mit Sex verschwendet, so dass ich beim ersten Versuch eben aufgegeben habe und beim zweiten auch nach 66 Seiten ein kleines Päuschen einlegte.

Was mich noch störte: Der Übersetzer hat geschlurt. Es gibt nun mal keine Entsprechung vom englischen Wortspiel mit dem Wort Cock, so dass auf S. 162 der Dialog auf Deutsch irgendwie bizarr wirkte:

„Ich so: >>Was soll der Scheiß, Biker? Was macht Ihr da?<<

Und einer von denen so::>>Isr bald das Jahr des Hahns.<<

Und ich so: >> Werd bloß nicht ordinär, du schmieriger Penner, Hol dein Ding raus, und du kriegst von mir Pfrfferspray in dir Fresse, bis du grinst.<<“

(Auszug aus einem Tagebucheintrag von Abby, der Stil von Moore ist flüssiger und nicht derartig kleinmädchenhaft.)

Hier gibt es im Deutschen keine Zweideutigkeit … Es geht um Hähne, Gockel, männliche Hühner. Wieso sie das so ordinär findet, weiß man erst, wenn man auf den englischen Originaltext zurück greift. Ich hätte das als Übersetzer vermutlich ganz gelassen – denn einfach die wörtliche Übersetzung funktioniert hier nicht. Und ein ähnliches Wortspiel fällt mir gerade nicht ein. Vielleicht Katze – Muschi … Aber nicht mit Schwanz und Cock …

Es ist nur die EINE unsaubere Stelle, aber so etwas bringt den Leser aus dem Lesefluss und stört.

Christoper Moore,

Goldmann Manhattan

Liebe auf den ersten Biss

Übersetzer Jörn Ingwersen

Erscheinungsjahr:2008 auf deutsch, englische Ausgabe 2007

Bewertung: 3 von 5 Kokosnüssen, weil ich heute großzügig bin

 

 

Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (4) – Haus an Haus

Hier in Hannover ist, wie in fast allen Großstädten, innenstadtnah Haus an Haus gebaut. In meiner Straße gab es dazu in den Jahren um 1929/30 ein Revival des Stils Backsteingotik. Die Häuser wurden als Blöcke und nicht als Einzelbauwerke errichtet.

Das ging so weit, dass ich, als ich 1997 in eine ebensolche Häuserzeile in einem Stadtteil zog, aus der Wohnung des Nachbarhauses das Besteck auf dem Teller klirren hörte. Es war nur eine Halbsteinwand eingezogen.

Jetzt wohne ich in einer anderen Gegend, innenstadtnäher, und der Block in dem ich wohne, sieht eben auch aus „wie aus einem Guß“. So wie meine Straße sehen viele Straßen hier in Hannover aus.

Hier ist ein Beispiel für eine solche Häuserreihe aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. (Auf dem Foto links) In meiner Straße.

Ein weiteres Beispiel dieser Architekturform ist ein altes, ehemaliges Energiegebäude, das zu einem modernen Bürogebäude umgestaltet wurde, aber die alte Hülle erhalten hat. Man beachte die hübschen Verzierungen AUS ZIEGEL an der Stirnseite!

Aber mein einschneidendstes Erlebnis beim Thema Haus an Haus hatte ich 1997 im Dezember, in der Wohnung mit der Halbsteinwand, ich war dort gerade eingezogen.

Mein Schlafzimmer grenzte an das Wohnzimmer der Wohnung im Nachbarhaus – und die gute Frau auf der anderen Seite war schon ein wenig lebensälter – und schwerhörig. So kam ich am ersten Adventssonntag in den unvergleichlichen Genuss der Kinderchöre auf NDR 1*, die Weihnachtslieder sangen. Nicht gerade das, worauf ICH meinen Radiowecker stellen würde. Und schon gar nicht an einem Sonntag Morgen.Ich denke, dass mein Freund und ich (damals war ich noch bemannt) alles dazu getan haben, dass wir uns für diese Geräuschkulisse revanchierten. Habe ich schon mal erwähnt, dass Sex nicht geräuschlos ablaufen muss?

*NDR 1 Niedersachsen spielt noch zu 15 % Schlager *hurr*

 

Shop around the world – recipe blog hop by Bacon

Moroccan Orange-salad

serves four

6 oranges

a bag or package of dried dates (about 12)

almond flakes

cinnamon to taste (we leave it out)

mint leaves

orange blossom water, if you cannot get that, use Cointreau, like we do

Cut away all the peel (including the white) from the oranges, segment it (and leave the skin of the segments out) and use only the skinned segments. Finely dice the dates. Add both into a bowl, and use as much almond flakes as you like – some people use more the matchstick variety, whatever you use, remember, even if you love almonds, it’s an ORANGE salad. Finely slice stripes from the mint leaves.

If you use cinnamon, mix it in with the fluid, we leave it out, and we use Cointreau, enough to make the dry dates palatable.

This goes down well as a dessert without being artificially sweetened. No sugar, no honey, no syrup …

It still has enough sugar in the dates and the oranges and the Cointreau! And some extra calories in the almonds (they are fatty).

Costs:

2,49  € for the oranges (1 kg) 1kg= 2lb 3.273965oz (American pounds, English ones are still different)

2,49 € for the dates (organic quality by Kluth) 200 g (a fifth of the amount up)

1,79 € for the pot of mint (plant)

1,39 € for 100 g Californian almond flakes of which you might use about one half (price for a tenth of the amount of the oranges)

That is 8,16 € or 8,73 $ for the whole salad or 2,04 €/2,19  $ per serving

Oranges and almonds are probably cheaper in the US …

 

 

Simon Hopkinson’s Jansson’s temptation

Für das Rezept muss ich auf den Guardian verlinken, copyright gilt auch für Rezepte aus Kochbüchern und Zeitschriften … meist allerdings nicht für das „von meiner Oma“-Familienrezept.

Ich wollte endlich mal ein ONE-POT-Rezept machen, das auch wirklich nur EIN Kochgeschirr benutzt und in dieser Mini-Serie im Guardian stieß ich auf dieses Rezept mit schwedischem Fisch aus der Konserve, Kartoffeln (der Koch nimmt im Originalrezept rote Desiree-Kartoffeln – ich habe nur rotschalige bekommen) und Sahne. Es hat mich trotzdem Ewigkeiten gekostet, die kleinen Zwiebeln SO klein zu schneiden, dass sie im Ofen gegart waren (daher wirklich FEIN hacken) und die Kartoffeln fein zu stifteln, beides notwendig wegen der Garzeit. Kurz vor 8 ging die Form in den Ofen, Viertel vor 9 (oder Dreiviertel Neun) nahm ich das Gericht raus.

Ich habe mich in der Salzmenge vertan – der Konservenfisch (Schwedische Marinade, hier von Lysell Appetitsild) hätte vermutlich fast ausgereicht, auch die Kartoffeln und die Sahne mitzuwürzen, zumal die Flüssigkeit einer Konserve noch dazu gegeben wird.

Ansonsten – wer die Graved-Lachs-Sauce nicht mag, wird auch den Appetitsild nicht mögen, es ist schon ein sehr eigener Geschmack, der auch das Gericht dominiert. Mir jedenfalls hat es geschmeckt.

Allerdings: 4 Leute sollen von der im Rezept angegebenen Menge satt werden. Ich denke, mit zwei bis drei ist man eher dabei. Ich habe das Gericht zur Hälfte gegessen und war hinterher gut satt – aber von der Hälfte auf meinem Teller wäre ich nicht satt gewesen, vielleicht von 2/3.

 

Also für das Rezept gibt es 4 von 5 Kokosnüssen, weil die Salzangaben so vage sind, dass es leicht ist, zu versalzen. Und für die Mengenangabe gibt es 3,5 Kokosnüsse.

 

 

 

My best present

My best Christmas present this year was a very thoughtful one given to me by me loving sister. She ordered it from the „evil online empire“ and had them deliver it here. It arrived in time on the 23rd!

Not that I disliked the crochetted snowflakes to decorate my tree (which a friend gave to me) – and I love the colour sudoku, my sister got me from her Christmas market.

But the best present was a folded seat – one like those anglers use.

Each year I wait for long hours for tickets for a summer festival in our baroque garden. And I sit on the floor (which gets harder with me getting older – and fatter) – and then I have to get up again, as the floor is covered with gritty stones and dirt and I cannot sit there too long on the ground, not even with my trustworthy blanket. But next year I have a seat! YEAH! And here I was, thinking I had everything I needed!

This was my best Christmas present this year!

(This is a contribution to Bacon’s blog roll)