Archiv der Kategorie: Uncategorized

Buch 01 und 02 in 2021

Das erste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, war eine Sammlung von Kurzgeschichten von einem von mir sehr geschätzten Autor: Terry Pratchett, leider schon 2015 verstorben.

A blink of the screen sammelte Science-Fiction und Fantasygeschichten. Keine davon war eine „ernste“ Geschichte, in jeder schien Humor durch, aber nicht immer gleich. Wir haben Jugendsünden (als er 13 war) gemixt mit späteren Beiträgen, die sich mit ernsteren Dingen beschäftigten als mit einem Teufel, der die Hölle vom Marketing vermarkten lässt, weil keiner mehr an die Hölle glaubt, und der dann mit einem „Die Touristen, die ich rief“ fertig werden muss, was ein wenig an die Reaktion mancher Touristenziele erinnert (Barcelona, Venedig), die wir in der Realität haben.

Alles in allem waren die Geschichten sehr unterhaltsam, manche hintersinnig, aber an seine Langwerke kamen sie nicht heran. Was Sir Terry bewusst war. Er war ein Meister der Langform. Kurzgeschichten waren für ihn harte Arbeit. Und manchmal merkt man es.

Trotzdem 5 von 5 Kokosnüssen

Terry Pratchett, A blink of the screen, 2012

Das zweite Werk war ebenfalls ein Weihnachtsgeschenk, ein nicht extra Gewünschtes. Ganz frisch und neu, und sehr aktuell, ebenfalls eine Sammlung von Kurzgeschichten von einem einzigen Autor, nur dass wir es hier mit einem neuen Autor zu tun haben:

Narratives from the lockdown, von G. G. Howells

Nach den ersten zwei Geschichten sagte ich noch „weird“ – was schwer in einem Wort in allen Farbtönen zu übersetzen ist, aber ungefähr so etwas wie „eigenartig, seltsam, merkwürdig“ bedeutet. Aber nun habe ich heute in der Nacht alle durch und muss sagen, die Stories gefallen mir. Die Stories sind in dieser Sammlung nach „Gewicht“ gestaffelt. Zuerst kam leichte Kost, so zum Einstieg, bis dann plötzlich ein Mord geschieht und später noch weitere. Es wird von einem „Saisonarbeiter“ aus Rumänien berichtet, von einem Ehepaar, bei dem der Lockdown seine ganz eigene Dynamik ausgelöst hat, von Altenheimbewohnern, Social Media und anderen Junkies … eigentlich ganz spannend zu lesen. Ja, bei der einen oder anderen Geschichte war das Ende absehbar. In einer Sammlung von 15 (+ Prolog) Stücken nehme ich das bei einer oder zwei Storys hin.

Wenn Ihr noch ein Buch zu Covid sucht, das Euch unterhält und doch nachdenklich macht – dies hier ist ein kurzer Zeitvertreib (nur 188 groß bedruckte Seiten).

5 von 5 Kokosnüssen

It’s all fun and games – until someone gets hurt

Aus den USA erreichen uns derzeit (und das ist understatement) „beunruhigende Nachrichten“.

Vier Leute starben aufgrund von Protesten gegen die Bestätigung des neuen Präsidenten – eine Frau wurde von der Polizei angeschossen und starb an ihren Verletzungen, drei weitere Menschen starben aufgrund „medizinischer Notfälle“. Es wurden zwei Bomben entschärft und Rohrbomben in einem Auto gefunden. Vierzehn Polizisten wurden verletzt, zwei schwer (wenn jemand schwer verletzt wird, heißt das, er muss ins Krankenhaus, eine einfache Schürfwunde reicht da nicht aus) – und von den beiden wurde der eine noch in die Demonstrantenmenge gezogen und weiter angegriffen!

Zustände wie in einer Bananenrepublik – die Partei hinter Trump sollte sich jetzt in Bananenrepublikaner umbenennen. Immerhin hat sich die gestern abgewählte Georgia-Senatorin, Frau Loeffler, von Trump distanziert, indem sie nun nicht mehr die Bestätigung Bidens blockierte. Von Ted Cruz aus Texas hat man das noch nicht gehört. Für mich heißt das, er heißt diese Art von Verhalten gut! Und damit macht er sich zumindest moralisch schuldig.

Einige Leute sprechen von Terrorismus – mit Bomben, bewaffneten Angriffen aufs Kapitol – ja, klar sind das Terroristen! Und was macht die Polizei? Eskortiert sie friedlich aus dem Haus. Waren ja keine Leute mit dunkler Hautfarbe.

Armes Amerika.

In Purrsuit of Flavours – Sauce-edition

My favourite sauce to make myself has been the Bechamel.

So easy to make. So few, cupboard staple ingredients. AND – so versatile.

I used it first for Lasagna, together with a tomato sauce it layered quite nicely. I have used it as the base of mustard sauce. I have added cheese instead of mustard – for a nice cheese sauce to go with my cauliflower-spinach-tomato-dish.

Here is the basic recipe:

0,5 l of milk

40 g butter

40 g flour

50 g onions, finely diced

a little thyme, half a leaf of bay, nutmeg, pepper, salt

Boil milk, let butter melt in a pan, add flour, stir till combined and slightly yellowish. Add diced onions, let them get glassy without browning, add herbs and spices, stir boiling milk in (carefully, nobody wants lumpy sauce, as Tyebe and Shoko say!) Let boil for 10 min.

Get onions out by passing the ready sauce to a sieve (or let them stay, they are edible).

For a mustard sauce add mustard – two teaspoons or a tablespoon should be enough, but try it and add to your taste.

There you have it, my most basic sauce. (Apart from tomato sauce which is mainly boiled can of tomatos, oregano and thyme, salt and pepper and a little sugar to counter the acid of the tomatos.)

Küchenfee, updated

Ja, auch im Dezember hat die Küchenfee in der Küche „gezaubert“.

Nicht nur Plätzchen wurden gebacken, es wurde auch gekocht, gerade zu Weihnachten:

Statt Kartoffelsalat mit was auch immer gab es dieses Jahr einen crockpot-Eintopf – dessen Rezept ich bereits einmal verlinkt habe. Rosenkohl-Bratwurst-Eintopf. Auch der Schwester gefiel er gut.

Am ersten Feiertag gab es dann, weil leider nicht lang haltbar, die restlichen Bratwürste mit Kartoffelbrei. Am nächsten Tag hatte ich Schweinefilet in Blätterteig mit Äpfeln im Angebot, dazu eine Kohlrabi-Apfel-Rohkost aus einem schon etwas älteren Kochbuch. Und zuletzt kochte ich mein bekanntes Hähnchenminutenschnitzel mit Pilzen und Zwiebeln in Sahnesauce. Außerdem buk ich noch herzhafte Muffins mit Thunfisch einmal zum Frühstück.

Nichts außergewöhnliches also.

Es gab allerdings keinmal Nudeln. Das könnte man eventuell als ungewöhnlich bezeichnen.

Zu Weihnachten bekam die Küchenfee ein Buch mit 1001-Rezepten für den Crockpot. Das hatte ich mir ausdrücklich gewünscht.

Ich war naturgemäß ein wenig enttäuscht, als sich herausstellte, dass jede neue Zutat im ansonsten gleich bleibenden Rezept gleich zu einem „neuen“ Rezept wurde … Und dass außerdem viel Zucker in Fleischgerichten verwendet sowie oft zu Fertigprodukten gegriffen wird. Immer, wenn ich lese Creamchickensoup, „bekomme ich Ausschlag“.

Mal eine Dose Tomatensuppe in einem Rezept zu verwenden, ist ok. Ich bin kein Purist, der alles selber machen muss. Aber ständig die gleichen Fertigsuppen oder -saucen? Kein Wunder, dass die amerikanische Küche nicht den besten Ruf hat.

Dass die Autorin, da Amerikanerin, auf das amerikanische Hohlmaß „Becher“ zurück griff, war etwas, womit ich rechnen musste. Im Wortsinne – ich habe in 240 ml Einheiten gerechnet …

Aber mittlerweile habe ich zwei Rezepte aus dem Buch ausprobiert: Chicken and mushrooms, für 4 Hähnchenbrüste und fein geschnittene, FRISCHE Pilze (ich war begeistert, kein Dosenkrams), mit einer Kondensmilch-Cheddar-Sauce. Und gewürzter Schweinebraten (seasoned pork roast) – der aber nicht gebraten war, das kann der Crockpot halt nicht. Ich hätte, wenn ich unbedingt Röstaromen wollte, das Fleisch separat anbraten müssen.

Beide Rezepte waren eher 3 als 5 Sterne. Ja, man konnte beides essen. ABER – das Hähnchen schmeckte zu sehr nach Zwiebeln (es war nur eine kleine drin!) – das nächste Mal werde ich dieses Rezept mit vorher angeschwitzten Zwiebeln machen, dann sind sie nicht so dominant. Und das Schweinefleisch … also, ICH hatte erwartet, dass es schön zart und saftig blieb, weil es ja sous vide zubereitet wurde. Leider wurde der Lendenbraten stellenweise sehr trocken! Da weiß ich nun nicht, war es die Fleischqualität – oder war es zuviel Salz in der Flüssigkeit? Hätte ich doch besser das Fleisch vorher kurz und scharf anbraten sollen, zum Porenschließen, so dass es nur noch gegart wurde, aber nicht ausgelaugt? Effektiv war es halt gekocht, aber wie gesagt, sehr trocken, stellenweise (was mich doch auf die Fleischqualität tippen lässt).

Man kann sicherlich sagen, dass von den bisherigen Versuchen beim Crockpot der Rosenkohl-Bratwurst-Eintopf der deutschen Kochbuchautorin mein Favorit ist.

Gestern habe ich aber nicht nur das Schwein im Crockpot gar ziehen lassen – ich habe in der Zeit auch einen Kuchen gebacken. Einen kleinen Kuchen, schließlich bin ich allein und ich muss das alles aufessen. Wegen Corona ist es auch nicht angesagt, die Kollegen mit zu füttern. Noch ein halbes Jahr – schätze ich …

Und heute – heute geht es wieder los mit Arbeiten gehen … Nach drei Wochen in der Küche kann ich auch mal wieder.

Für Mittwoch habe ich einen Beitrag über Eier in Senfsauce geplant. Stay tuned, wie man so schön sagt …

Neues Jahr – dieselben Idioten

Gestern hoffte ich auf den leisesten Jahreswechsel in der Menschheitsgeschichte … uhm – nope. Es ist erstaunlich, dass über eine Stunde geknallt wurde – wo doch keine Feuerwerkskörper verkauft wurden. Wo kam das Feuerwerk her? Hatte es entsprechende Zulassungen? Warum unternahmen die Ordnungskräfte nichts? Immerhin war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich bei dem Feuerwerk um

Entweder illegales (ohne BAM-Zulassung)

oder Illegal ein Jahr gelagertes Feuerwerk handelt.

Was viele nicht wissen – Nein, der Normalsterbliche darf eine größere Menge Explosiv-Körper nicht einfach so nach Silvester lagern, auch wenn er sie legal in der Zeit davor erworben hat.

„Maßgeblich […] ist auf gesetzlicher Seite die „Zweite Verordnung zum Sprengstoffgesetz (2. SprengV).“

Zitat vom oben angegebenen Link

Zitat vom aerzteblatt:

„Ohnehin dürfen in diesem Jahr wegen der Coronapandemie deutschlandweit vor Silvester keine Böller und Raketen mehr verkauft werden. Der Bundesrat hatte auf Bitten der Bundesregierung am vergange­nen Freitag eine entsprechende Änderung der Sprengstoffverordnung beschlossen.

Wer allerdings aus dem Vorjahr noch Böller und Raketen aufgehoben hat, darf diese abseits belebter Orte in Niedersachsen nun doch abbrennen, vorausgesetzt, er steht nicht mit mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten zusammen. „

Und gegen ein, zwei, fünf Raketen hätte auch keiner etwas gesagt – aber Feuerwerk für eine Stunde?? Das dürfte die Lagermengen (s.o.) überschritten haben. Auch wenn überaltertes Feuerwerk eine gewisse Gefahrenquelle darstellt. (Ist es richtig gelagert worden? Wurde daran manipuliert?)

Und andere Gefahren bei der Lagerung:

Von der PhoenixFeuerschutz-Seite
„Lose Restbestände aus dem Vorjahr müssen in fest verschließbaren, feuerbeständigen Behältern aufbewahrt werden, damit auch hier nichts passiert. Mein Tipp: Geht mal in den Army- oder Bundeswehrshop, denn dort gibt es gebrauchte Munitionskisten und Magazinbehälter aus Blech für nur ein paar Euro, welche sich für diesen Zweck hervorragend eignen.“
Weiterhin solltet Ihr darauf achten, dass die verpackten Feuerwerksartikel nicht in der Nähe von Wärmequellen wie z.B. Öfen und Heizkörpern oder offenen Flammen (Kerzen, Kamin) gelagert werden und diese für Kinder – sofern vorhanden – nicht erreichbar sind. Zündquellen wie Feuerzeuge und Streichhölzer sollten zudem an einem gesonderten Ort aufbewahrt werden. Zudem solltet Ihr, auch wenn alles sicher verpackt ist, darauf achten, dass in unmittelbarer Nähe zum Feuerwerk nicht geraucht wird.“

Außerdem muss ein geeignetes Löschmittel in der Nähe stehen!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Knalltüten von gestern diese Bedingungen nicht eingehalten hatten über das Jahr. Bin ich froh, dass es keine Leute aus diesem Haus waren!

Gerade mal einen meme-Generator ausprobiert

Und dabei ein zufälliges Meme von einer artificial intelligence erstellen lassen, ich wusste nicht, dass die auch Sarkasmus können.

Hier passend zu Trump und den US-Wahlen.

Langsame Küchenfee

I am writing in English today, as this is my contribution to PURRSUIT OF FLAVOUR.

I go it slowly – the theme for this month is Tummy warmer, so anything comfort food, stew-like should do. I opt for something very German, not Kraut, but Rosenkohl – or Brussel sprouts, another member of the vegetable family which is called Brassica, Brassica oleracea, gemmifera – the latter meaning bud-producing.

Yes, it stems from the Mediterranean originally, but for 1500 years it is cultivated here in the North of Europe and people like or hate here in Germany. It is one of the most divisive cabbage thingies. I did not like it as a kid, but today I quite like it.

And since Kraut is not the only thing we are famous for, there is also potatoes in this stew. And … Bratwurst. Raw sausage filling.

The recipe is very simple:

I have a 2,4 l slow cooker, so I had to adapt the recipe from the German website I got it from.

I also had translate it for „you ignorants“ *just kidding, I really love you, folks!

We need:

Approx. 350 g potatoes, peeled and in small-ish cubes, come first into the slowcooker pot.

Add spices, a little salt (do not forget you add some more with the vegetable broth and the Bratwurst-filling, plus the plus-recipe of self-made cheese spread, I am in a generous mood today), some pepper and some nutmeg.

Then prepare the 350 g sprouts (big ones are halved, small ones are just put onto the potatoes) and add them into the pot.

Cut open the 200 g sausages, take the raw filling out (no, it does not work with cooked sausages! You need a mass that you can still form, if you cannot get raw sausages – take minced meat and add some spices) and form walnut sized meat balls. Put them up as top layer, then pour in about 350 ml of vegetable broth, put on high and wait for about 3 hours …

It should look like this:

Meanwhile prepare the cheese spread (I forgot I needed it so I did not buy it today, hence why I had to search for this recipe).

You need 150 g of young Gouda (or any other easily melting cheese), 75 ml of cream, 50 g of sour cream or Crème fraîche, 20 g of butter and then you put it all into a pot and let it slowly melt together while stirring. Use low heat, you do not want it to boil.

Cheese spread in preparation

When ready pour 100 g of that into a small bowl and stand aside, you will need it when the 3 hours are over, the rest can be kept in the fridge for about 10 days.

When the three hours are over, take the 100 g of cheese spread and slowly stir it in, close lid and wait for another 20 minutes.

So much for the theory – I will have to see if this works …

Very German, cabbage, potatoes AND Bratwurst … and all in one pot.

Not vegetarian, let alone vegan.

The last time I used my small crock pot, I did not need about two thirds of the time, so I am having an eye on my pot and will see if my things are done earlier … – The German original recipe is for a 3,5 l crockpot. Those do not get as warm as my little one and need more load. But those of you who have already used a lot of crock pot, will know that.

And now – dig in … well, I will have to wait another 2 and a half hours …

I had forgotten to add the links to those websites I took those recipes from. If I had found them in English I would only have linked there, of course. The Copyright lies with those two sites, not with me!!

NNST (neue, nervige Songtexte)

Erstes schlechtes Beispiel: Tom Gregory, „Rather be you

Darin weint ein lyrisches Ich, dass es sich im Schlamm befände, während der/die Ex bereits sich „weiter voran bewegt“

I’m down in the mud while you’re moving on
I know I’d rather be you, I’d rather be you
Feeling nothing, nothing at

Uhm – ich denke, er/sie fühlt schon etwas:

Befreiung, Freude, Erleichterung, dass etwas, das als nicht mehr positiv empfunden wurde, beendet ist. Vielleicht ist es gerade diese Kleinkindische Ich-Bezogenheit, die den/die Ex weggetrieben hat.

Natürlich, vielleicht ist der/die Ex auch ein/e üble Narzist*in – wir erfahren ja nichts über die andere Person, nur dass sie angeblich „nichts fühlt“. Vermutlich fühlt die Person aber doch etwas, nur nicht dasselbe, wie das lyrische Ich …

Geht mir jedenfalls genauso auf den (metaphorischen) Sack wie

Schlechtes Beispiel Nummer zwei: Jason Derulo „Let me take you dancing

Pull up, skrrt-skrrt on your body
There’s just us two in this party
That Louis, that Prada
Looks so much better off ya

Turn me up, up, up, be my waitress
No, we not in love, so let’s make it
Tequila and vodka

Girl, you might be a problem

So harmlos, der Titel – lass mich dich zum Tanzen einladen …

Nur, dass Tanzen hier nie die Absicht des lyrischen Ichs ist (wichtig, dass vom Sänger zu unterscheiden). Er will die (in diesem Fall weibliche) Person entkleiden, ohne dass auch nur ein Funken Gefühl dabei im Spiel ist.

Und dazu – und hier wird es sogar rechtlich problematisch, will er sie besoffen machen.Hier nochmal zur Klarstellung: Ein Partner, der besoffen ist, kann nicht rechtlich wirksam in einen Sex-Akt einwilligen. Damit ist die sexuelle Handlung, die an der betrunkenen Person vorgenommen wird, ein Sexualverbrechen. Ob es sich um sexuelle Belästigung oder gar um eine Vergewaltigung handelt, hängt dabei vom weiteren Vorgehen ab.

Wie kann sowas im Öffentlich-Rechtlichen Radio gespielt werden? In Zeiten von #metoo?

Was mache ich inhannover, wenn ich daheim bin

Ja, was macht man in Hannover zu Hause? Es gibt Leute, die haben einen Garten, die sind bis zum Spätherbst normalerweise beschäftigt. Dann gibt es Leute, die machen Handarbeiten, lesen, schreiben, backen, kochen.

Zu den letzteren gehöre ich ich ja auch (also, nicht zu denen mit den Handarbeiten). Aber in den letzten Wochen hat mich die Wade geplagt, Muskelzerrung. Hat knapp drei Wochen gedauert. Jetzt kann ich wieder normal gehen. Und das nutze ich auch: Ich greife mir jetzt meine längst zu entsorgenden Dinge und entsorge sie.

Eine Tüte mit Kleidung, die ich seit Jahren nicht getragen und nicht vermisst habe – ist schon letzte Woche weg. Eine Tüte Bücher hab ich in den Dienst mitgenommen, aber ich muss erst schauen, ob der Buch-Tausch-Schrank zugänglich ist – derzeit ist ja alles etwas anders.

Und nun hab ich noch eine Tüte Altkleider (darunter viele mal angeschaffte Halstücher, die ich dann doch nicht so tragbar finde) rumstehen und noch drei Tüten Bücher. Dann kommt die nächste Kruschelecke dran.

Spinnen kill ich auch gerade wie verrückt. Aber sie nehmen einfach überhand in meiner Wohnung, in den unzugänglichen, voll geräumten Ecken. Und ich mag die vielen Spinnweben einfach nicht. Sie rauszutragen – also, vom zweiten Stock runter auf die Straße oder in die Hecke – erscheint mir dann doch zu umständlich. Daher werden sie entweder mit ihren Netzen aufgesaugt – oder mit dem Schlappen erledigt. Das letztere ist mir lieber – im Sauger leiden sie, die Trachäen voll mit dem mitgesaugten Staub quälen sie sich. Dann lieber ein schneller Schlappentod.

Ich hab sie nicht eingeladen, sie zahlen keine Miete und es werden vor allem einfach zu viele an Stellen, wo ich ihre Netze und sie sehen kann. (Irgendwo hinter’m Schrank sehe ich sie nicht.)

Das mit dem mal die Wohnung entrümpeln ist dringend notwendig. Ich hab heute z.B. meine Vorräte an Blasenfolie entsorgt. (Nein, keine Tonne, ich hab damit meinen Gelben Sack aufgefüllt, es war also nicht soviel, aber es störte im dritten Zimmer).

Und dann hatte ich noch eine Plastiktüte mit 24 wunderschönen Toilettenpapierrollen (nur die Pappkerne, kein Toilettenpapier) … das sollte mal wieder als Baumaterial für einen Adventskalender herhalten. Naja, ich hab sie heute Morgen mit dem Altpapier rausgestellt (ohne Plastiktüte). Man muss sich auch trennen können.

Und nun muss ich mich entscheiden – eine Schlafcouch, ein richtiges Bett – oder sogar nur ein Schlafsessel (ausklappbarer Sessel wie dieser)? Auf was soll mein Gast demnächst schlafen?

Jedenfalls nicht HIERAUF. Wie kann man ein Schlafsofa nur so nennen??? Ich schick doch meine Gäste nicht ins Grab!

Es hat wieder begonnen

Der Covid-Hamster-Wahn … er ist wieder da.

Gestern ging ich einkaufen. Ich habe noch vier Rollen Toilettenpapier, also Zeit, in den nächsten vier Wochen Ersatz zu besorgen. Und da dachte ich, nimm EIN Paket mit, weil ich sowieso einkaufen musste, Zwiebeln waren aus, Milch hatte ich einen Liter verbraucht, Toilettenpapier konnte ich langsam mal wieder kaufen und Haushaltsrollen.

Entweder haben 150 andere Haushalte ähnlich gedacht wegen des Toilettenpapiers … oder die Leute haben wieder drei, vier Pakete gekauft – weil wir ja steigende Fallzahlen haben …

Ok, ich gebe zu, die haben halt einfach Schiss … die brauchen es nötiger als ich *lach

Küchenrollen waren übrigens auch fast aus.

Aber vielleicht ist auch alles ganz anders. (Achtung, Warnung, es folgt eine Verschwörungstheorie, die mir gestern auf dem Thron einfiel:)

Es sind gar nicht Hans und Franzi, die jetzt Toilettenpapier kaufen. Es sind Mitarbeiter der Toilettenpapierhersteller, um die seit dem letzten Run abgeflachte Nachfrage wieder anzuheizen. Schließlich hat die Toilettenpapierindustrie ein Interesse daran, dass es mit den Verkaufszahlen so weitergeht wie im Frühjahr. Das muss es sein.