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Smombie-Alarm

Also, ich wollte nur schon mal vorwarnen, sobald ich eine SIM für mein Smartphone habe, wird es wohl auch hier Smombie-Alarm geben.

Folgende Test“läufe“ hab ich schon per WLAN hinter mir:

Apps runterladen: Funktioniert.

Spielchen spielen: Funktioniert

Katze bespielen: Funktioniert so gut, dass ich mich beeilt habe, das Display-Cover draufzukleben. Wenn mein Kätzchen so richtig engagiert bei der Sache ist, das Mäusle zu jagen, kennt sie kein Pardon.

Display-Cover aufkleben: Also – ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Cover. Trotz gründlichster Reinigung ließ sich die Luft nicht vollständig entfernen und das Display ist auch an den Rändern nicht vollständig bedeckt, obwohl ich die für mein Phone gedachte Version bestellt habe.

Mal sehen, ich habe mir noch zwei Dinge bestellt, wie die funktionieren. Aufladen funktioniert jedenfalls auch – und bisher auch die Gesichtserkennung und der Fingerabdruck.

Mein Huawei (oh weh, böses China-Spionage-Handy, man gut, dass ich es nur für Privatkrams nutze) nimmt die Zahlen bei der PIN-Eingabe (nach jedem Anschalten erforderlich) nur zögerlich an, der Fingerabdrucksensor funktioniert aber auch noch durch den Display-Schoner und die Gesichtserkennung sowieso.

Jetzt mal sehen, wann die Telekom meine Handynummer freigibt – die hab ich seit 18 Jahren und würd sie gern behalten.

Was hab ich als erstes runtergeworfen? Facebook. Dann Netflix.

Kann mir mit dem Einrichten ja viel Zeit lassen, weil das mit der SIM sich noch zieht.

Was ich noch auf jeden Fall aufs Phone lade:

Tagesschau-App, GuardianApp, KindleApp. GVH-App. Und vermutlich noch mehr Spiele *ahem*

 

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Daggis Buchchallenge 2018 – Buch 11

Kabuki Dancer, von Sarako Ariyoshi, übersetzt von James R Brandon

Inhalt:

Eine junge Tempeltänzerin von einem kleinen Dorf in Japan macht sich mit anderen Mädchen und dem Priester auf, in einer der größeren Städte Geld durch die Darbietung religiöser und folkloristischer Gesänge und Tänze zu verdienen. Sie verlässt dabei ihren Verlobten und trifft auf diverse andere Männer, zuerst verliebt sie sich in einen ehemaligen Noh-Trommelspieler, der von seiner Truppe weggelaufen ist, um woanders besser voran zu kommen. Dabei verändert sich ihr Tanz und sie erfindet neue Formen.

Später tanzt sie zur Flöte eines Zuschauers, mit dem sie eine Liebesbeziehung eingeht.

Und zuletzt tanzt sie mit dem einzigen Mann, der sie immer geliebt hat, der aber mit einer anderen verheiratet war und bei dem SIE erst kurz vor seinem Tode gemerkt hat, dass er sie liebt.

Jedes Mal verändert sie ihren Stil, die Lieder, die Art des Tanzes und der Verkleidung.

Sie trifft später wieder auf ihren ehemaligen Verlobten, der sie zurück will. Er ist aus dem Dorf geflohen und will mit ihr ein neues Leben in der Stadt anfangen, aber sie weist ihn ab. Daraus entsteht bei ihm ein unbändiger Hass. Er nimmt eine Stelle in einem Freudenhaus an und überredet den Besitzer, die Huren ebenfalls in Theatern tanzen zu lassen, um Kunden in den Rotlichtbezirk zu locken.

Eine jüngere Frau spannt der Heldin dann den Trommler aus und sorgt auch künstlerisch für Ärger. Letztlich sorgen die Jüngere und der Trommler dafür, dass die Truppe der Heldin ihr Theater verliert und sie sich woanders beschäftigen müssen. Aber auch das hat wieder Einfluss auf die Spielweise und der Ruf des Theaters wird immer bekannter.

Letztlich verliert die Heldin den Showdown mit dem Ex, kehrt zurück in die Heimat, wo sich die Truppe auflöst und nur sie und die Witwe des einzigen Mannes, der die Heldin wirklich geliebt hat, treten noch ein letztes Mal auf, womit sie für das Dorf einen segensreichen Wandel herbeiführen.

Stil:

Die Übersetzung (Japanisch-Englisch) war unelegant. So fügte noch kurz vor Schluss der Übersetzer ein:

„Densuke’s powerful gestures were the start of aragoto, the „rough“ acting style for which Kabuki would later become famous.“

Ich kann nicht glauben, dass die Autorin hier die vierte Wand durchbrach – ich denke eher, dass hier der amerikanische Übersetzer seinen amerikanischen Lesern Kabuki-Theater erklären wollte.

Am Anfang war es noch viel präsenter, da geschichtliche Ereignisse (wir befinden uns hier zu Beginn der Edo-Zeit mit den Shogun-Herrschern) eine erhebliche Rolle spielen und der Übersetzer sich verpflichtet fühlte, hier japanischen Geschichtsunterricht nachzuholen. Da mein Japanisch nicht existent ist, kann ich das Original nicht zur Prüfung heran ziehen, aber die Autorin wird ihren Lesern nicht erklären müssen, dass Kabuki-Theater für sein rauhes Spiel bekannt ist oder dass es Herrscher gab, die die Freiheit der Bevölkerung, herum zu ziehen und was anderes zu machen, abschafften.

Alles in allem handelt es sich bei der Heldin um die historische Figur Okuni aus Izumo, aber naturgemäß kann eine Autorin des 20. Jahrhunderts das Leben einer Frau aus dem 16. Jahrhundert nicht originalgetreu nacherzählen sondern muss zu künstlerischen Freiheiten greifen.

Fand ich es interessant? Ja. Weil die europäische Oper auch aus Singspielen zu Ehren Gottes hervorgegangen ist und weil Kabuki doch so unendlich anders ist als man es von hier kennt. Hatte das Buch Mängel – die Geschichte an sich war historisch vorgegeben, aber wie gesagt, die Übersetzung hat manchmal dafür gesorgt, dass nicht so das rechte Roman-Feeling aufkam.

Hat es mich unterhalten? Ja, klar.

Ich gebe daher 4 Kokosnüsse.

Erfüllte Aufgabe: 47 – Ein Buch, das in Asien spielt

 

Kochen

Weil ich gestern wieder Freunde zum Kochen erwarten durfte, hatte ich endlich die nötige Motivation, meine Butze wieder zu putzen. Und da ich festgestellt habe, dass wir jetzt die dunkle Jahreszeit haben, wurden sogar die Lampenschirme abgesaugt … damit mal wieder Licht durchscheinen kann. Und ja, man sah einen Unterschied *hust*

Außerdem musste der Kühlschrank mal wieder dran glauben. Ihr glaubt gar nicht, was sich da in den Ecken schon wieder versteckt hatte … und weg musste. Also – richtig wegwerfen – ein angefangenes Glas Wurst, verschimmelt, das sich hinter den Pickles-Gläsern versteckt hatte (ich habe diverse angefangene Sauergemüse im Kühlschrank, manchmal steh ich drauf – und dann wieder … – aber die halten

Eingekauft habe ich auch – mein Edekacenter ist mehr so für Selberkocher gedacht – da ist die Ecke mit den Fertigsößchen und Fertig-Gewürzmischungen so überschaubar, dass ich sie über-schaut – also übersehen habe … und erst der freundliche Edeka-Mitarbeiter mich auf die Fertigsoßenpulverpackungen aufmerksam machen konnte. Ich bin vorher bestimmt 5 bis 10 Minuten im Laden herum geirrt. Was Edeka aber da hatte waren verschiedene Pilzsorten. Es sollte nämlich Blinis mit Pilzen geben. Also, Buchweizenpfannkuchen (wobei das Rezept, dem wir gefolgt sind, Mehl und Buchweizen gemischt hat) mit geschmorten Pilzen, in die auch noch Preiselbeeren hinzu gefügt waren. Wir nahmen Preiselbeeren im Glas, eigentlich wären frische gut gewesen – oder zumindest tiefgefrorene – aber die im Glas waren halt da.

Dazu haben wir 1 bis 3 Zwiebeln angeschmort (ja, sie werden gewürfelt und vorher geschält), dazu ein halbes Päckchen vorgewürfelten Schinken gegeben, die geputzten, Gabelstück-großen Pilze in die Pfanne gegeben und 15 Minuten geschmort, dann mit der angerührten Fertigsoße abgelöscht, Preiselbeeren dazu gegeben und ich weiß nicht, ob die Kerle noch nachgewürzt haben, aber es war jedenfalls sehr lecker (zu viele Köche verderben bekanntlich die Köchin und daher haben wir die Männer allein am Herd gelassen). Derweil haben wir dann den Nachtisch – Bratäpfel mit Aprikosensauce vorbereitet. Sahne geschlagen mit Vanillezucker und kalt gestellt, dann eine Dose Aprikosen abgetropft, drei rausgenommen, den Rest püriert, die drei gewürfelt. Marzipanrohmasse mit Aprikosenlikör, zwei EL Rosinen, nein in unserem Fall SULTANINEN – die schnöden Rosinen waren entweder aus oder wurden nicht mehr verkauft – und den Aprikosenwürfeln vermengt und in die ausgestanzten Äpfel gefüllt.

Dabei stellte sich heraus, dass Apfelentkerner anscheinend NICHT zur Standardkücheneinrichtung gehören. Als ich auf die fragende Feststellung „Fran hat bestimmt einen Apfelentkerner …“ mit „Natürlich!“ antwortete, haben meine drei Freunde mich angesehen, als wenn ich ihnen gerade gesagt hätte, ich hätte mir einen Saugroboter zugelegt … Klar, man auch einen Deckel vom Apfel abschneiden und mit dem Messer versuchen, das Kerngehäuse zu entfernen, dabei einen Boden zu lassen, aber die getrocknete Blüte (das mit den schwarzen Fuseln, falls Ihr Stadtkinder das nicht wusstet) zu entfernen – klar, man kann alles machen, muss man aber nicht. Ja, es ist ein Spezialist (braucht man nur für Bratäpfel, oder wenn man Apfelringe selber herstellt, oder wenn man Kinder hat und denen einen Apfel mitgeben will, aber ihnen nicht zutraut,ums Kerngehäuse herum zu nagen) – aber so ein Apfelentkerner nimmt  auch nicht viel Platz weg, und macht das Leben einfacher. Ich hab doch auch einen Korkenzieher, mit dem ich nichts anderes tun kann, als Korken zu ziehen. oder einen Schlitzschraubendreher, obwohl ich eine Münze nehmen kann.

Diese wundersam entkernten und gefüllten Äpfel haben wir dann in den Ofen gesteckt und  backen lassen. Boskopäpfel … ich bin sehr dankbar, dass Edeka Boskop führt und nicht nur die Äpfel, die  zum Rohessen schöner sind. Für Kuchen und Bratäpfel sind mir Boskop am liebsten, wieder so ein Spezialist. Man bekommt sie auch nicht immer. Aber sie sind ideal für diesen Nachtisch.

In das Aprikosenpüree haben wir dann Orangenlikör gegeben, Zucker und das unter die Sahne gemengt – ja, die steife Sahne wurde so wieder dickflüssig, aber es sollte ja auch Soße sein. Die Blinis mit den Pilzen waren köstlich, die Bratäpfel mal was anderes (trotz Rosinen und Marzipanrohmasse, die ja fast immer drin sind) – einfach, weil es mal keine Vanillesauce war und weil es auch mal ohne Zimt war (wir haben jemanden bei uns, die kein Zimt mag, so wie man mich nicht mit Oliven oder Roter Beete erfreuen kann).

Es war ein sehr leckeres Essen. Und die Putzerei – nun, die musste sowieso sein. Es war höchste Zeit.

Heute Morgen, noch vor 6 hatte ich dann den ersten Teil des Abwaschs hinter mir …

Daggis Buch-Challenge 2018 – Buch 10

Warum Buch 10? Weil ich zweimal sieben hatte …

The Snowchild von Eowyn Ivey

Ausgangssituation: Ein älteres Ehepaar aus ungleichen Verhältnissen, sie aus einer „besseren“ Familie, er aus Arbeiterhaushalt, zieht nach einer Familientragödie (Totgeburt) nach Alaska (auf den Wunsch der Frau hin). Jack und Mabel gewöhnen sich langsam an den rauhen Alltag und erfahren Unterstützung von freundlichen, aber nicht sehr nah wohnenden Nachbarn. Mabels unerfüllt gebliebener Kinderwunsch bestimmt ihr ganzes Denken – dann, eines Nachts, bauen sie ein Mädchen aus Schnee, dem sie Schal und Mütze geben – und am nächsten Morgen sehen sie ein Kind durch die Gegend laufen. Es dauert eine Weile, bis das Menschen gegenüber schüchterne Mädchen Vertrauen gewinnt. Sie ist vielleicht vier, fünf Jahre alt und auf sich allein gestellt! Ihr Vater, ein Trinker, ist in den Bergen gestorben. Die Kleine lebt allein in einem rauhen Verschlag und kommt damit klar – sie isst Beeren, tötet Tiere und lebt mit einem alten Fuchs zusammen, der ihr zeigt, wie sie Beute macht. Mabel und Jack sind natürlich entsetzt – aber lassen den kleinen Wildling in Ruhe, laden sie immer wieder ein, geben ihr auch Kleidung, die Mabel für sie angefertigt hat und sie nennen das Kind Faina.

Mabel wird dann an eine russische Geschichte erinnert, ein Märchen – das Schneekind.

Keine der Versionen dieses Märchens geht gut aus – und damit setzt in diesem Buch eine Stimmung von Niedergeschlagenheit ein, die mir den Spaß am Buch ziemlich nahm. Als dann noch der Jüngste der Nachbarn, der gern auf die Jagd geht, den alten Fuchs des Mädels erschießt und dem Mädchen kurz darauf in den Bergen begegnet (wir sind nun schon über 12 Jahre weiter), wird die Stimmung sehr bedrohlich.

Es löst sich dann auf – und das Ende ist klassisches amerikanisches Melodram …

In den Kritiken wird immer wieder die Landschaftsbeschreibung gelobt. Ich tu das auch – weil sie nicht heraussticht. Sie ist natürlicher Teil der Geschichte – nicht wie z.B. bei Tolkien, der sich seitenlang darin ergehen kann.

Alles in allem, wegen der niedergedrückten Stimmung und dem Element von magischem Realismus, worauf ich nicht besonders stehe – vier Kokosnüsse von fünf.

The Snowchild, Eowyn Ivey, 2012, 423 Seiten (mit der russischen Geschichte und den Acknowledgements, die zwischen Buchstory und dem russischen Märchen eingequetscht waren). Verlag headline review

 

Dagmars Buchchallenge 2018 – Buch 8

The Murder of Roger Ackroyd

Agatha Christie hat hier einen weiteren Poirot-Roman abgeliefert. Ein klassischer Whodunnit, eine begrenzte Anzahl von möglichen Verdächtigen, viele Ablenkungen, ein Täter mit einer gewissen Arroganz, die mit der von Poirot selber vergleichbar ist – und ein Element, das auch im Buch Endless Night vorhanden ist, das ich aber verschweige. Es ist ein Krimi, und wer ihn mit Spannung lesen will, sollte vielleicht nicht vorher wissen, was passiert ist.

Ich fühlte mich wesentlich besser unterhalten als bei Endless Night, der klassische Whodunnit war das Element von Christie. Das Genre, das sie wohl mit am meisten geprägt hat.

Auch dieses Buch wird diesen Monat im Guardian von Sam Jordison und seiner Reading Group (Leser des Guardians) zerpflückt, die letzte Woche musste Endless Nights dran glauben, diese Woche The Murder of Roger Ackroyd.

Was nun halte ich von dem Buch? Es war längst nicht so eindeutig, wer er war wie z.B. bei Vier Frauen und ein Mord. Es war auch nicht so gekünstelt wie bei And then there were none. Und es war wesentlich unterhaltsamer als Endless Night, das mich ein wenig gelangweilt hat.

Ich gebe daher die vollen fünf Kokosnüsse, obwohl dieses Element, dass es mit Endless Night teilt, nicht zu meinen Lieblingsmerkmalen eines Romans gehört.

The Murder of Roger Ackroyd, Agatha Christie. Kindle Ausgabe (242 Seiten). Erscheinungsjahr 1926

Aufgabe 50  in der Buchchallenge: Der Protagonist befindet sich auf einer Insel. Da man sich hier in England befindet …

 

Daggis Buch-Challenge 2018 – Buch 7

Geht jetzt wie’s Brezelbacken, aber das liegt am Guardian, die haben diesen Monat Agatha Christie in der Reading Group, und gleich zwei Romane.

Heute beendet:

Endless Night, der Gewinner der Umfrage, was wir lesen wollen.

Ein Krimi, bei dem eine junge, reiche Frau ums Leben kommt und wir rätseln dürfen, ob ihre Stiefmutter, ihr Ehemann, ihre beste Freundin oder eine Nachbarin sie umgebracht haben – oder ob es doch die allzu offensichtliche Gipsy war …

Nun, das Buch wird aus der Ich-Perspektive des Ehemanns erzählt – und es fängt schon ein wenig schräg an. Wir haben auch keinen Detektiv und keine Miss Marple im Buch.

Am Ende sind 4 Morde aufgeklärt.

Und ich schwankte ein wenig, war mir am Anfang sicher, wer es war, dann wechselte ich – nur um dann von der Autorin gesagt zu bekommen, ÄTSCH, war doch offensichtlich.

Nun, für einen Krimi hat mich das Buch viel zu lang gelangweilt. Daher nur 3 Kokosnüsse

Endless Night, englische Originalausgabe, Kindle-Edition

248 Seiten

Erschienen 1967

Agatha Christie

 

 

Einzelhandelsprobleme

Ich las gerade im Guardian einen Artikel über die Probleme des Einzelhandels, genügend Kunden in die Läden zu locken.

In der Hannoverschen Allgemeinen war u.a. Ende März ein Artikel zu dem Thema:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/In-der-Innenstadt-Hannover-sind-zu-wenig-Passanten-unterwegs

Wie kommt’s? Eine subjektive Erklärung:

Ich wollte mir gestern ein Handy kaufen, mein erstes Smartphone. Aus der Zeitungsbeilage des gestrigen Tages. Sollte man meinen, dass man das bekommt. Ich bin also zum Elektronikmarkt gefahren und habe dort auf einen freien Verkäufer gewartet, ca. eine halbe Stunde vor Ladenschluss.

Alle sichtbaren Verkäufer waren in Gespräche verwickelt, einer nahm eine Reklamation auf, der andere sprach entweder mit einem Freund oder einem Kunden … so genau war das nicht erkennbar. Ich stellte mich zu dem Reklamationsaufnehmer und wartete. Kam nach 5 Minuten ein anderer Verkäufer, ohne Side-Kick. Den hab ich mir geschnappt. lch zog die Werbebeilage aus der Tasche. „Ich würde gerne ein Smartphone kaufen, dieses hier!“ Erste Reaktion: „Weiß ich gar nicht, ob wir das bis Ladenschluss hinbekommen!“

Ahem – ok … Ich klärte also auf: „Nicht mit Vertrag, ich wollte nur das Gerät!“ Verkäufer: „Dann muss ich mal sehen, ob wir das da haben!“

Hallo, das war die Werbebeilage des gestrigen Tages!

Sie hatten es tatsächlich nicht da. „Die Werbung hätte noch zwei Wochen gar nicht erscheinen dürfen!“

Ahem – also bis in zwei Wochen dann.

Der Grund, warum ich in einem Geschäft und nicht im Versandhandel kaufe, ist übrigens, weil ich meine Ware dann sofort habe. Also, theoretisch.

Montag, den 26. startete ich einen neuen Versuch. Und dieses Mal war es ausverkauft .. eines schon 4 Tage, bevor ich es im Prospekt gesehen hatte. Wie bitte??

Naja, ich sagte dem Verkäufer dann, dass ich jetzt zweimal vor Ort versucht habe, mein Geld auszugeben – und nun bei Amazon bestellen muss. Und heute, am 01.12. kam mein Smartphone! Tut mir ja auch leid, wenn der Einzelhandel eingeht, aber wenn ich dort nicht bekomme, was ich will, bestelle ich es mir eben woanders!