Archiv der Kategorie: Uncategorized

Long time no see

Ich hab lange nichts geschrieben, Merlin hält mich beschäftigt. Er hat jetzt keine Zähne mehr, das ist ok, er frisst sowohl Trockenfutter wie auch Nassfutter. Was größere Probleme macht bei dem Kerlchen ist, dass er Nierendiät braucht. Auch im Ultraschall war zu sehen, dass seine Nieren geschädigt sind. Danke dafür, Vorbesitzer, die 9 Jahre ohne zuverlässige Wasserquelle haben ganze Arbeit geleistet.

Es ist nicht so schlimm, dass er Medikamente benötigt, aber um eine weitere Schädigung zu vermeiden, ist Merlin auf Nieren-Diät. Er frisst sie auch ganz gut, aber nicht zuverlässig. Zwischenzeitlich hörte er sogar mal auf mit dem Fressen, ich fahr dann immer sofort zur Tierklinik, da der Kleine immer noch keine vier Kilo wiegt. Zweimal musste er dort am Tropf bleiben. Denn Abnehmen darf er nicht – bei Gewichtsabnahme geht immer zuerst Muskelmasse flöten. Ganz schlechte Idee bei Nierenproblemen, das ist Eiweiß pur – und Eiweiß pur ist nichts für die Nieren.

Dann kam der Hochsommer. Und Merlin, wie die meisten Katzen, die ich kenne, mochte fast gar nicht mehr fressen. Nun wiege ich den kleinen Schatz und er schaffte es, sein Gewicht bei 3,8 kg (ungefähr) einzupendeln, manchmal ist es 3.770 g, manchmal 3,880, gestern lag es so dazwischen. Ich wiege ihn nicht täglich, auch nicht wöchentlich, sondern immer so zwischendurch mal ..

Wenn er jetzt nicht frisst, dann mache ich ihm eine zweite Sorte Futter auf und biete ihm das auf dem Finger an. Fingerfood bringt ihn meist dazu, wenigstens etwas zu fressen. Trockenfutter steht rum, aber ist nicht seine Hauptnahrungsquelle. Leckerli (Felix Crispies) frisst er gern mal, aber auch Seniorentrockenfutter (das ist besser als normales, Nierentrockenfutter wäre besser, wird aber nicht immer gemocht). Seniorentrockenfutter ist auch schon eiweißreduziert, daher ist es nicht so tragisch, das Wichtigste ist, das haben mir alle Ärtinnen und der Arzt in der Klinik eingebläut: Hauptsache er frisst und verliert kein Gewicht. Und daran arbeite ich. Wegfahren? Nicht in Sicht. Das kann ich keinem Katzensitter zumuten.

Soetwas passiert, wenn die ältere Generation sich den „neuen Medien“ zuwendet

Eines meiner Lieblingskatzenblogs hat sich gerade verabschieden müssen:

Good Bye, The Canadian Cats are signing off.

I am Bill Neilson the husband of Jean Neilson the creator of the Canadian Cats. Jean has had a Stroke and has lost her Artistic values and has little interest in the computer. We will leave the site up, but will not posting any more.

Nicht nur, dass ich die Blogbeiträge der Schreiberin vermissen werde, die sich um ihre beiden Katzen drehten, es macht mir eben auch bewusst, dass ich vermutlich auch mal ein „digitales Testament“ aufstellen sollte. Zumal ich gerade in einem Browserspiel von einem Mitspieler gehört habe, dass seine Frau verstarb – sie war mein Alter …

OH MEIN GOTT, WIR MÜSSEN ALLE STERBEN. Die einen früher, die anderen später. Das sollte man natürlich schon auch verdrängen, schließlich ist es ungesund, sich bereits in der Jugend nur mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Aber in meinem Alter sollte man langsam seine Sachen ins Reine bringen …

Ernsthaft jetzt Corona-Warn-App?

Ich habe, so teilte mir dir Corona-Warn-App mit, am 15. April eine Begegnung mit niedrigem Risiko gehabt.

Der 15. war Karfreitag. Und ich habe meine Wohnung nicht verlassen. Besuch kam auch nicht. Lieferungen natürlich auch nicht! Es war Feiertag, Himmelherrgottnochmal!

Meine Katzen sind nicht auf Corona getestet. Sie haben auch kein Smartphone und damit keinen Zugang zu der App.

Ich war nicht mal draußen, den Müll runter bringen. Erwähnte ich schon, dass Feiertag war?

WO SOLL DIE BEGEGNUNG STATTGEFUNDEN HABEN??

Mein Vertrauen ist schwer erschüttert, Corona-Warn-App!

Kleines Update zum Katerchen

Der Kater hat zugenommen! Und zwar immerhin stolze 800 g.

Nach der zweiten OP gab es zunächst eine kleine Nierenkrise, weswegen er aufhörte zu fressen – und nach dreimaligem Erscheinen wurde er dann stationär aufgenommen. Seine Nierenwerte waren nicht doll, so bekam er Infusion und nach zwei Tagen holte ich ihn wieder ab, dieses Mal mit Nierenfutter ausgestattet.

Das mochte er nicht, aber ich fand bei Fressnapf eine Sorte Nierenfutter, die er gern mochte. Er fraß gut und nahm zu – und dann kam der Tag, an dem er zur Kontrolle vorgesehen war. Er hatte tatsächlich zugenommen (die Waage beim Tierarzt ist geeicht) und sie nahmen Urin ab – und dann hieß es: Umstellen! Denn Kater hatte einen zu hohen ph-Wert im Urin. Deutlich zu hoch – eigentlich sollte Harn beim Kater leicht sauer sein, 6,3 bis 6,5 – sein Harn hatte 8,5 – und lag damit im basischen Bereich. (Nur zur Erinnerung, Chemieunterricht, 5. Klasse, für die, die es in den vielen Jahren vergessen haben: bis 6,9 spricht man von sauer, 7,0 ist neutral und ab 7,1 wird es alkalisch – oder basisch)

Also schaute ich mir das Lieblingsnierenfutter vom Kater genauer an: Ups, das ist harn-alkalisierend. Na, das lasse ich jetzt wohl besser. Stattdessen hab ich ihm jetzt Harnstein-Futter gegeben, davon gibt es auch alkalisierendes – aber auch harn-ansäuerndes. Und genau solche Sorten bekommt er jetzt. Und frisst sich durch die Palette. Es geht ihm gut, seine Verdauung ist normal, sein Urin wird drei bis viermal täglich abgesetzt, er stinkt auch nicht mehr so (also, der Urin, der Kater stinkt natürlich auch nicht). Und er nimmt nur noch langsam zu. Ein wenig darf er noch. Er spielt – und das gern und intensiv und gern auch länger. Bändsel jagen, Bällchen durch die Wohnung treiben, Papierkugeln bespringen, Frauchens Hand attackieren … und den langsam immer verhassteren Kamm angreifen. Manchmal mit der Katze rennen. Manchmal mit der Katze zanken.

Ansonsten hat er Unsinn im Kopf – will immer noch gern auf den Esstisch, wird immer noch runtergescheucht. Springt auf das Regal am Bett. Um die Dose mit dem Spielzeug umzuwerfen. Belegt Frauchens Balkon – wenn sie gerade von Youtubevideo zu Youtubevideo springt – und dann nix mehr sehen kann.

Gelegentlich mag er sein Futter nicht – dann gibt es eine Sorte, die er sonst nicht so gern frisst, aber die in dem Moment das Beste überhaupt ist. Katerleben eben.

Heute hat er einen Haarballen erbrochen. Auf dem einzigen Teppichähnlichen, das ich habe – die Fußmatte, die vor dem Schuhregal steht. Meine Schuhe sind knapp dem Schicksal entgangen … Er heißt ja nicht Nikolaus.

Und hier mal ein Bild der beiden, denn Weggie-Boy hat recht – ich hab im Blog noch gar kein Bild von beiden zusammen:

Lasst Euch nicht täuschen von seinem gesenkten Kopf – der hat es faustdick hinter den dunkelbraunen Öhrchen!

Küchenfee erwacht aus dem Winterschlaf

Nur, um zu sehen, dass es heute Morgen hier Schnee hat.

https://www.chefkoch.de/rezepte/2051831331801614/Kuerbis-Spinat-Eintopf-mit-Linsen.htmlAber ich habe die letzten Wochen immer mal wieder gekocht. Mit wechselndem Erfolg, ein Kartoffel-Brokkoli-Curry (und ich liebe Currys, z.B. dieses Blumenkohl-Kichererbsen-Ding) schmeckte mir so gar nicht. Der mediterrane Hackbraten hatte vielleicht doch zu viele Oliven drin (und ich habe eine Sorte gewählt, die sogar mir schmeckt, nicht in der 0/8/15 Lake .. Aber ein Kürbis-Gericht mit Spinat und roten Linsen war sehr lecker!

Das Fenchelgratin hab ich mit Freunden gegessen (und es hat allen geschmeckt), dazu gab es einen spanischen Wein El Chocolatero. Also, für die Freunde, mein Magen ist ja nicht so ein großer Alkoholfan mehr. Nur ganz gelegentlich, wenn ich einen Säureblocker genommen habe, darf es dann mal ein Glas sein … muss auch nicht, gibt genügend Kalorien auch ohne. Ich hatte meinen Alkohol fürs erste Halbjahr schon zweifach – ein Schuss Rum in den Tee, weil mir so kalt war – und ein Glas Orangensaft mit Aperol mit Kollegen unterwegs.

Am Wochenende gab es mal wieder Eier mit Senfsauce – hartgekochte Eier in einer Bechamel-Senf-Sauce – mit Salzkartoffeln. Eine aufgewärmte Rindsroulade (da weiß ich nicht mehr, welches Rezept ich benutzt habe). Und gestern hab ich mal was Schnelles gemacht: 4 Blätter Blätterteig aufgetaut, eine kleine Packung Pilze geputzt und gewürfelt, zwei Zwiebelchen recht fein gewürfelt, beides in Öl angebraten und gut mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Füllung auf den aufgetauten Blätterteig, (je eine Hälfte mit Rand), dann die andere Hälfte übergeschlagen, mit Gabel abgedichtet und mit Ei-Milch bepinselt, 20 Minuten bei 180 ° C im Ofen.

Zwei davon aß ich gestern Nacht noch (weil ich halt so spät erst daheim war) – die anderen beiden nehm ich heute zur Arbeit.

Ich fand dann gestern Morgen im Supermarktregal Dickmilch – ohne Zucker, ohne Frucht – einfach naturell. Und die nahm ich mit. Nun werde ich einen Apfel-Fenchel-Rohkostsalat ausprobieren, mit Dickmilchdressing.

Auch gekauft habe ich reichlich Pastinaken – für eine Pastinakensuppe. Das muss ich auch mal ausprobieren. Das Rezept hab ich aus der Kommentarspalte des Guardian. Bin gespannt.

Und dann liegt da noch ein Kürbis im Gemüsefach und ein Blumenkohl, Möhren sowieso … es wird wohl wieder Gemüsecurry geben 😉 Oder auch Ofengemüse. Oder beides.

Ihr seht also, die Küchenfee verhungert nicht. Sie ist nur zu faul, das alles hier zu dokumentieren.

Buch 1 und zwei aus 2022

Da ich meinen Kater (vorübergehend) in der Tierklinik lassen musste, habe ich mich ablenken müssen. Ich habe daher den in der Nähe der Klinik gelegenen Öffentlichen Bücherschrank auf Leichte Kost hin untersucht. Und wurde fündig! Erma Bombeck, Ich kauf mir täglich rote Rosen

Witzige Episoden aus dem Leben einer perimenopausalen Hausfrau. Und obwohl ich Hausfrau nur im nichtangemeldeten Zweitjob bin 😜 nahm ich es mit und las es an einem Tag durch.

Bombeck beschreibt hier die kultartige Welt der Selbsthilfebücher (Marie Kondo war noch nicht mal auf der Welt, aber in die Richtung läufts).

Sie fällt von einem „Kult“ in den nächsten. Was sich sehr lustig liest. Amerikas weibliche Antwort auf Kishon, die ich schon lang lesen wollte.

Daher von mir 5 Kokosnüsse.

Nun zu Buch 2: Zonenrandkind. Auf goodreads gibt es zu diesem bereits viele Rezensionen. Der Zonenrand spielt eine eher untergeordnete Rolle. Landleben in katholisch geprägter Provinz habe ich auch so erlebt, weit vom Zonenrand entfernt. Ein Roman war es auch nicht, da eine durchgehende Geschichte nicht erzählt wurde. Daher nur 4 Kokosnüsse.

Zum Zweiten

Merlin ist (geplant) wieder beim Zahnarzt, Restzähne raus. Danach wird er sich soviel besser fühlen! Auch wenn er sich umschauen wird, weil ich dann keinen Aufstand mehr mache, wenn er versucht, mich anzunagen😆

Der Abend gestern war schwer, Futter für beide raus. Kann ja nicht Kessy Futter hinstellen ohne dass mein Kater sich bedient🙄. Das wird noch lustig mit einer Nierendiät 😳

Jetzt lenke ich mich auf der Arbeit erstmal ab! Mit Arbeit.

Wordle zum zweiten

Ich habe heute alle Versuche gebraucht (auf der Original-Seite) und mit ein wenig Glück das Wort des Tages im 6. erraten.

Mit der App war es einfacher, da hab ich beim dritten Versuch gelöst. Schon das zweite Mal.

Mein Englisch scheint nicht so schlecht zu sein. 😁 Take that, Herr F*!

(*Englischlehrer, der mir in der AbiArbeit nur eine 3 + gab)

Nach der OP ist vor der OP

Heute sah Merlin seine Tier-Zahnärztin wieder. Und sie war des Lobes voll. Nicht für die eigene Leistung – für seine Gewichtszunahme, für seine Fellverbesserung, für verbesserte Muskulatur und für ein aufgeweckteres Temperament. Sie erklärte der Tierartzhelferin die ganze Zeit, wie er vorher aussah, wie erschrocken sie war, als sie ihn das erste Mal sah, und sie hat sich richtig, richtig gefreut über die Fortschritte, die er gemacht hat! Er war ja auch nur Haut und Knochen.

Merlin am 11. Dezember, knochig und leidend:

Jetzt ,wenn man ihm über den Rücken streicht, merkt man immer noch die Wirbel, aber die Rippen sind von Fell und Muskeln und ein wenig Unterhautfettgewebe abgepolstert. Der ganze Kater sieht so viel besser aus, klischeehaft „wie eine ganz andere Katze“ – aber auch „Jetzt wirkt er wie ein Rassekater!“ (uhm, Lady, er IST ein Rassekater, auch wenn das keine Rolle spielt, ich hätte auch einem Europäisch Kurzhaar – im Volksmund Fixmalfix – geholfen)

Merlin am 28.01.2022:

FUMP!

Die zweite OP ist am 7. Februar, wenn nicht der Bluttest heute irgendwas ergibt.

Und dass es ihm besser geht, hat er denn auch gezeigt. Fieber messen? Nicht wenn Merlin was dazu zu sagen hat – nun, hat er nicht … aber wir mussten zweimal ansetzen. Blutabnehmen? Wie, schon wieder? Kommt nicht in Frage! Leider hat die Ärztin da kein Pardon gekannt.

Ein wenig erinnerte der Behandlungstisch an Die Nacht der lebenden Toten oder andere Slasher-Filme .. Der Kater musste sich, als wir nach Hause kamen, erstmal davon erholen – und nahm einen Snack zu sich. Unsere letzte Dose Kattovit Aufbaukur. Danke Kattovit. Ich wäre gern loyal und würde weiter Kattovit füttern, aber Kattovit Aufbaukur ist ein Futter, das sich halt irgendwann selbst überflüssig macht – nämlich dann, wenn es gewirkt hat und das Tier wieder zugenommen hat.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, was die OP am 7. angeht.

Aaaand … I’m game

Ich tu’s jetzt auch. Wenn Merlin die Benutzung des Handys zulässt, heißt das. Daher auch Wordle, das dauert nicht so lang. Eine App hab ich mir runtergeladen, die Website des Erfinders bietet ein weiteres.

Website mit Originalrätsel in Englisch:

Powerlanguage.co.uk

Und welche Wordle-App ihr in Google Play oder im entsprechenden Appleshop wählt, sei Euch überlassen.

Die beiden Rätsel auf der Website (an verschiedenen Tagen) waren beim 5. Versuch von mir gelöst. Die App hatte 2 mal 5 und heute Morgen drei!

Es gibt auch deutsche Versionen, aber… Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Hier noch mal ein Artikel zum Game, vom österreichischen Standard:

https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000132423719/wordle-hype-ein-gratis-wortraetsel-erobert-das-netz