Monatsarchiv: November 2015

Darwin Award

Der Darwin-Award hat sich ja auch in Deutschland bereits durchgesetzt – als Bezeichnung, wenn jemand etwas besonders Gefährliches aus Dummheit unternimmt und dabei verstirbt – und so seine Gene nicht weitergeben kann.

Ein schöner Fall hat sich gerade in den USA ereignet.

Natürlich nicht schön für den jungen Mann (19), der hier die Bewerbung und den sprichwörtlichen Löffel abgegeben hat:

Ein junger Einbrecher wollte durch einen Kamin in ein Haus einsteigen. Der Bewohner war zu dem Zeitpunkt abwesend. Als er zurück kehrte, machte er am nächsten Tag in aller Unschuld den Kamin an. Worauf er lauthals Protest erntete.

Er versuchte das Feuer zu löschen, aber für den jungen Dieb kam das zu spät, er erlitt ernste Brandwunden und erstickte.

In der Gegend war gerade eine Einbruchserie am Gange – ob alle Einbrüche vom jetzt Verstorbenen verübt wurden, weiß man noch nicht – aber wenn diese Serie jetzt abbricht, wäre das ein Hinweis, dass er auch dafür verantwortlich sein dürfte.

Der arme Hausbesitzer hatte keine Ahnung von diesem Santa-Amateur, der sich im Kamin verfangen hatte und nun nicht wieder heraus kam, er hat ja auch versucht, alles zu tun, um den jungen Mann zu retten. Die Feuerwehr, die er alarmiert hatte, hat allerdings nur noch die Leiche aus dem dann teilabgebrochenen Schornstein bergen können.

Stellen sich nun die Fragen:

Wer trägt die Kosten für den Feuerwehreinsatz?

Wer ersetzt dem armen Beinah-Diebstahlsopfer die Kosten für einen neuen Kamin?

Ist dieser Mythos vom Weihnachtsmann, der durch den Kamin steigt, eigentlich von irgendjemandem in die Welt gesetzt worden, den die Familie des Verstorbenen noch haftbar machen kann? Coca Cola hat ja zumindest schon mal das rote Gewand verbrochen … Aber wer hat den Zugang durch den Kamin erfunden? Ohne einen sogenannten „disclaimer“, der ausdrücklich „don’t do that at home“ sagt, könnte das schon als gefährliche Anleitung gesehen werden und damit in Amerika Schadensersatzansprüche auslösen.

Den Genen des jungen Mannes hilft das auch nicht weiter. Sie haben das Ende der Sackgasse erreicht – die für sie nun auch noch zur Einbahnstraße wurde.

 

Update 3 Fußballnichtspiel

Auch wenn es Euch zu den Ohren rauskommt, hier die letzten Neuigkeiten, aus dem Radio:

Die Warnung betraf wohl einen „Schläfer“ aus dem Nordirak, der in Ostwestfalen wohnt. Der Mann wird gesucht.

In der ganzen Nacht wurde gesucht aber bisher nichts gefunden – außer einer Bombenattrappe in einem Zug. Die Polizeikräfte sind weiterhin vor Ort im Einsatz. Aber der Berufsverkehr ist nicht gefährdet.

Translation:

Even if you are fed up, here the latest news from the radio:

The warning concerned a „sleeper“ from the North Iraq, who lives in East-Westphalia. Police looks out for him.

They searched the whole night through, but found nothing but a bomb-dummy in a train. Police forces are still out. But (trust Germans on this): Commuting to work is not endangered.

 

Update 2 Fußballnichtspiel

Die Reporterin des ZDF, die eigentlich das Spiel übertragen sollte, berichtete, dass der Übertragungswagen sowohl des deutschen Fernsehens als auch des niederländischen TVs von den Sicherheitskräften durchsucht wurden (sie sind dafür beschlagnahmt worden).

Das deutet darauf hin, dass die Gerüchte in die richtige Richtung gingen, die von Fahrzeugen sprachen.

Translation:

The journalist who wanted to report the match said that the broadcasting van of both German and Netherlands TV were confiscated and searched. That shows the rumours that there was a vehicle involved were in the right direction.

 

Update Fußballnichtspiel

Viel gesagt wurde natürlich nicht. Phoenix hat die Pressekonferenz übertragen, die beiden Innenminister (Bund und Land) haben wie erwartet weiter nicht konkret werden können. Aber es muss mehr gewesen sein als eine telefonische Bombendrohung!

Ganz konkret für Hannover gab es eine Gefährdungslage. Eine Explosion im Stadion wurde befürchtet. Aber mehr wird nicht gesagt.

Mir tun ja besonders die holländischen Fans leid, die von noch weiter her kamen als die deutschen Fans.

Bundesinnenminister De Maizière sagte:

„Antworten würden die deutsche Bevölkerung verunsichern und zukünftige Aktionen erschweren.“

„Wir sind nicht bereit, unseren Lebensstil zu verändern und wollen weiter Massenveranstaltungen durchführen!“

Er bat um Vertrauensvorschuss. Freudscher Vertipper von mir: -vorschutz … Macht Euch Euer eigenes Bild.

Landesinnenminister: „Die Einschätzung der Sicherheitslage ist Tagesgeschäft der Polizei.“ Bei allen Großveranstaltungen. Aber die Aussage des Polizeipräsidenten, dass für ganz Hannover eine Gefährdungslage herrsche, sei so nicht vom Innenminister zu bestätigen, jedoch sei es keine dumme Maßnahme, die Leute zu bitten, daheim zu bleiben. Ich bin daheim 😉

Es wurde bisher niemand festgenommen und auch kein Sprengstoff gefunden. Auch nicht in einem Krankenwagen (Gerücht).

Komischer Zufall das: Ich habe heute bei Postcrossing eine französische Adresse gezogen … Was schreibt man jemandem aus Frankreich nach solchen Ereignissen?

Übrigens – in Belgien wurde ebenfalls ein Länderspiel abgesagt. Die Engländer und die Franzosen spielen in Wembley!

Translation:

They did not say much in this press conference. Phoenix broadcast the press conference, both Home Secretaries/Interior Secretaries/Ministers for Home Affairs (Federal and State) could not go into detail. But it must have been more than just a phone call!

For Hannover there was a specifical threat of an explosion in the stadion. They did not say more.

I am particularly sorry for the Dutch fans, as they had longer tours to this game than the Germans.

Federal minister/secretary of the interior, Thomas de Maizière, said:

„There would be too much unrest in the population if we went into detail. And future actions against the villains would be hampered. But we are not willing to change our style of living and will do mass events in future!“

He asked for some leap of faith. (I mistyped and made it into some faith pre-protection – Freudian – make of that what you will).

The Lower Saxonian minister, Pistorius, said to judge the security standing was daily business of the police. At all mass events. The report by the Chief of police from Hannover, that for the whole city there was a warning, was something he could not affirm, but it would be not a bad decision to stay at home. I am at home 😉

Nobody was arrested, no explosive was found. And no, the thing about the ambulance was just a rumour.

Funny coincidence: I drew a French adress at Postcrossing. What do you write to a French postcrosser after such events?

By the way: In Belgium they cancelled another match.

Fußballnichtspiel

Eigentlich sollte in einer Viertelstunde ein Fußballfreundschaftsspiel angepfiffen werden. Eigentlich sollten sich heute über 30.000 Leute einen schönen Abend machen. Eigentlich sollte heute unsere Regierungschefin mit ihren Mannen und Frauen ein politisches Signal setzen – und das auch noch mit etwas, das ihr Spaß macht!

Eigentlich!

Und dann höre ich im Radio vor etwa einer Stunde: Abgesagt!

Vom Standpunkt der Polizei musste diese Entscheidung so getroffen werden. Schließlich würde ihnen jeder einen Vorwurf machen, wenn es zu irgend etwas käme!

Auch dem DFB mache ich keinen Vorwurf, das Spiel überhaupt anzusetzen. Wir mussten das versuchen. Und die Absage zeigt ja zumindest auch, dass die Sicherheit gewährleistet war.

Warum wurde dann abgesagt? Gleich gibt es eine Presse-Erklärung. Zur Zeit wird spekuliert.

Translation for coffeegrounded and those, who prefer to read my blog in English (sorry, I cannot offer the same for French or Spanish or Russian or any other language):

Actually a football friendly was to be started in about a quarter of an hour (the original post was written 8:30 pm local time). Actually 30.000 people wanted to have a nice football evening. Actually our head of government with her team wanted to make a statement by doing something she enjoys. Actually!

And then, about 1 hour previous to the game, I heard on my radio: CANCELLED!

From the point of view of the police forces the decision had to be taken. In the case something had happened they would have been blamed.

I do not blame the German Football Association for scheduling this game. We had to try. And the cancellation shows, security did work!

Why the cancellation? A press conference has been announced. Up to then all is speculation.

In der Weihnachtsbäckerei (Deutsche Landmarken)

Schon Anfang November aus Zeitgründen (ich habe für Ende des Monats einen Wochenend-Russischkurs gebucht) fanden sich meine Freunde und ich zum Backen zusammen. Kekse.

Deutsche lieben selbstgebackene Kekse.

Und bei allen raffinierten Keksrezepten, die es da draußen gibt, sind die Klassiker (Butterplätzchen zum Ausstechen und Dekorieren, einfach) immer noch mit die beliebtesten. Genauso wie Zimtsterne (nicht ganz so einfach) und Vanillekipferl (auch einfach). Wir haben uns alle drei Klassiker dieses Jahr verkniffen.

Es gab, in der Reihenfolge des Backens.

Schokoberge (kleine Kakao-Mürbeteig-Gipfel mit weißer Kuvertüre „beschneit“) Gezupfte Schoko-Mürbeteig-Pyramiden mit etwas Kakao-Creme (Dunkle Schokocreme mit Kakaobohnenstücken) im Teig, abgebacken und dann mit weißer Kuvertüre verunziert. Bitte nicht wie im Chefkochrezept weiße Schokolade nehmen, die schmilzt noch schlechter!

Liegnitzer Bomben, die bei uns mit ohne Orangeat und Zitronat, dafür mit kandiertem Ingwer hergestellt wurden – und weil die Teigmasse klebrig ist und der Bäcker ungeduldig, wurde die Füllung oft genug an der Seite platziert. Das heißt aber nicht, dass sie nicht schmecken. Wenn man kandierten Ingwer mag. Man sollte aber unbedingt die kandierten Früchte klein schneiden, damit sich das besser verteilt.

Schneebälle, eines der Klassikerrezepte in unserer Weihnachtsbäckerei  – nur für Kokosfreunde geeignet. Anders als bei den Chefkochrezepten wird hier nicht ein vorgebackener Biskuitteig mit irgendeiner Masse vermengt, sondern ein sehr weicher, fluffiger (Stärkemehl) Teig wird mit leicht angebräunten Kokosraspeln gefüllt, gebacken und nach dem Abkühlen in einem Zitronensaft-Puderzuckergemisch und dann in ungerösteten Kokosflocken gewälzt. Die Dinger sind mit Vorsicht zu essen, durch die Kokosraspeln gibt es eine gewisse Verschluckgefahr .. Aber sie sind saulecker. Daher gibt es hier fünf von fünf Kokosnüssen …

Mohnstrudel-Plätzchen folgten als nächstes – Mürbeteig mit Mohnmasse … eindeutig für Mohnfreunde. Die Herstellung konnte ich nicht verfolgen, da ich da noch beschäftigt war mit den Schokobergen.

Und dann, nicht unbedingt weihnachtlich, aber sehr lecker: Cranberries-Biscotti

Ähnlich diesem Rezept von Chefkoch, nur, dass in unseren Biscotti nicht Mandeln sondern Walnüsse enthalten waren.

Und nun weiß ich auch, warum es Biscotti heißt, es wird zweimal gebacken: Einmal als langer Teigstrang, dann abkühlen lassen, etwa 2cm Stücke teilen, anschließend nochmal backen. Aber nicht mehr so lang.

Den Abschluss machte das Spritzgebäck (ein echter Klassiker, der einzige, der es dieses Jahr in die Parade geschafft hat), Marzipan-Spritzgebäck in unserem Falle. Normalerweise die Lachnummer, weil ich mir eine motorbetriebene Variation von Gebäckpresse zugelegt habe, Riesending, unhandlich, aber tut seinen Dienst, wenn man keinen Fleischwolf und keine Küchenmaschine hat, dieses Mal die Lachnummer, weil ich die Einlegeplatte vergessen hatte, die man zum Durchpressen nun mal braucht. Also haben wir auf Handbetrieb umgestellt – und das hieß, Teigmasse durch einen klassischen Spritzbeutel mit Sterntülle pressen. Geht auch … und noch lebt mein rechter Arm.

Alles in allem haben wir wieder einen gelungenen Mix aus neuen Rezepten und (persönlichen) Klassikern hinbekommen.

Soviel zur guten Tradition hierzulande, Weihnachtsgebäck selbst herzustellen.

Zimtsterne selbst herzustellen ist übrigens eine Arbeit für Leute, die Vater und Mutter erschlagen haben, ich habe es einmal getan … also das Gebäck selber backen, die Eltern habe ich in Ruhe gelassen … es ist klebrig, es ist bröckelig, es ist Sekundenarbeit zwischen noch zu roh und schon zu braun (oben sollen sie ja NICHT braun werden) – und eine von uns vieren (nicht ich) mag keinen Zimt, da ist überhaupt nicht einzusehen, dass sie mit beim Zimtsternherstellen hilft.

Vanillekipferl sind, meiner persönlichen Neigung nach, einfach die Arbeit nicht wert, die man mit ihnen hat – und das ist nicht viel Arbeit!

Und Butterplätzchen – naja, wir haben alle keine Kinder, die mit bunten Zuckerstreuseln dekorieren wollen … Aber für Familien mit kleinen Kindern sind die ein Muss. Ich könnte sie mir trotzdem vorstellen, weil ich von einer konkurrierenden Gewerkschaft ein Rezept mit Gewürzen bekommen haben, die mal einen neuen Pfiff in die alten Kekse bringen.

101 Geschichten im Kestner-Museum

Ich habe hier schon öfter für das kleine, aber feine Kestner-Museum am Trammplatz in meiner schönen Stadt geworben. Und die Veranstaltung heute, das jährliche Museumsfest, ist ein weiterer Grund dafür.

Das Museum hat einen liebevollen Kurator für die ägyptische Sammlung, Leute, die voll Fachkenntnis und mit Hingabe ihr Fachgebiet (Münzen und Sakralkunst) oder auch die derzeitige Ausstellung zum Thema Reformation erläutern und umfasst 6000 Jahre Menschheitsgeschichte.

Museumsfest bedeutete: FREIER Eintritt, Sektempfang, freies Fingerfood, und 101 Geschichten (die maurische Version von 1001 Nacht, genauso sexy, genauso sexistisch, aber nur geringfügig deckungsgleich). Um es gleich mal hervorzuheben, der Kuchen war lecker! An die salzigen Leckereien kam ich nicht heran, nicht schnell genug, Sekt hab ich mir eh geschenkt. Aber schon der Kuchen war wirklich gut.

Zuerst schauten wir uns die momentane Ausstellung an. Die „erläuternden“ der Künstler lösten bei mir ein großes Bedürfnis nach einer Runde Bullshit-Bingo aus. Mir fehlte nur noch der Begriff „Transzendenz“.

Zu sehen war ein Plastik-Ball-Zelt als „sakraler Raum des Rückzugs und der Meditation“ … einige Plastikbroschen mit Herzen mit Flügeln … angeblich trugen sie einen Namen eines Verstorbenen, ich sah keinen. Eine Holzkugel mit Riss – wegen der Spaltung der Kirche .. Einige Objekte aus verschiedenen Materialien (Stein, Ton, Styropor, Holz) – gespalten … das einzig wirklich sehenswerte war eine kurze GIF-Installation, die sehr Monty-Pythonesque ausgefallen ist. Mit Schrödingers Katze und Stephen Hawkings … Ein weiteres Bild ließ mich mit einer Museums-unterstützerin streiten – auf einem Hintergrund der sehr an die verwaschenen Landschaften aus der Langen Nacht der Museen erinnerte, sah man einen Unterarm, hemdsärmlig – mit geballter Faust, bei der der Zeigefinger etwas abgespreizt war – klassische Haltung für eine Handfeuerwaffe. Das wollte die Mitarbeiterin darin nicht sehen. Klar kann ich meine Augen auch zuhalten und LaLaLa-singend durchs Leben gehen.

Dann gingen wir weiter, hoch zur Vorstellung der Kurzführungen. Wir entschieden uns für Fabeln bei den Ägyptern. Also, der Kurator hat einen Frontzahn im Unterkiefer eingebüßt – vielleicht hat er deshalb genuschelt. Und er ist hervorragend informiert, was in anderen Museen läuft, wo gerade renoviert wird (Leyden), wohin die Sachen derweil ausgeliehen werden (Bologna) … Nachdem er so mindestens 5 Minuten name dropping gespielt hat, kam er dann doch zum Thema. Überliefert sind nur wenige Geschichten der Ägypter, die man unter das Label Fabeln einordnen könnte. Aber auch wenige sind immerhin welche. Die ägyptischen Geschichten lassen nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen sprechen.
Die Quellenlage ist dünn, es gibt einige überlieferte Bilder, die dazu gehörenden Geschichten sind nicht überliefert.

Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust die Münzausstellung – wunderschöne Fotos von wirklich arg mitgenommenen Münzen (nicht alle alt! – Es gibt einen Teil, der sich „Euro-Schmelze“ nennt). Die Fotos zeigen Farben, die man so nicht mit Münzen in Verbindung bringen würde. Sind aber nicht nachbearbeitet worden.

Eine Münze (Wallfahrtserinnerungsmünze der Kreuzlegung Christi) erinnerte mich und meinen Begleiter an Matisse Der Tanz.

Einige dieser Fotos würde ich mir ohne Weiteres als Kunstwerk an die Wand hängen!

Dann war es 14 Uhr, wir suchten uns ein Plätzchen für die Rahmengeschichte zur 101 Nacht – und genossen eine sehr engagiert, aber nicht theatralisch vorgetragene, grausame, frauenfeindliche und trotzdem faszinierende Geschichte.
Dann kam die Entdeckerin der Handschrift (also, die Dame, die entdeckt hat, dass es sich um eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert handelt, damit die früheste Version der 101 Geschichten) dazu, die Geschichte darzulegen – und dass die Geschichte sich natürlich auf die arabische Version mit 1001 Geschichten bezieht, die aber wiederum indische Quellen hatte!
Und schließlich wurden noch ein paar dieser durchweg frauenfeindlichen Geschichten erzählt, eine Aussage blieb mir besonders im Gedächtnis:
„Das Geschlechtsteil einer Frau ist wie ein Sattel, gehört einem Mann nur, solange er reitet.“
Es wurde von den ansässigen Damen mit stoischer Gleichmut ertragen, wohlwissend, dass ein Mann sehr schwach sein muss, wenn er solcher Art um seine Frau fürchtet.
Nachdem ich dann noch die unvermeidlichen Postkarten besorgt habe, ging es kurz vor 17 Uhr wieder nach Hause.