In Purrsuit of Flavours

Tea-Eatition …

Earl-Grey-Tea cake (from Brigitte)

Literally a cake that is made WITH, not just for, tea.

Ingredients

for 16 pieces

Dough

3 teabags Earl Grey

250 gramms soft butter 

200 gramms sugar

1 tea-spoon ground cinnamon

Salt

4 organic eggs

200 gramms flour

1½ table spoons powdered cacao

around 16 g baking powder

50 gramms ground hazelnuts

50 gramms bittersweet chocolate

50 gramms dried figs or dates

50 gramms whole hazelnuts

fat for the mould

flour for the mould

Icing and decoration

70 gramms sugar

4 teabags Earl Grey

70 gramms bittetsweet chocolate

2 tablespoons peeled hazelnuts (inner skin, not the hard shell, that is always taken off)

1 Table spoons dried figs

1 teaspoon Earl Grey leaves (loose from the teabag)


Preparation

  1. For the dough
  2.  Boil 180 ml water and the first teabags in a small pot. Remove from cooker and let reast for 10 minutes. Remove teabags and press them out thoroughly.
  3.  Preheat oven to 180 ° C
  4.  Butter, sugar, cinnamon and 1 pinch of salt get creamed for about five minutes. Add eggs one by one and mix well. Sieve flour, baking powder and cacao with the ground hazelnuts and 125 ml of tea and mix it with butter mixture.
  5.  Finely chop chocolate, figs or dates and nuts and just mix into mixture. Fill a wreath mould (well greased and with a little bit of flour added. Bake for 45 min.
  6.  let cake cool for 10 minutes in the tin. Then get it out of the tin and let cool completely on grate.
  7. For icing and decoration:
  8. Sugar, 100 ml water and teabags are brought to a boil for 10 minutes. take teabags out, let sirup cool lightly. Then melt 50 gramms of chocolat while stirring mix well and let cool
  9.  Ice cake with icing, add hazelnuts, figs/dates and the rest of chocolate (all chopped roughly) Cover with the loose tea leaves.

Küchenfee-il .. also – Küchenfee-Fail

Ich hatte am Samstag vor einer Woche 2 kg Zwetschgen kaufen können. Und während ich Zwetschgen zu essen liebe, sind 2 kg einfach eine Herausforderung für eine Einzelperson. Also – gab es Zwetschgen-Streuselkuchen. Klang ganz einfach, Hefeteig, Pflaumen drauf, Streusel drüber … GANZ SIMPEL … Also .. leider – nein. Hefeteig und ich haben eine Beziehung, die man bei Facebook mit „Es ist kompliziert“ umschreiben würde.

Und so ging auch dieser Hefeteig mal wieder nicht auf, ich hatte also eine knusprige Platte, auf der ein Zwetschgen-Crumble auflag … Geschmeckt hat es natürlich trotzdem Aber der Boden … also – ich glaub beim nächsten Mal verzichte ich auf den Boden.

Was bisher geschah

Also – inzwischen, seit dem letzten Blogbeitrag. Hannover hat nicht aufgehört zu existieren und ich auch nicht. Ich beende gerade meine zweite Stay-Cation Woche – und bin ein wenig in die Weiten Youtubes eingetaucht und hab mich da verheddert. Aber alles gut, ich kam wieder raus …

Ich hab auch gelesen, The Dragons of Crumbling castle, z.B. Weitere Pratchett-Kurzgeschichten. Ich wiederhole mich ungern, daher nur ganz kurz, die Kurzform ist nicht seine Welt. Ich las aber die erste Carpet-People-Geschichte mit Interesse.

Voll geimpft bin ich seit ca. einem Monat, und als ich am Montag, nach dem obligatorischen Augenarztbesuch meine obligatorischen Augentropfen in der Apotheke abholte, habe ich meine Impfungen auch gleich in die Corona-Warnapp eintragen lassen.

Ich habe meine SchwabenGene erfolgreich ein wenig zurück gedrängt und Geld für Schuhe ausgegeben. Sandalen und Slipper nenne ich jetzt wieder mein eigen. Dies ist mehr ein Slipper-Sommer. Hier ist es um die 20 Grad, mal ein wenig drüber, meist nicht so schwül. Aber ein Sommer ist es dann natürlich nicht, als Spätfrühling lass ich mir sowas gefallen 😉

Ich hab meine SchwabenGene sogar nochmal zurück gedrängt und in England ein paar Dinge bestellt, die die Welt nicht braucht. Aber ich wollte gerne eine neue Türmatte (nach über 20 Jahren!) und hab Weihnachtsgeschenke schon mal die ersten … Sachen, die es nicht überall gibt, Literary GiftCompany.

Und zum dritten hab ich meine SchwabenGene (ja, es ist nur ein Urgroßvater, den ich nach Sulz am Neckar zurück verfolgen kann) niedergerungen, um mir nach zwanzig Jahren ein neues Telefon für den Festnetzanschluss zu gönnen. Mein bisheriges Gigaset war ein Siemens Gigaset, das ich zusammen mit meinem Zeitungsabo bekam – also eigentlich war es das Werbegeschenk für den Werbenden, aber wurde mir überlassen. Es wäre nicht übertrieben zu behaupten, dass die Technik seither einen Schritt nach vorn gemacht hat … oder zwei.

Das neue hat eine Einstellung, mit der ich Anrufe von unbekannten Nummern unterdrücken kann … Aber ich tu es nicht, ich muss doch meine englischen Swear-Words üben.

Heute z.B., zwei Anrufe von zwei mir unbekannten deutschen Nummern. An den ersten ging ich ran: Es meldete sich eine „Lisa“ (ich glaube, ich liege nicht ganz falsch, zu behaupten, dass das nicht ihr Name war), mit einem heftigen asiatischen Akzent. Nicht wie Japan/Korea – mehr wie Indien/Pakistan … Sie riefe an im Auftrag von Microsoft. Da fiel ich ihr ins Wort und wurde deutlich: „I disbelieve. There is not a reason in the world, why Microsoft should contact me. – Not one. You are a liar.“ Sie versuchte zuerst weiterzureden, während ich ihr so über den Mund fuhr, aber letztlich war sie hilflos und schutzlos – und ich legte auf, als von ihr nix mehr kam.

Also – wir fassen zusammen:

Anruf von (angeblich) DEUTSCHEM Anschluss.

Es meldet sich jemand AUF ENGLISCH (das nicht mal die Muttersprache ist, nein, es war kein Brummie-Akzent, no „Hi Hens!“) und will mir verkaufen, dass sie im Auftrag eines AMERIKANISCHEN Software-Giganten anriefe.

Warum dann die Mühe, eine deutsche Nummer vorzutäuschen, wenn man doch angeblich in einem asiatischen Callcenter für ein Großunternehmen tätig wird?

Warum sollte Microsoft diese Endverbraucherin ihres Produkts überhaupt anrufen wollen? Ich weiß, sie wollte mir die alte Mär auftischen von den Sicherheitsproblemen und dass sie Zugriff auf meinen Compi bräuchten, um es zu beheben, das ist immer das gleiche alte Scammer-Spiel. Aber wenn Microsoft ein Sicherheitsproblem hat – warum sollte das mit einem Anruf bei jedem Kunden behoben werden? Bei vermutlich anderthalb Milliarden Rechner weltweit wäre das gar nicht machbar! Das macht Microsoft nicht, Microsoft bietet reparierte Software an, die man herunter laden kann, wenn es aufwändiger ist – oder lädt Patches hoch. ABER REPARIERT NICHT JEDEN PC EINZELN … Wie dumm denken die, dass ich bin? Das ist eine einzige Beleidigung meiner Intelligenz. Zumal diese Mär bereits Jahrzehnte alt ist! Ich bin doch nicht erst gestern geboren!

Also, wenn ich unbekannte Nummern unterdrücken würde, würde mir dieser Spaß entgehen.

Außerdem würde ich Probleme bekommen, sollte man mich doch mal vom Dienst aus erreichen wollen, weil diese Nummern meinem Telefon auch unbekannt sind.

Daher mache ich von diesem Feature meines neuen Telefons keinen Gebrauch. Aber es kann … Und mehr, natürlich hat dieses Telefon ein Telefonbuch, das hatte das alte auch schon. Aber es kann auch an Termine erinnern. Hat eine Weckfunktion – und könnte als Babyphone eingesetzt werden (dafür hab ich natürlich wenig Bedarf, so ohne Kind). Und das alles für die fürstliche Summe von … nicht mal 50 Euro.

Warum hab ich dann doch so lange gebraucht, das alte zu ersetzen? Es tat es noch. Allerdings konnte ich auf dem Display nichts mehr sehen, damit war das Telefonbuch nutzlos geworden. Doch solange ich noch blind meine Schwester anrufen konnte, war alles gut. Akkus hatte ich lang entsorgt und es mit normalen Batterien betrieben, weil Akkus natürlich nicht 20 Jahre halten.

Der Batteriefachdeckel ließ sich nur schwer öffnen – und da ich da ständig wechseln musste, ließ ich ihn weg. Was dazu führte, dass mir bei jedem Umfallen des aufgestellten Telefons, nur weil ich an den Tisch stieß, die Batterien herausfielen, das mit Freisprechfunktion durchgeführte Telefonat damit unterbrochen wurde – und ich mir jedes Mal vornahm. doch „mal“ ein Telefon zu kaufen … Jetzt war dieses „mal“ gekommen. Nicht, weil irgendwas anders war als sonst, sondern weil ich mal wieder mit der Schwester telefonierte, und wir drüber sprachen – und ich mir dachte, warum bin ich eigentlich so geizig?

Es gibt dazu eine längere Vorgeschichte: Vor über 10 Jahren hatte ich mir eine neue Winterjacke gekauft. Und eine weitere gesehen, die mir farblich gut gefiel, sie sollte nur 30 Euro kosten und ich dachte, ich hab eine Jacke, wozu brauche ich noch eine … Dann setzte mich eine gute Freundin auf den Pott. Wenn ich die Jacke wollte, sollte ich mal den blinzelnden Adler rausholen und dem Sonnenlicht aussetzen und mir um eine Summe von 30 Euro nicht graue Haare wachsen lassen – ich hab die Kohle schließlich. Ich bin nicht unermesslich reich, aber für eine weitere Winterjacke, damit ich mal die andere waschen kann, reichte es damals – so wie heute für das Telefon. Oder wie für meine Gleitsichtbrillen.

Das ist nämlich auch so eine Geschichte. Einige Zeit hatte ich schon Probleme damit, Sachen zu erkennen, nahm meine Brille, die ich wegen Kurzsichtigkeit trug ab und ging mit der Nase ran … weswegen mich ein Freund schon auslachte … und dann fiel es meinem Chef auf. Also biss ich in den sauren Apfel und legte bei 1500 Euro für zwei Gleitsichtbrillen hin. Eine, mit der ich auf die Straße gehen kann, weil sie drei Sichtstufen hat und eine, mit der ich lesen und am Computer arbeiten kann. Ja, und was soll ich sagen – ich bin zurück 😉 Ich sehe wieder was! Ja, es war ein Haufen Geld, aber ich muss mit den Brillen vom Aufstehen bis zum Schlafengehen herum laufen. Das teuerste waren eh die Gläser … ich musste ja zu den üblichen Gleitsichtschliffen noch meine Hornhautverkrümmung korrigieren …Aber auch da hab ich EWIG gebraucht, mich dazu durchzuringen, einen Optiker aufzusuchen. Bis ich es dann getan habe – und es hat auch gar nicht weh getan 😉

Ich muss SchwabenGene haben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich mit sinnvollen, aber nicht wirklich notwendigen Anschaffungen immer so zögerlich bin.

Komischerweise macht es mir wenig aus, mal eben einer kanadischen Katzenhilfsorganisation* 50 Euro zu spenden Und das mehr oder weniger regelmäßig. Aber mir selbst mal ein neues Telefon zu kaufen, für knapp diese Summe, nach ZWANZIG JAHREN (oder eine ZWEITE, SPOTTBILLIGE WINTERJACKE, obwohl ich gerade eine gekauft hatte) oder auch nur die Einstärkenbrille durch zwei Gleitsicht-Brillen zu ersetzen (altersangemessen) – solche Dekadenz liegt mir fern. (Diese Winterjacke hatte ich bis zu diesem Winter, also – für 30 Euro hab ich sie verdammt lang getragen! Ich hab sie nur, aufgrund der nassen Winter hier, endlich durch eine Jacke mit Kapuze ersetzt.)

*tinykittens, wenn es interessiert, sind auf Youtube und im Internet zu finden, kümmern sich um ferals, vorwiegend, aber nicht ausschließlich, akzeptieren auch sehr schwierige Felle (sic!) und engagieren sich dafür, dass Leute ihre Katzen kastrieren, um viel Elend zu vermeiden, ehe es ensteht! Falls Ihr jemanden in der Nähe von Vancouver mit Katzenbedarf kennt – macht ihn auf tinykittens aufmerksam – rescue is my favourite breed! Dort gibt es derzeit zwei wirklich reizende Pärchen zur Adoption: Cleo, eine sehr junge Katze, die leider FeLV+ ist – und Sammy – ihr Spielkamerad. Er ist frei vom Virus und geimpft, natürlich. Und dann gibt es noch Buttercup und Westley. Ein Pärchen von etwas über einem Jahr, sie eine wunderschöne Langhaarkatze, schwarz und sehr sanft. Und einen total verspielten, leicht schüchternen Westley, der aber auftaut, wenn man mit ihm spielt. Beide sind durch den Fernkurs der North-Futterdieb-Schule gegangen … 😉 Also sollte man Katzenfutter wirklich weg-SCHLIESSEN.

Küchenfee backt

Rhabarberzeit endet am Ende des Monats (wg der Oxalsäurewerte, die im Laufe des Sommers steigen). Also musste ein Rhabarberkuchen her. Kollegen wurden kurzerhand zu Testessern erklärt (willige Kollegen natürlich nur) und so hab ich gestern das bei Chefkoch entdeckte Rhabarberkuchen mit Joghurt-Sahne-Guss Rezept ausprobiert:

https://www.chefkoch.de/rezepte/891951194716396/Rhabarberkuchen.html?utm_medium=sharing&utm_source=chefkoch_android_app&utm_campaign=sharing_rds_ck_android

Mal was anderes, nett zitronig im Guss. Nicht so süß, und bei den Kolleg/innen gab es nur eine Enthaltung, der Rest gab 👍.

5 von 5 Kokonüssen.

Kitchen fairy – and the German Butterbrot

This is a pursuit of flavour contribution, hence in English.

The theme of the month was: Sandwich. In Germany that roughly translates as Butterbrot. (Buttered bread)

And that is where the huge differences start.

Let me first introduce you to the concept:

We take a slice of bread, spread butter on, then put on cheese or some sort of German Wurst or Salami or ham – or sometimes we just take a little more butter and add salt and eat it to a hard boiled egg, when on a hiking trip, for example, and then we spread butter on the other slice of bread and put it on top, cut the slices in half and there you have it: The German Butterbrot, ready to go. For eating at home you would normally not cover it and then it is not resembling a sandwich.

It is ingrained in German psyche since butter and bread were first combined. After the World Wars Germans even talked about Gute Butter (good butter) and a bread with good butter (instead of slice with margarine or lard). Yes one could have some additional vegetables on it, gherkins are a favourite, but that was thought of as „fancy“.

The humble Butterbrot has made it into German culture

From the German punk band Die Toten Hosen, „Eisgekühlter Bommerlunder“ (1990) which contains the text:

Und dazu ein belegtes Brot mit Schinken, ein belegtes Brot mit Ei

Campino also complains about the lack of cultural subtext, he just doesn’t recognize that The Butterbrot itself is a cultural icon.

Punk is not everybody’s cup of tea,

Here you hear a German singer from the 70s, who sings: Hinaus in die Ferne, mit Butterbrot und Speck, a German hiking song (with slightly sinister undertones*)

The German hiking revival of the 70s, sorry folks, a trip down memory lane, that was also when a German politician sang Hoch auf dem Gelben Wagen … so a time of musical atrocities

*the song stems from the time when Germans and French people were not as friendly with each other as they are now. So I have come up with the theory that Butterbrot und Speck stands for Alsace, as the most famous dish from there is thin flat bread with bacon. And the expression „der kriegt eins auf die Näse“ – well, yes, it is a coll. version of German Nase (nose) – but also closely related to the French „le nez“ … I might be stretching it, but the rivalry among both countries was huge.

The German love for the humble Butterbrot has even survived today, in the new millenium. OK, the man who sings this, is an old man, and he is fully nostalgic about it:

The Butterbrot, as a sign of happier times

Even in Austria they write plays and make films about it:

I give you

https://en.wikipedia.org/wiki/Gabriel_Barylli.

That is all you need for a German Butterbrot

So I spread some of the butter on two slices of bread and added the Paprika Lyoner „cold meat“, cut it in half, put it in my lunchbox with some Kohlrabi (cabbage turnip) – and now I am ready to go, retro style. That is the classic version. The „original“

Back in history, when butter was way more expensive and your average person was way poorer, people spread lard instead of butter on their bread. Lard was more prevalent and cheaper.

From the linked Wikipedia article (yes, German Butterbrot has its own Wikipedia article)

„As a conclusion one may say that the Butterbrot is a type of open faced sandwich, using well made savoury bread slices, and with simpler straightforward toppings. However one of the reasons why the Germans prefer just butter and simpler toppings is because they take such pride in the quality and taste of their breads.“

And there you have it, in Pursuit of flavour, without a recipe and with a lot of reading, some music and a link to an Austrian actor and director.

Buch 7 in 2021

Das Leben ist zu kurz für später von Alexandra Reinwarth

Wie würde man seine Prioritäten im Leben setzen, wenn man wüsste, dass das Leben nur noch 365 Tage dauert? Frau Reinwarth hat es für sich* ausprobiert. Sie setzte einen fiktiven Todestag in einem Jahr fest und beschloss, bis dahin so zu leben, als wenn sie wirklich an diesem Tag sterben würde.

*also, rein als Gedankenexperiment – und es sind natürlich IHRE Prioritäten, nicht jeder Mensch würde das Gleiche entscheiden

Das führte zu: Mehr Kontakt zu Menschen, die ihr etwas bedeuten. Weniger Toleranz für Dummheit und Geschwätzigkeit. Weniger Bereitschaft, sich auf die Zunge zu beißen „um des lieben Friedens willen“. Mehr Mut, auf die eigenen Wünsche zu hören (ohne dabei die Vernunft völlig zu ignorieren!) Sie berichtete dabei oft von einem Domino-Effekt – wenn SIE erstmal damit anfing, waren ihre Freunde gerne dazu bereit, sich auch darauf einzulassen – z.B. auf mehr Verletzlichkeit.

Das ganze wurde mit Humor geschildert und immer wieder die persönliche Perspektive betont. Denn nicht alle sind glücklich damit, zu riskieren sich unbeliebt zu machen.

Habe ich etwas davon mitgenommen? Ja, ich muss heute leben, ob es ein Morgen gibt, weiß ich nicht. Ich gehe zwar davon aus, aber „man weiß et nich“ … Bus, brummel, brummel, Straßenüberquerung, brummel, brummel oder Treppen an der U-Bahnstation, brummel, brummel, Fehltritt, brummel, brummel …

Ich will auch nicht wie die Mutter der Autorin meine Reisepläne immer nach hinten verschieben, nur um irgendwann festzustellen, dass mein Körper nicht mehr mitspielt und ich nicht mehr reisen kann. Wegen Covid mussten wir jetzt, aber wenn es wieder geht, wird Japan wieder gebucht!

Eine volle 5 Kokosnuss-Bewertung kann ich doch nicht abgeben, bleiben wir also bei 4. Denn da gab es einige Merkwürdigkeiten:

Ihr Lebensgefährte (der L) ist in einer Bar tätig – aber verbringt die Abende mit ihr vor dem Fernseher … uhm – ja, klar, wer in einer Bar arbeitet, hat Arbeitszeiten, die einen gemütlichen Fernsehabend unterstützen … schon klar …

Sie lebt in Spanien, aber beschreibt, dass sie nur ein paar Autostunden von der Mutter entfernt wohnt. Die Bed&Breakfast-Pension wird dann aber wieder in Spanien eröffnet … ja, klar. Passt nicht. Auch die Freunde – es liest sich so, als würden die alle in Deutschland wohnen, aber sie wohnt schon länger nicht in Deutschland ..

Also – wieviel sie da wirklich so erlebt hat, und wieso es keine nennenswerten Rückschläge gab, das bleibt ihr Geheimnis.

Es liest sich nett, aber es ist sicher kein Buch, aufgrund dessen ich nun mein Leben komplett umkrempeln würde.

Und die Küchenfee hat es wieder (langsam) getan

Während ich am Samstag noch schnell einen einfachen Rumfort-Nudelauflauf gemacht habe, gab es dann heute Butter-Chicken nach Gabriele Frankemölle aus dem Slowcooker.

Hier bin ich vom Rezept abgewichen, weil mir 800g Fleisch einfach zu viel für eine Person waren (also, auch auf mehrere Portionen verteilt – auch so sind es zwei, bei 500g). Die Soße war so natürlich reichlich, ich hatte sie nicht angepasst, weil eine angebrochene Dose Kokosmilch ein Unding ist – und ich kann immer noch nicht bestätigen, dass das Fleisch im Slowcooker zarter wird.

Die Autorin schlug Reis als Beilage vor, oder indisches Fladenbrot. Aber mir fehlte dann immer noch Gemüse. Und wenn ich sonst mit den Gewürzen voll bei Frau Frankemölle war, fehlte mir hier deutlich Salz.

Alles in allem gibt es hier keine 5 Kokosnüsse – eher so 3 bis 4.

Buch 6 in 2021

Gestern angefangen, gerade beendigt. Terry Pratchetts Kurzgeschichtensammlung The time travelling caveman.

Der typische mehrschichtige Humor fehlte mir und die Enden waren oft abrupt und nicht eine logische Konsequenz der Geschichte.

3 Kokosnüsse von 5.

Hada de cocina cocina pollo mexicano

This time I write this in English, as it is my contribution to in Purrsuit of flavours Cinco de Mayo.

And yes, the double cocina is no mistake, the first cocina is the room in the house where you cook – your kitchen and the second is the third person singular present tense of cocinar – to cook. So The fairy of the kitchen cooks mexican chicken (pot).

You need:

For   4 Persons

  • 250 g  eggplant 
  •   salt
  • 1  onion 
  • 1/2 kg  potatoes 
  • 500 kg  chicken filet 
  • 2EL  oil  
  •    pepper
  • 2 tbsp  tomato paste  
  • 1 small tin (440 ml) tomatoes  
  • 375 ml chicken broth  
  • 1 tin (425 ml) kidney beans  
  • 1/2 ts  ground coriander  
  • 1 ts  ground cumin  
  •    sugar  
  • 2,5 twigs  parsley  
  • 100 g  sheep cheese (I use Feta)  
Ingredients

Wash your egg plant, cut off the green, quarter it, then cut it into small pieces, salt it and put it aside. Peel onion, cube it. Peel potatoes, wash them, cut into small cubes. Wash off meat, dry with paper towel and cut into cubes.

Heat oil in a roasting dish, brown meat from all sides. Pepper and salt. Take meat out.

Cook potatoes in that oil, add onions and egg plant and cook for further 1–2 minutes. Salt and pepper. Add tomato paste, cook a little with the vegetables, add tomatoes and shred them to pieces with a spatula. Pour broth in, let simmer for ca. 20 minutes.

While vegetables cook, pour the beans from the tin into a colander and let them drip. Add meat and beans after a quarter of an hour of those 20 minutes. Season with coriander, cumin, sugar, pepper and salt to taste. Wash parsley, shake water off, pluck off leaves, mince them. Crumble cheese and add that with parsey over your dish.

Buen provecho

No, I haven’t tried it yet, but I have bought what I lacked from the ingredients and will cook it either tonight or tomorrow, then I will add a photo.

the done deal

Küchenfee kocht dreifach

Freitag aß ich Blätterteigtaschen mit Tomatenbasilikum-Brotaufstrich innen bestrichen und mit ein bißchen Schafskäse (Feta) gefüllt. Damit war der Rest meines TK-Blätterteigs auch weg.

Samstag gab es ein Rezept aus der Blogosphere – Easy Weimaraner hatte bei In Pursuit of Flavour eine Fake Sauce Hollandaise präsentiert, mit der dort Brotkörbchen mit Lachs drauf überbacken wurden.

Ich hab dann eine Packung Knack-und-Back genommen – jeweils ein Teil als Basis und eines als Rand. Eine 100 g Packung Bio-Wildlachs und besagte Sauce. Mit der Hälfte Butter (das verlinkte Rezept war in cups – und ich wusste nicht genau, was eine halbe Tasse Butter wiegt).

Das Ganze für etwa 20 Minuten in den Ofen, waren eher 15 – und bei 200°

Und Sonntag gab es ein Rezept von Chefkoch – Zucchinigratin mit Tomaten-Quark-Sauce. Da konnte ich Schafskäse (Rest von Freitag) und Mozzarella (Rest von der selbstgebastelten Pizza) aufbrauchen, eine Dose Pizzasauce hab ich mit einer gewürfelten Zwiebel und einer Knoblauchzehe, die ich angebraten hatte, erhitzt, abkühlen lassen, mit einem 200g Becher Quark vermengt und auf die gehobelten Scheiben der Zucchini, verteilt, jeweils drei Schichten – und dann Käse. Ich habe in jede Schicht Käse gegeben, andere essen das, wie ich aus den Kommentare entnehme, nur mit oben Käse.

Chefkoch ist immer noch meine go-to-Seite für Rezepte. Auch wenn ich mal einen Ausflug zu lecker.de mache oder im englischen Sprachraum unterwegs bin, oder doch mal in ein Kochbuch gucke.

A pro pos Kochbuch. Am Samstag stellte ich fest, dass ich, wenn ich den Stapel vom Tisch runter und ins Regal räumen will, ich mal das Regal aufräumen muss. Das hab ich getan – und aussortiert. Aber nicht genug. Meine Backbücher bekomme ich immer noch nicht ins Regal. Also muss ich noch mal kritischen Auges rüber gucken. Oder meine Loseblattsammlung und die alten Kochzeitungen entsorgen. Es kommen ja noch Feiertage in diesem Monat …

Was übrigens auch noch diesen Monat passiert – genauer am Donnerstag: Ich werde geimpft. Das erste Mal, mein zweiter Termin ist Mitte Juni und d.h. ab Juli bin ich ziemlich safe. Natürlich werde ich weiterhin Maske tragen müssen, meine Hände waschen etc. Aber vielleicht kann ich mich dann mit ungeimpften Freunden treffen. Ein Haushalt, zwei miteinander verheiratete Freunde, und eine Einzelperson, der dritte im Bunde – und ich, die ich als Geimpfte dann nicht mehr zählen dürfte. Oh, was, ich lebe in Niedersachsen, Weil will meine Grundrechte auch ohne sachlichen Grund einschränken? Ok – träumen darf ich.