Hada de cocina cocina pollo mexicano

This time I write this in English, as it is my contribution to in Purrsuit of flavours Cinco de Mayo.

And yes, the double cocina is no mistake, the first cocina is the room in the house where you cook – your kitchen and the second is the third person singular present tense of cocinar – to cook. So The fairy of the kitchen cooks mexican chicken (pot).

You need:

For   4 Persons

  • 250 g  eggplant 
  •   salt
  • 1  onion 
  • 1/2 kg  potatoes 
  • 500 kg  chicken filet 
  • 2EL  oil  
  •    pepper
  • 2 tbsp  tomato paste  
  • 1 small tin (440 ml) tomatoes  
  • 375 ml chicken broth  
  • 1 tin (425 ml) kidney beans  
  • 1/2 ts  ground coriander  
  • 1 ts  ground cumin  
  •    sugar  
  • 2,5 twigs  parsley  
  • 100 g  sheep cheese (I use Feta)  
Ingredients

Wash your egg plant, cut off the green, quarter it, then cut it into small pieces, salt it and put it aside. Peel onion, cube it. Peel potatoes, wash them, cut into small cubes. Wash off meat, dry with paper towel and cut into cubes.

Heat oil in a roasting dish, brown meat from all sides. Pepper and salt. Take meat out.

Cook potatoes in that oil, add onions and egg plant and cook for further 1–2 minutes. Salt and pepper. Add tomato paste, cook a little with the vegetables, add tomatoes and shred them to pieces with a spatula. Pour broth in, let simmer for ca. 20 minutes.

While vegetables cook, pour the beans from the tin into a colander and let them drip. Add meat and beans after a quarter of an hour of those 20 minutes. Season with coriander, cumin, sugar, pepper and salt to taste. Wash parsley, shake water off, pluck off leaves, mince them. Crumble cheese and add that with parsey over your dish.

Buen provecho

No, I haven’t tried it yet, but I have bought what I lacked from the ingredients and will cook it either tonight or tomorrow, then I will add a photo.

the done deal

Küchenfee kocht dreifach

Freitag aß ich Blätterteigtaschen mit Tomatenbasilikum-Brotaufstrich innen bestrichen und mit ein bißchen Schafskäse (Feta) gefüllt. Damit war der Rest meines TK-Blätterteigs auch weg.

Samstag gab es ein Rezept aus der Blogosphere – Easy Weimaraner hatte bei In Pursuit of Flavour eine Fake Sauce Hollandaise präsentiert, mit der dort Brotkörbchen mit Lachs drauf überbacken wurden.

Ich hab dann eine Packung Knack-und-Back genommen – jeweils ein Teil als Basis und eines als Rand. Eine 100 g Packung Bio-Wildlachs und besagte Sauce. Mit der Hälfte Butter (das verlinkte Rezept war in cups – und ich wusste nicht genau, was eine halbe Tasse Butter wiegt).

Das Ganze für etwa 20 Minuten in den Ofen, waren eher 15 – und bei 200°

Und Sonntag gab es ein Rezept von Chefkoch – Zucchinigratin mit Tomaten-Quark-Sauce. Da konnte ich Schafskäse (Rest von Freitag) und Mozzarella (Rest von der selbstgebastelten Pizza) aufbrauchen, eine Dose Pizzasauce hab ich mit einer gewürfelten Zwiebel und einer Knoblauchzehe, die ich angebraten hatte, erhitzt, abkühlen lassen, mit einem 200g Becher Quark vermengt und auf die gehobelten Scheiben der Zucchini, verteilt, jeweils drei Schichten – und dann Käse. Ich habe in jede Schicht Käse gegeben, andere essen das, wie ich aus den Kommentare entnehme, nur mit oben Käse.

Chefkoch ist immer noch meine go-to-Seite für Rezepte. Auch wenn ich mal einen Ausflug zu lecker.de mache oder im englischen Sprachraum unterwegs bin, oder doch mal in ein Kochbuch gucke.

A pro pos Kochbuch. Am Samstag stellte ich fest, dass ich, wenn ich den Stapel vom Tisch runter und ins Regal räumen will, ich mal das Regal aufräumen muss. Das hab ich getan – und aussortiert. Aber nicht genug. Meine Backbücher bekomme ich immer noch nicht ins Regal. Also muss ich noch mal kritischen Auges rüber gucken. Oder meine Loseblattsammlung und die alten Kochzeitungen entsorgen. Es kommen ja noch Feiertage in diesem Monat …

Was übrigens auch noch diesen Monat passiert – genauer am Donnerstag: Ich werde geimpft. Das erste Mal, mein zweiter Termin ist Mitte Juni und d.h. ab Juli bin ich ziemlich safe. Natürlich werde ich weiterhin Maske tragen müssen, meine Hände waschen etc. Aber vielleicht kann ich mich dann mit ungeimpften Freunden treffen. Ein Haushalt, zwei miteinander verheiratete Freunde, und eine Einzelperson, der dritte im Bunde – und ich, die ich als Geimpfte dann nicht mehr zählen dürfte. Oh, was, ich lebe in Niedersachsen, Weil will meine Grundrechte auch ohne sachlichen Grund einschränken? Ok – träumen darf ich.

Wieder eine langsame Küchenfee

Dieses Mal einen Marokkanischen Hülsenfrüchteeintopf – aus dem Buch von Gabriele Frankemölle 52 Wochen – 52 Suppen aus dem Crockpot. Während ich mein Geld im Büro verdiente, hat mein Crockpot mein Abendessen gegart.

Reichlich Hülsenfrüchte (Brechbohnen, Erbsen und Kichererbsen), Pizzatomaten, Schalotten, Möhre und Paprika, dazu Gemüsebrühe und getrocknete Aprikosen, zum Würzen diverse Gewürze (Pfeffer und Salz auch, aber eben auch Zimt, Paprika, Kurkuma und Kreuzkümmel) und eine Knoblauchzehe, ein TL geriebener Ingwer – alles sehr lecker und wird es sicher nochmal geben!

In kleine Würfel schneiden: Paprika, Möhre und Schalotten – und Knoblauch hacken – alles fünf Minuten anschmurgeln, dann Gewürze und fein geriebenen Ingwer dazu, nochmal 30 Sekunden – alles in den Crockpot, die Brechbohnen dazu, die Pizzatomaten und die Gemüsebrühe dazu, die abgetropften Kichererbsen drüber, die fein gewürfelten Aprikosen hinein und ich hab gleich die Erbsen mit reingetan – und Deckel drauf, auf Low stellen, ca. 8 bis 9 Stunden und dann was anderes machen – in diesem Falle arbeiten.

Als ich nach Hause kam, hielt der Topf noch warm – und holte mir eine von drei Portionen raus.

Ich weiß, dass der Crockpot mehr in Nordamerika verbreitet ist, aber die Rezepte, die mir bisher am besten gefallen haben, sind von Frau Frankemölle.

Küchenfee mit Bausatzküche

Hatte Appetit auf eine Pizza Funghi. Nun hätte ich mir gestern ein fertiges Exemplar aus der Tiefkühlung mitnehmen können. Aber ich dachte, was soll’s, probier doch mal, eine zu bauen. Den Teig hab ich als Fertigprodukt gekauft (weil ich abends um kurz nach 8 nicht mehr anfange, Teig gehen zu lassen, dann komme ich nie zum Essen). Die Tomaten? Pizzatomaten aus der Dose. Aber frische statt Dosenpilze, und ich hatte noch eine Chorizo im Vorrat. Dazu fertig geriebenen Mozzarella.

Teig aufs Blech gerollt, Soße drüber, Pilze geputzt und fein geschnitten, drüber verteilt, eine halbe Chorizo aufgeschnitten und darüber verteilt – und eine gute halbe Packung des fertig geriebenen Mozzarellas.

15 Minuten im Ofen bei gut 220° –

Essbar

Wurde mir nicht schlecht von. Nicht mal nach dem zweiten Stück. Irgendwann bin ich dann sicher auch bereit, mal den Teig selber zu machen.

Und wieder die Werbung

Dieses Mal ist es Radiowerbung. ARD macht Werbung für eine neue Staffel einer „beliebten“ Serie, die diese Woche am Donnerstag (Achtung, das ist wichtig) beginnt.

Man hört jemanden nach Hause gehen – nicht besonders enthusiastisch. „Das ist XYZ am Montag bis Mittwoch.“

Man hört jemanden nach Hause rennen und sich fast überschlagen dabei. „Das ist XYZ am Donnerstag – Die Lieblingsserie verpassen – geht gar nicht. [Name der Serie] ab Donnerstag die neuen Folgen.“

Uhm, wer sagt es Ihnen?

Also, dass wir jetzt zeitversetzt fern sehen?? Dass wir Mediatheken benutzen? Dass wir uns vom Fernsehprogramm nicht mehr den Tagesablauf vorgeben lassen?

Entweder, die Serie ist auf ein eher 80 bis 90jähriges Publikum ausgerichtet. Oder die ARD ist immer noch nicht im Jahr 2021 angekommen.

Ich sehe fast jeden Tag eine Stunde fern – außer Samstag (Sonntag ist es mehr als eine Stunde). Und zwar dann, wenn ich nach Hause komme, egal wann das ist. Montag bis Freitag ist es immer die gleiche Sendung. (Bares für Rares, und das läuft auf dem ZDF, falls Ihr es unbedingt wissen wollt). Und wenn es mal absolut nicht passt, dann auch mal nicht. Aber ich kann die Folgen nachholen.

Dass ich es dann sehe, wenn es ausgestrahlt wird, ist eher ungewöhnlich, meist bin ich dann krank daheim. Und ich bin schon ALT … ich bin über 50. Wenn sogar ICH und meine noch einen Ticken älteren Kollegen soweit sind, die Mediathek zu nutzen, dann sollte die ARD doch langsam auch darauf reagieren und nicht mehr mit „Serie verpassen“ argumentieren oder werben. Junge Seher wirbt man so jedenfalls nicht. Aber seien wir ehrlich – nur weil eine Serie „Die jungen Ärzte“ heißt, spricht sie nicht unbedingt junge Zuschauer an – Arztserien sind eher nicht der Stoff, aus dem junge Träume sind.

Hada de cocina come español

Küchenfee isst spanisch. Und damit haben sich meine Spanischkenntnisse auch schon. Das Rezept fand ich allerdings bei lecker.de

One-Pan-Patatas andaluz

Für  2  Personen

  • 2 EL  Öl  
  • 4  Chorizo-Bratwürste (ich hab nur würzige Bratwürste von Ahrberg bekommen)
  • 500 g  kleine Kartoffeln  
  • 1  Knoblauchzehe  
  • 100 g  Piementos de Padrón (Bratpaprika) 
  • 100 g  Schmand (ich hab immer haltbaren Schmand im Haus, also, jetzt nicht mehr, aber bis gerade)
  •  2 TL  Rosenpaprika, 1/2 TL Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer  
  • 1  Bio-Zitrone  
  • 40 g  schwarze Oliven (ohne Stein; z. B. Kalamata) 
  • 1 EL  Kapern  
  • 4 Stiel/e  Petersilie  

Zubereitung

(Ich bin ja mehr der Mise en Place-Typ beim Kochen, und hab gern alles vor dem Braten geschnitten, verrührt und abgemessen und bereit stehen)

Die Vorbereitungen: Kartoffeln waschen und vierteln. Knoblauch schälen und hacken. Pimientos waschen und in Ringe schneiden. Oliven in Ringe schneiden. ­Kapern, Oliven und Zitronenabrieb mischen.

Zitrone heiß waschen und abtrocknen, Schale dünn abreiben, Zitrone halbieren und 1 Hälfte auspressen. Petersilie hacken

Für den Dip (nicht im Bild): Schmand, 2 TL Paprika und 1/2 TL. Kreuzkümmel verrühren. Salzen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Wurst darin ca.von allen Seiten je Seite ca ne Minute oder so braten. Wurst herausnehmen und Kartoffeln im Bratfett ca. 20 Minuten unter Wenden braten.

Chorizo und Pimientos mit Knoblauch (den hatten sie auf lecker.de vergessen im Rezept dann zu erwähnen) zu den Kartoffeln geben und 2–3 Minuten mit braten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Petersilie (Menge nach Gusto) waschen und Blättchen hacken. Pfanne mit Olivenmischung und Petersilie bestreuen. Dip dazu essen.

Die fertige Pfanne, wieder ohne Dip, aber ich hab ihn gemacht, echt jetzt!

¡Buen Provecho!

Küchenfee lernt

Am Dienstag hab ich mal wieder gekocht, mal wieder im Slowcooket. Ausgesucht hatte ich mir ein klassisches Gericht der deutschen Küche, Erbsensuppe. Genauer „Westfälische Erbsensuppe“ aus dem Buch 52 Wochen – 52 Suppen.

Ich musste Mengen anpassen, Zeit auch ein wenig, weil der kleine Crockpot von mir heißer wird als das 6,5 l Geschoss, das Frau Frankemölle benutzt.

Soweit so gut, die Wiener ließ ich weg, als Kassler nahm ich Geflügelkassler und dann waren da noch die Erbsen (der Rest war wie im Rezept). Schälerbsen waren gefordert.

In meiner unendliche Weis- äh Dummheit las ich das als „fancy name für getrocknete Erbsen“. Ähm, ist es nicht. Es sind getrocknete Erbsen, denen man die Schale abgenommen hat. Nein nicht die Schote, die sowieso, aber die Erbsen selber haben noch mal eine Schale. Beim Trocknen wird diese Schale richtig hart.

Wenn nun also eine dumme Küchenfee die normalen getrockneten Erbsen nimmt, muss sie sie länger kochen. Oder vorkochen. Das weiß die Dumne Küchenfee aber nicht. Und so sind die Erbsen nun immer noch recht „al dente“ 😆

Also hat die Küchenfee mal wieder gelernt: richtig lesen und auch mal nachschlagen, was man nicht kennt!

Eintopf war trotzdem essbar. 🍵

Noch im Topf

Das war nicht absehbar

Ich bin ein äußerst moderater Alkoholverzehrer. Gestern hab ich mir ein Fläschchen Cidre gekauft. Wollte dieses Mal den echten, nicht das Mischgetränk von Sömmerirgendwas.

Ich kaufte diesen:

Vorderseite der Flasche

Sieht gut aus, nicht? Steht nix von Mix, steht nur Cider drauf. Also, rein in den Einkaufswagen. Heute dann, nach den Nudeln, wollte ich in Ruhe dieses Getränk konsumieren. Geöffnet, ins Glas gegossen, Schluck genommen: Was zur [setz hier mythologischen Sünderbußplatz deiner Wahl ein]?

Die ernüchternde Kehrseite der Flasche

Man muss jetzt schon die Rückseite der Ciderflasche lesen, um nicht betuppt zu werden!

Aber am schönsten ist die Rechnung:

82% Apfelwein

16% Apfelsaft

Würde man jetzt noch 2 % von was erwarten. Aber Hersteller ist großzügig und gönnt uns noch 4. 🤔😒🤨

DAS SIND HUNDERTUNDZWEI PROZENT, IHR DEPPEN!

Ok, ich habe die Flasche gestern gekauft, vielleicht war es ein Aprilscherz.

Küchenfee, multitasking

Ich hab wieder den Slowcooker bemüht, dieses Mal für einen Klassiker der Partyküche: Paprikatopf mit Rinderhack. Und nicht am Wochenende – sondern unter der Woche, an einem normalen Arbeitstag!

Aus Gabi Frankemöllers „52 Wochen – 52 Suppen“

Anfängerfehler: Dieses Mal habe ich das Rezept nicht wieder runter gerechnet auf den kleineren Topf. War ein wenig sehr voll! Immer umrechnen! Auch wenn nur ein Mindestfüllstand vorgegeben wird, zu voll ist auch nix.

Dieses Mal habe ich das erste Mal während eines Arbeitstages den Crockpot laufen lassen. Funktionierte sehr gut! Trotzdem der Topf wirklich randvoll war, hat es nicht übergekocht, weil es nun mal nicht brodelnd heiß ist. Nervös war ich trotzdem.

Vom Geschmack her war es jedenfalls sehr lecker und leider habe ich dieses Mal kein Foto für Euch. Aber rötlich (viel Tomate drin), ein paar Paprikaschotenwürfel (ich nahm grüne, die passt gut zu einem Schmorgericht, gelbe und rote mag ich gern roh), angebratenes Rinderhack – das Bild bekommt Ihr auch ohne meine Fotokünste hin 😉

Ich hab sicher nicht das letzte Mal dieses Rezept gemacht – und nicht das letzte Mal mit dem Slowcooker an einem Arbeitstag gearbeitet.

Die Vorbereitungen (Zwiebel schneiden, Hack krümelig braten etc.) musste ich natürlich morgens erledigen, zu einer Zeit, zu der ich normalerweise mit Kochen noch nix am Hut habe. Aber dafür wartete abends nach dem Dienst eben ein warmer Eintopf auf mich! Und so Partysuppen sind ja Wohlfühl-Essen pur. Viel Umami, warm, aus einer Schüssel/einem Suppenteller essbar … Und einen weiteren Vorteil des Kochens am Morgen hatte es auch noch: Ich habe morgens dann, nachdem ich den Topf angemacht habe, die Küche aufgeräumt, abgewaschen – und hatte so abends nach dem Essen nur den Teller und den Crockpot abzuwaschen. Entspannt! Abends warm essen, ohne dass ich gegen Abwasch anstarre und ohne dass ich erstmal die Küche aufklaren muss – hat was. Sonst nur beim Aufwärmen von Vorgekochtem. Und davon hab ich mittlerweile doch einiges.

Gestern aß ich z.B. meine Süßkartoffel-Erdnuss-Suppe. Dann wartet im Tiefkühler noch einiges auf mich: Einmal würziger Schweinebraten, Rinderstew, zweimal Paprikatopf, eine Hühnersuppe, irgendwas mit Huhn … alles selbst gekocht. Dieses Jahr. Wobei ich mir bei der Hühnersuppe nicht ganz sicher bin.

Alles hübsch in Einzelportionen verpackt. Meine ganz persönlichen Fertigmahlzeiten 😀

Und auch wenn ich im Netz einen Beitrag gefunden habe, dass Eiscreme-Behälter nicht geeignet seien als TK-Behälter, weil der Behälter ja nicht für fettiges, heißes Essen konstruiert sei – nehm ich diese Dinger doch. Weil: Ich lasse es in aller Regel abkühlen, ehe ich es vom Kochgeschirr umfülle, heißes Essen kommt also nicht hinein. Und fettig – nun ratet, wofür die CREME in Eiscreme steht … *seufz Experten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren* Gefrorenes, fettiges und auch mal Säure enthaltend – das ist eben Eiscreme – für die der Behälter unbedenklich sein muss – und daher kann auch mein Paprikatopf dort hinein. Natürlich nicht kochend heiß Was für Eiscreme geeignet ist, kann auch einen erkalteten Eintopf einfrieren.

Die Expertin ist promovierte Chemikerin – normalerweise vertrau ich studierten Leuten, aber es klingt so unlogisch … Eiscreme kann hinein – die auch nicht eiskalt abgefüllt wird, sondern noch im fließenden Zustand hinein kommt. Eiscreme ist eindeutig FETTIG – sogar sehr, vermutlich mehr als mein Paprikaeintopf. Und Zitroneneis oder sonstiges Fruchteis (z.B. gerade auch Erdbeereis) enthält Fruchtsäure. Und nicht nur die … Also, worin unterscheidet sich mein Eintopf (chemisch) vom ursprünglichen Inhalt des Eisbehälters? Chemiker vor, überzeugt mich.

Küchenfee spontan

Ich hatte von meiner Schwester am Telefon ein Rezept genannt bekommen, das ich mir nicht aufgeschrieben habe, aber es war einfach, Kirschtomaten und Schafskäse und ein paar (getrocknete) Kräuter in eine Auflaufform, Nudeln kochen und in die gebackene Tomaten-Käse-Mischung einrühren.

So weit, so einfach – und so lecker! Mein Fehler – ich hatte ein paar Oliven gekauft. Ich mag keine Oliven – aber ich hatte zu Weihnachten ja besagte Verwandte hier. Nur leider vergass ich, die Oliven zu servieren … und nun mussten sie (und nun alle im Chor) WECH.

Die hab ich (für mich leider) auch zu den Tomaten gegeben. Und nein, sie wurden nicht besser … ich bin kein Olivenfan und werde das in diesem Leben wohl auch nicht mehr.

Aber ohne Oliven ist es ein superleckeres, schnelles Gericht.