Monatsarchiv: März 2016

Bacon’s shopping around the world – Snacks

Here is an easy recipe for a snack we loved at home, sometimes for easy and quick lunch, sometimes in the evening in front of the TV.

We call it Toast Hawaii – a recipe that became popular in the 1950ies, when Germans associated fruit like pineapple or oranges with exotic destinations, a time when Germans travelled by car or train to holiday destinations in the mediterranean and Hawaii was out of bounds for most Germans.

So now you know the history, here is the recipe with prices:

Toast Hawaii (as made in my Grandma’s home)

Toast (we prefer toast with a little bit of full grain to completely white bread toast), a package of 500 g (approx. 1,1 pound in American measures) will cost 0,55 Euro (about 0,62 in American money but you only need about half a package: 0,28 Euro – 0,31 Dollar).

Butter, 250 g (more than half a pound, but you only need about 40 g – about a tenth of an American pound) 0,75 Euro- 0,84 Dollar- but you need about a sixth of that – that is 12 Eurocent – or 0,14 Dollar.

Ham (sorry, Bacon) cooked  – 150 g 1,49 Euro – 1,67 Dollar

Tinned rings of pineapple – one can/tin should suffice – 0,77 Dollar (0,69 Euro)

Melting cheese in slices – we always took the variety Chester, you can also take Cheddar or any other you fancy:

250 g 0,79 Euro – 0,89 Dollar, you won’t need a full package, just one slice per toast. Approx two thirds of that – approx 0,60 Dollar or 0,52 Eurocent

So much for ingredients and prices, here now what you have got to do with that:

Toast 8 slices of toast. Butter slightly. Lay ham and a ring of pineapple on that and top with cheese. Put into preheated oven, 180 ° Celsius, 356 ° F – for 6 minutes or as long as it takes to melt and only slightly brown the cheese (only very slightly!).

Costs:

Toast: € 0,28 (0,31 $), Butter: € 0,12 (0,14 $), Cooked ham € 1,49 (1,67 $), Pineapple rings – one tin € 0,69 (0,77 $), Cheese € 0,79 (0,89 $)

€ 3,37 or 3,78 $

Serves 4.

 

Lieblingsrinderrezept

Ich bin ein Kochbuch-Horter. Das hat schon in meiner Studienzeit vor 29 Jahren angefangen, damals noch habe ich mir eine Menge von diesen dünnen Kochbüchern für 3 DM zugelegt (ja, so alt bin ich, dass ich noch in DM bezahlt habe, wären heute 1,5 Euro, so ca.) – Anne Wilson war die Autorin. Diese Mini-Kochbücher kosten heute incl. Porto etc. nur noch 3,01 und ein wenig mehr … Allerdings sind es 3 Euro pro Buch, da gebrauchte Bücher (und Bücher von Fremdanbietern) PRO BUCH Porto und Verpackung berechnen – auch wenn man mehrere Bücher vom selben Anbieter in derselben Sendung bekommt!

Nun, mein Lieblingsrinderrezept kommt aus „Leckeres aus einem Topf„.

Ich habe das Rezept allerdings schon abgewandelt, erstmal weil ich allein lebe und daher nicht 1 kg Rindfleisch aufessen kann … und auch, weil ich die Sauce mit Rotwein viel schöner finde als mit Brühe. Außerdem mag ich den Abschluss lieber mit selbstgemachtem Kartoffelpü statt mit den Mehl-Butter-Kräuter-Rundlingen, die im Rezept vorgeschlagen werden. Auch habe ich die grüne Paprike gegen eine rote getauscht, weil ich lieber rote Paprika esse. Die grüne ist unreif, und ich finde, dass man das schmeckt.

Hier nun mein Rezept vom Ostermontag:

350 g Rindergulasch (ich nahm Bio-Qualität – etwas weniger Penicillin im Fleisch. Und wenn ich schon das Klima schädige, dann wenigstens in Bio, bewusst und ruhig etwas teurer – dafür esse ich es ja auch selten!)

Mehl

1 Stange Lauch (in feine Ringe geschnitzt)

Öl zum Anbraten des Fleisches und noch mehr Öl zum Garen des Lauches

375 ml Rotwein (ich hatte noch eine Flasche Billigwein herumstehen)

2 EL Sojasauce

1 EL Worcestersauce (Sprich: WUSTERSOßE – bitte nicht Worßester …)

1, 5 TL Brühpulver (sonst fehlt Salz) – ich nahm natürlich Rinderbrühe.

Fleisch (in Gulaschstückgröße) in Mehl wenden, portionsweise im heißen Öl anbraten bis es überall angebräunt ist), dann Fleisch aus der Pfanne (bei 350 g habe ich zwei Portionen gebraten, zuviel Fleisch in der Pfanne und man hat ganz schnell Flüssigkeit und gart mehr statt zu braten). Etwas Öl dazu, die fein geschnitzten Lauchringe ordentlich durchgaren (bis sie ein wenig an Volumen verlieren).

Rotwein, Saucen und das Brühpulver verrühren, alles zusammen mit Fleisch und Lauch in eine Auflaufform geben. Deckel drauf (oder wenn kein Deckel mit Alufolie verschließen), in den 180 ° C hochgeheizten Ofen geben und ca. anderthalb Stunden im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit

1 große Paprikaschote und

2 Möhren (geschält)

fein würfeln, beiseite stellen.

Kartoffeln schälen, würfeln, weich kochen (ca. 400 bis 500 g), abgießen, mit Sahne pürieren, eventuell Schnittlauch drunterrühren.

Form aus dem Ofen holen, Paprika und Möhren darunter rühren, Püree über alles verteilen, nochmal ca. 45 Minuten in den Ofen, ohne Deckel …

Dann servieren. Wenn man nicht so ’nen billigen Rotwein wie ich nimmt, kann man den Wein dazu servieren, den man in die Soße gegeben hat, sonst würde ich eher einen von besserer Qualität (fruchtig, aber eindeutig trocken!) empfehlen.

Und nun habt Spaß – wandelt das Rezept ab:

Tomaten statt Paprika? Mehr Kräutersorten ins Püree? Senfpüree? Kartoffelpüree kann man natürlich auch wie sonst auch mit Milch und Butter machen, aber ich hatte noch ordentlich Sahne rumstehen, die langsam abläuft, ein Paket weniger.

Lamm statt Rind? Wie im Originalrezept mit den Butter-Mehl-Küchlein? Oder mit Originalzwiebeln und nicht dem Lauch? Frühlingszwiebeln? Oder etwas Knoblauch in die Sauce? A pro pos Sauce – das Originalrezept sieht hier Brühe vor – man kann auch, vor allem, wenn man Lamm nimmt oder Kinder bzw. trockene Alkoholiker mit essen, einen schönen Fond verwenden. Alkohol muss nicht sein. Aber bei mir ist Wein eigentlich nur noch zum Kochen ein Thema. (Oder zum Backen, aber dazu in zwei Wochen mehr)

Das Rezept bietet viele Abwandlungsmöglichkeiten, man hat die Wahl und es ist wirklich nicht schwer.

Worauf man achten muss:

Das Fleisch muss wirklich gut rundum angebraten (Poren geschlossen) sein, sonst wird das Fleisch zäh, weil es in der Sauce seinen Saft verliert.Daher auch das Mehl vor dem Braten!

Fein schneiden von Möhren und Lauch ist wichtig. Lauch braucht sonst länger bis er durch ist, Möhren bleiben in der Sauce sonst ganz hart. Ein wenig Kauen ist ja nicht schlimm, aber ich möchte schon gekochte Möhre. Beim Paprika dagegen ist es nicht kritisch, der wird in 45 Minuten weich.

Foto? Nein – denn durch den Rotwein, das Rindfleisch und Möhren und Paprika haben wir eine eher bräunliche, nicht fotogene Sauce. Auch der weiße Lauchanteil ist vom Rotwein gefärbt. Aber nur weil es nicht fotogen ist, heißt das nicht, dass es nicht lecker wäre. Ich freu mich schon, heute Teil zwei im Ofen zu wärmen (das waren gestern schon zwei Teller voll) – Zur Erinnerung – ich habe ca. 1/3 des Fleisches genommen. Aber vom Rest die Originalmengen – habe also das Ganze „gemüsiger“ (nein, „gemüsig“ ist kein Wort aus dem Duden) gemacht als im Original – und es hat nicht geschadet!

Demnächst an dieser Stelle:

Gemüsepuffer (eine meiner zwei gelben Paprikaschoten und die zweite Stange Lauch sind unterzubringen, ich hab auch noch reichlich Eier und Möhren). Mit Kräutercreme oder vielleicht sogar mit Hummus … muss ich mal sehen – Hummus habe ich noch rumstehen. Allerdings – ich bräuchte wohl noch Kartoffeln, das waren meine letzten.

Und dann könnte ich mich mal wieder an einer gefüllten Paprikaschote in vegetarisch oder pesketarisch versuchen (mit Spinat, Zwiebeln, Nüssen und eventuell mit Sardinen) …

Die Paprikaschote improvisiere ich jedesmal.

Bis dann.

 

 

 

Punkt, Punkt, Punkt – (13) – Oster(ei)

Ich hatte gestern leider Pech, was das Einkaufen von Lindt-Ostersüßigkeiten anging, die Ständer waren um 18 Uhr bereits weggeräumt, um die letzten Reste schlugen sich Schnäppchenjäger – aber es war auch nicht mehr da, was ich wollte, nur noch Schokohasen von Milka einer bekannten Kuh-Verfremdungsfirma und ich wollte doch die gefüllten Eier …

Gibt es daher keine Bilder für Euch?

Mitnichten ich habe keine Kosten und Mühen gescheut, und präsentiere Euch heute eine Premiere.

Mit nicht nur einem, sondern sogar DREI Photos, aber wovon?

Nun, lasst mich in meiner Euch schon bekannten Art mal länger ausholen:

Leser meines Blogs wissen inzwischen, dass ich ein Guardian-online-Leser bin und auch immer wieder Rezepte davon ausprobiere. Aber meine Lieblingslektüre ist eine Kolumne, die sich inspect-a-gadget nennt.

Dort stellt ein Schauspieler immer wieder sehr überflüssige und gerade deswegen unterhaltsame Spielereien vor, die er mit Wortwitz garniert. Dabei ist auch einiges Zweideutige im Spiel – vor allem in der Kommentar-Abteilung (Im „Fachjargon“ Below The Line oder BTL). Dass der junge (35) Mann nicht hässlich aussieht, tut dem Ganzen natürlich auch keinen Abbruch (auch wenn er mir zu jung ist).

In einer Folge hat er vor kurzem ein Ei-bezogenes Gadget vorgestellt, dass mit meinem heutigen Beitrag zu tun hat:

Pochier-Taschen.

Ich habe noch nie pochierte Eier selber gemacht, in den Kommentaren aber gute Hinweise darauf gefunden, wie es klappt, auch OHNE GADGET (das ich mir natürlich nicht zugelegt habe!)

Daher habe ich heute Morgen zum Oster-Frühstück pochierte Eier zubereitet.

Wenn Ihr Euch an die Tipps unten haltet, sehen Eure Eier aus wie diese (bedenkt, das waren meine ERSTEN  Versuche):

 

Benötigte Zutaten:

Ein Topf (handelsüblicher Allzwecktopf für die kleine Herdplatte), Wasser (so max. 2/3 auffüllen), Salz (vielleicht so ein TL), zwei WIRKLICH FRISCHE EIER (in meinem Fall waren sie auch noch Bio, wofür ich im Guardian gleich wieder als Mittelklasse beschimpft würde), Schüsselchen, Schaumlöffel und Küchenpapier.

Zubereitung:

Salzwasser zum Kochen bringen, Hitze runter drehen, nur noch simmern lassen, Eier einzeln in die Schüssel schlagen, Schüssel ein wenig ins simmernde Wasser versenken und das Ei rausgleiten lassen – wiederholen fürs andere, ca. 3 Minuten später Eier mit Schaumlöffel rausfischen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen und pfeffern nach Geschmack.

Wie Ihr Toast zubereitet und ob ihr darauf Butter nehmt (ich hatte) – das spar ich mir …

Eier auf Toast legen und servieren.

Frohe Ostern!

Nachrichten, die man nicht erfinden kann

„Ein mit seinem Auto verunglückter Politiker der rechtsextremen NPD ist bei Büdingen von zwei syrischen Flüchtlingen aus dem Wrack gezogen worden.“

Im vorhergehenden Wahlkampf hatte die NPD über 10 % geholt – mit übler Flüchtlingshetze (die ich hier so nicht wiederholen werde, aber lest Euch den Artikel in der Frankfurter Rundschau durch, da steht auch drin, was man als NPD so von Flüchtlingen hält).

Ganz erstaunt war der NPD-Vorsitzende dann, dass die Flüchtlinge so human waren … ja, wenn man Menschen als nicht menschlich ansieht, dann soll es vorkommen, dass man ein Aha-Erlebnis hat.

*In diesem Zusammenhang von Innerem Reichsparteitag zu sprechen erscheint mir jetzt nicht ganz opportun, aber KARMA trifft es dann doch sehr gut!*

Punkt, Punkt, Punkt – (12) – Nippes

Ich habe auf den anderen Blogs schon sehr viele schöne Nippes-Artikel entdeckt und um da mithalten zu können, musste ein besonderer Artikel her:

Traumhafter Nippes

Ich hatte mal eine Phase vor über 10 Jahren, in der ich lebhaft und geradezu magisch geträumt habe (ja, es war die Hoch-Zeit von Harry Potter, auch das, aber es gab da noch ein paar andere Gründe, warum mich das Thema „Magie“ damals so beschäftigt hat).

Einen dieser Träume will ich Euch heute präsentieren, und was das mit Nippes zu tun hat, erfahrt ihr am Ende des Artikels:

Ich träumte, dass sich in meinem Wohnzimmer eine kleine Buddha-Statue befand, die einen Finger an die Lippen hielt – und warnend zur Schlafzimmertür zeigte (mein Wohnzimmer ist ein Durchgangszimmer – die einzige Tür zum Schlafzimmer befindet sich hier).

Vorsichtig schaute ich nach – und sah ein 8 bis 10jähriges Mädche, schlank, blond, in einem weißen Hemd vor meinem geschlossenen Kleiderschrank stehen. Sie war mir sofort unheimlich, nicht zuletzt deshalb, weil ich im 2. Stock im Altbau lebe und kein Baum nahe genug und hoch genug am Haus steht, um einen solchen Besuch zu ermöglichen (ja, manchmal im Traum werde ich auch sehr logisch, allerdings eher selten). Aber vor allem unheimlich waren ihre leuchtenden Augen. Nicht blau-strahlend, sondern Horrorfilm-mäßig gelblich leuchtend!

Ich streckte die Hand aus und warf sie mit einer Geste und ohne Kontakt aus meinem Fenster – 2 Stockwerke tief. Dann lief ich runter, um zu sehen, ob sie Hilfe braucht (hier verließ mich die Logik dann wieder!)

Soviel zu meinem Traum – unheimlich, merkwürdig, halt ein Traum.

Ich sah die kleine Buddha-Statue dann ein paar Wochen später in einem Schaufenster (an dem ich nicht oft vorbei gehe (!) Sonst hätte ich getippt es wäre ein Wiedererkennen gewesen). Und ja, GENAU DIESE! Selber Farbton, selbe Haltung.

238 gr schwer, 6,3 cm hoch, 5,5 cm breit und ungefähr 4 cm tief – woher ich das so genau weiß?

Ich habe den kleinen Kerl gekauft, ich war ihm dankbar für die Warnung

nun ist er Schutzgeist in meiner Wohnung.

Hier ist er:

Aus dem Traum aufs Regal

Aus dem Traum aufs Regal

Klar, ist nicht der einzige Nippes-Gegenstand in dieser sonst von Katzen beherrschten Wohnung – aber der mit der ungewöhnlichsten Geschichte.

Gewinner im Radio

Geht es Euch auch so wie mir? Ihr zweifelt manchmal am Verstand der anderen?

Da gewinnen Leute bei einem Rätselspiel im Radio eine Reise. Und was sagen sie?

Nicht etwa „Danke“ oder „Toll!“ oder „Fantastisch!“ – Nö. Einige sagen „Das kann ich gar nicht glauben!“ – Das kann ich noch ein wenig verstehen. Aber die zwei gestern und heute:

Sie sagten „NEIN!“ Warum machen sie mit, wenn sie nicht gewinnen wollten?

Diese Reaktion ist fast so toll wie all die Frauen, die beim Orgasmus „NEIN! NEIN, oh NEIN!“ schreien .. Hallo? Man erreicht den angestrebten Höhepunkt, es fühlt sich fantastisch an – und man sagt NEIN???

Kann man sich nicht mehr einfach offen und ehrlich ein wenig freuen? Das Leben bejahen? Etwas Erreichtes genießen?

 

 

 

Absch(l)ußbericht, Horror

Also, mein Paket, das in der Postfiliale nicht auffindbar war, hat seinen Weg ganz allein zu amazon zurück gefunden!

Heute erhielt ich von amazon eine Mail, dass die Rücksendung jetzt erfolgt sei.

Ich habe dieses Paket nie gesehen, die Postfiliale konnte es nicht finden, es muss irgendwo ganz allein in der Eilenriede gehockt haben in einem Toten Briefkasten … und sich dann entschlossen haben, zurück zu laufen.

Ich erhielt nämlich vor ein paar Tagen schon eine Mail von amazon, in der man mir nahelegte, das Paket doch zurück zu senden … Sie hätten die Rücksendung noch nicht verzeichnen können.

Wo hat das Paket zwischendrin gesteckt? War es entführt? Unter Drogen gesetzt und missbraucht? Armes Paket, gut zu wissen, dass es wieder daheim ist.