Monatsarchiv: März 2016

Bacon’s shopping around the world – Snacks

Here is an easy recipe for a snack we loved at home, sometimes for easy and quick lunch, sometimes in the evening in front of the TV.

We call it Toast Hawaii – a recipe that became popular in the 1950ies, when Germans associated fruit like pineapple or oranges with exotic destinations, a time when Germans travelled by car or train to holiday destinations in the mediterranean and Hawaii was out of bounds for most Germans.

So now you know the history, here is the recipe with prices:

Toast Hawaii (as made in my Grandma’s home)

Toast (we prefer toast with a little bit of full grain to completely white bread toast), a package of 500 g (approx. 1,1 pound in American measures) will cost 0,55 Euro (about 0,62 in American money but you only need about half a package: 0,28 Euro – 0,31 Dollar).

Butter, 250 g (more than half a pound, but you only need about 40 g – about a tenth of an American pound) 0,75 Euro- 0,84 Dollar- but you need about a sixth of that – that is 12 Eurocent – or 0,14 Dollar.

Ham (sorry, Bacon) cooked  – 150 g 1,49 Euro – 1,67 Dollar

Tinned rings of pineapple – one can/tin should suffice – 0,77 Dollar (0,69 Euro)

Melting cheese in slices – we always took the variety Chester, you can also take Cheddar or any other you fancy:

250 g 0,79 Euro – 0,89 Dollar, you won’t need a full package, just one slice per toast. Approx two thirds of that – approx 0,60 Dollar or 0,52 Eurocent

So much for ingredients and prices, here now what you have got to do with that:

Toast 8 slices of toast. Butter slightly. Lay ham and a ring of pineapple on that and top with cheese. Put into preheated oven, 180 ° Celsius, 356 ° F – for 6 minutes or as long as it takes to melt and only slightly brown the cheese (only very slightly!).

Costs:

Toast: € 0,28 (0,31 $), Butter: € 0,12 (0,14 $), Cooked ham € 1,49 (1,67 $), Pineapple rings – one tin € 0,69 (0,77 $), Cheese € 0,79 (0,89 $)

€ 3,37 or 3,78 $

Serves 4.

 

Lieblingsrinderrezept

Ich bin ein Kochbuch-Horter. Das hat schon in meiner Studienzeit vor 29 Jahren angefangen, damals noch habe ich mir eine Menge von diesen dünnen Kochbüchern für 3 DM zugelegt (ja, so alt bin ich, dass ich noch in DM bezahlt habe, wären heute 1,5 Euro, so ca.) – Anne Wilson war die Autorin. Diese Mini-Kochbücher kosten heute incl. Porto etc. nur noch 3,01 und ein wenig mehr … Allerdings sind es 3 Euro pro Buch, da gebrauchte Bücher (und Bücher von Fremdanbietern) PRO BUCH Porto und Verpackung berechnen – auch wenn man mehrere Bücher vom selben Anbieter in derselben Sendung bekommt!

Nun, mein Lieblingsrinderrezept kommt aus „Leckeres aus einem Topf„.

Ich habe das Rezept allerdings schon abgewandelt, erstmal weil ich allein lebe und daher nicht 1 kg Rindfleisch aufessen kann … und auch, weil ich die Sauce mit Rotwein viel schöner finde als mit Brühe. Außerdem mag ich den Abschluss lieber mit selbstgemachtem Kartoffelpü statt mit den Mehl-Butter-Kräuter-Rundlingen, die im Rezept vorgeschlagen werden. Auch habe ich die grüne Paprike gegen eine rote getauscht, weil ich lieber rote Paprika esse. Die grüne ist unreif, und ich finde, dass man das schmeckt.

Hier nun mein Rezept vom Ostermontag:

350 g Rindergulasch (ich nahm Bio-Qualität – etwas weniger Penicillin im Fleisch. Und wenn ich schon das Klima schädige, dann wenigstens in Bio, bewusst und ruhig etwas teurer – dafür esse ich es ja auch selten!)

Mehl

1 Stange Lauch (in feine Ringe geschnitzt)

Öl zum Anbraten des Fleisches und noch mehr Öl zum Garen des Lauches

375 ml Rotwein (ich hatte noch eine Flasche Billigwein herumstehen)

2 EL Sojasauce

1 EL Worcestersauce (Sprich: WUSTERSOßE – bitte nicht Worßester …)

1, 5 TL Brühpulver (sonst fehlt Salz) – ich nahm natürlich Rinderbrühe.

Fleisch (in Gulaschstückgröße) in Mehl wenden, portionsweise im heißen Öl anbraten bis es überall angebräunt ist), dann Fleisch aus der Pfanne (bei 350 g habe ich zwei Portionen gebraten, zuviel Fleisch in der Pfanne und man hat ganz schnell Flüssigkeit und gart mehr statt zu braten). Etwas Öl dazu, die fein geschnitzten Lauchringe ordentlich durchgaren (bis sie ein wenig an Volumen verlieren).

Rotwein, Saucen und das Brühpulver verrühren, alles zusammen mit Fleisch und Lauch in eine Auflaufform geben. Deckel drauf (oder wenn kein Deckel mit Alufolie verschließen), in den 180 ° C hochgeheizten Ofen geben und ca. anderthalb Stunden im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit

1 große Paprikaschote und

2 Möhren (geschält)

fein würfeln, beiseite stellen.

Kartoffeln schälen, würfeln, weich kochen (ca. 400 bis 500 g), abgießen, mit Sahne pürieren, eventuell Schnittlauch drunterrühren.

Form aus dem Ofen holen, Paprika und Möhren darunter rühren, Püree über alles verteilen, nochmal ca. 45 Minuten in den Ofen, ohne Deckel …

Dann servieren. Wenn man nicht so ’nen billigen Rotwein wie ich nimmt, kann man den Wein dazu servieren, den man in die Soße gegeben hat, sonst würde ich eher einen von besserer Qualität (fruchtig, aber eindeutig trocken!) empfehlen.

Und nun habt Spaß – wandelt das Rezept ab:

Tomaten statt Paprika? Mehr Kräutersorten ins Püree? Senfpüree? Kartoffelpüree kann man natürlich auch wie sonst auch mit Milch und Butter machen, aber ich hatte noch ordentlich Sahne rumstehen, die langsam abläuft, ein Paket weniger.

Lamm statt Rind? Wie im Originalrezept mit den Butter-Mehl-Küchlein? Oder mit Originalzwiebeln und nicht dem Lauch? Frühlingszwiebeln? Oder etwas Knoblauch in die Sauce? A pro pos Sauce – das Originalrezept sieht hier Brühe vor – man kann auch, vor allem, wenn man Lamm nimmt oder Kinder bzw. trockene Alkoholiker mit essen, einen schönen Fond verwenden. Alkohol muss nicht sein. Aber bei mir ist Wein eigentlich nur noch zum Kochen ein Thema. (Oder zum Backen, aber dazu in zwei Wochen mehr)

Das Rezept bietet viele Abwandlungsmöglichkeiten, man hat die Wahl und es ist wirklich nicht schwer.

Worauf man achten muss:

Das Fleisch muss wirklich gut rundum angebraten (Poren geschlossen) sein, sonst wird das Fleisch zäh, weil es in der Sauce seinen Saft verliert.Daher auch das Mehl vor dem Braten!

Fein schneiden von Möhren und Lauch ist wichtig. Lauch braucht sonst länger bis er durch ist, Möhren bleiben in der Sauce sonst ganz hart. Ein wenig Kauen ist ja nicht schlimm, aber ich möchte schon gekochte Möhre. Beim Paprika dagegen ist es nicht kritisch, der wird in 45 Minuten weich.

Foto? Nein – denn durch den Rotwein, das Rindfleisch und Möhren und Paprika haben wir eine eher bräunliche, nicht fotogene Sauce. Auch der weiße Lauchanteil ist vom Rotwein gefärbt. Aber nur weil es nicht fotogen ist, heißt das nicht, dass es nicht lecker wäre. Ich freu mich schon, heute Teil zwei im Ofen zu wärmen (das waren gestern schon zwei Teller voll) – Zur Erinnerung – ich habe ca. 1/3 des Fleisches genommen. Aber vom Rest die Originalmengen – habe also das Ganze „gemüsiger“ (nein, „gemüsig“ ist kein Wort aus dem Duden) gemacht als im Original – und es hat nicht geschadet!

Demnächst an dieser Stelle:

Gemüsepuffer (eine meiner zwei gelben Paprikaschoten und die zweite Stange Lauch sind unterzubringen, ich hab auch noch reichlich Eier und Möhren). Mit Kräutercreme oder vielleicht sogar mit Hummus … muss ich mal sehen – Hummus habe ich noch rumstehen. Allerdings – ich bräuchte wohl noch Kartoffeln, das waren meine letzten.

Und dann könnte ich mich mal wieder an einer gefüllten Paprikaschote in vegetarisch oder pesketarisch versuchen (mit Spinat, Zwiebeln, Nüssen und eventuell mit Sardinen) …

Die Paprikaschote improvisiere ich jedesmal.

Bis dann.

 

 

 

Punkt, Punkt, Punkt – (13) – Oster(ei)

Ich hatte gestern leider Pech, was das Einkaufen von Lindt-Ostersüßigkeiten anging, die Ständer waren um 18 Uhr bereits weggeräumt, um die letzten Reste schlugen sich Schnäppchenjäger – aber es war auch nicht mehr da, was ich wollte, nur noch Schokohasen von Milka einer bekannten Kuh-Verfremdungsfirma und ich wollte doch die gefüllten Eier …

Gibt es daher keine Bilder für Euch?

Mitnichten ich habe keine Kosten und Mühen gescheut, und präsentiere Euch heute eine Premiere.

Mit nicht nur einem, sondern sogar DREI Photos, aber wovon?

Nun, lasst mich in meiner Euch schon bekannten Art mal länger ausholen:

Leser meines Blogs wissen inzwischen, dass ich ein Guardian-online-Leser bin und auch immer wieder Rezepte davon ausprobiere. Aber meine Lieblingslektüre ist eine Kolumne, die sich inspect-a-gadget nennt.

Dort stellt ein Schauspieler immer wieder sehr überflüssige und gerade deswegen unterhaltsame Spielereien vor, die er mit Wortwitz garniert. Dabei ist auch einiges Zweideutige im Spiel – vor allem in der Kommentar-Abteilung (Im „Fachjargon“ Below The Line oder BTL). Dass der junge (35) Mann nicht hässlich aussieht, tut dem Ganzen natürlich auch keinen Abbruch (auch wenn er mir zu jung ist).

In einer Folge hat er vor kurzem ein Ei-bezogenes Gadget vorgestellt, dass mit meinem heutigen Beitrag zu tun hat:

Pochier-Taschen.

Ich habe noch nie pochierte Eier selber gemacht, in den Kommentaren aber gute Hinweise darauf gefunden, wie es klappt, auch OHNE GADGET (das ich mir natürlich nicht zugelegt habe!)

Daher habe ich heute Morgen zum Oster-Frühstück pochierte Eier zubereitet.

Wenn Ihr Euch an die Tipps unten haltet, sehen Eure Eier aus wie diese (bedenkt, das waren meine ERSTEN  Versuche):

 

Benötigte Zutaten:

Ein Topf (handelsüblicher Allzwecktopf für die kleine Herdplatte), Wasser (so max. 2/3 auffüllen), Salz (vielleicht so ein TL), zwei WIRKLICH FRISCHE EIER (in meinem Fall waren sie auch noch Bio, wofür ich im Guardian gleich wieder als Mittelklasse beschimpft würde), Schüsselchen, Schaumlöffel und Küchenpapier.

Zubereitung:

Salzwasser zum Kochen bringen, Hitze runter drehen, nur noch simmern lassen, Eier einzeln in die Schüssel schlagen, Schüssel ein wenig ins simmernde Wasser versenken und das Ei rausgleiten lassen – wiederholen fürs andere, ca. 3 Minuten später Eier mit Schaumlöffel rausfischen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen und pfeffern nach Geschmack.

Wie Ihr Toast zubereitet und ob ihr darauf Butter nehmt (ich hatte) – das spar ich mir …

Eier auf Toast legen und servieren.

Frohe Ostern!

Nachrichten, die man nicht erfinden kann

„Ein mit seinem Auto verunglückter Politiker der rechtsextremen NPD ist bei Büdingen von zwei syrischen Flüchtlingen aus dem Wrack gezogen worden.“

Im vorhergehenden Wahlkampf hatte die NPD über 10 % geholt – mit übler Flüchtlingshetze (die ich hier so nicht wiederholen werde, aber lest Euch den Artikel in der Frankfurter Rundschau durch, da steht auch drin, was man als NPD so von Flüchtlingen hält).

Ganz erstaunt war der NPD-Vorsitzende dann, dass die Flüchtlinge so human waren … ja, wenn man Menschen als nicht menschlich ansieht, dann soll es vorkommen, dass man ein Aha-Erlebnis hat.

*In diesem Zusammenhang von Innerem Reichsparteitag zu sprechen erscheint mir jetzt nicht ganz opportun, aber KARMA trifft es dann doch sehr gut!*

Punkt, Punkt, Punkt – (12) – Nippes

Ich habe auf den anderen Blogs schon sehr viele schöne Nippes-Artikel entdeckt und um da mithalten zu können, musste ein besonderer Artikel her:

Traumhafter Nippes

Ich hatte mal eine Phase vor über 10 Jahren, in der ich lebhaft und geradezu magisch geträumt habe (ja, es war die Hoch-Zeit von Harry Potter, auch das, aber es gab da noch ein paar andere Gründe, warum mich das Thema „Magie“ damals so beschäftigt hat).

Einen dieser Träume will ich Euch heute präsentieren, und was das mit Nippes zu tun hat, erfahrt ihr am Ende des Artikels:

Ich träumte, dass sich in meinem Wohnzimmer eine kleine Buddha-Statue befand, die einen Finger an die Lippen hielt – und warnend zur Schlafzimmertür zeigte (mein Wohnzimmer ist ein Durchgangszimmer – die einzige Tür zum Schlafzimmer befindet sich hier).

Vorsichtig schaute ich nach – und sah ein 8 bis 10jähriges Mädche, schlank, blond, in einem weißen Hemd vor meinem geschlossenen Kleiderschrank stehen. Sie war mir sofort unheimlich, nicht zuletzt deshalb, weil ich im 2. Stock im Altbau lebe und kein Baum nahe genug und hoch genug am Haus steht, um einen solchen Besuch zu ermöglichen (ja, manchmal im Traum werde ich auch sehr logisch, allerdings eher selten). Aber vor allem unheimlich waren ihre leuchtenden Augen. Nicht blau-strahlend, sondern Horrorfilm-mäßig gelblich leuchtend!

Ich streckte die Hand aus und warf sie mit einer Geste und ohne Kontakt aus meinem Fenster – 2 Stockwerke tief. Dann lief ich runter, um zu sehen, ob sie Hilfe braucht (hier verließ mich die Logik dann wieder!)

Soviel zu meinem Traum – unheimlich, merkwürdig, halt ein Traum.

Ich sah die kleine Buddha-Statue dann ein paar Wochen später in einem Schaufenster (an dem ich nicht oft vorbei gehe (!) Sonst hätte ich getippt es wäre ein Wiedererkennen gewesen). Und ja, GENAU DIESE! Selber Farbton, selbe Haltung.

238 gr schwer, 6,3 cm hoch, 5,5 cm breit und ungefähr 4 cm tief – woher ich das so genau weiß?

Ich habe den kleinen Kerl gekauft, ich war ihm dankbar für die Warnung

nun ist er Schutzgeist in meiner Wohnung.

Hier ist er:

Aus dem Traum aufs Regal

Aus dem Traum aufs Regal

Klar, ist nicht der einzige Nippes-Gegenstand in dieser sonst von Katzen beherrschten Wohnung – aber der mit der ungewöhnlichsten Geschichte.

Gewinner im Radio

Geht es Euch auch so wie mir? Ihr zweifelt manchmal am Verstand der anderen?

Da gewinnen Leute bei einem Rätselspiel im Radio eine Reise. Und was sagen sie?

Nicht etwa „Danke“ oder „Toll!“ oder „Fantastisch!“ – Nö. Einige sagen „Das kann ich gar nicht glauben!“ – Das kann ich noch ein wenig verstehen. Aber die zwei gestern und heute:

Sie sagten „NEIN!“ Warum machen sie mit, wenn sie nicht gewinnen wollten?

Diese Reaktion ist fast so toll wie all die Frauen, die beim Orgasmus „NEIN! NEIN, oh NEIN!“ schreien .. Hallo? Man erreicht den angestrebten Höhepunkt, es fühlt sich fantastisch an – und man sagt NEIN???

Kann man sich nicht mehr einfach offen und ehrlich ein wenig freuen? Das Leben bejahen? Etwas Erreichtes genießen?

 

 

 

Absch(l)ußbericht, Horror

Also, mein Paket, das in der Postfiliale nicht auffindbar war, hat seinen Weg ganz allein zu amazon zurück gefunden!

Heute erhielt ich von amazon eine Mail, dass die Rücksendung jetzt erfolgt sei.

Ich habe dieses Paket nie gesehen, die Postfiliale konnte es nicht finden, es muss irgendwo ganz allein in der Eilenriede gehockt haben in einem Toten Briefkasten … und sich dann entschlossen haben, zurück zu laufen.

Ich erhielt nämlich vor ein paar Tagen schon eine Mail von amazon, in der man mir nahelegte, das Paket doch zurück zu senden … Sie hätten die Rücksendung noch nicht verzeichnen können.

Wo hat das Paket zwischendrin gesteckt? War es entführt? Unter Drogen gesetzt und missbraucht? Armes Paket, gut zu wissen, dass es wieder daheim ist.

 

 

Punkt, Punkt, Punkt (11) – Streetart

Heute hab ich die Qual der Wahl. Straßenkunst. Kunst der Straße, Kunst auf der Straße, Kunst für die Straße … (Hannover hat eine Menge von Kunstwerken im Öffentlichen Raum).

Ich habe mich letztendlich für ein Bild einer Straßenkünstlertruppe entschieden. Sie traten 2013 beim Kleinen Fest im Großen Garten auf und hier sind sie in Aktion:

Kleines Fest mit Freunden 2013 004

Aber es gibt auch Videos von Ihnen auf Youtube, da sind sie eben auf Marktplätzen oder auf einer Straßenkreuzung zu sehen.

Was Ihr hier nicht seht – es sind Einradkünstler. Die junge, farbenfrohe Dame hat eine für westliche Ohren eher schrille Stimme. Viel Spaß dabei:

 

 

Punkt, Punkt, Punkt (10) – Katzen

Ich habe lange überlegt, ob ich Euch eine Orgie an Katzenbildern antu – oder mich auf ein Foto konzentriere. Ob ich wieder einen wortlastigen Beitrag bringe – wie das meine Sache so ist – und wenn ich nur ein Foto nehme, welches?

Lasst Euch überraschen, welches Foto ich gewählt habe.

Ich bin nämlich eine Crazy-Old-Cat-Lady (COLC).

Was ist denn eine verrückte alte Katzendame?

Eine Frau ab 40, die alleinstehend ist, kinderlos und Katzen hat.

Ja, ja, ja und ja!

Ich bin sogar verrückt für eine COLC – ich habe nämlich nur zwei Tiere! Ich möchte persönlich nicht mehr Tiere haben als Hände zum Streicheln (oder im Feuerfall zum Katzenkörbe aus dem Haus tragen!).

Ich weiß, manchen erscheint das noch nicht verrückt genug, aber ich kann Euch da noch einiges auflisten:

Ich besitze 12 Dunoon-Becher mit Katzenmotiven (ein Beispiel habe ich verlinkt), jawohl, ZWÖLF! – zur Erinnerung, ich bin alleinstehend und kinderlos!

Ich habe drei Kommoden mit Katzenmotiven (und das, was ich verlinkt habe, ist die kleine, die anderen beiden sind breiter mit MEHR Katzen …)

Ich kaufe mir JEDES Jahr ZWEI Kalender mit Katzen. Einmal für meine Postcrossing-Obsession den Harenberg-Postkartenkalender (immer schöne Motive) und einmal bestelle ich auswärts einen Kalender, für den ich nicht mal einen ordentlichen Platz zum Hinhängen habe.

So sieht es aus, wenn ich mit meinen beiden im Bett liege (und das ist schon der Idealfall), und ich bin so verrückt, ich habe meinem Kater sogar SITZ beigebracht. Nicht, weil ich ihn zum Hund umerziehen wollte, sondern weil er es anbot und ich es witzig fand.

Gestern haben meine Freunde, mit denen ich u.a. gern zusammen koche und gestern fand es eben hier statt, mitbekommen, dass mein Kater sogar mit mir spricht! Ich „mieze“ ihn an – und er antwortet!

Nachdem Ihr nun entsprechend vorgewarnt seid, hier nun das Photo, zum Beweis, dass ich meinen Katzen auch nicht am … vorbei gehe, sondern sie mich innig lieben (leider ist das Photo recht dunkel). Wer erwartet hat, ich würde jetzt was Knuddeliges bringen, der hat meine Beiträge noch nicht oft gelesen – ich liebe es, Erwartungen aufzubauen – um sie zu enttäuschen. Eine gute Geschichte endet immer mit einer Überraschung … :

Love is in the litter

Das machen die übrigens öfter, mir Nachrichten im Katzenklo hinterlassen – z.B. fand ich heute Morgen eindeutig einen FISCH drin … Nein, den habe ich nicht fotografiert. Manchmal machen sie Selfies (die Fotos davon sind noch dunkler!). DOCH, ist wahr. Aber ich wollte Euch ja nur EIN Foto präsentieren.

😉

 

 

DHL Folge ∞

Ich habe jetzt eine Nacht über die DHL-Pleite geschlafen.

Ich habe gestern noch Amazon mitgeteilt, dass die Sendung nicht auftreibbar ist

02/29/16 20:34:41
Ihr Name: Fran Hunnes realer Name
Bestellnummer: XXX-XXXXXXX-XXXXXXX
Selected Order Items:
*Auflistung meiner Bestellung, hier gelöscht*
Bemerkungen:Angeblich sollte meine Sendung in der Filiale Schlägerstraße 42/44 abholbereit auf mich warten. Ich war heute (Montag 29.2.) vor Ort und die Beschäftigte dort hat mir versichert, alle in der Filiale vorhandenen Sendungen angesehen zu haben, meine Sendung sei nicht dabei.

Dies ist nicht das erste Mal, dass eine Sendung an mich in dieser Filiale auf mich warten soll und dann nicht auffindbar ist!

Können Sie mir die Sachen erneut zusenden? Ich möchte wirklich gern meine *Bestellung* erhalten.

Nur – bitte verwenden Sie nicht wieder DHL  – versuchen wir es doch mal mit Hermes. Bisher habe ich mit Hermes keine schlechten Erfahrungen gesammelt. DHL dagegen hat mich seit letzten Sommer mindestens 4mal enttäuscht, dreimal davon Sendungen von Amazon!

Erste Sendung wurde mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ zurück gesandt, obwohl ich nicht mal die Chance erhielt, die Sendung anzunehmen – oder irgendwo abzuholen!
Die zweite Sendung war bereits fast auf dem Weg zurück zu Amazon (die Rücksendung wurde gerade vorbereitet!) und wurde von mir noch in der Filiale gerade so abgefangen. Die dritte Sendung war ein bis jetzt spurlos verschwundenes Paket meiner Kusine – und die vierte Sendung ist jetzt diese.
Amazon hat wesentlich mehr Einfluss auf DHL als ich – vielleicht könnten Sie über den Verband der Postbenutzer mal so richtig Druck machen!!

Ich bin es leid, in der Filiale aufzulaufen, nur um gesagt zu bekommen, dass die Sendung nicht auffindbar sei!

Amazon hat eindeutig mitbekommen, dass ich wenig amüsiert bin. Man antwortete prompt. Heute Morgen in meinem E-Mail-Postfach:

Guten Tag,

es tut mir sehr leid zu hören, dass Sie diese Erfahrung bei der Lieferung Ihrer Amazon.de-Bestellung machen mussten!

Wir möchten Ihnen immer einen hervorragenden Lieferservice bieten, was natürlich auch bedeutet, dass unsere Sendungen wohlbehalten und problemlos bei Ihnen ankommen.Daher werden wir uns auch mit unserem Logistikpartner DHL in Verbindung setzen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie Systembedingt nicht über das Ergebnis unserer Nachforschungen informieren können.

Leider ist es nicht möglich, einen Transportdienstleister für Ihre Bestellungen auszuwählen.

Da wir möchten, dass Sie Ihre Bestellung möglichst schnell in den Händen halten, wird jede Sendung dem Transportdienstleister übergeben, der diese nach Abschluss des Verpackungsprozesses sofort übernehmen und auf den Weg zu Ihnen bringen kann.

Da uns Ihr Feedback sehr wichtig ist, habe ich Ihren Wunsch nach einer Auswahl des Transportdienstleisters gerne intern weiter gegeben. Anregungen und Wünsche werden bei Amazon.de regelmäßig ausgewertet, damit wir unsere Prozesse gezielt auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können.

übrigens:

Ich möchte Sie nicht lange warten lassen, habe ich daher soeben eine kostenlose Ersatzlieferung #XXXX veranlasst.

Wir verschicken Ihre neue Sendung so schnell wie möglich an dieselbe Adresse. Den voraussichtlichen Liefertermin und alle weiteren Details zur Ersatzlieferung sehen Sie unter „Meine Bestellungen“ auf unserer Website (http://www.amazon.de/meine-bestellungen).

Abschließend möchte ich Ihnen vielmals für Ihr Feedback und die Geduld danken, die Sie bereits aufgebracht haben.

Bitte lassen Sie mich Ihnen versichern, dass uns die Zufriedenheit unserer Kunden sehr am Herzen liegt. Wir wollen stets den Wünschen unserer Kunden gerecht werden und arbeiten permanent an der Weiterentwicklung unseres Services.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und angenehmen Tag!

Über den ganzen Ärger gestern schlief ich eine Nacht, ehe ich mich DHL widmete.

Erneut ist eine Sendung an mich angeblich in der Postfiliale hinterlegt, erneut ist sie dort nicht auffindbar. Dieses Mal ist eine Sendung von Amazon betroffen, ich habe Amazon informiert!

Seit Sommer 2015 ist das die vierte Sendung, mit der es Unregelmäßigkeiten gab, drei davon betrafen Amazon. Da Amazon einen nicht unerheblichen Teil Ihrer Sendungen auch insgesamt ausmacht, würde ich mir ein wenig mehr Mühe geben an Ihrer Stelle! Ist es denn so schwer, eine Sendung, die an dem Tag der Anlieferung nicht zustellbar ist, abends in der Filiale abzuliefern? Es handelt sich dabei nicht um Pakete mit wertvollem Inhalt (keine Elektrogeräte, kein Schmuck) – es sind überwiegend Bücher, die ich teilweise nur schwer hier in Hannover bekomme (gebrauchte Bücher in englischer Sprache z.B) oder von deren Existenz ich nichts gewusst hätte, wenn ich sie nicht bei Amazon empfohlen bekommen hätte. Sachen mit ideellem Wert, aber keinesfalls Diebstahlsobjekte.

Es hat jahrelang mit nur kleinen Unregelmäßigkeiten (Benachrichtigungskarte fehlte schon mal, Sendung war aber dann beim Nachbarn) funktioniert, seit letztem Jahr aber muss ich mir bei jeder Sendung ernsthaft Gedanken machen, ob sie denn auch ankommt. Das ist ein Standard wie ich ihn bei einem Transportdienstleister in einem Entwicklungsland erwarten würde – aber nicht von einem so etablierten Unternehmen wie DHL. WAS IST BEI IHNEN LOS??? Könnten wir bitte wieder dazu zurück kehren, dass Sendungen, die für mich bestimmt sind, mich auch erreichen – oder die Nachricht, dass ich sie irgendwo abholen muss – und dass die Sendung in dem Falle dann auch dort liegt? Vielen Dank!

Ernsthaft verärgert

Meint Ihr, man merkt mir noch an, dass ich die ganze Sache nicht mehr amüsant finde? Oder war ich zu unverbindlich zu DHL?

Den „Verband der Postbenutzer“ gibt es nicht mehr, er hat sich umbenannt, aber ich habe dort nochmal nachgefragt – schließlich geht es nicht, dass wir hier in Deutschland das mit dem Zustellen von Amazon-, zalando- und anderen Versandartikeln nicht hinbekommen, das ist ärgerlich, peinlich und letztlich auch für die Wirtschaft nicht förderlich.