Monatsarchiv: November 2012

besser in Hannover als in England

Ich bin doch besser hier aufgehoben als in London.

Ich habe einen Kommentar auf der Guardian-Seite gepostet, den man entfernt hat, weil ich die „community-standards“ nicht eingehalten habe.

Ok – ist natürlich deren gutes Recht. Aber was habe ich so Beleidigendes, Rassistisches oder gar Sexistisches gebracht?

Der Artikel, zu dem ich kommentierte ging:

Warum sind so viele Frauen gegen andere Frauen ? Es ging hier um eine Entscheidung, in der Church of England weibliche Bischöfe nicht zuzulassen  – und ein großer Teil der Befürworter dieser Entscheidung ist weiblich.

Ich schrieb, dass sich dieser Trend, weibliche Autorität als Frau anzugreifen, aus der Psychologie ergäbe – weil Mädchen nun mal in der Familie gegen die Mutter rebellieren – und damit gegen die erste und größte weibliche Autorität. Das ist natürlicher Teil der Entwicklung. Und das ist auch der Grund, warum so viele Schwiegertöchter schlechter mit den Schwiegermüttern klar kommen. Vielleicht war mein Englisch nicht gut genug. An der Verallgemeinerung kann es kaum gelegen haben – auch andere Posts haben verallgemeinert. Und ich habe niemanden der anderen Kommentatoren oder die Autorin des Artikels herabgewürdigt, Frauen wurden mit ganz anderen Bezeichnungen und Gedankengängen bezeichnet – ich stehe vor einem nicht aufklärbaren Rätsel, da die Moderatoren jeden Eingriff nur mit dem allgemeinen Hinweis auf die community-standards begründen.  Ich würde niemals irgendwelche rassistischen, sexistischen oder persönlich angreifenden Kommentare bringen.

*immer noch verblüfft bin, was an dieser Bemerkung nun die Standards verletzt haben kann*

Für persönliche Angriffe habe ich ja diesen Blog hier 😉 Den ich natürlich auch nicht dazu nutze, Leute herabzuwürdigen. Wer sich selber lächerlich macht, muss allerdings schon mal mit einem Komentar rechnen.

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Namenswitze? Britischer Humor gelebt

Heute im Spiegel online gelesen. Britische Paare führen ihre Namen zusammen, aber nicht in popelige Doppelnamen:

Herr Mull und Frau Poffin (fiktiv)  ändern ihren Namen in Muffin ..
Solche Namensverschmelzungen sind hierzulande nicht möglich. Die deutsche Bürokratie wäre damit vermutlich überfordert. Aber in Großbritannien sieht man das sportlich.

Nun – bekannte deutsche Paare, bei denen ein Teil (ich kenne da nur weibliche Teile) einen Doppelnamen führt:

Frau Däubler-Gmelin, ist eine geborene Gmelin und hat Herrn Däubler geheiratet – leider hat das deutsche Recht nicht die Wahl zu Däumelin eingeräumt … 😉

Schröder-Kopf – DAS kann ich ja verstehen: SCHRÖPF als Politiker? Würde man soeinen wählen?
Obwohl  man ja sagen muss – es würde der Wahrheitsfindung dienen.

Heidi Horten-Charmat (Horten-Erbin) – Harmat klingt ja auch nicht so attraktiv

Katrin Krabbe-Zimmermann (Leichtathletin) – Katrin Kann klänge doch positiv!

Shawne Borer-Fielding (Frau des Ex-Schweizer Botschafters in Deutschland) – Frau BOING klingt doch dynamisch 😉

Vielleicht wäre es doch im Rahmen der Synchronisierung von EU-Recht eine Möglichkeit, die man hier mal erwägen könnte. 😉

Alles Gute kommt aus … Bayern

Es gab, bis jetzt, eine EU-Norm über die Größe von Traktorensitzen – man schrieb also in Brüssel vor, wie das Gesäß eines Landwirts zu beschaffen sein hatte.

Wer es nicht glaubt:

EU: Traktorensitz-Richtlinie

Die “Rechtsvorschrift über Umsturzschutzvorrichtungen für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern“ definiert nach 77/536/EWG die Sicherheitsstandards wie den Überrollbügel eines Traktors. Geregelt ist darin auch, wie ein Traktorsitz beschaffen sein muss, damit der Fahrer beim Umsturz des Traktors durch den Bügel geschützt wird. Man muss der Kommission allerdings zu Gute halten, dass die 1977 erlassene und mehrfach ergänzte Richtlinie auf eine Initiative von Bayern zurückgeht. Diese Richtlinie ist eine von mehr als 10.000 Produktnormen der EU. „Böse Zungen“ behaupten, dass diese Normen nur erlassen werden um große europäische Konzerne vor außereuropäischer Konkurrenz zu schützen. Da die Hauptabsatzgebiete asiatischer und amerikanischer Unternehmen nicht in Europa liegen, ist es für diese nicht lohnenswert ihre Produkte an die Normen der EU anzupassen. Dadurch werden „heimische Unternehmen“ auf dem europäischen Markt gestärkt.

(http://www.muenchen.ihk.de/de/international/Export/EU-Geschaefte/Kuriositaeten-aus-Europa)

Und diese Richtlinie wurde jetzt abgeschafft – Entbürokratisierung.

Das Pikante daran: Der Vorschlag aus Bayern kam von der bayrischen Landesregierung – damaliger Regierungschef – Edmund Stoiber. Und nun raten wir mal, wer die Europäische Entbürokratisierung gerade leitet …

Guckstu hier

Bürokratie ist einfach richtig, richtig komisch.

Und wer glaubt, dass das nur in der EU so sei, dem hier ein schönes Tagesschau-Schlusslicht

 

Veggies sind ehrlicher, friedlicher und ..

Doch, doch, das behauptet jedenfalls ein indisches Buch einer Adventistengemeinde.

Guckstu hier
Steht in der Huffingtonpost unter WEIRD News.
Der Artikel endet mit dem schönen Satz:
Ohne jetzt irgendwelche Verleumdungen in die Welt setzen zu wollen: Adolf Hitler war Vegetarier.

(Liebe Huffingtonpost – das ist nur bedingt richtig – du erliegst da dem Mythos um Adolf Hitler. Stimmt’s?)

Aber er hat zumindest sehr wenig Fleisch gegessen – und auch nicht geraucht. Tolles Rollenvorbild für die Adventisten. 😉

Auch, dass Japaner VEGETARIER seien, ist ein Mythos – woher kommt denn das KOBE-Rind?? Aus  der Gegend um Kobe und das liegt in ? Ach ja – äh – Japan.

BUSTED

Wie war das mit der nicht existenten schwarzen Katze im total abgedunkelten Raum, die ein Mann mit Augenbinde sucht? Die indischen Adventisten haben sie jedenfalls auch nicht gefunden, da können sie noch so lange behaupten, sie hätten sie.

 

Familienministerin, keine für kinderlose Frauen

Unsere Ministerin für Familie, Frauen (und was weiß ich noch) ist (mal wieder) aufgefallen als Vorkämpferin der Vorherrschaft von Männern.

Hier in der WELT zu lesen:

Schröder gegen EU

Sie spricht sich da ERSTMAL nur gegen Brüsseler Einfluss aus – die von ihr favorisierte, der EU widersprechende, Lösung (freiwillige Quote der Firmen …) ist aber keine, wenn ich die Regelung der Firma überlasse, gibt es keine – aber – sie hat dabei den ersten Grundsatz eines guten Beamten vergessen. Es geht hier doch um die Arbeitswelt. Und IHR Ministerium IST NICHT das Arbeitsministerium.

Das „gehört“ von der Leyen.

Die werte Ministerin hat also vergessen, die erste und wichtigste Frage eines guten Beamten zu beantworten, die nach der Zuständigkeit.
Wieso, höre ich da schon Leute fragen, geht doch um eine FRAUEN-Quote?

Aber – es geht doch hier um Regelungen über die Besetzung von Arbeitsplätzen – mit Auswirkungen auf Männer und Frauen. Dann könnte ja gleich der Wirtschaftsminister sich um den Verkehr kümmern, weil ja der meiste Verkehr wirtschaftlich bedingt ist, die Ministerin für Erziehung und Wissenschaft, wenn sie denn nicht mit ihrem Doktortitel beschäftigt ist, kümmert sich demnächst um Arbeit – weil ja die Ausbildung der Wissenschaft und die Qualifikation für die Arbeitswelt eins sind – und der dann arbeitsose VerkehrsRamsauer macht Raumordnung – weil es auch mit Ra anfängt.

Was lernen wir daraus? Frau Schröder möchte zurück in die 50er, wo Frauen noch brav Kinder bekamen, in der Küche arbeiteten und keine RECHTE einklagen konnten. Und mischt sich dafür auch in Themen ein, die ihr Ressort nur am Rande betreffen.

SO GEHT DAS NICHT, FRAU SCHRÖDER! Hübsch nach der Zuständigkeit fragen. Und wenn man nicht zuständig ist – einfach mal einem Ratschlag von Dieter Nuhr folgen.