Monatsarchiv: Januar 2013

Was man alles an einem Urlaubstag tun kann …

Musste heute überraschend Urlaub nehmen, weil mal wieder die Abgaswerte der Therme überprüft wurden, quasi-behördlich. Als gute Staatsbürgerin habe ich natürlich gern meine Mitwirkungspflichten (Zugang ermöglichen) erfüllt.

Es gab mir den Vorwand, einen ganzen Tag freizunehmen und „Dinge zu erledigen“.

Wäsche waschen, zur Post gehen, Recyclinghof aufsuchen, Subwoofer anschließen, Weihnachtsschmuck endlich in den Keller tragen, Zählerstände ablesen und enercity übermitteln .. und Kochen.

Gestern hatte ich Besuch, und als ich meinem Besuch so nach und nach erzählte, was ich heute alles schaffen wollte, wurde mir selber mulmig. Zuviel vorgenommen?

Update später,

aber soviel: Subwoofer ist angeschlossen. Und groovt. Päckchen ist verpackt, Recyclinghof-Schrott wartet auf den Abtransport. Ich bin noch auf einem guten Weg. Es ist halb 11.

Jetzt ist 16 Uhr 11 und ich war bei der Post, ich war beim Recyclinghof, ich habe gekocht, und die Zählerstände sind auch schon gemeldet. Bleiben noch zwei Dinge zu tun von der Liste 😉

Ich denke, ich habe mir nicht zuviel vorgenommen 😉 – ich habe jetzt (19:41) auch die Wäsche erledigt.

Wenn EIN Punkt von meiner Liste nicht erledigt ist, verzeih ich mir das heute. Immerhin ist der Christbaumständer schon unten.

Advertisements

Ein Gedicht, ein Gedicht

Nadelbaum

Leise rieselt die Fichte

im Geäste wird’s lichte

man läuft schon wie im Nadelwald

freue dich, Christkind kommt bald

Epiphanias ist nah

der Tag des Abschieds ist da

den Stamm trag ich zum Sammelplatz

von den Nadeln hab ich noch was

Etliche Großputze später

find ich Nadeln mit lautem Gezeter

erwischen beim Wischen mich kalt

freue dich, Ostern ist bald

Großputz vor’m Weihnachtsfest

von den Nadeln noch immer ein Rest

Hol mir ’nen Baum aus dem Wald

freue dich, Christkind kommt bald

Gone to the dog(s) – aber was soll daran negativ sein?

Es gibt immer wieder schöne Seiten des Lebens. Gestern fragte mein lokaler Radiosender, auf was wir uns 2013 freuen. Ich freute mich und freue mich am meisten auf die Dinge, von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich mich an ihnen erfreuen werde. Ich liebe angenehme Überraschungen.

Ok, wenn Ihr wollt, teile ich meine rosa Pillen mit Euch. Erstes Beispiel:

Jeder von uns hat schon von Blindenhunden gehört. Wir kennen sogar die eine oder andere Story über blinde Hunde, die einen sehenden Hundefreund haben und sich an ihm orientieren. Doch dies ist wirklich etwas Neues:

In Wales hat ein blinder Hund einen neuen Freund gefunden, der ihn durchs Leben führt. Und es ist eine KATZE. Was es so besonders macht, ist die Geschichte dahinter. Wäre es ein langjähriger Hausgenosse gewesen, klar – nett, aber dies hier war ein Katzenstreuner.

Die Geschichte geht folgendermaßen. Der Hund wurde bei der älteren Dame abgegeben, weil das Herrchen damit nicht in seine neue Wohnung ziehen durfte. Als das Tier dann mit dem Alter den Grauen Star bekam, kam eines Abends eine Katze vorbei. Die Dame ließ die Katze ein, die ging direkt zum Hundekörbchen.

*wer jetzt noch kein Wasser in den Augen hat, ist ein harter Hund*

Und Hund und Katze kamen sofort miteinander aus. Inzwischen ist das Katzentier  in der Lage, seinen Hundefreund mit den Pfoten zu steuern.

Leider mussten beide die alte Dame verlassen (sie war über 80) – und leben jetzt in einem Katzen-Shelter.