Simon Hopkinson’s Jansson’s temptation

Für das Rezept muss ich auf den Guardian verlinken, copyright gilt auch für Rezepte aus Kochbüchern und Zeitschriften … meist allerdings nicht für das „von meiner Oma“-Familienrezept.

Ich wollte endlich mal ein ONE-POT-Rezept machen, das auch wirklich nur EIN Kochgeschirr benutzt und in dieser Mini-Serie im Guardian stieß ich auf dieses Rezept mit schwedischem Fisch aus der Konserve, Kartoffeln (der Koch nimmt im Originalrezept rote Desiree-Kartoffeln – ich habe nur rotschalige bekommen) und Sahne. Es hat mich trotzdem Ewigkeiten gekostet, die kleinen Zwiebeln SO klein zu schneiden, dass sie im Ofen gegart waren (daher wirklich FEIN hacken) und die Kartoffeln fein zu stifteln, beides notwendig wegen der Garzeit. Kurz vor 8 ging die Form in den Ofen, Viertel vor 9 (oder Dreiviertel Neun) nahm ich das Gericht raus.

Ich habe mich in der Salzmenge vertan – der Konservenfisch (Schwedische Marinade, hier von Lysell Appetitsild) hätte vermutlich fast ausgereicht, auch die Kartoffeln und die Sahne mitzuwürzen, zumal die Flüssigkeit einer Konserve noch dazu gegeben wird.

Ansonsten – wer die Graved-Lachs-Sauce nicht mag, wird auch den Appetitsild nicht mögen, es ist schon ein sehr eigener Geschmack, der auch das Gericht dominiert. Mir jedenfalls hat es geschmeckt.

Allerdings: 4 Leute sollen von der im Rezept angegebenen Menge satt werden. Ich denke, mit zwei bis drei ist man eher dabei. Ich habe das Gericht zur Hälfte gegessen und war hinterher gut satt – aber von der Hälfte auf meinem Teller wäre ich nicht satt gewesen, vielleicht von 2/3.

 

Also für das Rezept gibt es 4 von 5 Kokosnüssen, weil die Salzangaben so vage sind, dass es leicht ist, zu versalzen. Und für die Mengenangabe gibt es 3,5 Kokosnüsse.

 

 

 

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2 Antworten zu “Simon Hopkinson’s Jansson’s temptation

  1. das hoert sich gut an… und ich denke ich mag den geschmack auch… hauptsache man verwendet keinen surstroemming ;O)))))

    • Nein, nein, das ist der handelsübliche Fisch in der Soße: Nach traditionellem Verfahren sorgfältig mit feinen Gewürzen gereifte, pikante Anchovisfilets, in Aufguss.
      Ich wusste erst gar nicht, was Anchovis sind. Auf meiner Dose stand Sprotten, aber im DÄNISCHEN ist es nichts weiter als eingelegter Hering. Uhm – und gerade sehe ich – auch Sprotten sind Heringe.

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