Buch 16 im Jahr 2019

Ist das ein Mensch? Von Primo Levi.

Ein Buch, das in sehr poetischer Sprache die Schrecken des Holocausts beschreibt. Primo Levi kam 1944 in das Arbeitslager in der Nähe von Auschwitz, wo die Zwangsarbeiter eine Kunst-Kautschuk-Fabrik errichten sollten. Primo Levi hat Chemie studiert und war u.a. auch deshalb für diese Pläne nützlich. Von den anderen 649 Leuten, die mit ihm dorthin deportiert wurden, starben 646, die meisten (Frauen und Kinder, Alte) wurden bereits bei der Ankunft gleich ins Vernichtungslager gebracht.

Levis Sprache wird von vielen als sachlich beschrieben, aber ich würde eher das Wort milde verwenden. Er hat sich sehr zurückhaltend zu den Schrecken geäußert.

Beeindruckend fand ich auch die Auszüge aus dem Brief an den deutschen Übersetzer, in denen er davon sprach, dass er die Deutschen nicht hasst – er verstehe sie nur nicht. Und er hoffte, mit diesem Buch eine Reaktion bei den Deutschen zu erreichen.

Ich habe von diesem Buch erst vor kurzem gehört, bei uns stand es nicht im Deutsch-Curriculum … Schade. Denn wir dürfen nicht vergessen, so etwas darf sich nicht wiederholen, diese Verpflichtung haben wir geerbt, auch wenn uns keine persönliche Schuld trifft als Nachgeborene.

Ich werde hier keine Kokosnüsse vergeben – es erscheint mir nicht angemessen.

Primo Levi

Ist das ein Mensch?

1961 erschien die Erstausgabe

 

 

 

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