Schlagwort-Archive: Urlaub

Punkt, Punkt, Punkt – (30) – Urlaubssehnsucht

Als ich dieses Thema heute Morgen bei Sunny las, erschrak ich zunächst. Was um Himmels Willen soll denn das sein?

Die Sehnsucht nach Urlaub, die Sehnsucht, die einen IM Urlaub packt? Das erste kenne ich als Fernweh, das zweite als Heimweh …

Nun, ich suche mir einfach eines davon aus, Ene-mene-mu .. und raus musst du: Das erste, Fernweh. Wer jetzt Urlaubsbilder erwartet, wird enttäuscht – wenn ich IM Urlaub bin, habe ich ja kein Fernweh mehr, dann bin ich mitten drin in der Ferne.

Aber ein Bild habe ich trotzdem für Euch. Wann nämlich packt mich das Fernweh am meisten?

Wenn ich Urlaubsprospekte oder … REISEFÜHRER wälze. Und da gibt es eine Vielzahl von.

Solche, die Appetit und Hilfe geben sollen beim Planen einer Reise, dazu zähle ich auch Stadtpläne wie den Falkplan, der immerhin eine paar erläuternde Worte zu Berlin liefert. Solche, die als Erinnerung nach einer Reise dienen (Prospekte von Sehenswürdigkeiten).

Und ich habe noch drei fotografiert, die ungewöhnlich sind:

Ganz oben im Foto als Reiseziel: Jane Austens England. Tatsächlich unmöglich, weil die Zeiten andere sind, gibt es hier einen kleinen historischen Background zur Zeit und Gesellschaft von Jane Austen.

Rechts daneben, ein Reisebericht von Bill Bryson, Down Under. Für mich arachnophobe Person nicht gerade einladend – aber wie immer lustig zu lesen.

Und darunter, halb versteckt von einem nie genutzten San Francisco Guide (mir fehlten die Blumen für die Haare), ein satirischer Guide in die schottische Psyche: Xenophobe’s Guide to the Scots.

IMG_0963[1]

So bekomme ich Fernweh.

 

Werbeanzeigen

Urlaubspassivitäten

Das also war mein Urlaub. Ich bin völlig entspannt. Ich habe es tatsächlich geschafft. Ich bin so entspannt, dass ich heute ganz ohne Wecker und ohne Katzen um 4 Uhr aufgewacht bin und spätestens nach dem Gang ins Bad WACH war. WACH mit großen Buchstaben.
Das wird sich spätestens dann ändern, wenn ich auf der Arbeit bin, dann werden drei Wochen Urlaub vergessen sein.
Was habe ich „geschafft“ im Urlaub, außer der Entspannung?
Nix. Ok, doch, ich war in der Stadt (einmal) – und habe dort einige notwendige Besorgungen erledigt (Parfum, ’ne neue Jeans, Postkarten von Hannover). Ich war bei der Post (Postcrossing ist immer noch ein Thema) und habe dort Briefmarken auf Vorrat besorgt – und ein Sparkonto gekündigt, das eigentlich schon beim Wechsel des Girokontos gekündigt werden sollte.
Ich habe ein paar Einkäufe per Internet erledigt – nichts Spannendes, Schuhe (ohne Absätze, die Wunden der letzten Pumps sind gerade verheilt), Katzenfutter (das es nicht vor Ort gibt) und Bettwäsche (meine Deckengröße mit Zusatzkissen finde ich leichter im Internet als vor Ort). Kalender habe ich gerade bestellt – ist einfacher hier als in der Stadt.
Und sonst? Sonst war es ruhig. Ich habe mich einmal zum Grillen getroffen, das Kleine Fest habe ich dieses Jahr wegen Isnich (zu kühl und zu feucht) ausfallen lassen.
Die Zeugen haben einmal vorbei geschaut (Samstag), um zu bezeugen, dass ich noch lebe. Wollten mir eines ihrer Faltblättchen aufs Auge drücken. Ich schwöre, ich besorge mir von irgendwoher mal ein Sekten-Ausstiegs-Hilfe-Blättchen, und wenn ich wieder so ein Pamphlet an meiner Wohnungstür vor die Nase gehalten bekomme, gibt es folgenden Dialog.
„Oh, ich verspreche ihnen, ich lese das – wenn Sie mir hoch und heilig versprechen, DIES zu lesen“ – Austausch Pamphlete.
Und dann war ich noch virtuell unterwegs. U.a. in der Bloggerwelt. Aber das habt Ihr ja auf Euren Blogs gesehen …
Und nun muss ich Katzen füttern, die wachen langsam auf. Sie sind eine Stunde zu spät dran – dieses Mal habe ich sie geschlagen! Also – im Frühaufstehen und Wind machen.

3. Jahrestag

Wenn ich an sowas nicht erinnert würde, wüsst‘ ich’s gar nicht. Aber WordPress schickte mir eine kleine Erinnerung:

3 Jahre blogge ich jetzt schon. Nicht täglich, nicht wöchentlich, aber ich geb mir Mühe, wenigstens jeden Monat etwas zu produzieren.

Wie zu Beginn meiner Blog“karriere“ habe ich wieder Urlaub, fahre wieder nicht weg. Dieses Jahr ist nicht Extrem-Restaurant-Testing angesagt, und auch nicht Extrem-Lesen. Dieses Jahr ist extrem entspannen angesagt. DAS sollte ich wohl mal hinbekommen …