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Wenn Ihr denkt, IHR habt heute einen schlechten Tag

Ich habe seit mein Schornsteinfeger zum Messen kam, ein Problem. Da soll noch einmal einer sagen, so ein Schornsteinfeger bringt Glück .. Aber zumindest bringt er Sicherheit!

Bei mir waren nämlich die CO-Werte (Kohlenmonoxid) zu hoch im Abgas. Mehr als 4000 ppm – das veranlasste ihn, mir aufzutragen, mich um eine Reparatur der Therme zu kümmern, in drei Wochen wollte er wieder kommen, neu messen. Soweit, so schlecht. Ich rief bei meiner Verwaltung an, die sagten auch sofort der Firma Bescheid, die sie immer für Thermenwartung kontaktieren. Die wäre eh fällig gewesen.

Firma, „Oh, ist schlecht, wir haben eine neue Baustelle,“ – aber letztlich konnten wir uns auf letzten Freitag einigen. Der Kollege kam und reinigte, also , verunreinigte mein Bad dabei, aber die Therme innen war doch einigermaßen Staub befreit. Dachte ich. Dann die neue Messung – immer noch nicht alles in Ordnung. Keine 4000 mehr, aber um die 1000 war es immer noch.

Also, kurzfristig ein Termin mit dem Hersteller der Therme. Heute Morgen. Der Kollege kam, kam auch gut pünktlich. Alles im Grünen. Aber heute ist Montag. Und der 13.

Die Therme zeigte sich zunächst kooperationsfreudig. Alles lief wie geschmiert – die Werte sind auch unten. So weit, so gut.

Aber während wir uns noch über das plötzlich defekte Raumthermostat wunderten, also, die Einheit, an der ich meine Heizung reguliere, klingelte das Handy des fleißigen Handwerkers. Sein Auto stand kurz vor der Bushaltestelle in dieser Straße, IN EINER PARKBUCHT. Nun stand da ein ÜSTRA-Bus, der seine Passagiere rausgeworfen hat, ein Polizeiauto – und der Außenspiegel auf der Fahrerseite lag zersplittert auf der Straße!

Der fleißige Handwerker kann nun anderen Kunden absagen, ohne Spiegel ist nicht gut fahren. Ich habe weiter ein Problem mit der Therme … und muss jetzt zur Arbeit. Diese Woche kann nur noch besser werden.

 

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Sie sind hinter uns her!

Wie ich heute erst im Guardian gelesen habe und später im Focus, ist es jetzt soweit.

Erst nahmen sie nur unsere Jobs, jetzt nehmen sie uns das Leben!

Und es gibt auch schon solche, die uns die Männer nehmen.

NEIN – es geht hier natürlich NICHT um Zuwanderer. Die Rede ist von Robotern.

Dass Roboter in deutschen Fabriken die Anzahl der Arbeitsplätze reduzieren, daran haben wir  uns ja schon gewöhnt, das Argument, dass deutsche Waren sonst nicht konkurrenzfähig sind, mussten sogar die relativ starken deutschen Gewerkschaften gelten lassen.

Dass der Roboter in Kassel den Mitarbeiter der Firma getötet hat, die ihn dort eingerichtet hat, kann man ja noch als Unfall gelten lassen.

Aber dass Roboter jetzt mit unseren Kerlen Fußball gucken, DAS geht zu weit!