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Nudelsalat mal ganz anders

Ich habe gestern einen Nudelsalat gemacht, inspiriert von einem Salat, den ich auf Chefkoch gesehen hatte. Allerdings wollte ich nicht extra los, um Hackfleisch zu kaufen, ich hatte jedoch noch Tunfisch da.

Und ich wollte eine Packung Feta-Käse hineintun, da ich zwei im Kühlschrank vorgefunden hate *lach* – die ältere war einen knappen Monat abgelaufen, aber noch gut.

Und da ich, völlig prollig, Tunfisch in einer Tomatengemüsesoße aus der Dose liebe, aber nicht mehr bekomme bei Edeka (nur noch „feine“ Salate 😦  ) – habe ich also die Kritharaki, die schon länger geöffnet bei mir im Schrank schlummern, nach Packungsanweisung gekocht, in der Zwischenzeit, eine Zwiebel geschält und in Ringe geschnitten, die Paprikaschote in KLEINE Würfel geschnitten, den Schafskäse in eine Schüssel gebröselt, die Paprikawürfel dort hinein gegeben, dann in einer Pfanne Olivenöl erhitzt (ja, man darf auch EXTRA-VERGINE erhitzen, nur nicht zu heiß, aber da ich ja meine Zwiebelringe nicht schwarz haben wollte sondern nur angedünstet, war das ok!), die Zwiebelringe angeschmurgelt, dazu gefrorene Erbsen (so vielleicht 150 – 200 g) gegeben, eine kleine Weile mit schmurgeln lassen, danach Tomatenmark (so ca. 2 EL) hinzugefügt, zwei gute Spritzer Worcestersauce und gut Salz und Pfeffer dazugegeben, schließlich noch den Tunfisch aus der Dose in die Schüssel gegeben und dort zerteilt, die abgegossenen Nudeln dazu geschüttet, die noch warme Soße mit Zwiebelringen und Erbsen hinzugefügt und alles gut vermengt. *

MIR hat es gut geschmeckt. Ich werde wieder Kritharaki kaufen. 😉

Wenn das jetzt auch nach Eigenlob riecht: 5 Kokosnüsse von 5 – ok, 4, weil Tunfisch ja böse ist …

*Wie man ein Rezept ohne Luft zu holen in einen Satz packt

Nuss-Kirschkuchen

Ich habe zwei kleine Springformen, weil ein Single-Haushalt mit einer großen Form ja nur bei Besuch wirklich glücklich ist. Und für so eine kleine Form fand ich auf meiner Lieblingsrezeptseite (Ihr habt dies vielleicht schon mal auf meinem Blog gelesen … es ist Chefkoch.de) ein schönes Kuchenrezept gefunden.

Da ich sehr viel gemahlene Nüsse im Schrank habe, fand ich die Kombination eine gute Idee – Nüsse, Kirschen, Raspelschokolade, was kann da schief gehen?

Und es fanden sich auch die anderen Sachen in meinem Vorrat – 100 g Butter, 1/2 Glas Kirschen, 2 Eier, 60 g Zucker, 125 g Mehl, 1 Paket Vanillezucker, 1 TL Backpulver (ich hab das geöffnete Paket von den Müsli-Keksen genommen) – also kam ich heute ohne einen panischen Trip zum Supermarkt aus.

Ich rührte also meine Butter weich, streute Zucker und Vanillezucker ein, fügte dann die Eier dazu, das Mehl und das Backpulver, die Nüsse und die Schokolade. Der Ofen heizte derweil auf 175 ° vor. Und die Form hatte ich auch schon gefettet.

Diesen Rührteig füllte ich zur Hälfte in die Form, legte die abgetropften Kirschen darauf, füllte die andere Hälfte darauf – und stellte es für 42 Minuten in den Ofen. Dann kam der Holzspieß ohne nassen Teig wieder raus. Oben hatte sich die Oberfläche auch schön gebräunt, nicht zu dunkel, nicht zu hell. Aus dem Ofen, Ring abgenommen, Kuchen mit dem Kuchenretter (Ihr kennt so ein Ding, nicht?) vom Formboden abgenommen – einwandfrei. Dann aufs Gitter gestellt, reichlich Puderzucker darauf verteilt (obwohl ich keine schwarzen Stellen abdecken musste), nun kühlt er  aus …

Erster Eindruck – ist ganz schön flach geblieben. Vielleicht hätte ich den TL Backpulver doch nicht wieder gestrichen nehmen sollen? Aber – Kirschen scheinen nicht alle auf den Boden gesunken zu sein, ok, der Kuchen ist so flach, vielleicht 3 cm oder 4 hoch, da ist nicht viel Platz zum Einsinken … Vielleicht hätte ich auch die Eier trennen sollen und Eischnee unter den Teig ziehen …

Jedenfalls habe ich jetzt fürs Wochenende Kirschkuchen zu essen. Heute Abend wird noch probiert. Doch was soll geschmacklich schon schief gehen?

Neugierig wie ich war, habe ich ihn angeschnitten – schön geworden innen. Sehr nussig, die Kirschen saftig, aber der Teig durch und nicht klietschig!

Schmeckt gut, unkompliziert, mit Sachen, die ich eigentlich immer da habe.

Lammkeule (à l’Edeka)

Ich habe gestern mit Freunden gekocht. Und weil hier Feiertag war, konnten wir uns den ganzen Nachmittag dafür Zeit nehmen. Daher sollte es Lammkeule geben, das Rezept dafür fanden wir in der Edeka-Kundenzeitung:

1,8 Kilo Lammkeule

4 große Zweige Rosmarin

1/2 Knolle Knoblauch

Pfeffer und Salz

Die Keule wurde von „unserem Fleischspezialisten“ vom harten Lammfett befreit (sonst schmeckt das Tier zu sehr nach Schaf), dann gesalzen und gepfeffert, wobei wir die Hälfte des Knoblauchs durchgepresst hatten und mit dem Salz vermengten, so dass wir die ganze Keule damit einreiben konnten. Die andere Hälfte des Knoblauchs wurde geschält, die Zehen halbiert, der Rosmarin auf dem toten Tier festgebunden, der Knoblauch drauf gelegt und das ganze kam für 2:15 h in den Ofen bei 190 ° C. Und das war alles, was man mit dem Fleisch tun musste. Kein Spicken, kein Anbraten und auch kein ständiges Begießen!

Wir haben dazu dann nach 1,5 h ein Blech mit Backpapier ausgelegt, darauf 6 EL Olivenöl verteilt, ordentlich Salz drauf gegeben (aber nicht eine ganze Schicht), anderthalb Päckchen frische Thymianzweige gleichmäßig darauf verteilt und neue Kartoffeln (ca. 1,2 kg) ordentlich gewasche, halbiert und auf den Thymian gebettet.

Das schoben wir dann in den Ofen, auf die unterste Schiene, so dass es noch ca. eine Stunde mit dem Braten im Ofen verbrachte – wir waren uns einig, ganz so lang hätte es nicht sein müssen, aber die im Rezept angegebenen 35 Minuten erschienen uns doch zu wenig.

Gemüsebeilage war Chicoree mit einer Käse-Sahne-Sauce. 2 Zwiebeln wurden fein gewürfelt, in Erdnussöl angeschwitzt, dann wurde mit Sahne abgegossen, die Sahne wurde zum Kochen gebracht, der Taleggio (italienischer, cremiger Rotschimmelkäse) dort in Scheiben hinein gegeben und zum Schmelzen gebracht, dann wurde der geputzte Chicoree dort ziehen gelassen (laut Rezept 2 Minuten, bei uns länger, weil wir den Topf dann von der Platte nahmen und uns um Fleisch und Kartoffeln kümmerten).

Getränk dazu: Für die Gäste Rioja-Rotwein von 2011, ein Reserva.

Eine köstliche Kombination! Bis dahin wenig Aufwand.

Der Nachtisch waren dann kleine Pastetchen mit Erdbeeren und Rhabarber gefüllt (Mürbeteig mit 200 g Butter, 400 g Mehl, 100 g Zucker und zwei Eigelb dazu etwas Wasser, aber nicht viel – und lt. Rezept 150 g Erdbeeren und 100 g Rhabarber. Die Erdbeeren sollten in Stücke geteilt und mit 6 EL Rohrzucker bestreut werden, dann mit 1 cm kleinen Rhabarberstücken gemischt und auf die kleineren ausgestochenen Mürbeteig-Kreise gelegt werden. Mit den größeren ausgestochenen Kreisen wurde dann das Obst bedeckt und mit einer Gabel verschlossen, mit Eigelb bepinselt un in den 200 ° heißen Backofen für ca. 20 bis 25 Minuten). Dazu gab es – gekauftes – Vanille-Eis (man muss nicht ALLES selber machen – und vom übrigen Obst haben wir Kompott gekocht, den es noch als Soße dazu gab.

Schließlich war Feiertag. Wir hatten zwischendrin sogar Zeit für zwei Brettspiele. Nichts Anspruchsvolles – aber „Café International“ wurde mal wieder gelüftet – sowie „Hugo, das Schlossgespenst„* (wie Boardgamegeek so schön sagt – ein Kinderspiel, bei dem auch Erwachsene ihren Spaß haben), bei dem man Ballgäste in die Schlossräume treibt und die Unglücklichen, die nicht fliehen konnten, ins Verlies einsperrt. Erstaunlicherweise ist Hugo aus dem gleichen Jahr wie das Café – das Café wurde 1989 Spiel des Jahres.

*Ursprünglich als „Mitternachtsparty“ erschienen, damals auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres, 1996 dann neu unter diesem Titel veröffentlicht.

 

 

Und mal wieder was Neues gekocht

Diese Woche gab es viel Aufgewärmtes, was ich vorher mal selber gekocht hatte (Hühnersuppe und Curry mit Kürbis), aber die übrigen Portionen eingefroren.

In die Hühnersuppe schnitt ich mir noch zwei Wiener und fütterte die Suppe mit ein paar Suppenfadennudeln an. Das Curry aß ich mit Reis, von dem ich dann noch eine Portion mehr machte.

Mittwoch war ich Pizza essen mit den Kollegen, ich hatte eine Vier-Käse-Pizza.

Donnerstag gab es dann den Rest Reis, angebraten, zwei weitere Wiener und eine schon länger im Kühlschrank befindliche Rest-Soße (die aber noch gut war) haben den Reis durchaus genießbar gemacht. Freitag habe ich dann mal wieder Brot gegessen abends (ich fing an mit dem Antibiotikum – meine Blase ist entzündet) und gestern war ich zu verpennt, da habe ich nur noch abends eingekauft, mir zwar neue Rezepte rausgesucht, die ich mal machen will, aber nicht gekocht.

Heute jedoch, heute ließ ich keine Entschuldigung gelten. Der Fenchel von letzter Woche musste langsam weg, genauso wie die Tomaten und der Pecorino – zusammen ergab es Gebackenen Fenchel mit Soße aus frischen Tomaten – mit Pecorino-Semmelbrösel-Kruste.

Rezept fand ich in der Edeka-Kundenzeitung. War durchaus essbar! Als Hauptgericht nur geeignet, wenn man die doppelte Portion ist, weil man außer den Semmelbröseln keine Sättigungsbeilage hat.

Ich habe also eine Fenchelknolle genommen, das Grün abgeschnitten, geviertelt, Strunk entfernt und in eine Auflaufform gegeben. Eine Bio-Zitrone von ihrer Schale befreit (die ich natürlich brauchte), und dann ausgepresst – und beides zum Fenchel mit Salz, Pfeffer und einem EL Öl gegeben. Gut vermengt. In den auf 200° C vorgeheizten Backofen für 20 Minuten.

In der Zwischenzeit, habe ich zwei Tomaten geschält (das geht auch ohne Überbrühen, wenn man sich an ein RICHTIG SCHARFES MESSER traut!). Dann halbiert, den Strunk entfernt und püriert.

Zwei weitere Tomaten habe ich (mit Schale) in Würfel geschnitten.

Eine Schalotte habe ich fein gewürfelt, eine Knoblauchzehe geschält. 1 EL Olivenöl in einem Topf heiß genug werden lassen, dass ich Schalotte und gepressten Knoblauch andünsten konnte, dann  habe ich die Tomaten hinzugefügt (sowohl die Würfel wie auch das Püree) – und mit Salz, Pfeffer, getrocknetem Oregano und einem Lorbeerblatt gewürzt. 10 Minuten einköcheln lassen, ständig gerührt.

Dann den Fenchel aus dem Ofen geholt, die Tomatensoße (ohne Lorbeerblatt) hineingegeben, den geriebenen Pecorino (ca. 4 EL) mit ebensoviel Semmelbrösel vermengt und darüber verteilt. Für weitere 10 Minuten im Ofen gebacken. Mit dem beiseite gelegten, gehackten Grün dekoriert und mit einer Scheibe Toast serviert.

Alternativ hätte ich ein Gericht von chefkoch gehabt – oder eines aus dem Guardian.

Das zweite ist auch vegetarisch, mit Eiern und Ricotta, aber ohne Fleisch. Und nein, das geht nicht ohne Eier – die sind in einem Egg-Spinach and Ricotta pie nicht nur namensgebend.

Das erste enthält wahlweise gekochten Schinken – oder, ich hätte jetzt Hähnchen-Kassler genommen … Aber ich kann mir auch vorstellen, stattdessen 200 g Räuchermakrele zu nehmen, oder Sardinen aus der Dose. Aufläufe sind ja sehr wandelbar. Und wer keinen Fisch und kein Fleisch will, nimmt gehackte Walnüsse. Es wird aber auch dann allenfalls ein vegetarisches, kein veganes Gericht, es sei denn, Ihr ersetzt Ei, Sahne und Schmelzkäse … Dazu sage ich nur: Viel Glück.

Ich muss meine Milchprodukt-lastigen Gerichte um mein Antibiotikum herum planen – das finde ich fies genug.

 

Kochen am Wochenende

Meine Haupttage zum Kochen sind, wie wohl bei den meisten Vollzeit-Berufstätigen, die Wochenendtage.

Ich habe nun am Samstag endlich die Curry-Pak-Choi-Nudeln ausprobiert. Die Nudeln waren schon einen Tag älter – und aus China … Schande über mein Haupt. MHD war Ende 2009 *hust* Ich mache mir da jetzt mehr Gedanken über die Gesundheit – was da wohl undeklariertes drin gewesen sein mag?

Das Rezept war von Chefkoch. Mal wieder. Ich hatte auch alles da und brauchte dafür nicht extra los. Ein vegetarisches, aber kein veganes Rezept – es wird mit Sahne zubereitet. Aber von irgendwoher muss ich mein Vitamin B 12 bekommen.

Und für den Sonntag habe ich mal wieder den Fleischesser in mir ausgepackt. Ich hatte ja noch den Gar-Schlauch, also kaufte ich mir ein Stück Fleisch, fügte meine letzten zwei Möhren, eine Zwiebel, eine Fenchelknolle und ein bißchen improvisierte Barbecusesoße (Worcester-Sauce mit Tomatenmark und Wasser angerührt). Das kam für eine gute Stunde in den 200 ° C heißen Ofen. Dazu gab es selbstgemachtes Kartoffelpüree und Blumenkohl.

Klar, es blieb eine Menge übrig, die Hälfte vom Blumenkohl und drei Viertel vom Fleisch, aber das hält sich eine Weile. Soße gab es auch dazu – dieses Mal habe ich das in der Folie vorhandene Gemisch aus Gemüse und Flüssigkeit püriert und noch ein wenig mit Wasser verdünnt.

Und ja, Braten mit dem Schlauch ist so einfach, wie es sich anhört.

Nur nix für meine Cousine – von der hörte ich, dass sie jetzt Veganerin wird. Ausgerechnet sie. Sie war immer DIE Fleischliebhaberin in der Familie. Dass mich das überrascht, ist untertrieben.

Ich hoffe, sie versucht nicht, ihre Katzen vegan zu ernähren, sonst gibt es einen ordentlichen Familienkrach. Was sie selbst isst, bleibt selbstverständlich ihr überlassen. Aber Katzen sind OBLIGATORISCHE CARNIVOREN. Wer solche Haustiere hält, muss damit leben, dass die Kleinen FLEISCH brauchen.

 

Bubble and Squeak

Ich hatte heute „Resteessen“ – also, als solches it Bubble and Squeak eigentlich konzipiert – gekochter, übrig gebliebener Kohl und übrig gebliebenes Kartoffelpü. Das letzere gibt es in meinem Haushalt nicht … Ist fast sowas wie übrig gebliebene Schokolade …

Jedenfalls habe ich also den halben Kohl (die andere Hälfte hatte ich in Blätterteigpastetchen gepackt) heute frisch gekocht, und auch das Kartoffelpü mit meinen langsam aber sicher abkömmlichen Kartoffeln frisch zubereitet. Danach wird Bacon in der Pfanne geschmurgelt, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe kommt dazu. An der Stelle bin ich vom Rezept von bbcgoodfood abgewichen und habe noch die restlichen Champignons reingeschnibbelt, habe dann den gekochten Kohl dazugegeben, das ganze ein wenig schmurgeln lassen, bis sich die Farbe vom Kohl etwas verändert hat, dann hab ich den Kartoffelbrei darauf gegeben, alles gut durchgerührt und vor sich hin garen lassen.

Es blubberte hübsch (bubble) – und ich meine auch ein gelegentliches Quietschen gehört zu haben. Aber drehen, am Stück konnte ich das nicht. Ich habe es in Viertel geteilt und die gedreht, als unten bereits eine deutlich braune Kruste erreicht war, dann habe ich es noch mal eine Weile in der Pfanne gelassen und dann die Hälfte auf einen Teller geschaufelt. SATT … Eindeutig COMFORTFOOD. Wie Macncheese. Oder Kartoffelbrei und Rahmspinat.

Himmel un Ääd

Ich habe es schon ewig ausprobieren wollen, ein klassisches In-Der-Woche-Gericht (oder Midweek-Dinner, wie Nigel Slater im Guardian schreibt), Himmel un Ääd – die Mischung aus Kartoffelpüree und Apfelkompott – mit gebratener Blutwurst.

Die klassischerweise dafür benutzte Blutwurst war hier nicht zu bekommen. Also nahm ich eine Zungen-Rotwurst. Ich bin extra an die Bedientheke gegangen (und es war erstaunlich viel los für einen Dienstag Abend!) und habe dort von der Fachverkäuferin eine kompetente Beratung erhalten. Sie riet mir von der vorhandenen geräucherten Blutwurst ab, da diese bereits von sich aus sehr hart sei und wenn ich sie noch braten wolle, dann würde sie noch zäher. Also Zungen-Rotwurst. Eine fingerdicke Scheibe (sehr große Wurst!).

Dazu klassischer Kartoffelbrei (meine Kartoffeln waren eh nicht mehr schön und mussten langsam weg. Und eigentlich kocht man seinen Apfelkompott selber. Ich habe sogar Boskop bekommen. Aber es gibt auch Apfelkompott (nicht nur MUS) aus dem Glas – und so sparte ich mir das Äpfelschälen und den weiteren Topf und griff zum Glas. Geschummelt.

Bewertung: 4 von 5 Kokosnüssen

Warum keine 5? Black pudding – wie man im Englischen die gebratene Blutwurst nennt – und ich werden in diesem Leben wohl keine echten Freunde mehr. Immerhin habe ich die Wurst so scharf angebraten, dass sie eine hübsche Kruste hatte. 4 Kokosnüsse sind daher völlig gerechtfertigt. Himmel und Ääd – wenn es mal schnell gehen muss, es eh kalt draußen ist, und man auf etwas Herzhaftes kann.

Vegetarisch geht natürlich auch – man lässt einfach die Blutwurst weg – kann als Beilage auch gebratenen Fisch servieren – oder Spiegeleier.