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Wieder an der Bushaltestelle

Heute beinahe von einer Radfahrerin überfahren worden, die völlig losgelöst von so etwas spießigem wie Verkehrsregeln am Bus vorbeidüste. Nicht lustig.

Dann warteten gleich VIER Radfahrer an  einer Fußgängerfurt – klar, zwei davon wollten auf der falschen Seite die Straße überqueren, da fährt man lieber die Fußgänger um als den Gegenverkehr auf dem Rad.  Die anderen zwei kannten den Unterschied zwischen Radweg und Gehweg wohl nicht. Die zwei in die falsche Richtung fuhren auch noch dreist und frech auf dem GEHweg weiter. Fahrrad wegnehmen. Fahrrad fahren verbieten (also, diesen speziellen Täterinnen). Bis sie einsehen, dass Fahrradfahrer auch Verkehrsregeln unterliegen.

*Schnaub, wüt, kleine schwarze Wolken mit Blitzen produziere*

Ist es wirklich so viel verlangt, dass man in einer Stadt mit 100.000en Verkehrsteilnehmern sich an gewisse Regeln hält? Ich laufe doch auch nicht auf dem Radweg, wenn ich ihn kreuze, gucke ich links UND recht – und ich erwarte an einer Bushaltestelle, dass ich ungehindert aus- und einsteigen kann, wie es das Gesetz vorsieht!

Seid froh, liebe regelbefreite Radfahrer, dass ich keinen Stockschirm mehr nutze … ist für alle Beteiligten besser so. Die Versuchung wäre da. Nicht groß, aber da. Und Gewalt ist einfach keine Lösung. Ich möchte doch nur, dass Ihr Euch an die Regeln haltet. Ihr seid nämlich nicht die Schwächsten im Verkehr, dass sind gehbehinderte Fußgänger! Und KINDER. Denkt denn keiner mehr an die Kinder?

 

 

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An der Bushaltestelle – Kurzes Update

Heute Morgen, die selbe Bushaltestelle, die selbe Situation – anderer Radfahrer. Das machte einen Riesenunterschied!

Dies war keine junge Frau, sondern ein Mann im mittleren Alter.(Ich denke, dass das Geschlecht weder am Montag noch heute ausschlaggebend war.)

Er pochte nicht auf ein imaginäres Vorrecht der Wegenutzung. Er fuhr langsam, wich auch langsam auf den Bürgersteig aus, hielt an, als es zu viele Buspassagiere wurden. Ohne ein Wort der Beschwerde, ohne ein Anzeichen von Ungeduld.

Kompliment! Ich war begeistert und konnte mich gerade noch stoppen, zu ihm hinzugehen und ihm zu gratulieren.

Es gibt Radfahrer, die KENNEN § 20 (2) S. 3 StVO!

SO wünscht man sich mehr Radfahrer.

Andere Bushaltestelle, eine gehbehinderte Frau (stark eingeschränkte Beweglichkeit) steigt aus dem Bus aus und erreicht den Radweg. Anstatt von dort weiter auf den Bürgersteig zu wechseln, ging sie auf dem Radweg lang. Obwohl der Fußweg zwei Schritte weiter war.

So wünscht man sich Fußgänger natürlich NICHT. Auch Fußgänger, und ja, auch behinderte Fußgänger, können sich wie Verkehrsrowdys benehmen.