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Update zu Neues Jahr

Also, ich habe nun schon zwei neue Gerichte gekocht (nicht nur das bereits erwähnte Curry, auch in der Woche ein Kichererbsen-Pasta-Gericht von Nigel Slater).

Ich habe inzwischen mehrere neue Songs im Radio gehört, einen neuen Autor angefangen (aber noch nicht beendet – das erste Buch in einer Reihe), ein neues Kuchenrezept heute gebacken (Mini-Teekuchen im Glas).

Rezept:

225 ml Milch und 2 TL (in Teefilter) Ostfriesentee aufkochen) – 4 min ziehen lassen, dann Milch abkühlen lassen.

100 g gemahlene Haselnuss, 150 g Mehl, 1,5 gestrichene TL Backpulver, 1/2 TL Kardamom, 1/2 TL Zimt und eine Prise Salz mischen.

175 g Butter schaumig schlagen, mit zwei Eiern nach und nach verrühren, Krümelkandis (200g) unterrühren.

In die Butter abwechselnd Mehlmischung und Milch-Tee geben und gut vermengen. In 1/2 Liter Einmachgläser füllen, die mit neutralem Öl ausgepinselt wurden, bei 175 ° C ca. 30 min (ich hab 40 genommen, bis es halt nicht mehr am Holzstab klebte) backen, dann Deckel mit Gummi drauf und Klammern drum. Ich habe Einmachgläser gekauft, die ein richtiges Klammergestell verwenden, nicht die klassischen Einmachklammern. Kann zum Abwaschen dann wieder abgebastelt werden – und das geht ziemlich gut.

Ich bin mir nicht ganz sicher, dass das Kondenswasser, das sich oben innen an den Deckeln gebildet hat, wirklich gut für die Kuchen ist, aber ich werde es ja sehen.

Gerade zieht noch Apfelsaft für einen nicht-alkoholischen Apfelpunsch (mit Zitronenschalen und Nelken und getrockneten Apfelringen) – der dann später mit Tee, Kandis und Maracujanektar vermengt wird.

Rezept: 500 ml Apfelsaft, Spirale einer Schale Bio-Zitrone, 3 Nelken, 5 getrockenete Apfelringe – 1 Stunde ziehen lassen. Tee aus 500 ml Wasser und 10 TL Schwarztee kochen (ich habe ja gerade Ostfriesentee gekauft, der sollte geeignet sein), mit 50 g Kandis (ich nehme weißen Teezucker) vermengen. Gewürze aus dem Apfelsaft fischen, mit heißem Tee und Maracujanektar mischen. Warm servieren.

Morgen gibt es dann meinen ersten selbstgemachten Braten (davon wird etwas eingefroren, da ein einzelner Mensch diese Menge Fleisch nicht in einer Woche essen sollte, einen Teil werde ich dann sogar auf Brot essen und/oder in einen Wurstsalat schneiden).

Was mir jetzt noch fehlt, ist die Kurzgeschichte der Woche – noch ein paar Stunden  habe ich ja. Gerade habe ich eine Sumpf-Horror-Story gelesen – schade, eine solche wäre mir wohl auch noch eingefallen. So wird es dann doch eher eine Supermarkt-Geschichte … Dazu später mehr.

Mein DIY-Projekt für den Monat Januar wird mein Katzenkratzbaum, den habe ich vor Weihnachten bekommen, aber immer noch nicht aufgebaut. Aber Januar ist noch ein paar Tage, den baue ich nicht mehr heute auf. Wenn es mich packt, morgen, sonst nächstes Wochenende.

Noch ist das Neues Jahr spannend und abwechslungsreich und hochwillkommen. Mal sehen, wie ich das in zwei Monaten sehe 😉

 

Rauswurf

Heute ist es soweit gewesen: Am 6. Januar fliegt der Tannenbaum raus. Leider hat meiner keine Flügel entwickelt und auch nicht den Besen benutzt – stattdessen musste ich ihn durch meine Türen quetschen (er war ja nicht mehr so handlich in ein Netz gebunden wie beim Hereintragen). Und Knut (also der IKEA-Rauswurf aus dem Fenster) verbot sich, weil ich sonst durch den Tiefschnee gemusst hätte, um den Baum aus dem Vorgarten zu bekommen …

Außerdem finde ich die Idee von Knut sowieso trügerisch. Ich habe zwar jetzt Platz im Wohnzimmer. Soweit, so richtig. Aber – ich brauche diesen Platz doch auch! Wo sonst soll ich in 11 Monaten und 17 Tagen den nächsten Weihnachtsbaum aufstellen? Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass nach der Entfernung des Weihnachtsbaums nun Platz im Wohnzimmer zu bedecken sei.

Daher schüttele ich jedes Mal bei der Werbung den Kopf …

Was ich stattdessen neu gebrauchen kann: Ein Sofa. Nur – was ich bei IKEA an Sofas gesehen habe, erfüllte nicht meine Standards. Ich brauche eines mit einer nicht so stark nachgebenden Sitzfläche, Bettfunktion und hoher Rückenlehne sowie Seitenlehnen. In einer Naturfarbe (Vanille-Gelb – ungern, zu hell; Braun oder Grün,  derzeit ist das Sofa grün.) s darf auch nur ein ca. 2-Sitzer sein …

Das jetzige Sofa hielt immerhin beinahe 10 Jahre, trotz Katzen und mir Superschwergewicht. Allerdings habe ich es von einem Möbelladen in Bad Nenndorf. Den man am Besten mit dem Auto erreicht. Ein Fortbewegungsmittel, das ich 2011 abgeschafft habe und seither bin ich keinen Meter mehr selber gefahren …

Ich könnte natürlich auch an eine Reparatur denken … Die Sitzfunktion ist nämlich noch prima in Schuss – nur der Bettkasten und der Lattenrost haben ein wenig gelitten, als mein Besuch die Balance verlor. (Shit happens.) Ich müsste das halbe Sofa auseinandernehmen, um an den Bettkastenboden heranzukommen, der seine Klammern aus der Latte ausgerissen hat – und ich müsste eine Rahmenschraube einfügen, damit der Lattenrost wieder einen Aufhängungspunkt hat, an dem er sich drehen kann … Nicht unmöglich. Ich denke noch ein wenig darüber nach.

Schließlich kann ich die deutsche Wirtschaft nicht allein retten. Gerade habe ich mir eine neue Brücke gegönnt. Nein, nicht in New York. Eine mobile Brücke, also, sie bewegt sich überall dorthin, wo ich mich hin bewege.

Und dann wäre da noch das Projekt, meine Küche neu zu gestalten. Und mein Arbeitszimmer hat auch eine Aufwertung verdient (und nicht nur mit der Lampe). Ich muss dringend meine Sichtschutzvorrichtungen mal überdenken (meine Jalousien im Wohn- und im Arbeitszimmer sind seit Jahren halb defekt …). Neue Esstischstühle müssen her. Da ist ein Sofa mehr oder weniger nur ein weiteres Projekt auf meiner Liste. Ich glaube nicht, dass ich viel davon 2016 erledigen werde. Aber vielleicht habe ich im Dezember ja wenigstens EINES abgeschlossen. Und dann habe ich doch noch KNUT – nämlich Neubedarf an Möbeln.