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Neues Jahr – Eiszeit

Das erste Mal in meinem schon fast ein halbes Jahrhundert dauernden Leben mache ich heute Eis selber.

In der Programmzeitung, die immer der Tageszeitung beiliegt, war letzte Woche ein Rezept für „Beerige Eiswürfel“.

Blaubeeren und Joghurt, püriert, mit Zucker und Vanillinzucker sowie abgeriebener Zitronenschale vermischt, ein halbes Paket angeschlagene Sahne darunter gerührt und dann in Förmchen verteilt. Meine Förmchen sind ein Muffinblech. Platz im Gefrierabteil habe ich ja nun! Also habe ich mich heute aufgerafft und es ausprobiert. Derzeit bin ich noch in der Anfrierphase, dann kommt ins Eis ein Plastiklöffel/oder ein Holzspieß – als Griff – und es ist nochmal zwei bis drei Stunden im Gefrierfach zu belassen.

Was beim Vermischen herauskam schmeckte jedenfalls köstlich.

Wieder ein Neues Projekt im Neuen Jahr erfolgreich hinter mich gebracht – etwas, das ich noch nie gemacht habe – Eis.

Der Neue Kühlschrank war ja, wie der Waschtrockner (zumindest der Waschanteil davon) eine Notwendigkeit, der Neue Herd ist da nur logische Ergänzung – wenn schon, dann geht mir doch eh immer alles im selben Jahr kaputt – dann kann ich das gleich so einrichten … Das zählt nicht wirklich als Neues Jahr – aber die Umstellung der Küche, die zählt als DIY-Projekt …

Mein Arbeitszimmer „bleibt in Arbeit“ … Ich bin nicht so der Typ für mehrere Wochen Leidenszeit. Immer hübsch eines nach dem anderen, dann ist Platz zwischendrin für Angenehmes – wie Blaubeer-Joghurt-Eis 😀

Und hier ein Foto von der Kühlaktion:

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Update zu Neues Jahr

Also, ich habe nun schon zwei neue Gerichte gekocht (nicht nur das bereits erwähnte Curry, auch in der Woche ein Kichererbsen-Pasta-Gericht von Nigel Slater).

Ich habe inzwischen mehrere neue Songs im Radio gehört, einen neuen Autor angefangen (aber noch nicht beendet – das erste Buch in einer Reihe), ein neues Kuchenrezept heute gebacken (Mini-Teekuchen im Glas).

Rezept:

225 ml Milch und 2 TL (in Teefilter) Ostfriesentee aufkochen) – 4 min ziehen lassen, dann Milch abkühlen lassen.

100 g gemahlene Haselnuss, 150 g Mehl, 1,5 gestrichene TL Backpulver, 1/2 TL Kardamom, 1/2 TL Zimt und eine Prise Salz mischen.

175 g Butter schaumig schlagen, mit zwei Eiern nach und nach verrühren, Krümelkandis (200g) unterrühren.

In die Butter abwechselnd Mehlmischung und Milch-Tee geben und gut vermengen. In 1/2 Liter Einmachgläser füllen, die mit neutralem Öl ausgepinselt wurden, bei 175 ° C ca. 30 min (ich hab 40 genommen, bis es halt nicht mehr am Holzstab klebte) backen, dann Deckel mit Gummi drauf und Klammern drum. Ich habe Einmachgläser gekauft, die ein richtiges Klammergestell verwenden, nicht die klassischen Einmachklammern. Kann zum Abwaschen dann wieder abgebastelt werden – und das geht ziemlich gut.

Ich bin mir nicht ganz sicher, dass das Kondenswasser, das sich oben innen an den Deckeln gebildet hat, wirklich gut für die Kuchen ist, aber ich werde es ja sehen.

Gerade zieht noch Apfelsaft für einen nicht-alkoholischen Apfelpunsch (mit Zitronenschalen und Nelken und getrockneten Apfelringen) – der dann später mit Tee, Kandis und Maracujanektar vermengt wird.

Rezept: 500 ml Apfelsaft, Spirale einer Schale Bio-Zitrone, 3 Nelken, 5 getrockenete Apfelringe – 1 Stunde ziehen lassen. Tee aus 500 ml Wasser und 10 TL Schwarztee kochen (ich habe ja gerade Ostfriesentee gekauft, der sollte geeignet sein), mit 50 g Kandis (ich nehme weißen Teezucker) vermengen. Gewürze aus dem Apfelsaft fischen, mit heißem Tee und Maracujanektar mischen. Warm servieren.

Morgen gibt es dann meinen ersten selbstgemachten Braten (davon wird etwas eingefroren, da ein einzelner Mensch diese Menge Fleisch nicht in einer Woche essen sollte, einen Teil werde ich dann sogar auf Brot essen und/oder in einen Wurstsalat schneiden).

Was mir jetzt noch fehlt, ist die Kurzgeschichte der Woche – noch ein paar Stunden  habe ich ja. Gerade habe ich eine Sumpf-Horror-Story gelesen – schade, eine solche wäre mir wohl auch noch eingefallen. So wird es dann doch eher eine Supermarkt-Geschichte … Dazu später mehr.

Mein DIY-Projekt für den Monat Januar wird mein Katzenkratzbaum, den habe ich vor Weihnachten bekommen, aber immer noch nicht aufgebaut. Aber Januar ist noch ein paar Tage, den baue ich nicht mehr heute auf. Wenn es mich packt, morgen, sonst nächstes Wochenende.

Noch ist das Neues Jahr spannend und abwechslungsreich und hochwillkommen. Mal sehen, wie ich das in zwei Monaten sehe 😉