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Oops, I did it again

Wenn Ihr jetzt denkt, ich habe mein Neues Jahr bereits mit Rezepten und Neuen Autoren ausgefüllt und alles andere Neue vergessen – Äh-Äh — Seit geraumer Zeit ist mein Gefrierfach im Kühlschrank ein wenig undicht und tropfte immer wieder mal. Seit ein paar Wochen ist es mehr geworden – und so habe ich mir denn gestern einen neuen Kühlschrank gekauft. Im Versandhandel. Dieser ist KEIN 130 l Kühlschrank mit einem popeligen 4-Sterne-Gefrierfach – DIES ist ein Topfreezer. D.h. ich habe dann demnächst ZWEI Gefrierfächer – mehr Platz für Speiseeis … und der Gefrierraum ist komplett unabhängig vom Kühlraum! Im Kühlraum habe ich nun MEHR Platz als vorher zusammen:

  • Nutzinhalt Kühlteil (netto): 170 l
  • Nutzinhalt Gefrierteil (netto): 45 l

Geliefert wird morgen, so jedenfalls der Versandhandel … Ich werde bis dahin noch meine Küche umbauen, so dass mein Topfschrank nun umzieht, dorthin wo der alte Kühlschrank stand und der schicke rote Kühlschrank wird ans Ende wandern und meine Arbeitsfläche damit abschließen. Mittendrin wäre ja lästig.

Da ich schon mal meine Küche angehe, habe ich mich auch dazu entschlossen, etwas mit dem Herd zu machen … der ist (roundabout) 26 Jahre – ich meine, die Vorbesitzer in meiner Südheider-Wohnung hatten ihn schon 8 Jahre – ich habe ihn seit 1999 im Dezember. Und wir haben 2017.

Der Herd braucht ein wenig Lieferzeit. Ich hatte in meiner Nische nicht Platz für einen 60 cm breiten, also gibt es wieder einen 50 cm Herd.

Eigentlich wollte ich ja mein „Arbeitszimmer“ (derzeit im Vorderteil nur als Katzenklo-Stellraum und hinten als Abstellkammer genutzt) ummodeln, um mein drittes Zimmer wieder hübsch zu machen. Aber meine Küche hat sich verselbständigt (intelligente Küchengeräte überlassen die Initiative heute ja nicht mehr dem Menschen –  Scherz – meine neuen Geräte sind NICHT WLAN-Geräte).

Mit einem neuen Standgerät für den Herd habe ich mich natürlich gegen eine Küchenarbeitsplatte bei der Spüle entschlossen … aber man kann nicht alles haben.

Die meisten meiner Töpfe sind jedenfalls schon Induktionsherd-geeignet (die Edeka-Serie hat es im Topfboden eingraviert auch die anderen Topfböden sind weitestgehend magnetisch), ich muss also nicht ALLE Töpfe ersetzen. Kann sein, dass die größeren zwei (der Schmortopf und der Suppentopf) ersetzt werden müssen, dann ist das halt so. Auch bei den Pfannen weiß ich es bisher nicht – und beim Wok. Aber das ist das geringste meiner Probleme. Meine Pfannen sind schon älter (bis auf die große) – die können dann auch mal – und den Wok krame ich nicht oft raus. Ob ich den überhaupt ersetze, sollte er nicht geeignet sein, weiß ich noch nicht. Ich bin jetzt fast 50 und habe noch Töpfe, mit denen ich als Studentin mal ausgezogen bin. Da war ich gerade 19. Die Pfannen sind ein wenig jünger, aber bestimmt schon über 10 Jahre. Von daher …

Getreu dem alten Motto:

Alles neu

macht der Julei

Update:

Die beiden kleinen Pfannen und der Fleischtopf sind auf der Abschussliste – alle anderen Kochgeschirre haben meinen Magnettest bestanden. Erstaunlicherweise. Das hält sich doch in Grenzen.

 

 

 

 

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Rauswurf

Heute ist es soweit gewesen: Am 6. Januar fliegt der Tannenbaum raus. Leider hat meiner keine Flügel entwickelt und auch nicht den Besen benutzt – stattdessen musste ich ihn durch meine Türen quetschen (er war ja nicht mehr so handlich in ein Netz gebunden wie beim Hereintragen). Und Knut (also der IKEA-Rauswurf aus dem Fenster) verbot sich, weil ich sonst durch den Tiefschnee gemusst hätte, um den Baum aus dem Vorgarten zu bekommen …

Außerdem finde ich die Idee von Knut sowieso trügerisch. Ich habe zwar jetzt Platz im Wohnzimmer. Soweit, so richtig. Aber – ich brauche diesen Platz doch auch! Wo sonst soll ich in 11 Monaten und 17 Tagen den nächsten Weihnachtsbaum aufstellen? Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass nach der Entfernung des Weihnachtsbaums nun Platz im Wohnzimmer zu bedecken sei.

Daher schüttele ich jedes Mal bei der Werbung den Kopf …

Was ich stattdessen neu gebrauchen kann: Ein Sofa. Nur – was ich bei IKEA an Sofas gesehen habe, erfüllte nicht meine Standards. Ich brauche eines mit einer nicht so stark nachgebenden Sitzfläche, Bettfunktion und hoher Rückenlehne sowie Seitenlehnen. In einer Naturfarbe (Vanille-Gelb – ungern, zu hell; Braun oder Grün,  derzeit ist das Sofa grün.) s darf auch nur ein ca. 2-Sitzer sein …

Das jetzige Sofa hielt immerhin beinahe 10 Jahre, trotz Katzen und mir Superschwergewicht. Allerdings habe ich es von einem Möbelladen in Bad Nenndorf. Den man am Besten mit dem Auto erreicht. Ein Fortbewegungsmittel, das ich 2011 abgeschafft habe und seither bin ich keinen Meter mehr selber gefahren …

Ich könnte natürlich auch an eine Reparatur denken … Die Sitzfunktion ist nämlich noch prima in Schuss – nur der Bettkasten und der Lattenrost haben ein wenig gelitten, als mein Besuch die Balance verlor. (Shit happens.) Ich müsste das halbe Sofa auseinandernehmen, um an den Bettkastenboden heranzukommen, der seine Klammern aus der Latte ausgerissen hat – und ich müsste eine Rahmenschraube einfügen, damit der Lattenrost wieder einen Aufhängungspunkt hat, an dem er sich drehen kann … Nicht unmöglich. Ich denke noch ein wenig darüber nach.

Schließlich kann ich die deutsche Wirtschaft nicht allein retten. Gerade habe ich mir eine neue Brücke gegönnt. Nein, nicht in New York. Eine mobile Brücke, also, sie bewegt sich überall dorthin, wo ich mich hin bewege.

Und dann wäre da noch das Projekt, meine Küche neu zu gestalten. Und mein Arbeitszimmer hat auch eine Aufwertung verdient (und nicht nur mit der Lampe). Ich muss dringend meine Sichtschutzvorrichtungen mal überdenken (meine Jalousien im Wohn- und im Arbeitszimmer sind seit Jahren halb defekt …). Neue Esstischstühle müssen her. Da ist ein Sofa mehr oder weniger nur ein weiteres Projekt auf meiner Liste. Ich glaube nicht, dass ich viel davon 2016 erledigen werde. Aber vielleicht habe ich im Dezember ja wenigstens EINES abgeschlossen. Und dann habe ich doch noch KNUT – nämlich Neubedarf an Möbeln.