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Kuckuckskinder

„Gesetz zu „Kuckuckskindern“

Mütter müssen leiblichen Vater nennen

Mütter von „Kuckuckskindern“ müssen künftig die Identität des biologischen Vaters offenlegen. Der „Scheinvater“ kann dann vom leiblichen Vater Unterhalt zurückverlangen. Den entsprechenden Gesetzentwurf segnete das Bundeskabinett ab.“

(Tagesschau-Seite)

Was vergisst der Gesetzgeber dabei?

Eine Frau, die den beteiligten Mann nicht nennen will, braucht nur zu sagen, sie habe einen namenlosen One-night-stand gehabt. Einen Thomas oder Linus oder Schorsch  … Nachnamen wüsste sie nicht.

Das ist doch schon so, wenn es darum geht, dass ein Kind das Recht hat, von seiner Mutter den Namen des Vaters zu erfahren. Eine normale Mutter wird dem Kind das sowieso nennen, eine, die den Namen nicht nennen will, beruft sich auf eine wilde Party und da war „dieser nette Student“ …

Man muss nur eine plausible Story vortragen (Frauen, die in ihrem Leben nicht aus dem Dorf heraus gekommen sind, sollten halt nicht behaupten, es sei jemand von der Dorfdisko gewesen, da kennt jeder jeden, sondern eher jemand, der bei den Schaustellern vom Schützenfest mitgereist wäre – meint sie) und man darf diese Story NICHT aufgeben.

Diese Gesetze sind gut in der Theorie, aber in der Praxis wird daraus nix.

Es ist vielleicht besser, dass ich keine Kinder habe …

 

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