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Und wieder mal ein Lange-Nacht-Bericht

Schon einen Tag oder zwei her ist die Lange Nacht der Theater in dieser Stadt. Auch ich habe mich mit einer Gruppe Freunde unter die Nachtwandler begeben.

Unsere Nacht begann um 18 Uhr am Pavillon – dort gab es Unkoordinierte Bewegungen im Marionettentheater mit dem verheißungsvollen Titel: Schweinis vegane Kochshow.

Naja – wer auf blood and gore im richtigen Theater steht, dem gefiel bestimmt auch dies. Meins war es nicht – und Schwein und anderes Fleisch bleibt im Kochtopf.

Als nächstes wollten wir Werkstatt Galerie Calenberg beehren – das erste Mal. Leider war dies eine der kleinen, abgelegenen Locations, die trotzdem sehr, sehr beliebt sind. Wir kamen nicht rein, nachdem wir mühevoll dorthin geschwommen waren.

*Erwähnte ich schon, dass es regnete?*

Das nächste Theater erreichten wir sehr pünktlich – Theater am Küchengarten. Mit Tilman Birr. SEHR empfehlenswert, schaut Euch den Herren am besten mal auf Youtube kurz an.

Die nächste Station erreichten wir nur unter zu Hilfe nahme einer großzügigen Geste mit dem Auto: von Linden ging es nach Vahrenwald – zum Theatrio, dem Puppentheaterhaus. Dort sahen wir Shakespeare. Eine kurze Einführung in MacBeth. Für mehr reichte die Zeit leider nicht. Ich habe ernsthaft überlegt, am folgenden Freitag für das ganze Stück nochmal dorthin zu fahren, bin dann aber doch daheim geblieben.

Die nächste Station sollte eigentlich das Uhu-Theater werden – doch das war unter keinen Umständen rechtzeitig zu erreichen, also versuchten wir es noch im Schauspielhaus, immerhin eine der größten Spielstätten. Aber Pustekuchen – war schon überfüllt. Wir hätten die Feuerwehr alarmiert … die die Spielstätte sofort geschlossen hätte, wegen Überfüllung und Verstoßes gegen die Feuerschutzvorschriften. Also nahmen wir uns eine kleine Auszeit im Bahnhof, das dortige Eiscafé gehört immerhin zu den besseren in Hannover. Anschließend fuhren wir noch ins Café Lohengrin, wo auf einer winzigen Bühne Ausschnitte aus der Hannover-Revue Kröpcke gezeigt wurden. Leider konnten nicht alle Akteure die kleine Räumlichkeit stimmlich füllen – doch sowohl die singende Kröpcke-Uhr wie auch die figürlich am besten ins Nana-Kostüm passende Dame waren hörenswert. Leider nicht die Hauptdarstellerin, Anna Blume.

Meine Begleitung zog dann noch weiter zum Opernchor-Karaoke – und hatte viel Spaß dabei – ich zog nach Hause.

Fazit – nicht so viele verschiedene Theater gesehen wie gewünscht, aber Spaß gehabt und eine Ortsfremde gleich nochmal in Hannovers Himmelsrichtungen einge’nordet‘ …

Donnerstag gibt es Jazz, und im Juni hoffe ich auf eine Museums-Lange-Nacht.

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