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Er ist da!

Oops – sie taten es wieder. Die Herrschaften, die schon meinen Waschtrockner hoch trugen, haben auch meinen Kühl-Gefrierschrank hoch getragen. Jetzt leuchtet er hübsch rot und neu und riecht auch noch ein wenig neu – trotz einmal auswischen. Aber er muss ja eh noch eine Stunde stehen (eine steht er schon) – damit sich beim Transport verirrte Flüssigkeit wieder dort sammelt, wo sie hingehört.

Das ist mir bekannt, das ist nicht neu. Dass das Butterfach keine Klappe mehr hat, das ist neu. Und dass ich viel mehr Platz habe!

Meine Tiefkühlwaren sind natürlich angetaut, das Eis habe ich gegessen (es war noch Erdnuss-Eis da 😀 ) und den Spinat werde ich teilweise heute erneut zum Füllen einer Zucchini nehmen, mit der angetauten Zucchini-Käse-Suppe, sehr dickflüssige Qualität, funktioniert als Soße. Den anderen Teil nehme ich morgen in die zwei Scheiben Blätterteig. Mit Schafskäse – oder Schinken. Resteessen Pastete.

Vor der Freude über das neue Kühlgerät hatte das Leben natürlich den Schweiß gesetzt … ich hab zunächst abgewaschen, um die Küche aufzuklaren. Das war wieder nötig, zumal ich ja jemanden in die Küche lassen musste. Und dann habe ich den Topfschrank geleert, weggerückt, dahinter und darunter gewischt, den Schrank von allen Seiten abgewischt (ich bin mit sowas lässlich) und dann das gleiche mit dem Altgerät gemacht. Vom Netz genommen, Inhalt ausgeräumt, weggerückt, außen rum gewischt, Eis aus dem TK-Bereich entfernt, innen gewischt, weil es vom abtauenden TK-Fach noch eine Weile nachtropfte. Ich sag jetzt mal – DAS WURDE AUCH ZEIT, dort mal wieder zu wischen.

Jedesmal nach einer solchen Aktion nehme ich mir vor, beim nächsten Mal nicht so lange zu warten. (Aber jedesmal finde ich nicht den Anfang, es tatsächlich einmal jährlich zu tun). Immerhin habe ich einen Teedosendeckel wiedergefunden zu einer Teedose, die ich noch besitze. Ja, der Klassiker wäre, das sich die Teedose schon entsorgt hätte, aber heute kann ich Euch den Klassiker nicht bieten.

Ich habe, das werdet Ihr jetzt unschwer erraten haben, eine Modul- und keine Einbauküche. Das mach mich flexibler, was das Aufstellen von Sachen und den Neukauf angeht.

Es hat aber auch den Riesennachteil, dass die Schränke nicht zur Wand hin abgedichtet sind und wegen der Fußleisten auch nicht dicht genug an der Wand stehen … damit ist der Teedosendeckelfall vorprogrammiert.

Der Deckel wird heiß abgewaschen, ehe er wieder eine Teedose verschließen darf! Denn was sonst so hinter und unter dem Schrank sich sammelt – Schwamm drüber – einen sehr nassen, am besten heißen … mit VIEL Putzmittel. Ich nehme immer diese leicht zu entsorgenden Schwammtücher für so etwas.

Und beim Herd steht mir das Vergnügen noch bevor … in ca. drei Wochen. Dann heißt es wieder, benachbarten Schrank leeren, herausholen, säubern, Herd säubern, also, an den Seiten … und Herd leeren. Die Schublade, die eigentlich gar nicht für Backformen gedacht ist … 

Dann den Ort, an dem der Herd stand und der neue stehen soll gründlich reinigen – schließlich rücke ich den Herd nicht wieder so schnell ab. Und wenn dann der neue Herd da ist, gilt das Gleiche wie beim Kühlschrank – erstmal in Ruhe einfahren … Backofen einmal durchheizen – damit sich die Gerüche geben. Alles gründlich putzen.

Der neue Herd wird versenkbare Knebel haben! Das macht das Putzen schon einfacher. Genauso wie die ausfahrbaren Backblech- und Gitterhalter!

Aber DER HERD IST JA NOCH NICHT DA!

Es war übrigens lustig, heute wieder die Anlieferung zu verfolgen. Bei „weißer Ware“ (auch wenn sie, wie in meinem Fall ROT ist) ist der Lieferwagen nämlich live zu verfolgen – auf einer Karte. Und da steht auch, wieviele Kunden vorher noch zu bedienen sind. Morgens waren es 21 vor mir! Die Zeiten haben sich dieses Mal nicht so wild hin- und her bewegt wie beim Waschtrockner. Und ich war ja auch rechtzeitig mit dem Enteisen des Gefrierfaches fertig.

 

 

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