Schlagwort-Archive: Hermes

Herd – der Abschluss

Die soll der letzte Post zum Thema mein neuer Herd sein. Aber er hat noch Potential …

Am Mittwoch war ja der Anschluss geplant, so Montag die Vereinbarung. Ich sagte auf der Arbeit, dass ich später kommen würde. Mittwoch gegen 9 Uhr klingelte das Telefon, der Hermes-Einrichtungsservice kündigte sich an … für Donnerstag zwischen 7 und 11 Uhr. Ich habe wohl noch mal kurz gelacht … für eine Schimpftirade reichte das nicht mehr …

Der Elektriker rief am Donnerstag an, morgens um 7:10. Ja, sie wollten auch kommen, wären in ca. 20 Minuten bei mir, was auch eingehalten wurde (es geschehen noch Zeichen und Wunder). Sie kamen, und der Elektriker meinte, dass das schon seine Richtigkeit habe, dass man kein Kabel im Herd mitliefern würde, damit der Laie nicht einfach dabei geht und den Herd anschließt. Zur Erinnerung:  Bei Otto sagte mir die junge Dame vom Kundenservice, dass man die Wahl, ob ein Fachmann dazu gebucht würde oder nicht, doch dem Kunden überlassen wolle … Ahem … ja …

Aber nun war der neue Herd angeschlossen, der alte wurde durch das Gewitter am Donnerstag Morgen hinweg getragen – und der Herd brannte sich ein – das ist mit einer Menge fieser Ausdünstung verbunden und habe ich heute noch mal wiederholt … es riecht immer noch – ich werde wohl eine dritte Leer-„Fahrt“ durchführen müssen.

Meine Küche hat jetzt wieder Platz. Blieb noch die Bezahlung. Ich hatte vom Elektriker und seinem Gehilfen zwei Umschläge ausgehändigt bekommen und dort gleich die 14 Euro für den Abtransport bezahlt (die Entsorgung ist umsonst, aber der Transport kostet halt, und 14 Euro ist keine unmäßige Forderung für etwas, was MIR große Mühe mit der Entsorgung machen würde).

Nun öffnete ich den Umschlag: 35 Euro für den Anschluss – Fachmann, eine halbe Stunde, mit Anfahrt, kann man nicht meckern. Der zweite Umschlag enthielt – eine Rechnung für die Abfuhr des alten Herdes. Ahem – das hatte ich gerade in bar bei den Leuten bezahlt, die den Herd mitnahmen. Herdpreis – war unter mein Konto bei Otto angeführt, aber ich konnte die Rechnung nicht finden – habe also den Betrag, den ich Otto schulde, um die 14 bereits gezahlten Euro vermindert und abends, nach dem Dienst, meinen Herd und die Anschlussgebühr gezahlt – und eine E-Mail hatte ich morgens an Otto geschrieben, warum ich weniger überweise.

Abends in meinem Briefkasten – vom Hermes Einrichtungsservice am 22. losgeschickt – die Rechnung für den Herd. Da hatte ich sie gerade bezahlt!

Naja, lustige Episode am Rande. Freitag dann rief Otto an – sie würden wegen der 14 Euro nochmal intern mit Hermes Rücksprache halten – oh weh, das kostet Otto mehr als die 14 Euro .. aber sie müssen natürlich die Buchungen korrekt durchführen … Ja – also, das war der Herd …

Sollte sich der Geruch nicht geben (das wird schon, dauert halt nur ein wenig) oder die 14 Euro nochmal aufs Tapet kommen, gibt es noch einen Nachtrag. Ansonsten hat diese Geschichte hiermit doch noch ein Ende. Ich gehe jetzt Backofen putzen.

Werbeanzeigen

Mal was anderes – wie man nicht einen Herd liefert

Dieses Mal nicht mein Lieblingslieferant mit den drei großen Buchstaben, sondern der mit den Flügelsandalen. Der Götterbote. Leider bin ich nicht göttlich, auch kein Orakel, ich kann daher nicht voraussehen, wenn ich um 6:28 meine Bestellungsseite beim Versandhandel aufrufe und mir mitgeteilt wird, dass dort in Kürze ein Liefertermin für meinen neuen Herd genannt wird, dass dieser unspezifizierte Liefertermin zwischen 7 und 11 AM SELBEN TAG liegt.

Ich bin also hoffnungsfroh gestern gegen 7 Uhr in den Dienst gegangen. Und als ich halb acht abends nach Hause kam, war auch keine Mitteilung im Briefkasten, dass gestern versucht worden sei, zuzustellen. Ich war also ahnungslos, bis ich gestern, so gegen halb zehn am Abend nochmal schaute, ob mir mein Herd denn HEUTE geliefert würde. Ich bekam zu meinem Erschrecken mitgeteilt, dass die Lieferung am 16.8. – ja gestern – zwischen 7 und 11 erfolgen sollte. Mit geografischer Verfolgungsmöglichkeit der Lieferung. Fein … Das hätte ich am Tag vorher wissen müssen.

Nun rief ich heute Morgen beim Versandhandel an: Wir können Ihnen da nicht helfen, ab 8 Uhr erreichen Sie jemanden beim Lieferservice – hier ist die Nummer. Langsam steigt mein Blutdruck und die nahende Menopause macht sich bemerkbar.

Ist es denn so schwer einzusehen, dass ein Herd nur geliefert werden kann, wenn jemand zu Hause ist, jemand, der einen Herd bezahlen kann und somit auch arbeiten gehen muss (irgendwoher muss die Kohle ja kommen)? Ist es denn wirklich so schwer, wenn ein Herd am Vorabend in den Wagen geladen wird, den Barcode einzuscannen, daraufhin automatisch eine E-Mail auszulösen beim Empfänger, wir liefern morgen gegen …

Hermes und ich, wir waren bisher gute Freunde … Das ist das erste Anzählen …