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Punkt-Punkt-Punkt 2017 – (13) – Schu/he

Wer jetzt von mir Schuhwerk erwartet hat, den muss ich enttäuschen, ich bin nicht so ein Schuh-Konsument.  Ich bepflanze auch keine alten Schuhe, oder habe vergipste Babyschuhe herumstehen.

Erst wollte ich Euch mehr über einen hannoverschen Koch berichten, in dessen Restaurant ich vermutlich nicht mal eingelassen würde … Aber dann habe ich mich mal – ÜBERRASCHUNG! – weil als ich das schreibe der 1. April ist – für etwas ganz anderes entschieden:

Ich präsentiere Euch etwas NICHT Hannöversches:

Einen Herrn Schuh. Günther Schuh. Seines Zeichens Ex-Fußballspieler (aus Stuttgart, von den Kickers – u.a.). Der Mann hatte genau die Wahl zwischen Schuhmacher-Lehre und Profifußball – mit DEM Namen … Er wurde dann auch ein Schuh-Macher … nur dass sein Sohn nicht Schuh mit Nachnamen heißt, sondern Werner, Timo Werner. Auch Fußballspieler.

Herr Schuh war immerhin schon 56, als er Vater von Timo Werner wurde, der nach seiner Mutter heißt (Nachname), weil man 1996 eben nicht mehr geheiratet hat, nur weil ein Kind unterwegs war.

Und das im katholischen Schwabenländle, denn da wurde Timo Werner geboren und spielte auch lange Jahre dort. Dort kann man ganz offensichtlich wirklich alles – außer Hochdeutsch, weswegen der Sohn jetzt nicht in Hannover spielt, sondern bei RB Leipzig, denn da muss er kein Hochdeutsch schwätzen. Wie gut ein Schwabe sich mit Sächsisch verträgt, weiß ich nicht.

Aber Herr Schuh lebt vermutlich immer noch in Stuttgart. Und ich hoffe, dass er noch lange die Karriere seines Sohnes verfolgen kann, denn dieses Jahr wird er 77. Am Tag der deutschen Einheit.

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Sie sind hinter uns her!

Wie ich heute erst im Guardian gelesen habe und später im Focus, ist es jetzt soweit.

Erst nahmen sie nur unsere Jobs, jetzt nehmen sie uns das Leben!

Und es gibt auch schon solche, die uns die Männer nehmen.

NEIN – es geht hier natürlich NICHT um Zuwanderer. Die Rede ist von Robotern.

Dass Roboter in deutschen Fabriken die Anzahl der Arbeitsplätze reduzieren, daran haben wir  uns ja schon gewöhnt, das Argument, dass deutsche Waren sonst nicht konkurrenzfähig sind, mussten sogar die relativ starken deutschen Gewerkschaften gelten lassen.

Dass der Roboter in Kassel den Mitarbeiter der Firma getötet hat, die ihn dort eingerichtet hat, kann man ja noch als Unfall gelten lassen.

Aber dass Roboter jetzt mit unseren Kerlen Fußball gucken, DAS geht zu weit!