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Kochen zum xten

Dienstag habe ich mich krank gemeldet, nicht, weil ich gekocht hatte, sondern weil ich krank war, zu meiner Blasenentzündung kam noch ein kleiner aber gemeiner Schnupfen dazu und dazu ein wenig Temperatur – das Antibiotikum machte sich bemerkbar.

Also verzog ich mich einen Tag in mein Bett. Nur so gegen Mittag brauchte ich etwas zu essen. Also habe ich gekocht, ich hatte ja alles da. Das in meinem letzten Rezept-Post angesprochen Chefkoch-Rezept vom Kartoffel-Lauch-Auflauf klang jetzt nicht so aufwändig, ich schälte also die Kartoffen und zerteilte die Lauchzwiebeln und warf beides in 1 l Brühe, ließ es dort ca. 20 min köcheln und füllte es dann um in die Auflaufform – ohne die Brühe. Ein bisken Kartoffeln und Lauchzwiebeln ließ ich zurück – für eine Suppe.

Über das Gemüse kamen dann die Hähnchen-Kassler-Würfel und die Soße aus Eiern, Sahne und Sahne-Schmelzkäse. Und dann bestäubte ich das ganze mit einer Tüte gemahlenem Grana Padano. Anschließend verfrachtete ich die Form in den Ofen (auf 190° C vorgeheizt) – und ließ es eine gute halbe Stunde drin.

LECKER! Ich habe zwei Mahlzeiten davon gehabt. War aber großzügig in meinen Portionen.

Und gestern gab es dann die Gemüsebrühe mit dem pürierten Restgemüse und einem H-Sahne-Paket. Da ich immer noch Wiener offen im Kühlschrank stehen hatte (ich mag kalte Würstchen einfach mal so), kamen wieder welche in meine Suppe. Und wieder satt geworden. Brühe nicht verschwendet. Was will ich mehr?

 

Punkt, Punkt, Punkt – (7)- Essen

Für alle, die jetzt Hannöversche Spezialitäten erwarten, sorry, not going to happen.

Für alle, die jetzt eine Rezeptsammlung erwarten, sorry, not going to happen.

Für alle, die jetzt viele Fotos aus dem Food-Bereich erwarten … Ihr wisst schon …

 

Es wird nicht mal einen Beitrag aus Hannover geben. Stattdessen möchte ich Euch etwas aus ESSEN vorstellen:

Und zwar, meine Lieblingsveranstaltung dort. Ich muss dazu sagen, dass ich, obwohl ich in der Nähe geboren wurde, ich Essen nicht wirklich gut kenne. Aber die Messehalle dort, die kenne ich gut, denn die habe ich mehrere Jahre hintereinander für diese Veranstaltung besucht.

Wovon rede ich?

Von den Essener Spieletagen. Dies ist eine Messe, die nicht nur Fachpublikum zugänglich ist, anders als die Spielwarenmesse in Nürnberg, eben auch für den spielenden Konsumenten.

Das erste Mal hat mich eine Freundin dorthin mitgenommen, eine dritte war noch dabei, die genau wie ich das erste Mal dorthin fuhr. Wir kannten uns vom Rollenspiel, aber wir spielten eben auch Brett- und Kartenspiele gern, vor allem solche, die jenseits der Familienspielesammlung und dem guten alten Mau-Mau aus dem Skatspiel lagen.

Wir spielten schon daheim Café international, Mississippi, aber auch Spiele wie Talisman. Und auf der Messe lernten wir dann noch andere Spiele kennen.

Ich habe bei meinem ersten Besuch eine erste Edition vom Spieleerfinder signieren lassen von dem Kartenspiel Wucherer.

Bei meinem nächsten Besuch war ich mit meiner Schwester dort, wir haben dann ein Spiel dort ausprobiert, das Bao hieß. Es steht heute in meinem Wohnzimmer und macht heute noch Spaß.

Beim nächsten Mal war ich auf einem Aussteller-Ticket dort: Ich habe ein Abenteuer von einem neuen Rollenspielsystem geleitet, ein selbstgeschriebenes … Es kam ganz gut an!

Meine Begleitung in jenem Jahr war meine Kusine.

Und mein letzter Besuch war mit einer Freundin.

Auf jedem dieser Besuche hatte ich reichlich Gelegenheit, mir unbekannte, auch teilweise schon ältere, Brettspiele, auszuprobieren. Und ich hatte immer wahnsinnig Spaß dabei. Für Spieleenthusiasten wirklich empfehlenswert und von mir für die Spieletage in ESSEN
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