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Fire alarm – Brandmelder

Ich habe heute in meiner Wohnung drei Brandmelder installiert bekommen – einen im Schlafzimmer – wo er mir wenig nutzt – wenn mich da ein Feuer überrascht, bin ich gefangen, weil ich dann nicht mehr durchs brennende Wohnzimmer komme – und aus dem 2. Stock-Fenster spring ich so ungern mit den Katzis unterm Arm.

Einen im Wohnungsflur (hätte es da nicht einer pro Etage im Hausflur getan?) – und einen im Arbeitszimmer – man gut, dass ich staubarmes Katzenstreu verwende.

Jetzt kommt das Überraschende – ich bin nicht mehr so dagegen, wie noch vor drei Stunden – ich habe nämlich erstaunlich großzügige Vermieter – ich bekam den Rolls Royce unter den Feuermeldern – ein von der NSA gesponsortes Modell, das jegliche Manipulation sofort an die Zentrale weiter meldet. Mit Ton und Bild *just kidding* Aber das eben auch mit Langzeitbatterie (hält ca 10 Jahre) ausgestattet ist und einmal jährlich kommt die Firma zum Warten. DAS sind vernünftige Einstellungen – auch wenn die NK dabei in die Höhe steigen. So muss eben weder die über 80jährige Seniorin noch ich vertikal zu kurz gekommene Version mitten in der Nacht mit den Tücken der Technik kämpfen – ist die Batterei bei der Wartung schwach, wird sie ausgetauscht – wir sind nicht diejenigen, die auf die Leiter müssen!

Es wurde auch nicht gebohrt, sondern in die Decke geschraubt – die Installation von drei Dosen war in 10 Minuten locker erledigt.

Wenn ich mich jetzt nachts nach links drehe, sieht die NSA gleich meine neue Richtung. 😉 BS – natürlich sind es nur Rauchmelder! Obwohl – ich überlege ernsthaft, ob ich nun Vorhänge und einen Himmel an meinem Bett installiere. 😛 Damit etwas Phantasie bleibt. Die Realität ist einfach sterbenslangweilig für Zuschauer.

Und warum war der Post-Titel zweisprachig? Ich hatte da mal eine lustige Begegnung mit einem Feueralarm – in London, in einem dieser chicen Ledersessel-Cafés – man sitzt da ahnungslos einen Text schreibend in einem Café, auf einmal fällt mir auf, dass ein Streifenpolizist das Lokal betreten hat – ich sehe mich um – alle weg, nur ich und die Tresenkraft – und so ein schriller Laut, der sich schon ein paar Minuten in mein Unterbewusstsein gefräst hat …Der Feueralarm war ausgelöst – und ich wäre verbrannt, weil ich das schrille Klingeln nicht als Alarm erkannt habe. Soviel dazu, dass ein Rauchmelder alles richtet. Man muss nicht nur ein Signal bekommen – man muss auch darauf geeicht sein, es zu beachten!

Wenn ich schlafe, bin ich ja sogar noch kreativer als im Wachzustand – was für absurde Traumsituationen werde ich mir wohl ausmalen, wenn tatsächlich mal dieser Schrillton nachts losgehen sollte?? Ich bin noch nicht ganz vom lebensrettenden Effekt überzeugt Aber zumindest glaube ich, diese Version wird die Belästigung in Grenzen halten.

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Von Buchhandlungen und Buchhandelsketten – und Versandbuchhändlern

Wo kauft man neue Bücher? [Lasst mich mal die Second-Hand-Variante ausklammern]

Wo es welche gibt!

Kleine, inhabergeführte Geschäfte. Freundlicher und sachkundiger Service, laden mit ihrer Ruhe zum Stöbern ein, haben nur ein limitiertes Angebot vorhanden (können natürlich alles andere bestellen).

Filialisten. Davon haben wir in der Innenstadt zweieinhalb. Eines war lange Zeit Hannovers größte, in Familienbesitz befindliche Buchhandlung – mit einem unglaublich arroganten Personal. Das mit dem Personal hat sich geändert – man ist dort jetzt freundlich, war es auch schon bevor es zu einer großen Kette gehörte. Die zweite Kette kam noch dazu, als die große Buchhandlung noch Familienunternehmen war. Wechselte dann (aus kartellrechtlichen Gründen). Und hat sofort zur Serviceverbesserung in der ersten Buchhandlung geführt 😉 Konkurrenz belebt eben doch …Dort bekommt man viel. Abe das Angebot ist unübersichtlich. Wer, wie ich, sich mit Autorennamen schwer tut, muss fragen gehen. Die aktuellen Bestseller sind prominent platziert (als wenn die sich nicht von allein verkaufen), der (in welche Richtung auch immer) exklusivere Geschmack darf suchen. Oder fragen. Auch hier kann bestellt werden, was nicht vorhanden ist. Meist gibt es ein recht großes Angebot an Non-Books – außer Karten und Lesezeichen eben auch Spiele, Süßwaren, Tassen etc. Diese Läden sind stark frequentiert – so stark, dass ein reines Stöbern keine Freude macht.

Wenn man weiß, was man will, ist der Versandbuchhandel eine Alternative. Lieferung ist schnell. Vorbestellungen werden automatisch geliefert (keine weitere Tätigkeit von mir notwendig), und ähnliche Produkte werden vorgeschlagen. Aber noch stärker ist der Versandbuchhandel, wenn ich nicht für mich, sondern für Freunde/Familie kaufen möchte – weil ich mich dann nicht um den Transport der Geschenke bemühen muss, ich sogar bei denen, die sie eingerichtet haben, Wunschzettel zur Auswahl habe – wenn man wenig Zeit hat, sich um Geschenke zu kümmern, ein Segen!  DAS ist sicher eines meiner Lieblingsfeatures beim Versandbuchhandel.

Und auch wenn ich Second-Hand außen vor lassen will – aber die Möglichkeit hätte man dort auch. Kann sogar eigene Käufe dort wieder verkaufen. (Noch nie gemacht).

Ja, ich bin meist ein Versandbuchhandeltyp. Aber wenn ich nicht arbeiten muss, wenn ich Zeit und Lust zum Bummeln habe, dann bin ich froh, wenn ich die anderen beiden habe!