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Am Galgen

Also, „Der Galgen von Tyburn“ hieß das nächste Buch, das ich für Daggis Buch-Challenge gelesen habe.

Ein Buch aus der Serie um Peter Grant, den Polizei-Constable, der dienstlicherweise eine Zusatzausbildung als Zauberlehrling erhält. Ich bekam das erste Buch der Reihe „Die Flüsse von London“ mal geschenkt, seither bin ich ein Fan.

Warum? Weil der Autor ordentlich recherchiert hat, dementsprechend Polizeiroutinen einbringt, die ich so selten in Krimis vorgeführt bekomme und das auch noch mit einem sehr eigenen Humor, ich gebe mal ein Beispiel:
Wir fingen mit der Belehrung plus an, bei der man den zu Befragenden zuerst mit der eigentlichen Belehrung zu Tode erschreckt (Sie haben das Recht, zu schweigen etc. pp) und dann, gerade wenn er sicher ist, jetzt würde er gleich abgeführt, hinzufügt: >>Aber Sie sind derzeit nicht unter Arrest und es steht Ihnen frei, jederzeit zu gehen.<<

(S. 32)

Ein weiteres Beispiel:

Das nennt man bei der Polizei Informationsfokussierung: Zuerst arbeitet man heraus, was man nicht weiß, dann sucht man sich ein armes Opfer und befragt es, bis man irgendwelche Antworten von ihm erhält. In den alten Zeiten war es ziemlich egal, ob die Antworten etwas mit den Tatsachen zu tun hatten, aber heute sind wir da ein wenig wählerischer geworden.

Trockener Humor vom Feinsten. Ein Grund, warum ich diese Reihe so liebe.

Außerdem erinnert sie mich ein wenig an die Lord Darcy Geschichten von Randall Garrett. Nur moderner. Und nicht ganz so Alternativ-Weltlich …

Ich habe dieses Buch mit viel Vergnügen gelesen, daher 5 Kokosnüsse von 5.

Buchtitel: Der Galgen von Tyburn

Autor: Ben Aaronovitch

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: dtv

Seitenanzahl: 413

Aufgabe, die erfüllt wurde: Buch, das ich vorbestellt habe (59)

 

 

Daggis Buch-Challenge

Ich habe sie nicht vergessen, heute kam eine neue Lieferung an, ich habe mal eben durchgezogen: „Ostern im Dezember“. Ob das noch als Buch durchgeht?

Eine kleine Zusammenstellung von Anekdoten einer Pfarrersfrau (jetzt: Witwe). Sie war mit einem 15 Jahre älteren Mann verheiratet, der zwei Kinder aus seiner ersten Ehe (auch durch den Tod beendet, allerdings logischerweise nicht seinem) mitbrachte, zwei gemeinsame gab es dann noch.

Sie erzählt hier muntere Geschichten, von ihren Kindern, die als Kleinkinder in den Gottesdienst hinein platzen – unbekleidet … Und ein wenig später sich die Kollekte schnappen, um diese am Kiosk in Süßigkeiten umzuwandeln (was die Mutti verhindern konnte).

Sie hat noch so manch andere Geschichte in dem dünnen Büchlein versammelt, dass es nur 85 Seiten waren, liegt zum einen  am eher knappen Erzählstil (Ausschmücken ist keine Stärke der Autorin) und zum anderen daran, dass sie nur knapp 10 Jahre Pfarrersfrau war. Ihr Mann starb 1989, übernahm die Pfarrstelle  1980 – das lässt nicht viel Raum für Histörchen. Bei den letzten Geschichten kamen mir die Tränen. Aber bei vielen habe ich auch geschmunzelt und bei der einen oder anderen doch laut aufgelacht.

Alles in allem, Kokosnusswertung: 4 von 5. (Abwertung wegen des manchmal abrupten Erzählstils, da merkt man den Amateur)

Autor: Marianne Reiß

Verlag: Books On Demand (damit: Selfpublishing)

Seitenzahl … nur 85

Jahr: 2016

Aufgabe, die damit erfüllt wurde: 18 – ein Buch, mit Frühling oder Ostern im Titel oder auf dem Cover

Buch-Challenge – Tilly, die Katze, die niemand haben wollte

Da ich am Montag meinen Kater einschläfern lassen musste, war dieses Buch keine leichte Wahl, aber ich hoffte, dass Tilly das Ende des Buches lebend erreicht … Auch so kamen mir an einer Stelle die Tränen *seufz*

In diesem Buch beschreibt Celia Haddon, wie sie eine „half-feral cat“ – also eine, die nicht ordentlich an menschliche Nähe gewöhnt ist, erst zur Pflege aufnimmt, um ihr dann ein Forever-Home zu geben. Ich glaube, wir übersetzen das einfach als Zuhause …

Celia Haddon nahm 2010 eine Katze von der Tierschutzorganisation auf, um sie an menschliche Nähe zu gewohnen. Der Original-Titel lautet: Tilly, the ugliest cat in the shelter. Und ist eine Lüge (Kein Wunder, sie schreibt für den Daily Telegraph … Eine Boulevardzeitung ist für ihren Wahrheitsgehalt nicht gerade berühmt. Hier von Lügenpresse zu sprechen, halte ich trotzdem für infam!).

Eine wahre Geschichte, in der Ms. Haddon ein paar Namen geändert hat, um diese Personen zu anonymisieren.

Im Buch befinden sich ein paar Photos am Ende, die die Süße zeigen – und auf jedem dieser Photos sieht man eine dark tortoise (oder Dunkle Schildpatt), mit Birma-Fell (längeres Fell, muss regelmäßig gebürstet werden, aber keine Perserkatze). ICH find sie nicht nur niedlich, sie sieht auch meiner Kessy sehr ähnlich. Und über die höre ich andauernd, wie schön sie doch sei!

Aber jetzt zum Buch:

Tillys Vermittlungschancen stehen schlecht, sie verkriecht sich vor Menschen in ihr Körbchen beim Tierschutz und nur die Pflegerin darf sie hin und wieder mal über den Rücken streicheln. (Kommt mir irgendwie bekannt vor!)

Celia Haddon hat zu der Zeit aber noch eine andere Baustelle: Ihr Ehemann, Mitte 80, ist schwer krank und zu der Zeit (2010) im Krankenhaus. Auch wenn er heraus kommt, wird er zunächst eine Zeit in einem Krankenpflegebett verbringen. Sie zeigt ihrem Mann Photos von der Katze und Ronnie findet sie zu hässlich, um sie aufzunehmen. (Was mich sehr schockiert hat! Es ist nicht die Aufgabe einer Katze, das Haus zu dekorieren, sie tut das nebenbei … )

Tilly wird in ein Gästezimmer verbracht, wo sie über einen Tag lang nicht unterm Bett hervorkommt und in der Zeit weder frisst, noch das Klo benutzt. Das tut sie dann am zweiten Tag. (Auch das kommt mir wieder vertraut vor – dieses Mal nicht von Kessy, sondern von meinem gerade verstorbenen Kater, der auch einen Tag unterm Regalbrett hockte und der Kleinen, mit der ich ihn aufnahm, das Feld überließ. Mit dem Resultat, dass sie ihm nicht den Wassernapf gönnte, als er doch rauskam.)

Tilly erobert nach und nach das Haus und Celia Haddon beschreibt, welche Methoden sie angewendet hat, um aus der scheuen, panischen Katze mit den Jahren eine Schmuse- und Sofa-Katze zu machen.

Und, ich hatte richtig vermutet – Ms. Haddons Katze lebte am Ende des Buches noch.

Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass es sich um die Bemühungen einer wohlmeinenden Katzenbesitzerin handelt, die, ähnlich wie Mutter von Emma McCune, meint, die rührende Geschichte unbedingt selber erzählen zu müssen. Aber wo Margaret McCune kläglich als Autorin versagte (tut mir leid, aber ich habe schon bessere Schulaufsätze geschrieben … geschweige denn gelesen – als „Nefertiti – Tochter der Sonne“), merkt man bei Ms. Haddon, dass sie eine Geschichte aufzubauen weiß, dass Sprache ihr Handwerkszeug ist, dass sie schreiben kann.

Sie erzählt auch von zahlreichen anderen Katzentieren, die sie hatte oder zur Pflege aufgenommen hat (bei einem von diesen kam die Stelle, wo sich meine Augen füllten) und bis auf die Falsch-Aussage, dass Tilly eine hässliche Katze sei, habe ich nichts an diesem Buch auszusetzen.

Fünf Kokosnüsse von fünf – auch deshalb, weil sie dazu auffordert, sich eine Katze nicht nach der Fellfarbe auszusuchen, sondern doch bitte schön nach dem Temperament des Tieres.

Celia Haddon, Tilly Die Katze, die niemand haben wollte, Weltbild-Verlag 2014, 205 Seiten

Kategorie: 5 in Daggis Buch-Challenge, ein Buch, das mich zum Grinsen gebracht hat – denn die ganzen Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Katzen haben mich öfter grinsen lassen.

Book-Challenge 2017 (3)

daggis-welt.de

hat zur Challenge aufgerufen. Ich nehme teil, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ich an den Verlag-Kategorien scheitern werde – oder einfach an der schieren Masse von Büchern.

Aber heute stelle ich mal ein etwas längeres Buch vor als die zwei letzten.

Kategorie Nr 2: Ein Buch mit einem roten Cover (Sollte eigentlich Sonderpunkte geben, weil nicht nur das Cover weinrot ist, sondern auch der Name des Autors ROTH)

Das Durchschnittsbuch im Buchhhandel hat so 400 bis 500 Seiten, und dieses hier ist keine Ausnahme, Philip Roth – Verschwörung gegen Amerika.

Philip Roth ist ein 1933 geborener jüdischer Autor aus den Vereinigten Staaten und erzählt in diesem Buch, was hätte passieren können, wenn Amerika 1940 Charles Lindbergh, den Antisemiten (!), zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt hätte. Alternative History.

Es ist ziemlich bedrückend, nicht, weil das Erwartbare passiert und Juden unter Repressalien zu leiden haben, Amerika sich dem 2. Weltkrieg verweigert und darauf baut, dass Nazi-Deutschland, mit dem sich Lindbergh und seine Leute zu gut verstehen, Russland zu besiegen droht (was in diesem Roman als Möglichkeit dargestellt wird, wir wissen, was wirklich passiert ist, noch bevor Amerika eingegriffen hat) – nein, bedrückend sind die Parallelen zum heutigen Amerika. Der Roman ist von 2009 – da war von Trump als Präsident noch keine Rede.

Irgendjemand muss dem Trump-Wahlkampfteam dieses Buch als Anleitung gegeben haben. Roth hat ganz offensichtlich die tatsächliche amerikanische Psyche gut erfasst – denn Trump wurde gewählt so wie im Buch Charles Lindbergh, der auch als nicht chancenreicher Kandidat anfing und vom republikanischen Establishment nicht geliebt wurde. Auch Lindbergh folgt in diesem Roman einem demokratischen Präsidenten, dem er Verrat am Volk vorwirft, auch Lindbergh diffamiert die Medien, die sich gegen ihn stellen.
Allein schon wegen dieser Parallelen ist das Buch lesenswert.

Die handelnden Personen
Der Ich-Erzähler (eine fiktive Version von Philip Roth selbst), sein älterer Bruder Sandy, der versucht, sich an das System anzubiedern, sein Vetter Alvin, der abhaut und über Kanada versucht, Hitler zu bekämpfen, sein Vater, ein Versicherungsvertreter am Anfang des Romans, seine Mutter, Hausfrau und zwischendurch mal Verkäuferin. Kleinbürgerliches Milieu.

Die Nachbarn der Roths in einem überwiegend von Juden bewohnten Wohnviertel von Newark. Einer davon ein Nachbarsjunge, der erst den Vater durch Selbstmord oder Krankheit verliert (hier verwirren sich die Fantasie des 9jährigen und die von den Erwachsenen dargebotenen Erklärungen) und am Ende des Romans als Waise wieder nach Newark zurück kehrt, nachdem seine Mutter mit ihm „umgesiedelt“ wurde und im Rahmen eines Pogroms getötet wurde.

Die Familienangehörigen:

Tante Evelyn, die sich an das System anbiedert, ihr Verlobter und dann Ehemann, ein Rabbi, der mit dem System zusammen arbeitet.

Der reiche Onkel, der einen Großhandel betreibt und erst Alvin, von dessen Vater er diesen Handel übernommen hat, später auch dem Vater von Philip Arbeit anbietet – der Familiensinn mit all seinen Verantwortlichkeiten ist noch am Leben.

Nicht alle Konflikte des Romans drehen sich um Politik. Manches sind einfach innerfamiliäre Streitigkeiten oder Verwirrungen, wie sie von Kindern in dem Alter einfach durchgemacht werden. Der Philip Roth des Romans wuchs jedenfalls nicht als „Kleine kostbare Schneeflocke“ auf, auch wenn die Erwachsenen natürlich versuchen, manche Ausprägungen des Lebens vor ihm zu verbergen.

Aber was in diesem Roman an Politik in den Alltag schon eines Neunjährigen schleicht, ist beklemmend. Es ist lange her, dass ich einen literarisch hochwertigen Roman so verschlungen habe wie dieses Buch. In aller Regel langweilen mich literarische Werke zu Tode.

Philip Roth

Verschwörung gegen Amerika

Rowohlt Taschenbuch Verlag

Erscheinungsjahr 2009

Seiten:  495 der eigentlichen Geschichte, plus Kurzbiografien der erwähnten historischen Persönlichkeiten und ein Ausschnitt aus einer tatsächlichen Rede von Charles Lindbergh. Insgesamt 541 Seiten.

Von mir: 5 Kokosnüsse

 

 

Book-Challenge 2017 (2)

daggis-welt.de hat die besagte Book-Challenge laufen. In der letzten Woche habe ich mich vordringlich damit beschäftigt, die entsprechenden Bücher aus meinem SuB hervor zu ziehen – oder (gebraucht, wenn das günstiger war) zu bestellen.

Heute kam schon die erste Lieferung – also, zwei, eine kam per Post, die andere per Hermes, das war die größere von beiden.

Aber vorstellen will ich hier und jetzt natürlich das Buch, das ich in der gerade vergangenen Woche gelesen habe.

Kategorie 15: Ein Sachbuch oder eine Biografie. Ich wählte ein Sachbuch.

Holy Sh*t“ – nein, das ist kein Fluch von mir, das ist der Titel des Buches von Melissa Mohr. (Und er ist bewusst so gewählt. Dazu gleich mehr)

Untertitel: A brief history of swearing.

Zunächst teilt Ms Mohr Fluchen in zwei Kategorien auf: Oath – also, religiös geprägt (daher Holy) und Obszönitäten (sexuell – wer kennt den „Scheiß-“ nicht? – oder auch Körperausscheidungen betreffend – kennen wir auch, einfachstes Beispiel in unserer Sprache der inzwischen antiquierte „Rotzjunge“).

Ms Mohr beginnt ihre Exkursion in die Niederungen der Sprache im Lateinischen. Überlieferungen u.a. aus Pompeii (wie Inschriften an Hauswänden, ja, es gab auch schon vor über 2000 Jahren Graffiti) und diverse Vergleiche von Texten verschiedener Niveaustufen haben ihr dabei vor allem eines gezeigt: Thematisch waren diese Flüche/Verwünschungen/Beleidigungen und auch einfach nur verstärkende Ausrufe im Bereich „Shit“ anzusiedeln – also Sex und den menschlichen Körper betreffend.

Sie bringt Beispiele, Männer wurden dort vor allem damit beleidigt, dass man ihnen unterstellte eine eher „passive“ – also für die Römer eher weibliche – zu spielen.

Dies änderte sich im Englischen Sprachraum im Mittelalter. Wo die römische Gesellschaft von einer gewissen sexuellen Freizügigkeit geprägt war und die römische Götterwelt eben keinen monotheistischen Glauben verkörperte war das Mittelalter ein Zeitalter, in dem alles dem monotheistischen christlichen Glauben untergeordnet war. Während alle Körperfunktionen incl Vermehrung aufgrund der im Mittelalter üblichen Wohnformen sowieso ein Teil des Alltags waren, waren Worte, die diese Körperfunktionen benannten einfach nicht tabuisiert, und damit ungeeignet, zu schocken. Wohingegen jeder Verstoß des „du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen“ eine Sünde darstellte. Flüche wie „Gottverdammich“ waren daher im Mittelalter ein z.T. sogar von der Obrigkeit verfolgter Verstoß gegen die gesellschaftliche Ordnung.

Diese Einstellung milderte sich erst wieder ab mit dem 17./18. Jahrhundert. Die Privatsphäre war nun wichtiger geworden, Zeugungen wurden nicht mehr vor Zeugen vorgenommen und alles aus dem Bereich des menschlichen Körpers wurde in feiner Gesellschaft nicht offen angesprochen. Das gipfelte im viktorianischen Zeitalter in der bekannten Prüderie, die schon die Erwähnung eines Tischbeins als unfein darstellte.

Im 20. Jahrhundert wurde diesen beiden Kategorien  dann eine dritte zur Seite gestellt, die Beschimpfung durch den Gebrauch von rassistischen Ausdrücken. Sie wird auch in der heutigen Zeit als Tabubruch empfunden (Das Lied „10 kleine …“ wird in Kindergärten nicht mehr in der ursprünglichen Fassung gesungen, u.a. auch, weil ein Teil der Kinder heute eine dunklere Hautfarbe hat.)

Außerdem geht sie in ihrem Epilog auf die Funktion von Fluchen ein: Fluchen erlaubt uns, Dampf abzulassen, ohne körperliche Gewalt auszuüben. Mohr sagt außerdem voraus, dass Fluchen wieder das Heilige betreffen wird, einfach weil Sex heutzutage immer weniger zum Tabu taugt, wo schon in der Grundschule aufgeklärt wird.

Melissa Mohr

Holy Sh*t – a brief history of swearing,

Verlag Oxford University Press

Erscheinungsjahr: 2013

Umfang: 263 Seiten (excl. Literatur- und Stichwortverzeichnis)

Warum wählte ich dieses Buch?

Ich bin immer entsetzt, wenn Leute wegen jedem Scheiß gleich auf die Barrikaden gehen. Verzeihung, wegen jedem „Scheiß-„. Ich kann mich durchaus ohne Fluchen ausdrücken, und im Beruf und auch sonst so im Allgemeinen bin ich kein Mensch, der jeden Satz mit „verdammt“ oder „Scheiß-“ verziert. Aber ich finde, dass dieser Teil der Sprache seine Berechtigung hat, wie Ms Mohr sehe ich darin ein Ventil.

Und außerdem lese ich gerne etwas über die Entwicklung von Sprachen. Daher dieses Sachbuch.

Huch, jetzt hätte ich beinahe die Bewertung vergessen. Ich habe schon wesentlich lustigere Bücher zu langweiligeren Themen gelesen, hier hat Ms Mohr sicher etwas verschenkt, daher nur 4 von 5 Kokosnüssen.