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Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (27) – Bogen

Zum Thema Bogen kann ich natürlich diverse Tür- und Torbögen zeigen – aber die kennt Ihr schon. Einen Flitzebogen habe ich nicht zu bieten, ich habe das nie gekonnt. Und auch keinen Geigenbogen, weil ich ziemlich unmusikalisch bin.

Daher stelle ich Euch heute meine Lieblings-Obszöne Geste vor. Nicht den Stinkefinger, sondern die englische Variante.

Die hat Ähnlichkeit mit dem Victory-Zeichen – zwei gespreizte Finger (Zeige- und Mittelfinger) – allerdings ist für das Victory-Zeichen erforderlich, dass der Handrücken zum Zeiger zeigt. Andersrum nämlich ist es die besagte Obszöne Geste.

Wieso die Engländer da wieder ihren Sonderweg fahren? Das hat historische Gründe:

Im hundertjährigen Krieg bekämpften sich Franzosen und – nein, nicht die Deutschen, sondern die Briten. Und diese verwendeten Langbogen, eine äußerst effektive Fernwaffe – sehr zum Leidwesen der Franzosen. Die schnitten daher jedem englischen Bogenschützen die entsprechenden Finger ab, mit denen die Sehne gespannt wurde.

Wenn es nun zur Schlacht kam, zeigten die Bogenschützen dem Feind, was sie von ihm hielten, in dem sie ihm ihre Finger präsentierten, eine Geste, die zuerst nur hieß: „Ich hab meine noch“ – aber sehr schnell sehr viel rüder zu lesen war – eine Art „Fuck You!“

So trugen also die BOGENschützen dazu bei, dass die Briten mal wieder eine Extrawurst bri(e)ten … Und da Hannover mit seinem Königshaus ja Verbindungen nach Großbritannien hat (ja, der Pipi- und Prügelprinz ist immer noch in der englischen Thronfolge vertreten, wenn auch sehr weit hinten), war das mal wieder ein Beitrag zum Thema Hannover.

Na, wie hab ich DEN Bogen gespannt? Überspannt? Verspannt? Spannend …