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Blues für Vollmond und Koyote – BuchChallenge

Heute habe ich also Christopher Moores nächstes Buch beendet: Blues für Vollmond und Koyote.

Ein Indianer der Crow verwschwindet aus seinem Reservat, weil er meint, einen Polizisten getötet zu haben. Er wird zum erfolgreichen Versicherungsvertreter und Spießbürger.

Eigentlich gefällt ihm das Leben, bis er auf eine blonde Frau trifft, die ein uneheliches Kind mit einem Hells Angel hat, aber nicht mehr mit ihm liiert ist.

In diesem Augenblick tritt der Gott Koyote in das Leben des Indianers, und lässt es so ziemlich zur Hölle werden.

Sam land zwar mit Koyotes Hilfe bei der Frau, er hilft ihr bei einer Autopanne, landet dann mit ihr im Bett. Aber alles andere in seinem Leben, seine Wohnung, sein geschäftlicher Ruf, seine unbehelligte Stellung in der Gesellschaft, löst sich in Rauch auf.

Dann läuft auch noch  der Hells Angel Amok (also, nicht wirklich in dem Moment) und nimmt sein etwa zweijähriges Kind mit zu einem Rockertreffen, wo der Vater Drogen verschieben soll.

Die Mutter eilt hinterher. Sam eilt hinter der Mutter her. Dabei wird in Las Vegas noch eine Sicherheitskraft aufgelesen, die dabei hilft, den Jungen aus den Klauen der Rocker zu befreien, leider wird dabei die Mutter erschossen.

Wie nun der Indianer, sein Koyotengott und der Kleine dann doch noch einem Happy End zusteuern, DAS waren die 100 guten Seiten.

Ich muss sagen, dass auch für dieses Buch von Moore gilt, was ich bei den Vampir-Büchern schon nicht überzeugend fand: Die ersten Zwei-Drittel bis Drei-Viertel sind ein wenig zäh, ohne rechten Plan, wo es hingehen soll, erst ab Seite 298 gefiel mir das Buch so gut, dass ich in Gefahr bin, mir noch eines von Moore zuzulegen.

Daher, mit viel gutem Willen, 4 Kokosnüsse, eigentlich eher drei-einhalb.

Autor: Christopher Moore

Titel: Deutsch: Blues für Vollmond und Koyote (auf Englisch hätte der Titel nicht für die Aufgabe der Challenge getaugt, da heißt das Buch Coyote Blue)

Verlag: Goldmann Manhattan

Erscheinungsjahr der Taschenbuchausgabe: 2008

Seiten: 414

Aufgabe der Challenge, die das Buch erfüllt hat: Ein Objekt im Titel oder auf dem Cover, das normalerweise am Himmel zu finden ist (23). Hier wäre das dann der Vollmond.

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