Handwerkerrarität

Weil Handwerker auch in Hannover schwer zu bekommen sind, habe ich mich gestern mal selber an meinen Bad-Abfluss heran gewagt. Ja, schon wieder. Aber dieses Mal war das Rohr ja nicht defekt, doch ich merkte, wie sich das Wasser bereits wieder zurück staute.

Klar, ich hätte einfach wieder zum Pömpel greifen können. Oder zur Chemie-Keule (ein bißchen Chemie war dabei – Wasser ist eine Chemikalie, wir erinnern uns).

Doch ich entschied mich für die mechanische Lösung. Ich schraubte also unterm Waschbecken die Muffe auf, zog dann das Rohr aus der Wand – und sah bereits mit Schrecken, was mein Wasser-Ablauf-Problem war.

Ich wasche meine Haare NICHT im Waschbecken. Und ich kämme mich auch nicht darüber, sondern davor. Trotzdem kann ich Langhaarmonster nicht verhindern, dass von mir Haare in den Abfluss gelangen.

Und weil mein Waschbecken so eine schreckliche Konstruktion hat, um es mal ganz zu verschließen (es ragt eine Stange in den Abfluss, die den Verschluss hochdrückt – oder nicht) – hatte sich über die paar Monate seit meinem letzten Ausflug ins Handwerk schon wieder eine beachtliche Menge Haar und Seifenreste gefangen. Nicht schön, gar nicht schön, aber wenigstens leicht zu beseitigen. Eine lange Strick- oder Häkelnadel – oder wie in meinem Fall eine Knüpfnadel – ein bißchen rumschieben – und Pflupp – war alles im unten aufgestellten Eimer. Worauf ich dann den Stutzen durchspülte. Gut, dass ich einen Eimer drunter gestellt hatte …

Das Zusammenschrauben war auch leichter als beim letzten Mal (schließlich war nur noch eine Dichtung und eine Muffe zu schließen, das kann sogar ich in der richtigen Reihenfolge *hust*). Und nun läuft’s wieder. Und zwar nur da, wo es soll (ja, das habe ich natürlich auch noch getestet).

Fazit: Man braucht nicht für alles einen Handwerker. Und man muss nicht mal besonders geschickt sein, um etwas so Einfaches zu erledigen. Für alles Kompliziertere bin ich natürlich froh, dass es Profis gibt!

 

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