Heute kocht‘ ich, gestern backt‘ ich .. und niemals hol ich der Nachbarin ihr Kind … (Küchenfee-Variation)

Bei mir ist obendrüber ein Baby eingezogen. Also, man hört es selten und es ist auch nicht so laut, dass ich Beruhigungsmittel zum Einschlafen brauche, aber es gibt jetzt tatsächlich in diesem eher kinderfreien Haus wieder ein Kind (es gab hier eine kleine Familie mit zwei Kindern, als ich einzog).

Ich selber versuche, meine ohnehin schon leisen Hobbys noch leiser auszuführen, da ich versuche, kein Arsch zu sein. Kleine Kinder wecken gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Gestern kam ich von der Arbeit (ja, ICH hatte keinen Brückentag, habe einem Kollegen sogar angeboten, seinetwegen einzuspringen, der arme Kerl war nämlich genötigt worden, am 31. Service zu leisten, also die Telefone der anderen zu beantworten, dabei ist er seit März vergangenen Jahres Vater und kann die Brücke gut gebrauchen, ich sprang also ein, Kinderfeind, der ich bin …) Auf dem Weg nach Hause kam ich an so einer Blech-Erdbeere vorbei, aus der heraus … ERDBEEREN (oh Wunder) verkauft werden und habe mir dort die überteuerten, aber guten Erdberen gekauft. Ein Pfund.

Nun lebe ich allein, Erdbeeren lassen sich nicht doll lagern. Und allein ein ganzes Pfund zu essen macht meinen Mund wund. Also – backte ich. Erdbeermuffins. Nach dem Universal-Muffinrezept aus dem GU-Muffinbuch, das 250 g Erdbeeren vorsah. Und weil ich, wie oben beschrieben, versuche, kein Arsch zu sein, habe ich, da es schon nach 19 Uhr war, keinen Mixer angeworfen, sondern per Hand gerührt. Muffins können das ab, da muss man die Eier nicht dicklich schlagen. Also, DAS Ei, es ist ja nur eines im Teig. Wenigstens brauche ich so mein Buchweizenvollkornmehl auf (im Rezept stehen Vollkorn- und 405er-Mehl), das noch seit den russischen Pfannkuchen bei mir herumsteht und den Backschrank füllt (ja, ich habe einen Schrank, in dem ich vorwiegend Backzutaten aufbewahre, einen kleinen eintürigen Hängeschrank – so verwechsle ich auch nicht Zucker und Salz – verschiedene Container, verschiedene Aufbewahrungsorte). Ich tu mich ja schwer, Lebensmittel einfach, weil ich momentan keinen Zweck für sie gefunden habe, zu entsorgen. Daher werden sie eben auch in Rezepte reingeschoben, für die sie nicht ausdrücklich vorgesehen sind.

Meine handgerührten Erdbeer-Muffins haben dann noch ein paar Mandeln aus bereits geöffneten Tütchen abbekommen und statt Zimt hab ich Vanillezucker und Nelke (sehr kleine Menge) hinein getan.

Lecker.

Heute hab ich dann endlich die zwei Putenschnitzel verwendet – es gab Sahniges Putengulasch. Mal wieder von Chefkoch. Hier hab ich statt einer Mischung aus Saurer Sahne und normaler Sahne nur normale Sahne genommen (sonst hätte ich zwei angefangene Packungen gehabt, so ist eine leer geworden), und ich hab nur die Hälfte gemacht und hatte auch nur rote Paprika und keine drei Farben. Dazu aß ich Reis. Für morgen gibt es dann den Rest – vermutlich mit Kartoffeln. Schnelles Essen. Gut auch in kleineren Portionen zu kochen, was mir als Singlehaushalt ja nicht ganz unwichtig ist. Keine exotischen Zutaten (Paprikaschoten hab ich fast immer im Haus, Pute hatte ich am Dienstag gekauft, Sahne steht bei mir als H-Sahne im Vorrat, Zwiebeln liegen auch im Vorrat, Gewürze, Senf und Öl sind sowieso vorhanden), könnte man auch unter der Woche kochen, weil es eben nicht Stunden dauert.

Wenn ich morgen keine Lust auf den Rest haben sollte, kann ich auch noch Eier in Senfsauce machen. Noch ist Senf da … Und Eier hat mir eine Kollegin mit eigenen Hühnern letzte Woche mitgegeben. Für ne Bechamel-Sauce mit Speck hab ich alles da und Kartoffeln sind auch vorhanden … Da bräuchte ich aber noch Gemüse dazu, z.B. meine TK-Erbsen und ein, zwei meiner Möhren aus dem Kühlschrank … Oder eine Apfel-Möhren-Rohkost oder eine Kohlrabi-Apfel-Rohkost .. für beides ist alles vorhanden … Mal sehen, wozu ich mich morgen aufraffen kann, es soll ja warm werden, der Nudelauflauf scheidet daher aus – einen Backofen mache ich bei 30 Grad nicht an, wenn es nicht sein muss.

Es wird also auch dieses Wochenende die Küche genutzt. Anders als letztes, wo ich mit der Wahl zu beschäftigt war und Samstag bei Freunden gegrillt wurde.

 

 

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.