Schon vorbei, aber nicht vergessen – Kleines Fest

Auch dieses Jahr hab ich mich wieder (gegen 15 Uhr) in die Schlange vor dem Großen Garten eingereiht. Seit sie 300 Tickets am Abend ausgeben, braucht man auch nicht mehr panisch nachzuzählen, wieviel Leute vor einem anstehen.

Dass im Blumenkiosk an der Ecke des Großen Gartens (an dem es auch Ansichtskarten gibt) das Programm bereits zu haben war, hat geholfen, schneller zu einem Meinungsbild zu kommen, so dass wir genüsslicher picknicken konnten. Außer dem einen, der aus dem Meinungsbild einen Abend basteln musste. Danke nochmal dafür!

Wir hatten auf der Liste (nicht in der Original-Reihenfolge) Akrobatik (drei junge Leute an einem hohen Gestell), Zauberei (dabei durfte jemand von uns assistieren), noch mehr Akrobatik (zwei junge Leute mit einem Brett und einer Rolle), die ich von oben betrachtenn konnte, griechische Marionetten, noch mehr Zauberei (leider saßen wir so am Rand, dass wir ein paar Tricks durch den Wind „aufgedeckt“ bekamen) – aber die Lache des Kameruner Zauberers war eine, wenn die mal Junge wirft, will ich eines davon … Chansons gab es noch mit Alix Dudel. Und den letzten Akrobatikakt im Theater konnten wir nicht sehen – denn das Theater war überlaufen. Kein Wunder, so kurz vor dem Feuerwerk ist es gut gelegen und normalerweise sind immer Plätze frei. Dieses Mal – Fehlanzeige. Da waren noch mehr so schlau – und kamen von weniger weit her.

Das war für mich dann das Zeichen zum Aufbruch – ich musste dringend die Toilette aufsuchen, fand aber nicht gleich die Wagen (in der Nähe des Theaters waren eigentlich welche vorgesehen) und das Feuerwerk – es ist schön, aber ich hab es nun schon etliche Male gesehen und so lange davor noch zu warten, dann irgendwo schlechte Stehplätze zu haben … also da fuhr ich nach Hause. So kam ich noch in den Genuss des vorletzten Busses nach Hause 😉

Der Preis dieses Jahr 32 Euro. Ein ordentlicher Happen mittlerweile, aber es ist einfach jedes Jahr wieder schön. Sicher werde ich irgendwann eine Schmerzgrenze erreichen. So vielleicht bei 40 – oder 50 Euro … Da es auch immer anstrengender wird, werde ich diese Grenze vermutlich dankbar als „Jetzt ist aber auch gut“ hinnehmen. Vielleicht aber auch nicht und vielleicht werde ich auch noch dabei sein, wenn der Eintritt das doppelte kostet … Hoffentlich ist das noch eine Weile.

Die Atmosphäre im Garten ist und bleibt zauberhaft schön. Die einzelnen kleinen Bühnen, die langsam länger werdenden Schatten, überall hört man Menschen, man sieht aber immer nur wenige (deswegen gibt es eine Ticketbegrenzung auf 3.800), dieser traumhaft schöne Garten mit seinen verschiedenen Abteilungen – und die Leute alle in gelöster Stimmung. Dazu Sommer in Hannover (aber glücklicherweise noch vor der 30 Grad-Grenze).

Meine Kollegin, die dieses Mal das erste Mal dabei war, sagte jedenfalls zu mir: „Jetzt weiß ich, warum du jedes Jahr wieder hin willst!“ Und als wir uns im Büro wieder sahen, kam eine Bemerkung, die ich so als Schlusswort stehen lassen möchte: „Gerne nächstes Jahr wieder!“

 

 

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