Urlaubsessen update

Ja, ich habe unverschämterweise schon wieder Urlaub. Und ich koche ja gerne mal. Also habe ich das auch im Urlaub getan. So kam ich an ein herrliches Käse-Hähnchenbrust-Gericht von chefkoch.de, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

Mozzarella-Basilikum-Hähnchen mit Tomaten und Kräuterbutter und noch mehr Käse überbacken … Fragt nicht nach Kalorien, genießt. 5 Kokosnüsse MIT PALME!

Danach hatte ich dann später in der Woche einen Thunfisch-Kartoffel-Auflauf, auch von Chefkoch. Auch durchaus essbar – aber irgendwie nicht 5 Kokosnüsse, eher schwache 4, weil doch noch der Pfiff fehlte. Und ich habe schon die fettarmen Zutaten durch die sonst üblichen ersetzt (saure Sahne statt Joghurt, z.B.) – und noch extra Muskat drangerieben. Ich habe nichts gegen fettarme Varianten, aber ich fürchtete, dass es dem Geschmack abträglich wäre. Was mich ansprach, war das viele Gemüse darin! Mais, Erbsen und Paprika. Außerdem habe ich zwar die Hälfte an Kartoffeln, Gemüse und Thunfisch genommen, aber die volle Menge Soße – sonst wäre es zu trocken gewesen, auch so war es schon wenig Soße! Ich esse nicht nur um satt zu werden, es darf auch schmecken. Hier gab es also Abzüge in der G-Note …

Später in der Woche – also am Wochenende – habe ich dann mit Freunden gekocht. Es gab drei Freunde als Curry. Ahem – nicht MEINE Freunde … das Curry nennt sich Drei-Freunde-Curry .. Drei Sorten Fleisch (ich kaufte Lamm statt Rind, weil eine von uns gern auf Rind verzichtet und Pute statt Hähnchen, weil ich Bio-Pute bekam, aber kein Bio-Hähnchen, der dritte Freund blieb gleich, Schwein), in einer Thai-Curry-Paste, die es in sich hatte. Keine der Ampel-Pasten – wenn diese auch rot gefärbt war. Sondern eine aus Südthailand:
Massaman-Paste (ich habe sie als Matsaman-Paste gekauft, aber da sie nicht wie die rote sonst schmeckte, war es die richtige).

Danach folgte ein selbstgekochter Pudding. So richtig mit Wasserbad und Puddingförmchen. Auch ein asiatischer – mit viel Kokos – als Kokosmilch und auch ein paar Kokosflocken. Im Kochbuch stand Karamell direkt in die Form geben – was wir auch getan haben, dann die Ei-Milch-Kokosmilch-Mischung (gekocht) darüber – und die Förmchen in einem Wasserbad in den Ofen geben. Der Karamell blieb in der Form zurück, war aber herausmeißelbar , aber der Pudding war köstlich (wenn man Milch verträgt und Kokos mag).

Und heute gab es dann Impro-Nudeln. Ich hab einen ziemlich leeren Kühlschrank mit einem Rest Grana Padano und einem Rest saurer Sahne vorgefunden und hatte Hunger. Aber ein Glas grünes Pesto war noch im Vorrat. Also gab es Spiralnudeln, auf die ich dann das Pesto, die Saure Sahne und einen Teil des Käses gab. Außerdem ist im Kühlschrank immer noch ein Rest Kräuterbutter – nachdem ich bereits ein wenig davon an die Nudeln gab.

Das war eine schöne Portion für mein Futterkoma, gegen das ich gerade anschreibe.

Als ich Samstag fürs Kochen einkaufen ging, habe ich noch eine Wassermelone und ein Körbchen Blaubeeren gekauft – nun muss ich mich nur noch aufraffen und Blaubeermuffins backen und Melonade zubereiten 😉 Außerdem wartet immer noch der vegane Kirsch-Kuchen im Glas darauf, gebacken zu werden. Bevor es wieder ganz heiß wird, sollte ich das in Angriff nehmen.

Und was habe ich sonst noch so gebacken bekommen? Meine Kopfkissen, heute im Waschtrockner – das erste Mal ausprobiert. Nicht ganz trocken, aber wesentlich besser, als gar nicht behandelt! Natürlich hatte ich sie vorher gewaschen, sonst wäre das ja nicht notwendig gewesen. Aber da ich wegen der Menopause viel schwitze, ist Kopfkissenwaschen jetzt immer mal wieder angesagt. Und nein, wir reden nicht vom Bezug – wir reden vom Kissen.

 

 

 

 

 

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12 Antworten zu “Urlaubsessen update

  1. melonade klingt gut!!! …ich hab mit frischen blaubeeren pancake casserole gemacht…eine offenbarung, ohne quatsch ;o)
    (http://www.veggiebalance.com/blueberry-pancake-casserole-recipe/) – ich hab das mit „normalen“ zutaten gemacht ohne das spezielle zeugs… und dann hab ich das ganze in nem hektoliter ahornsirup ersaeuft… ein gedicht ;O)

    • „Much healthier“??? Weil kein Gluten und keine Milchprodukte im Rezept sind?? So einen Bullshit hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Das einzige Gesundheitsplus ist hier der reduzierte Zucker … es bleibt eine leckere Süßspeise und sollte nicht in Massen vernichtet werden. Die Portionsgröße ist ja auch lachhaft.9×13 geteilt durch 15??? Jaahaa … DAS ist natürlich gesund, weil ja kaum was da ist, was man essen kann.
      Sie redet in ihrem Blog diesem Gluten-Free Fad nach dem Mund … Science free ist more ihre Spezialität.

      • das rezept war super (mit normalen zutaten) und es waren gerade mal zwei portionen bei uns mit der mengenangabe ;o)) ich haette aber durchaus noch mehr essen koennen LOL

      • Wie gesagt, diese Aussage, Gluten sei ungesund ist Bullshit für einen normalen Menschen. Das trifft nur auf Zöliakie-Patienten zu. Der Rest von uns kann prima mit Gluten leben.

      • seh ich auch so, wer allergisch ist muss es weglassen… aber grundsaetzlich alles ersetzen ist kaese… ersatz kann niemals so gut sein wie das original… dann waere es ja kein ersatz ;o)))

      • Eben! Wenn man allergisch oder intolerant ist oder eine andere Krankheit hat (Diabetes z.B.) muss man halt weglassen oder ersetzen.

      • die welt ist halt verrueckt ;o( ich habs als „normale“ pfannkuchen gemacht und es war klasse… wette mit „ersatz“ haette es auch so geschmeckt… schade um die blaubeeren ;o)

  2. Ich habe keinen Urlaub und im Kochen bin ich auch nicht gut.
    Mann, was ein Mist 😀

    • Hast doch zwei Kinder und einen Mann – also genug Versuchsobjekte zum Austesten. Kochen ist Try-and-Error-Land.

      • Ja, das stimmt. Meine sind auch Kummer gewohnt, die sind zum Glück nicht so anspruchsvoll.
        Verhungern werden sie nicht 🙂

      • Dann kannst du auch kochen … Keiner hier serviert Gourmet-Essen. Ich koche anders als meine Großmutter, aber nicht besser. Ich koche besser als meine Mutter – das ist keine Kunst, die hat nur Nudeln mit Brotbröseln und Kirschen auf den Tisch gebracht, für den Rest war der Vater zuständig …

      • Wenn wir uns in der Küche auf meinen vater verlassen nhätten, würde heute keiner von uns mehr leben, vermute ich … 😀

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