Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (28) – Fahrräder

Ich habe zu Fahrradfahrern nichts zu sagen – einige meiner besten Freunde sind Radfahrer …  Neee – ehrlich – und die fahren ja auch meist vorschriftsmäßig.

Aber ..

als ich heute vom Supermarkt kam, kam hinter mir eine blonde junge Frau auf ihrem Fahrrad denselben Weg, auf dem Bürgersteig – anstatt die vorgesehene Fahrradspur auf der Straße, schön in Rot angezeichnet, zu nutzen.  Dass an dieser Stelle der Bürgersteig nicht mehr für Fahrradfahrer freigegeben ist, hat sie ignoriert. Und in DIESE Richtung eh nicht. Und ca. zwei Minuten später fuhr ein junger Mann zwar brav über die Fahrradspur – und in die Querstraße an meinem Haus lang, alles legal – doch nur bis zur Baustelle – dort gab es ein blaues Schild mit einem weißen Pfeil nach rechts. Er fuhr geradeaus auf dem Bürgersteig lang. Ich war vielleicht fünf Minuten auf der Straße. Bei der Rate könnte die Polizei hier ihre Pensionskasse aufbessern …

 

 

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11 Antworten zu “Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (28) – Fahrräder

  1. Ach ja, liebe Frau Hunne,
    die Radfahrer sind schon eine ganz spezielle Form der „Straßenbenutzer“. Nicht Fußgänger, nicht Autofahrer, irgendwo und irgendwie sorglos, eigenwillig und von allem ein wenig, gell.
    Angenehmen Sonntag
    und lieben Gruß
    moni

    • Ich meine, ich anerkenne die Bemühungen um eine sauberere Stadtluft, die Vermeidung von Staus, die ganz natürlich in den Alltag integrierte Bewegung – alles sehr löblich! Weniger Lärm vor meinem Fenster ist auch ein Pluspunkt. ABER – bei all diesen Werten vergessen Radfahrer manchmal, dass es im Verkehr auch Regeln gibt, die die schwächeren Verkehrsteilnehmer schützen sollen. Und in der Beziehung zu Fußgängern sind nun mal sie die Stärkeren – und müssen sich den Regeln unterwerfen. Ganz natürlich erwarten sie, dass ich nicht über den Radweg laufe – auch wenn sie im Unrecht sind (s. meinen Beitrag zu Neulich an der Bushaltestelle) – aber selber sich an die Regeln halten, fällt ihnen unglaublich schwer.

  2. Leider kommt sowas vor. liebe Frau Hunne, manchmal zu oft.
    Ich versteh das nicht warum sie das tun, denn die Fahrradspur auf der Straße gibt es doch inzwischen überall und gut sichtbar. Hier bei uns ist es meistens sogar so, das die Fahrradspuren paralell mit der Straße, also extra eigene Spuren etwas erhöht haben. Sehr gut sichtbar. Das ist auch gut so, denn sie fahren ja alles andere als langsam..
    Traurig das es immer wieder „solche“ gibt die es ignorieren 😦
    LG, Elke

  3. Hallo Frau Hunne,

    zum Glück sind die meisten, wie du gerade geschrieben hast regelkonform in den Verkehr integriert. Denn wenn sich Situationen, wie du sie beschrieben hast häuften, kann das wirklich gefährlich sein. Ein Grund warum ich nicht gerne mit dem Rad auf Straßen unterwegs bin ist, dass der Verkehr um mich herum mir Angst macht, auch auf dem Fahrradweg. Es gibt eben immer und überall Idioten.

    Liebe Grüße
    sandra

    • Nun weißt du auch, warum ich nicht Auto fahre – ich habe einen Führerschein, aber mein Auto 2011 weiter gegeben an jemanden, der eines brauchte … Ich wollte nicht zu der Idiotenzahl noch beitragen. Aus einem ähnlichen Grund fahre ich nicht Fahrrad.

  4. Viele Radfahrer meinen, sie bewegen sich im rechtsfreien Raum. Am allerallerschlimmsten sind alte Frauen und Rennradler.
    LG Sabienes

    • Alte Frauen, weil sie so unsicher sind und daher meinen sie hätten ein natürliches Recht auf dem Bürgersteig zu fahren und Rennradler, weil sie nicht einsehen, dass ihre Geschwindigkeit an Regeln anzupassen ist wegen der anderen Verkehrsteilnehmer – oh ja, ich höre dich ..
      Aber ich muss sagen, hier sind es oft JUNGE Frauen, die den Umweg über die Straße scheuen. Und vorgestern die zwei, das ware eine junge Frau und ein Mann mittleren Alters – ohne Rennfahrer-Attitüde.

  5. Ja, die Deutschen lieben Regeln, das Thema hatten wir kürzlich schon mal, in anderen Ländern gehts auch ohne… https://www.youtube.com/watch?v=UEIn8GJIg0E …. Alles schön und gut, manchmal allerdings ziemlich nervig und nicht nachvollziehbar. Ich nehme das Rad weil ich meinen Einkauf nicht mehr schleppen will. der Laden ist ca. 100 Meter entfernt, also 1 x um die Ecke bis zur nächsten Straßeneinmündung. Linke Straßenseite, also verkehrte Richtung auf dem Hinweg, richtige Richtung auf dem Rückweg… Um dort vorschriftsmäßig hinzukommen, müsste ich 4 Ampeln, wovon jede nächste nach Überqueren der vorherigen natürlich rot ist, und 2 weitere Straßen ohne Ampel, überqueren. Und das um ca. 60 Meter auf dem richtigen Radweg zu fahren. Nee, das sehe ich auch nicht ein und fahre falsch, aber sehr langsam. Wenn viel los ist schiebe ich eben das Rad….Aber viel schlimmer ist es noch in unserer engen Straße. Für Autos Einbahnstraße, für Fahrräder nicht, und alles ohne Radweg. DAS ist gefährlich (aber erlaubt!), nicht nur bei jedem Ein- und Ausparken. Auch beim Durchfahren kommen sie von allen Seiten, überholen einen noch, quetschen sich aneinander vorbei, hängen fast auf deiner Kühlerhaube. Kurierfahrer, Mütter mit Kinderanhängern, Wild gestikulierende und laut rufende Eltern die auf der Straße fahren während das Kind auf dem Bürgersteig fährt, was ja erlaubt ist…Großstadt eben. Aber wir haben auch einen Aufpasser-Nachbarn, der das alles für die Nachwelt protokolliert…:-)

    • Ich rege mich desdawegen auf, weil dies kurze Stück, ca. 40 m, eine Zufahrt zu einem Möbelhaus-Parkplatz hat, diverse Strom- und Telekom-Kästen, die den ohnehin nicht üppigen Gehweg einengen, dazu noch Laternen- und Ampelmasten. Ist es nicht zumutbar, diese kurze Strecke zu wechseln, dann ist es doch zumutbar, mal eben zu schieben … Damit habe ich kein Problem. Nur das Fahren ist halt wirklich nicht erlaubt. Und die schicke neue rote Radspur liegt fast ganztägig verwaist!

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