Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (23) – Stapel

Heute das Thema bei Sunnys Bloghop Punkt, Punkt, Punkt – Stapel oder Haufen.

Nun, jeder kennt sie, die dreidimensionalen Listen von Dingen. Meine Fotos dazu sähen nicht anders aus als die aller anderen, Stapel von ungelesenen oder sogar gelesenen Büchern, Stapel von ungewaschenen Tellern und Haufen ungewaschener Wäsche, Stapel Papierkram, den man schon lange wegsortieren wollte (bei mir inzwischen in flache Pappkartons gehäuft, da die sich besser stapeln lassen), Stapel ungeschriebener Postkarten – ok, die kennt vielleicht nicht jeder, aber Postcrosser wissen, wovon ich hier rede – Postkarten für jeden Geschmack, die ich in alle Welt verschicken will, ohne mir die dazugehörigen Adressen zu ziehen … Ich stapele inzwischen auch ungepuzzelte Puzzle, ungespielte Brettspiele, ungemalte Leinwände, ungesehen Filme und Serien (eine). Diese Stapel sind vor allem „fleischgewordene“ To-Do-Listen.

Aber dann gibt es doch noch die anderen Stapel. Der Lebensmittelvorrat mit seinem kleinen Stapel an Milchtüten, den Kichererbsen- und Tomatendosen, den gestapelten Nudeltüten. DAS sind Vorratsstapel, eine Anlage für schlechte Zeiten. DAS sind vernünftige Stapel, die umgeschichtet und gepflegt werden (in den meisten Fällen). Dazu gehören KEINE Süßigkeiten-Stapel – die sind nicht lange genug in meiner Wohnung, um als Stapel durchzugehen. Meine Oma hielt nichts von Stapeln, aber ihre Stapel Eingemachtes im Keller, DAS waren Stapel, die sie erfreuten.

Und die geordneten Stapel im Kleiderschrank. MEINE sind nicht so schön geordnet – ich bügele nämlich nicht. Ich hasse Bügeln. Kaum habe ich meine Kleidung angezogen, sieht sie nicht mehr so aus, als hätte sie je ein Bügeleisen gesehen – nein, danke. Vielleicht sitzt IHR ja alle so ordentlich und aufrecht, dass keine gebügelte Bluse je geknautscht wird, ich kann das nicht. Also kaufe ich meistens Blusen, die gewollte Fältchen haben. Kein Bügeln notwendig! Und Jeans vertragen das Nichtgebügelt-Werden auch gut. Bügeln ist mir ein Gräuel.

Und dann gibt es da noch Staub. Also, ich bin Hausstaub-Allergikerin. Ich hasse Staubwischen und Saugen. Manchmal tue ich letzteres, Staubwischen suche ich zu vermeiden. Der dabei aufgewirbelte Staub sorgt nur dafür, dass ich die nächsten zwei Tage am Husten und Schniefen bin – und am dritten Tag sieht man meist nicht mehr, dass ich die Staub-HAUFEN mal weggewischt habe. Da lebe ich frei nach Marias Motto:

„Sand da, Maria, schon morgens hast du Sand an den Händen, überall ist Sand an den Wänden und fönst du dich macht mich der Sandsturm blind …“

Mike Krüger, Sand da Maria

 

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9 Antworten zu “Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (23) – Stapel

  1. absolut, alles buegeln bevor es in den schrank kommt ist unnuetz… und wenn ich doch mal was „entknittern“ muss, dann kann ich das auch kurz bevor ich es anziehe machen…. aber nur unter protest ;o)

  2. Ich habe hohe Bäume ums Haus. Bei mir ist finster, ich sehe keinen Staub. 🙂
    Obacht bei der Wohnungswahl! 😀

  3. Hallo Frau Hunne,

    ich bin in den meisten Fällen auch nur Handkantenbügler. Deshalb nimmt der Stapel Bügelwäsche auch eigentlich überhaupt nicht ab. Lagerhaltung bei gewissen Lebensmitteln betreibe ich auch 😉.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Das mit dem Vorrat sollte ja nur illustrieren, dass wir auch Stapel haben, die wir haben wollen, die uns nicht „zubauen“, keine sichtbare Erinnerung unserer „noch zu erledigenden“ Aufgaben (auch Freizeitaufgaben, von uns selbst definiert) darstellen. Der Vorrat, der uns hilft, nicht STÄNDIG alles fürs Essen einkaufen zu müssen, nicht alles immer erst in unsere Wohnung zu transportieren, der uns erlaubt, unabhängiger von den Jahreszeiten, unserer eigenen Gartenarbeit oder den Läden der Umgebung zu sein – das sind doch sehr erwünschte Stapel.

  4. Staubstapel sind wohl wirklich das Blödeste, was man sich vorstellen kann. Ich bin auch Stauballergiker. Beim Staubwischen wünsche ich mir manchmal einen Mundschutz und nicht abstauben ist auch keine Lösung.
    LG Sabienes

    • Den Mundschutz gibt es im Baumarkt oder in der Apotheke. Beim Baumarkt musst du einen für Schleifarbeiten suchen, oder für Spray-Arbeiten – und bei der Apotheke einen mit Filter mit Filterstufe P 2 oder P 3. Die Bundeswehr bestand darauf, dass in den Stellen, in denen Post geöffnet wird, Masken mit P 2 herumlagen – wegen Anthrax.
      Das sollte Hausstaubmilbenkot herausfiltern.

      Ansonsten hoffe ich hier bei mir auf eine Desensibilisierung.

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