Monatsarchiv: April 2017

Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (14) – U(h)rlaub

Für mich ist Uhr-Laub – das Laub der Zeit, wirklich Kalender-Blätter.

Ich bin ein Kalenderjunkie.

Ich habe zwei Katzenklappkalender (einen „ewigen“ und einen für 2017, mit Wochentagen), einen Katzen-Tagesabreißkalender. Einen Dilbert-Tages-Abreißkalender, einen Streifen-Katzenmonatskalender (so einen schmalen halt). Im Wohnzimmer hängen zwei, die ich wegen der Motive aufgehängt habe – einen großformatigen mit Japanischen Gärten, einen winzigen von den Cotswolds. In der Küche hängt einer mit Ansichten Hannovers – aus der Frühzeit der Fotografie.

Und da sind die Kalender noch gar nicht enthalten, die ich für Postcrossing gekauft habe. Mein Postkartenversandprojekt – dafür eignen sich Postkartenkalender nämlich hervorragend.

Aber das sind nur die in meiner Wohnung. Ich habe auch noch zwei dekorative in meinem Büro auf der Arbeit hängen.

Und was mache ich, wenn ich z.B. die Blätter der Tagesabreißkalender abgerissen habe? Dann benutze ich die unbedruckten Rückseiten dieser Kalender als Einkaufs-, Merk- oder sonstige Notizzettel. Bei den Wandkalendern sieht das anders aus. Ich habe auch schon aus diesen Bildausschnitte auf Blanko-Karten geklebt und so meine eigenen Postkarten oder Klappkarten hergestellt – und zwei hängen ohne Kalendarium in meinem Flur. Bei den Postkartenkalendern ist die Nachnutzung einfach 😉 Sozusagen schon vorgegeben. Aber die meisten Wandkalender entsorge ich nach dem Jahr brav im Papier-Müll.

Mein U(h)r-Laub:

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Punkt-Punkt-Punkt 2017 – (13) – Schu/he

Wer jetzt von mir Schuhwerk erwartet hat, den muss ich enttäuschen, ich bin nicht so ein Schuh-Konsument.  Ich bepflanze auch keine alten Schuhe, oder habe vergipste Babyschuhe herumstehen.

Erst wollte ich Euch mehr über einen hannoverschen Koch berichten, in dessen Restaurant ich vermutlich nicht mal eingelassen würde … Aber dann habe ich mich mal – ÜBERRASCHUNG! – weil als ich das schreibe der 1. April ist – für etwas ganz anderes entschieden:

Ich präsentiere Euch etwas NICHT Hannöversches:

Einen Herrn Schuh. Günther Schuh. Seines Zeichens Ex-Fußballspieler (aus Stuttgart, von den Kickers – u.a.). Der Mann hatte genau die Wahl zwischen Schuhmacher-Lehre und Profifußball – mit DEM Namen … Er wurde dann auch ein Schuh-Macher … nur dass sein Sohn nicht Schuh mit Nachnamen heißt, sondern Werner, Timo Werner. Auch Fußballspieler.

Herr Schuh war immerhin schon 56, als er Vater von Timo Werner wurde, der nach seiner Mutter heißt (Nachname), weil man 1996 eben nicht mehr geheiratet hat, nur weil ein Kind unterwegs war.

Und das im katholischen Schwabenländle, denn da wurde Timo Werner geboren und spielte auch lange Jahre dort. Dort kann man ganz offensichtlich wirklich alles – außer Hochdeutsch, weswegen der Sohn jetzt nicht in Hannover spielt, sondern bei RB Leipzig, denn da muss er kein Hochdeutsch schwätzen. Wie gut ein Schwabe sich mit Sächsisch verträgt, weiß ich nicht.

Aber Herr Schuh lebt vermutlich immer noch in Stuttgart. Und ich hoffe, dass er noch lange die Karriere seines Sohnes verfolgen kann, denn dieses Jahr wird er 77. Am Tag der deutschen Einheit.