Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (8)-Pfützen

Dies war eine Pfützenwoche. Nicht, weil es heftig geregnet hat und ich so auf dem Weg zur Arbeit beinahe schwimmen musste, weil sich eine Riesenpfütze unten an der Treppe vom Bahnsteig der Stadtbahn befand, die sich nicht mit einem Schritt überqueren ließ.

Eher, weil mein 11jähriger Kater plötzlich meinte, dass er nach einem unerfolgreichen Haarball-Hervorwürgen auf dem Bett sein Geschäft erledigen musste. Ich habe es so spät gemerkt, dass ich nicht mehr einschreiten konnte, weil sowieso schon alles gewaschen werden musste … Riesenpfütze – in den zwei Decken nur unvollkommen aufgesaugt.

Ergo, steckte ich mein Bettzeug, also, die eine Decke und den Überzug – und danach die zweite Decke mit dem Laken – in die Waschmaschine. Lief beim ersten Mal ganz gut. Trocknete auch schnell.

Ich also  noch mal schnell eine Maschine angemacht am Samstag … hahaha …

Nun tropft die gewaschene Decke im Schlafzimmer auf den Fußbodenbelag (abwaschbar, glücklicherweise) und hinterlässt PFÜTZEN … und mein Laken macht dasselbe auf dem gleichen Belag in der Küche. Halleluja …

Wollte ich gleich mal eine neue Waschmaschine kaufen (diese hat mehr als 10 Jahre auf dem Buckel, die zu reparieren lohnt sich nicht) – einen Waschtrockner, von einer bekannten, teuren Haushaltsgerätefirma.

Ich fand ein bezahlbares Angebot bei einem bekannten Elektro-Markt … 4 Wochen Lieferzeit – na, irgendwie wird das schon gehen, notfalls kann ich auch mal Wäsche per Hand waschen oder einen Waschsalon aufsuchen …

Aber ich weinte bittere Tränen (noch mehr Pfützen), als meine Bank die Zahlung per Kreditkarte verweigerte … Das Gerät kostete knapp über 2000 Euro – und das  ist derzeit mein Kartenlimit. Montag also zur Bank … Memo an mich selbst: Kartenlimit dauerhaft auf 3o00 erhöhen, es ist doch zu peinlich, wenn ich nicht zahlen kann, was ich zahlen kann (das GELD ist da und liegt derzeit brach, bei den Minuszinsen überall).

Meiner Katze machts Vergnügen – tropfendes Wasser ist ihr Ding.

Wenn ich mich frage, ob es gerade regnet, schaue ich nicht in den Himmel, sondern in die Pfützen.

 

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18 Antworten zu “Punkt, Punkt, Punkt 2017 – (8)-Pfützen

  1. Ich hab nen teppich (langhaar mist-flokati-ding) waschen muessen, allerdings mit der hand in der wanne… fuehle mit dir… das ding brauchte ueber ne woche um trocken zu werden ;o(
    btw: ich hab auch gedacht, dass ein waschtrockner das himmelreich ist, mittlerweile denk ich darueber ganz anders ;o(

    • Das Himmelreich bestimmt nicht, man kann längst nicht alles trocknen, das weiß ich schon länger, aber Bettzeug z.B. kann man trocknen – und das würde mir Hausstauballergiker schon sehr helfen!

      • mir stinkt das immer dass dann alles blockiert ist solange das teil trocknet…oder dass ich erst alles waschen muss was anliegt und dann erst trocknen kann… geht eben nur entweder oder… ich hatte das einfach nicht zu ende gedacht ;o(

      • Ich hab ja noch die Wäscheständer. Kleinteile werde ich auch weiter nicht in den Trockner packen. Aber all die Sachen, die so langsam trocknen und vor allem in einem feuchten Sommer (hohe Luftfeuchtigkeit 😦 ) sich schwer tun, die könnte ich dann …

      • dachte ich auch… aber wenn ich neues zeug kaufen muss irgendwann dann wieder trockner und wama einzeln… war nicht so das wahre ;o)))

      • Wie gesagt, ich habe wenig Möglichkeiten, zu trocknen und im Sommer hab ich ein großes Problem mit Luftfeuchtigkeit.

  2. Liebe Frau Hunne,
    da hat sich ja eine Pfütze zu einer mittleren Katastrophe ausgewachsen. Aber du hast ja nochmal alles in den Griff bekommen. Echte Pfützen sind eben schon ein wenig heimtückisch.
    Trotz allem Ungemach einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    moni

  3. Hallo Frau Hunne,

    ein hausgemachtes, wenn auch unfreiwilliges, Pfützen- Desaster dieses Ausmaßes hätte ich nicht gerechnet. Und dein Kater würde sich eventuell überlegt haben, doch eine andere Stelle für Pfütze eins zu wählen, könnte er diese Kettenreaktion vorausgeahnt haben. Echte Slapstick Story zum Thema. In ein paar Wochen grinst du fett drüber.

    Liebe Grüße
    Sandra

  4. Oh je, das kenne ich noch von unserem Kater… Scheinbar können die nicht mal auf den blanken Fußboden kotzen oder pinkeln, es muss schon ein Teppich, das Sofa oder das Bett sein… Um einem anschließenden Tobsuchtsanfall ihrer menschlichen Mitbewohner zu entgehen, sind sie wohl mit diesem unschuldigen Blick ausgerüstet… 🙂

    Hmm…. also knapp 2000 € für so ein Gerät wäre für mich aber kein bezahlbares Angebot, auch wenn es ein Markenartikel ist. Die sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren… Hoffentlich hast du lange Freude daran!

    LG Sabine

  5. Na, du hast ja eine feucht-nichtfröhliche Woche hinter dir! Ärgerlich.
    Wasser kann einen ziemlichen Schaden hinterlassen, ähnlich wie Feuer.
    LG
    Sabienes

    • Ich hab noch Glück gehabt, der Schaden an der Waschmaschine beschränkt sich auf Nicht-Schleudern – und die Böden in Küche und Schlafzimmer, wo die nassen Decke/Laken hing, sind abwischbar (PVC-Böden) …

  6. Nun, immerhin hat sich die Waschmaschine ja genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht. ;-), vielleicht hatte sie einen Deal mit dem Kater?

  7. Na dann, aber 2000 Euro sind natürlich nicht wenig. Hoffe das die Maschine auch viele Jahre gute Dienste Leistet und alle Pfützen säubert.

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