Punkt, Punkt, Punkt (50) – In der Weihnachtsbäckerei

Klar könnte ich jetzt mein Weihnachtsgebäckgalerie vom letzten Mal zeigen (dieses Jahr war ich krank, dann kann ich ja nicht backen).

Oder ich mache das, was ich gerne in diesem Blog mache, ich spreche von etwas Hannover-Spezifischem.

Als ich das erste Mal hier in Hannover zur Weihnachtszeit herum lief, sah ich überall kleine Stände mit (jetzt weiß ich: Hamburger) Schmalzgebäck. Etwas, das es damals zumindest im Ostwestfälischen so nicht gab.

Da ich jetzt ein Rezept auf chefkoch.de gefunden habe (s. Link oben), das mir die echte Herkunft verrät, kann ich es eigentlich nicht mehr Hannover-spezifisch nennen, aber es war hier, wo ich es das erste Mal kennen lernte. Wie alles Fettgebackene essen manche Leute dieses Gebäck „ein paar Stunden lang“ … Aber bei kaltem Wetter eine kleine Tüte Schmalzgebäck mit Puderzucker bestreut (ich habe noch nie eine Eierlikör-Version gewollt, weil mir das zu siffig wird – auch so schneit der Zucker großzügig auf die Jacke) – lecker! Es muss nicht jeden Tag und nicht jede Woche eine sein. Eine Tüte pro Jahr dagegen soll erlaubt sein.

Auch wenn es inzwischen in Mode gekommen ist, das Schmalzgebäck noch eine Weile nach dem Weihnachtsfest anzubieten – so richtig gern mag ich es eigentlich nur jetzt, als Teil der Weihnachtsbäckerei.

Die Schmalzkuchen müssen lauwarm gegessen werden – und daher werden sie immer frisch zubereitet. Wo das nicht der Fall ist, würde ICH die Finger von lassen. Da ich derzeit leider gesundheitlich angeschlagen bin, kann ich nicht mal eben in die Stadt fahren und ein Foto machen.

Advertisements

19 Antworten zu “Punkt, Punkt, Punkt (50) – In der Weihnachtsbäckerei

  1. ist das wie die belgischen waffeln, die man frisch am stand kriegt? oder ganz anders? Gute Besserung, dass zumindest der schluss von diesem jahr ein guter wird und nicht mit kamillentee gefeiert werden muss …

    • Mein Teststreifen sagt, jetzt ist nicht nur kein Protein mehr im „besonderen Saft“ – sondern auch kein Blut mehr! Leukos eventuell noch – aber nur noch ganz schwach – das teste ich morgen nochmal … Von daher scheint mein Antibiotikum angeschlagen zu haben. Der Rest ist Erkältung, komme, fiebrig – und geht vorüber. Ich befinde mich jetzt jenseits des Stadiums Wasserschnupfen, die Temperatur sinkt weiter (gestern Abend nur noch 37,3 statt 37,7 am Vortag) und bisher erfreulich wenig Husten! Es geht aufwärts.

    • Nein, es ist auch nicht wie Poffertjes, diese holländischen Küchlein. Kleine Teigbatzen, die in Fett ausgebacken werden … Ich denke, sie haben einen ähnlichen Teig wie ein Berliner Krapfen.

  2. Hallo Frau Hunne,

    klingt ausgesprochenen lecker und seeeehr hüftfreundlich. Ist ja meist so bei richtig guten Sachen. Trotzdem muss man sich ab und an etwas Gönnen. Dir weiterhin gute Besserung :-).

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. So etwas habe ich letzten Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in Freiberg (Sachsen) gegessen und muss sagen, dass es Vergleichbares inzwischen fast überall unter anderem Namen gibt. Lecker ist es in jedem Fall. Und warm MUSS es sein.
    Komm schnell wieder auf die Beine, dann kannst du ja vielleicht noch vor Weihnachten losziehen und dir eine Tüte holen.
    LG iris

    • Danke für die guten Wünsche und es geht schon besser, wie der Teststreifen beweist … Als ich das erste Mal den Test machte (beim Arzt) war es noch das volle Programm, vor den Antibiotika noch Leukos und Blut – und jetzt könnte es eventuell noch ein wenig Leukos sein – aber da bin ich mir nicht sicher! Es geht also eindeutig aufwärts!

  4. Ja, die sind sehr lecker! Ich meide im Moment aber jeden Weihnachtsmarkt, ich kann einfach dieses Gedrängel und die Massen von Leuten grade nicht gut ab…
    Auf dem Hamburger Dom gibt es auch diese Schmalzkringel, die mag ich noch lieber. Das ist so ein Windbeutelteig mit Zuckerguss ohne Schmalz, die werden nur dadrin ausgebacken…http://eatsmarter.de/rezepte/schmalzkringel
    Der Stand befindet sich gleich am Eingang, da kann man mal eben kurz mit dem Auto anhalten und sich eindecken, aber dann nix wie wieder weg da…:-)
    LG Sabine

  5. Ich musste eben schmunzeln, ich habe gestern Strauben (in meiner Heimat sagt man „StrüblI“ gegessen, das zweite Mal überhaupt und das erste Mal mit Eierlikör. Hat für mich nicht unbedingt gepasst, ich hab ein paar mal reingetunkt und den Rest hinterher getrunken 🙂

    Strauben müssten was ähnliches sein, wie das Schmalzgebäck, das Du meinst:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Strauben

    • Ich bin mir sicher, dass diese Art Gebäck ganz viele Namen hat, hier heißt es halt Schmalzgebäck.
      Aber wie schön, dass auch dir die Ketzerei mit dem Eierlikör nicht schmeckt. Als ich hierher kam gab es NUR die Puderzuckervariante, alles andere ist Abfall vom Glauben 😉

  6. Das hört sich ja lecker an.Schmalzgebäck habe ich noch nie selber gemacht, aber es schmeckt 🙂

    • Ich war heute am Bahnhof hier an einem Stand und habe eine kleine Tüte gekauft. Warm und mit (mir zu wenig) Puderzucker bestäubt. Das wird mich nicht umbringen. Ansonsten ist es schon richtig, es ist Hüftgold. Daher mit Vorsicht zu genießen. Aber genießen ist hier das Stichwort.

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s