Survival

Ich habe am Sonntag einen Computercrash gehabt – aber ich hatte ja noch einen Laptop herumstehen – das war lang angegekündigt … Ich wurde praktisch nur endlich dazu gezwungen, mein neues Gerät in Betrieb zu nehmen … Sogar das Reset meines Routers war einfacher als gedacht. Ich hatte nämlich ein Passwort mal geändert – und nun stand ich da und wusste nicht, wie ich das neue Gerät mit dem Router kommunizieren lasse …

Wie gesagt, ging alles.

Auch den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben habe ich überlebt … heute ist der dritte Tag, mir läuft die Nase, kein Zeichen von unmittelbar bevorstehendem Ableben.

Aber ich war trotzdem beim Arzt. Es läuft nämlich noch etwas anderes. Und nun sehe ich einem ambulanten chirurgischen Eingriff entgegen. Ob ich den überlebe (von wg Narkoserisiko) wird sich zeigen. Nachdem mir gestern das ganze Informationsmaterial in die „zitternden Hände“ gedrückt wurde, in dem natürlich die ganzen Horrorszenarien aufgelistet werden müssen, egal wie gering das Risiko dafür ist, kommt mir der Gedanke, vielleicht doch mein Testament zu machen … Und eine Patientenverfügung – sollte ich nach dem Eingriff zwar weiter existieren, aber nur noch in „pflanzlicher“ Form …

Wenn Ihr nach dem Punkt, Punkt, Punkt-Post vom Sonntag (Thema Musik) nur noch im November von mir hört (da habe ich einen Beitrag vorgeplant), wisst Ihr, dass es mich nicht mehr gibt … Ich werde auf jeden Fall nochmal meine Katzensitterin informieren, dass ich am Montag Abend mal kurz mit ihr telefonieren will – wenn ich nicht anrufe, muss sie sich darum kümmern, was aus den Katzen wird … Die Katzenhilfe hat in ihren Tierüberlassungsverträgen dann die Rückgabe der Katzen vorgesehen.

Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich mich Montag Abend wieder melde und mich darüber beschwere, dass mein bisher unbenutztes Organ nun „völlig sinnfrei“ (natürlich nicht, wie gesagt, es gibt da gewisse Symptome, die ich nicht auf Dauer ignorieren kann) generalüberholt wurde … Keine Details, keine Sorge … Andere Familienmitglieder haben das schon hinter sich, es ist ein häufiger Eingriff und die Komplikationen sind doch wirklich selten!

8 Antworten zu “Survival

  1. alles gute fuer die op, wir halten ausschau am montag abend :o)ist schon sagenhaft dass organe in „mint condition“ trotzdem probleme verursachen… nicht fair :o(((

    • Ja, ist jetzt nix Tragisches, aber lästig, sehr lästig.
      Gestern die Diagnose, Freitag das obligatorische Vorgespräch, Montag dann die Prozedur (und der Name dafür hört sich fies an, daher vermeide ich es) und Dienstag ist vermutlich alles gegessen … Mal sehen, was krankschreibungsmäßig erfolgt – ob ich am Montag eine für Montag erhalte, oder für Montag und Dienstag, weil ich erst um 12:15 dort sein muss … oder ob es gar keine gibt …

  2. Alles gute für die Eingriff. Solche Sachen sind sehr lastig. Diese ambulanten Eingriff hören sich gut an, aber sie muss auch überstanden werden. Die Vorteil ist das man kann nacher zu Hause gehen, die Nachteile sind dass es immerhin in eingriff ist.

  3. Alles gute mit dem Eingriff. Healing Pawkisses are on the way🙂❤❤❤

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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