Punkt, Punkt, Punkt – (17) Fenstergugger – Ein Blick in fremde Fenster

Heute hat sich Sunny also für uns ein Thema mit Durchblick ausgesucht, bitteschön, damit kann ich dienen:

Ihr seht hier Erinnerungen an meinen Irland-Urlaub 2008 – also auch noch ein Zeitfenster😉

Das eine ist entweder der Rock of Cashel oder Cahir Castle – diese Ir(r)en – kein Dach überm Kopf aber Zierrat am Fenster😛

Das andere ist definitiv vom Rock of Cashel – eher eine Art Schießscharte denn ein Fenster gibt dies den Blick auf eine Farm frei, die mal zum alten Kloster gehörte.

Zum Thema Blumen am Fenster habe ich Euch auch noch ein Foto mitgebracht (ja, ja, erst nicht aus dem Quark kommen und dann gleich zwei Beiträge mit Fotos vollkleistern …)

Blumenschmuck

Wie von Geisterhand schwebt die Rose im Fenster

Dies ist eine Ruine in den Cotswolds, die Oliver Cromwell zu verantworten hat – dieser Teil des Herrenhauses durfte nicht wieder aufgebaut werden. Nun wird er von Büschen, Bäumen und Blumen bewohnt – und nicht mehr von Briten.

Meine Oma hatte ja wirklich einen grünen Daumen, aber Rosen zum Schweben zu bringen hat sie dann doch nicht geschafft😉

Diese beiden Schönheiten stammen aus einem Miniaturdorf in den Cotswolds, in dem das Dorf nachgestellt wurde, in dem es sich befindet. Viel Liebe zum Detail, und nein, die Blätter vor dem Laden waren nicht künstlich😉

Ich habe Euch dann natürlich auch noch ein echtes Kirchenfenster zu bieten, ohne die es fast nicht geht, so ein Thema Fenster. Definitiv ein fremdes Fenster auch wenn das Hineingucken schwer gemacht wird:

Kirchenfenster

Ausnahmsweise mal weder Mini noch Ruine

Und zum Abschluss gibt es noch ein Dachfenster der besonderen Art aus dem Berggarten mit Untermieter:

Dachfenster

Dachfenster im Gewächshaus im Berggarten – gleichzeitig Brutstätte.

Die Gärtner im Berggarten ließen das Dachfenster geöffnet, damit sich die kleine Vogelfamilie frei bewegen konnte. Das nenne ich nicht mehr Durchblick – sondern Weitsicht.😀

23 Antworten zu “Punkt, Punkt, Punkt – (17) Fenstergugger – Ein Blick in fremde Fenster

  1. Das sind wirklich schöne Fenstergugger! Besonders gefällt mir das Kirchenfenster, denn es hebt sich so schön von der hellen Mauer ab.
    LG Iris

  2. Liebe Frau Hunne,
    diese kleinen Gucklöcher (früher hieß ja so was noch nicht Fenster) sind immer besonders spannend. Sie verengen den Ausblick auf das Wesentliche. Kirchenfenster, okay, die gehören wirklich zu unseren schönsten Fenstern. Mein Favorit aber ist das Dachfenster mit Untermieter. Toll gesehen!
    Liebe Grüße
    moni

  3. super photos!!! die schwebende rose ist ein meisterstueck… oder vielleicht eine geister rose… war ja ungefaehr die zeit der rosenkriege :o)

  4. Hallo Frau Hunne,

    durch eines deiner Fenster habe ich, soweit ich mich recht erinnere auch schon geschaut. Wobei man einige Castle auch irgendwie mal durcheinander werfen kann. Das Rosenfenster ist der Knaller und die Miniatur sehr filigran und detailgetreu, toll. Die Vogelfamilie hatte, wie du schon sagst wirklich Glück, das sie auf Menschen mit Weitsicht getroffen ist ♥.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Und ich rätsele nun schon den ganzen Tag rum, welches Fenster das wohl gewesen sein kann … Eines der Cashel-Fenster? Der Berg von Cashel ist ja ein Touri-Muss, wenn man im Westen von Irland tourt.

      • Es war wohl eher Blarney, was ich meinte. Habe jetzt duie Fenster noch einmal verglichen, sie sind sich zwar ähnlich, aber doch nicht identisch. Du sollst ja heute laut Nachrichten nicht aus dem Fenster schauen, wenn Mister President vorbeifährt. Irre!

      • ICH darf aus dem Fenster schauen – ich bin nicht in der Sperrzone, hier fährt er nicht vorbei. Ich darf auch allen Leuten da unten winken😛

      • 😉, ist in diesem Fall viel Wert !

  5. wow, schöne Fotos, da bekommt man ja Fernweh. Und ohne Kirchenfenster geht es bei dem Thema nicht, da hast du Recht!
    LG Claudia

    • Auch wenn Kirchenfenster eher zum An- als zum Rein- oder Rausschauen da sind, manchmal ist ja auch die Negation ein Beitrag zum Thema – und so ein Kirchenfenster negiert die Möglichkeit, in fremde Fenster zu schauen.

    • Thanks, but they were not taken with a good camera, just the little snapshot ones with autofocus I have. Once it was a Sony and I loved the colours of the Sony, but the battery lid broke and then I bought a Nikon (for its colour – not for its colours – a mistake). But snapshots are good enough for me – otherwise I would have to learn a lot about photography.
      I’ll describe those windows (the theme of the article is Looking into foreign windows) in English for you:
      No. 1 was taken in Ireland – no roof over their head but fancifull artwork … No. 2 was from Ireland, Mount of Cashel – you looked out of an embrasure like window down at a farmhouse.
      No. 3 was a window with a „ghost rose“ – the yellow rose is hovering in that window (of course it is not hovering – there is a twig, but you cannot make that out)
      No. 4 and 5 are from a miniature village – which stands in the village it portrays – the details added with a lot of love.
      No. 6 is a church window – which keeps the view in out …
      No. 7 is a roof window in a glass-house in the Berggarten here in Hannover (your president visited the area yesterday, if not the botanical garden, only the baroque one – Barack in the baroque garden …)
      The gardeners had left the window open to allow the nesting black birds to bring up their brood. I heard the chirping and really wanted to take a photo of the little chirper.

  6. Guten Morgen, Frau Hunne,

    wenn ich deine tollen Fotos anschaue, werde ich mir fast reuig, dass ich den Blick in fremde Fenster so eng gefasst habe.🙂
    Dein Rosenfenster ist ja absolute Spitze. Sehr schön. Und abgesehen davon: Zu meiner engen Definition würde es bestens auch passen. Der Raum, zu dem das Fenster gehört, ist hier klar und deutlich zu benennen. Die Natur ist schon etwas Bemerkenswertes, gell.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
    Barbara

    • Keine Reue – das ist doch gerade das Schöne an Punkt, Punkt, Punkt, dass es offen ist für Interpretation! So sehen wir viele Fotos verschiedenster Art! Einige erfüllen das Thema buchstabengetreuer, andere nehmen sich Freiheiten – aber alle zusammen zeigen wie hübsch facettenreich das Leben ist.

  7. Mit tollen Fensterbildern könnte man glatt ein ganzes Jahr voll bekommen.
    Es gibt so viele wunderschöne Fensterinszenierungen, dass man nicht unbedingt hinein gucken und fremde „Wohnzimmer“ veröffentlichen muss.
    Aber so war das Thema bestimmt auch nicht gemeint.
    Ich habe jedenfalls auch ähnlich wie Du interpretiert.

    • Es gibt immer wieder sehr schöne Schaufenster (mir fiele dazu ein Krims-krams/Antiquitätenladen ein, der aus dem Foto ein echtes WIMMELBILD machen würde), Fenster, die ungewöhnliche Ausblicke ermöglichen, Fenster, die auf andere Fenster hinausgehen, die ihrerseits wieder einen Durchblick auf ein weiteres Fenster erlauben – Fenster sind ein dankbares Thema.

  8. Schwebende Rosen sind schon eine wahre Gärtnerkunst und ein Berggarten natürlich auch.
    In den Cotswolds bin ich vor etwa 300 Jahren gewesen und ich glaube, dass ich auch dieses Miniaturmuseum besucht habe. Auf den Inseln gibt es schon die unglaublichsten Bauformen, besonders an den Fenstern lassen sie es krachen.
    LG Sabienes

    • 1716? Alle Achtung! Da war die Ruine noch frisch und neu, als Ruine … Und das Miniaturmuseum existierte noch nicht😉
      Das allerschönste an der Rose: Die ist ganz ohne gärtnerischen Einfluß dorthin gewachsen! Der Berggarten ist Hannovers Botanischer Garten. Frag mich nicht, wieso Berggarten.
      Aber frag Wikipedia:
      Der Berggarten liegt nördlich des Großen Gartens auf der anderen Seite der Herrenhäuser Straße. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Deutschland.

      Der Garten wurde 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses.

      Kurfürstin Sophie wandelte den Berggarten in einen Garten für exotische Gewächse um, wofür 1686 ein Gewächshaus entstand. Neben der Zucht exotischer Gewächse diente der Garten als Experimentierfeld für die Anzucht südländischer Pflanzen. Dieses Experiment scheiterte zwar bei der Reiszucht, gelang aber mit der Zucht von Tabak und Maulbeerbäumen. So wurden ab 1706 die Seidenraupen der Königlichen Seidenraupenmanufaktur in Hameln mit Herrenhäuser Maulbeerbaumblättern ernährt. Langfristig lohnte sich diese Zucht jedoch nicht.

  9. Liebe Frau Hunne,
    Ein Land (Irland) das ich sehr mag.
    Fenster und Ruinen…spannend..immer..
    Deine Fotos mag ich..
    Da will ich auch bald mal wieder hin..
    Liebe Grüsse
    Elke

    • War nur einmal in Irland aber 6 mal in England, davon dreimal in London.

      Mein Irland-Urlaub war der letzte Urlaub, den ich auswärts verbracht habe, 2008. 2009 starb meine Oma, da mochte ich nicht verreisen und seither hat es sich nicht mehr ergeben – und dann wurd die Diagnose beim Kater gestellt mit seinem Herzfehler. Da ich nun nicht den Katzensitter einer Situation aussetzen möchte, bei dem sie dann einen toten Kater in der Wohnung findet, habe ich danach nur noch dienstliche Übernachtungen gehabt.
      In Schweden war ich einmal – 1996 – da hatte ich eine Reise gewonnen, eine Gruppenreise. Wir haben uns Göteborg, Stockholm und Malmö angesehen. War wirklich nett – mit meiner Oma zusammen, die gerade am ersten Tag der Reise Geburtstag hatte😉

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