Monatsarchiv: Januar 2016

Punkt, Punkt, Punkt (2) – Grüner Daumen

GRÜNER DAUMEN? Was soll denn das sein? Hier völlig unbekannt. Ein Beweisphoto gefällig?

Opfer meines braunen Daumens: Das Katzengras.

Opfer meines braunen Daumens: Das Katzengras.

Und Punkte hat es auch wieder, dieses Mal sind sie sechseckig …

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Flüchtlinge, Asylanten, eine große schweigende Mehrheit – und ein paar verbrecherische Ausgeflippte

In Deutschland kamen 2015  1,1 Millionen Flüchtlinge an.

In Köln haben 1000 Männer Silvester einer nicht kleinen Zahl von Frauen das Leben zur Hölle gemacht (vergewaltigt wurde wohl „nur“ 1 Opfer, die anderen wurden bestohlen, aufs Heftigste begrabscht und auch verbal beleidigt und bedroht). 170 Anzeigen, stand jetzt. In Hamburg wurden bislang 108 Anzeigen erstattet. Wieviele Angreifer dort beteiligt waren, habe ich noch nicht gefunden. Auch in Stuttgart gab es ähnliche Vorfälle. Diebstähle, sexuelle Übergriffe, aber keine weiteren Vergewaltigungen. Anzeigen waren im niedrigen zweistelligen Bereich.

Zur Klarstellung: 2014 gab es Vergewaltigung und sexuelle Nötigung
7.345 Fälle. Sonstige sexuelle Nötigung (§ 177 Abs. 1 und 5 StGB)
4.622. Nach der amtlichen Statistik beim BKA – also Anzeigen. Nicht Verurteilungen.

Für alle Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (da gehören noch Kinderpornographie, Missbrauch von Schutzbefohlenen und exhibitionistische Handlungen dazu) gilt: Die GESAMTQuote in 2014 war 0,8 % Anteil an der Gesamtkriminalität. Nur mal so als Info. Jeder Fall ist ein Fall zuviel, da sind wir uns natürlich alle einig! Aber es ist nicht so, als wenn wir uns nicht mehr auf die Straßen trauen dürften.

Selbst wenn ALLE diese Männer Silvester in Köln Flüchtlinge dieses Jahres gewesen wären (Spoiler Alert: Waren sie nicht, von den 31 Festgenommenen waren 18 Flüchtlinge/Asylbewerber, aber wann diese kamen, wurde nicht festgehalten, zwei der Festgenommenen besaßen einen deutschen Pass – WAREN ALSO DEUTSCHE!), wäre es nur ein Promille gewesen, ein Zehntel Prozent der in 2015 neu hinzugekommenen Flüchtlinge.

Von diesen 1000 sind aber nicht alle aktiv geworden. Die genauen Zahlen sind noch nicht raus, aber es war wohl nur eine Gruppe von 50 Leuten, die sexuell belästigt haben, die anderen 950 haben mehr so „drohend“ rumgestanden.

950 die sicher einen Unterschied hätten machen können, denen ich unterlassene Hilfeleistung vorwerfen muss, wenn nicht sogar Beihilfe durch moralische Unterstützung! Aber sie haben eben nicht gestohlen und Frauen an die Brüste und in den Schritt gegriffen. Oder an den Hintern.

Es waren „nur“ etwa 50 (also 50 zuviele!), die aktiv Straftaten begangen haben, einige davon mit DEUTSCHEM PASS, die hier mit großer Wahrscheinlichkeit schon zur Schule gingen.

Was ich damit sagen will? Klar können wir überreagieren und jeden Nordafrikaner und Mann mit Nahöstlichem Hintergrund hier erstmal vorsichtshalber kastrieren. Ich bin nicht der Meinung, dass das wünschenswert wäre.

Wir sollten daher, wie immer, wenn eine Straftat begangen wurde, die Polizei in Ruhe ermitteln lassen, nachbohren, ob sie es auch ordentlich tun, natürlich, dafür ist die Presse da!

Und vor allem sollten wir nicht Sippenhaft einführen. Das war eine sehr dunkle Zeit, als wir diese hatten!! Wir wollen dahin nicht zurück! Damals wurden übrigens auch Frauen vergewaltigt. Jüdische Frauen. Deutsche Frauen mit jüdischer Religion oder auch nur jüdischer Familie! Aber auch später andere Frauen. Es war Krieg, da leiden Frauen immer auf beiden Seiten besonders. Wie ich schon sagte, eine sehr dunkle Zeit.

Sollten wir deswegen was passiert ist ignorieren? Nein, wir sollten Straftaten NIE ignorieren.

Wir sollten aber auch nur die Täter nach ihrer individuellen Schuld bestrafen. Wir sind ein Rechtsstaat Himmelherrgottnochmal! Wir sind kein Lynchmob.

Und die meisten Deutschen sehen das übrigens genauso – die Unterstützung für Flüchtlinge sank zwar etwas aufgrund dieser Vorfälle – aber NUR von 77 auf 72 % (Quelle, heute im Radio gehört, NDR 2).

Was wir allerdings tun sollten:

Nein, wir sollten keine Opfer zur Verantwortung ziehen. Niemand kann verhindern Opfer einer Straftat zu werden – genausowenig wie man sicher stellen kann, keinen Krebs zu bekommen (auch wenn man „gesund lebt“) oder einem Unfall zum Opfer zu fallen. Die Empfehlung, Abstand zu halten, ist lebensfremd, ein hilfloser Versuch. Nicht das Opfer sollte sein Verhalten ändern. Der potentielle Täter jedoch muss.

Wir könnten, wie das neuerdings auf amerikanischen Hochschulgeländen üblich ist, Männern deutlicher klar machen, was sexuell hier geht, und was hier nicht geht. Nicht, dass sie das nicht schon wissen. Aber es muss noch klarer gemacht werden! Und zwar allen Männern. Nicht nur solchen mit „nordafrikanischem/arabischen Aussehen“.

Wir könnten unseren Gästen mit Migrationshintergrund (das zu ignorieren, hilft ja nicht, die Täter in Köln hatten diesen) auch klar machen, dass das, was da passiert ist, nicht nur HIER ein schamvoller Akt ist – sondern gerade auch für die Gäste – die hier nämlich die uralte Tradition der Gastfreundschaft verletzt haben, die in ihren Herkunftsländern oft noch viel höher geschätzt wird als hier, und die von beiden, Gastgebern und Gästen Rücksichtnahme verlangt!

Diejenigen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten zu uns kommen, die in nicht mehr funktionsfähigen Staaten lebten, müssen wegen ihrer dort erlebten Traumata therapiert werden. Wie oft heißt es von Vergewaltigern und Pädophilen, sie seien selbst missbraucht worden oder hätten dergleichen in ihrer engsten Umgebung miterlebt? Gilt das für die Leute nicht, die mit ansehen mussten, wie die eigene Mutter/Schwester in einem Bürgerkrieg vergewaltigt wurde? Die Leute, die hierher kommen, kommen ja nicht, weil es daheim ein Disney-Happy-End-Leben gab! Sie kommen oft, weil sie Gewalt erlebt haben. Einige mögen sogar Folteropfer sein. Und nein, ich entschuldige damit nicht die Taten, die in Köln, Hamburg und Stuttgart begangen wurden. Ich denke nur laut darüber nach, wie wir erneute Taten dieser Art und Dimension verhindern könnten! Wenn einige der Täter selber traumatisiert waren, hätte eine frühzeitige Therapie sie vielleicht auffangen können. Zumindest sollte man dies für die Zukunft im Kopf behalten!

Außerdem (nicht anstelle!) können wir mehr Selbstverteidigungskurse anbieten, nicht verpflichtend! Nicht, weil „wer sich nicht wehrt“ selbst schuld sei. Das ist nicht der Fall.

Wer gelernt hat, sich zu wehren, wird allerdings erstaunlicherweise auch weniger häufig zum Opfer. Das hat etwas mit Körperhaltung zu tun. Mit Selbstvertrauen. Mit einer No-Nonsense-Einstellung, die sich schon in der Körpersprache ziemlich eindeutig bemerkbar macht.

Und die, die sich wehren, wenn sie doch angegriffen werden, haben zu 80 % die Chance, dass es nicht zum Vollzug der Tat kommt, sondern beim Versuch bleibt. (Hohe Chance bei Fremdtätern, je früher die Gegenwehr anfängt, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Tatabbruchs.)

Das heißt nicht, dass ich die Verantwortung auf die potentiellen Opfer abwälzen möchte. Ich möchte nur, dass die als Opfer ausgewählten eine Chance haben, sich dieser Rolle zu entziehen, ohne dass sie sich einschränken müssen bei Kleiderwahl, bei der Wahl ihres Aufenthaltsortes oder in ihrer Freundlichkeit, wenn sie jemand um eine Auskunft bittet. Wer sich verteidigen kann, ohne Waffen (bin strikt dagegen, Waffen zu benutzen, die können vom Täter entwunden und gegen einen eingesetzt werden, ja ich rede von dir, Reizgas, u.a.), wer zurück brüllen kann, der kann den Moment haben, den er braucht, um sich in Sicherheit zu bringen. Eine Chance.

Vor allem aber müssen wir potentielle Täter beeinflussen. Jungen Männern beibringen, dass ihr Macho-Gehabe sie hier in Schwierigkeiten bringt – und auf längere Sicht ins Gefängnis.

Es gilt: ALLE Frauen sind keine Objekte.

Es gilt natürlich auch: Nicht alle Männer sind Täter, auch nicht ein signifikanter Teil der männlichen Flüchtlinge! Die allermeisten, über 99,9%, haben den Jahreswechsel hier friedlich gefeiert! Allein oder mit deutschen Unterstützern.

Das ist meine völlig unerhebliche Meinung zum Thema.

 

Rauswurf

Heute ist es soweit gewesen: Am 6. Januar fliegt der Tannenbaum raus. Leider hat meiner keine Flügel entwickelt und auch nicht den Besen benutzt – stattdessen musste ich ihn durch meine Türen quetschen (er war ja nicht mehr so handlich in ein Netz gebunden wie beim Hereintragen). Und Knut (also der IKEA-Rauswurf aus dem Fenster) verbot sich, weil ich sonst durch den Tiefschnee gemusst hätte, um den Baum aus dem Vorgarten zu bekommen …

Außerdem finde ich die Idee von Knut sowieso trügerisch. Ich habe zwar jetzt Platz im Wohnzimmer. Soweit, so richtig. Aber – ich brauche diesen Platz doch auch! Wo sonst soll ich in 11 Monaten und 17 Tagen den nächsten Weihnachtsbaum aufstellen? Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass nach der Entfernung des Weihnachtsbaums nun Platz im Wohnzimmer zu bedecken sei.

Daher schüttele ich jedes Mal bei der Werbung den Kopf …

Was ich stattdessen neu gebrauchen kann: Ein Sofa. Nur – was ich bei IKEA an Sofas gesehen habe, erfüllte nicht meine Standards. Ich brauche eines mit einer nicht so stark nachgebenden Sitzfläche, Bettfunktion und hoher Rückenlehne sowie Seitenlehnen. In einer Naturfarbe (Vanille-Gelb – ungern, zu hell; Braun oder Grün,  derzeit ist das Sofa grün.) s darf auch nur ein ca. 2-Sitzer sein …

Das jetzige Sofa hielt immerhin beinahe 10 Jahre, trotz Katzen und mir Superschwergewicht. Allerdings habe ich es von einem Möbelladen in Bad Nenndorf. Den man am Besten mit dem Auto erreicht. Ein Fortbewegungsmittel, das ich 2011 abgeschafft habe und seither bin ich keinen Meter mehr selber gefahren …

Ich könnte natürlich auch an eine Reparatur denken … Die Sitzfunktion ist nämlich noch prima in Schuss – nur der Bettkasten und der Lattenrost haben ein wenig gelitten, als mein Besuch die Balance verlor. (Shit happens.) Ich müsste das halbe Sofa auseinandernehmen, um an den Bettkastenboden heranzukommen, der seine Klammern aus der Latte ausgerissen hat – und ich müsste eine Rahmenschraube einfügen, damit der Lattenrost wieder einen Aufhängungspunkt hat, an dem er sich drehen kann … Nicht unmöglich. Ich denke noch ein wenig darüber nach.

Schließlich kann ich die deutsche Wirtschaft nicht allein retten. Gerade habe ich mir eine neue Brücke gegönnt. Nein, nicht in New York. Eine mobile Brücke, also, sie bewegt sich überall dorthin, wo ich mich hin bewege.

Und dann wäre da noch das Projekt, meine Küche neu zu gestalten. Und mein Arbeitszimmer hat auch eine Aufwertung verdient (und nicht nur mit der Lampe). Ich muss dringend meine Sichtschutzvorrichtungen mal überdenken (meine Jalousien im Wohn- und im Arbeitszimmer sind seit Jahren halb defekt …). Neue Esstischstühle müssen her. Da ist ein Sofa mehr oder weniger nur ein weiteres Projekt auf meiner Liste. Ich glaube nicht, dass ich viel davon 2016 erledigen werde. Aber vielleicht habe ich im Dezember ja wenigstens EINES abgeschlossen. Und dann habe ich doch noch KNUT – nämlich Neubedarf an Möbeln.

 

 

 

Angekommen! DHL und Deutsche Post AG beweisen, dass es geht!

Ich hatte ja die letzte Weihnachtssendung von mir (an eine Kollegin) schon abgeschrieben – als Brief verschickt war es dieses Mal die Deutsche Post AG, nicht DHL, aber es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Ich bekam eine SMS von der Empfängerin – der Umschlag kam an.In 7 Werktagen!

Und die anderen beiden Sendungen, von denen eine als „übergroßer Brief“ für € 4,60 verschickt worden war und die andere als Paket, waren sogar, man höre und staune, am 23.12.2015 eingeliefert und am 24. beim Empfänger! Beim richtigen Empfänger noch dazu. (Dass das überhaupt erwähnt werden muss …)

Also, DHL – nun, da ich weiß, dass es geht, drängt sich natürlich eine Frage auf:

WARUM NICHT IMMER SO?

Beweisführung abgeschlossen (Winterverkehr)

Der Hannoveraner* an und für sich kann bei Schnee nicht Auto fahren.

Wer mir das nicht glaubt, sollte mal auf die Straße gucken, wie oft Rotlichtverstöße begangen werden, weil der Hannoveraner nicht auf den verlängerten Bremsweg eingestellt ist und daher lieber nochmal Gas gibt als irgendwo mitten auf der Kreuzung stehen zu bleiben. Er hätte besser vorher die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen angepasst.

Wer davon noch nicht überzeugt ist, braucht sich nur das Hupkonzert an jeder Kreuzung anzuhören, weil dort die Leute, die bei Rot noch in die bereits volle Kreuzung eingefahren sind, die Leute aus den anderen Richtungen blockieren.

Und wer immer noch einen Beweis braucht, sollte mal bei vorbeifahrenden Autos einen Blick auf die Radkammern werfen, wo sich der Schnee anballt – und, wenn durchgefroren, irgendwann die Lenkmöglichkeit einschränkt. Dass man vor oder nach jeder Fahrt besser mal kontrolliert, ob man die Schneeansammlung beseitigen sollte, hat sich bei den Schnee-unerfahrenen Hannoveranern nicht herum gesprochen.

Also, meine lieben Mit-Straßenbenutzer:

  1. Bevor ich mich im Winter auf die schneereiche Straße begebe, habe ich Winterreifen aufgezogen.
  2. Wenn diese drauf sind und ich schon mal im Schnee gefahren bin, schaue ich anschließend nach, ob meine Räder noch freies Spiel haben. Sonst entferne ich den Schnee. Bevor er festfrieren kann!
  3. UND ICH RÄUME nicht nur eine winzige Sichtscharte frei – ich fege auch den Schnee vom Dach (damit er mir nicht bei einer Vollbremsung auf die Scheibe rutscht und mir die Sicht nimmt) und von der Motorhaube (bei Autos mit Motor vorn, also bei den meisten – denn auch was von vorne hochweht kann die Sicht ordentlich behindern – eine Sekunde Nichtsehen kann über Leben und Tod bei einem Kind entscheiden! Was sind die paar Sekunden Motorhaube fegen dagegen?)
  4. Kreuzungen nähere ich mich im Winter mit Vorsicht, weil man nie weiß, was die anderen so machen. Es kann immer sein, dass ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr gerade die eigene Mutter ins Krankenhaus bringen muss, weil sie bei Glätte gestürzt ist. Das heißt, ich beobachte Ampeln mit Misstrauen, und fahre so langsam, dass ich bei Gelb noch zum Stehen kommen kann – oder bei einem herannahenden Einsatzfahrzeug!
  5. Wenn es im Winter mal wieder zu einer vollen Kreuzung kommt, weil irgendjemand nicht mehr im Kopf hat, dass eine Kreuzung nur dann befahren werden darf, wenn ich a) grün habe und b) auch noch bis Ende der Gelb-Phase die Kreuzung verlassen kann (was nicht geht, wenn alles voll steht!) – dann bleibe ich VOR der Kreuzung stehen und warte, dass sich die Verstopfung auflöst. Ich trage nicht noch dazu bei!! Und als zweiter hupe ich nicht dem vor mir bremsenden, der im Recht ist, die Ohren voll, weil ich frustriert bin, dass es nicht weitergeht. Es ginge auch nicht weiter, wenn der Vordermann fahren würde!

Das sind Frans Tipps für mehr Sicherheit im winterlichen Straßenverkehr. Denkt nicht immer ICH-ICH-ICH – und beherzigt einfach die einfachste aller Regeln: Tut anderen nicht an, was Ihr nicht möchtet, dass man es Euch antue!

*Hannoveraner  = Leute, die mit H-Kennzeichen hier in der Stadt herum fahren – auch wenn sie aus der Region kommen!

 

Punkt, Punkt, Punkt – Silvester

Ich wollte mich einmal an einer dieser regelmäßigen Beitragsreihen beteiligen.

Dieser Blog hier von Sunny fordert dazu auf, einmal die Woche (am Sonntag, wie passend, da sollte ich dazu kommen) zu einem vorgegebenen Thema einen Beitrag zu erstellen. Aufmerksam darauf wurde ich durch den Blog von Frau Tonari.

Diese Woche: Silvester

Von mir gibt es dazu einen Klassiker: Nein, kein Glücksklee, auch keinen Schornsteinfeger, ich habe den Marzipan-Marienkäfer (ebenfalls ein uraltes Glückssymbol) für Euch:

Hat auch noch Punkte, passt also doppelt ;-)

Hat auch noch Punkte, passt also doppelt 😉

Und dazu noch ein wenig „Infodumping“ (mal wieder von Wikipedia geklaut):

Zum Glückssymbol Marienkäfer:

  • Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes. Er soll die Kinder beschützen und die Kranken heilen, wenn er ihnen zufliegt. Man darf ihn jedoch niemals abschütteln oder gar töten, weil man sonst das Unglück anzieht.
  • Marienkäfer sind ein beliebtes Motiv auf Glückwunschkarten und Briefmarken und in der Kunst. Auch der Name Marienkäfer weist hierauf hin: Wegen ihrer Nützlichkeit für die Landwirtschaft glaubten die Bauern, dass die Käfer ein Geschenk der Maria (Mutter Jesu) seien und benannten sie nach dieser. Der Siebenpunkt-Marienkäfer wird in Schweden „Marias Schlüsselmagd“ genannt. Die sieben Punkte sollen sich auf die sieben Tugenden der heiligen Maria beziehen. Es gab und gibt wahre Marienkäferkulte, die vor allem religiös begründet waren.

Dabei bin ich weder religiös noch aktuell katholisch. Ich bin allerdings altkatholisch getauft und habe „nur“ eine Umschreibung (Bekenntnis zu einer anderen christlichen Kirche) vor einer deutschen Behörde hinter mir, bin nach katholischem Kirchenrecht also immer noch Mitglied der katholischen Kirche, nur als solche ein schröckliche Sünderin, weil Häresie, Ketzerei … Mich würden sie als erste verbrennen 😉 Doch genug über mich. An der Religion liegt es bei mir nicht, dass ich den Marienkäfer ausgewählt habe.

  • Für das Religiöse kann der Käfer ja nix — der hat sich seinen Namen nicht ausgesucht. Auch seinen wissenschaftlichen Namen nicht: Coccinellidae. (Das ist der Name der Familie, Coccinella der Name der Gattung. Die Arten tragen nicht immer Coccinella im Namen.)
  • Coccinella ist im Übrigen auch der italienische Name für Marienkäfer.

Soviele Punkte … Und die „habkugeligen“ Körper sehen bestimmt nur so rundlich aus, weil Punkte ja bekanntlich auftragen 😉

(Dieser Beitrag ist gleichzeitig ein Beitrag zu Deutsche Ikonen, denn da gehört der Marienkäfer allemal hin.)

Die Leute haben einen Knall

…  und meine Katzen ein Knalltrauma. Bis 0:45 wurde hier so heftig geknallt, dass sich mein Kater zitternd unterm Bett versteckte. Seitdem ist es ruhiger, aber nicht still. Und seit gestern Nachmittag wird nun schon geknallt.

Ja, die Lunte brennt, ja es gibt einen Wumms, wenn sie am Ende ist – muss ich mir das 10 mal angucken, um Ursache und Wirkung zu erkennen? Seufz.

Gegen ein paar hübsche visuelle Effekte sag ich ja gar nix, aber spätestens wenn meine undichten Fenster den Feinstaub hereinlassen und ich die Nacht mehr mit Keuchen als mit Schlafen verbringe, ist meine Freude doch gewaltig getrübt.

Und all den Typen, die schon vorzeitig zum Schuss kommen sei gesagt: Es ist keine gefragte Eigenschaft bei den Damen!