Jazz in der Unesco Stadt der Musik

Wir sind zur Zeit Stadt der Musik, von der UNESCO bestätigt. Und zum Beweis, machen wir das, was wir die ganzen Jahre schon gemacht haben: Musik.
Also, nicht ich – ich bin ja schröcklich unmusikalisch. Aber wir laden uns Leute ein, die es können. Z.B. am „Vatertag“. Vors Rathaus. Dort gibt es ein Frei-Luft-Konzert. Frei ist dort nicht nur die Luft, sondern auch das Konzert.
Angefangen mit er Jazzband Hannover, die solide mit Jazz das zu der Zeit (10 Uhr) noch vorwiegend ältere Publikum erwärmte (Achtung, dies werde ich öfter erwähnen: Es war kalt!).
Anschließen auf die Bühne gebeten wurde die Chris Barber Band. Ebenfalls solide, Klassiker wie Ice-Cream an seinem Geburtstag spielend hat der 85-jährige Chris Barber auch eine Menge erzählt. Leider war nicht alles gut zu verstehen – lag entweder an seinem Alter – oder an der Klangqualität, die aber bei der Musik ok war.
Die traditionelle Gospel-Chor-Einlage haben wir uns traditionell geschenkt und sind ins Ichi-Ban essen gewesen (ausnahmsweise wählte ich etwas Warmes und kein Sushi – mir war kalt).
Etwa um 13 Uhr betrat dann Dwayne Dopsie die Bühne mit seinen Mannen. Und das Muskelpaket lieferte ab – da wurde sogar mir warm. Der Waschbrett-Spieler schrammelte sich teilweise durchs Publikum und unterstützt wurde das Ganze noch von einer temperamentvoll spielfreudigen Amanda Shaw, die bereits in ihrem ersten Stück mit einer Stimme überraschte, die doppelt soviel Gewicht hatte wie die kleine Sängerin.
Die Überraschung des Tages für mich war wie gut Marquess und die Bigband zusammen klangen. Es gab den spanischen Liedern etwas Mexikanisches und hat sie NICHT, wie von mir befürchtet, verlangsamt. Nur die Bitte der Jungs, mitzusingen … also, den Text (oh-oh-ooooh)hab ich ja noch hinbekommen, aber SINGEN? Das wollt Ihr nicht wirklich.
Candy Dulfer hat u.a. ihren großen Hit „Lily was here“ gebracht. Ihre Saxophon-Klänge von weich und anschmiegsam zu rotzfrech und funkig waren definitiv hörenswert. Aber für mich ging es dann doch zu sehr in die Funk-Richtung. Ich habe etwa eine halbe Stunde vor Schluss den Platz verlassen. Nicht, weil die Künstlerin nicht geliefert hätte – ich hatte nur eine andere Vorstellung davon, was sie liefern würde.

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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