SanKra

Heute Nacht (gegen 5 Uhr) stand ein Sanitätskraftwagen – auch gern als SanKra abgekürzt – vor der Haustür. Ich mache kurz nach den 5 Uhr-Nachrichten die Jalousien hoch – und der SanKra blockierte die Straße, aus der der Bus neuerdings kommt, da eine Großbaustelle die normale Route in eine Richtung unbefahrbar macht.

In Erwartung einer Auseinandersetzung von morgendlich noch ungestimmten Busfahrern und dem Notfallvehikel wartete ich ein paar Minuten – ja, ich bin fies –  ehe mir dämmerte – oh Mann, da könnte ja jemand drin liegen. Aber die Liege war leer, als der Fahrer aus dem hinteren Teil des Wagens ausstieg und es war auch kein Warnlicht an. Gegen 4 hatte ich irgendwelche Geräusche im Hausflur gehört … Was, wenn es jemandem im Haus erwischt hat?

Wenn ich so ein orangerotes Riesenbaby vor meinem Haus stehen sehe, nehme ich immer gleich das Schlimmste an. Und so schlägt meine Phantasie Purzelbäume – jemand heute Nacht verstorben und die SanKra-Besatzung konnte nicht helfen und musste noch erst das Ableben dokumentieren?

Oder war es einfach nur ein kleines Päuschen, weil die Nachtschicht heute die Besatzung so gefordert hatte? Bäcker und Supermarkt hatten heute Nacht jedenfalls noch nicht offen …

Ich werde es wohl so schnell nicht erfahren. Aber eines weiß ich – es gehört nicht zu meinen Lieblingsanblicken, morgens, wenn es noch dunkel ist, draußen vor dem Haus ein SanKra zu sehen.

Eine Antwort zu “SanKra

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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