Monatsarchiv: Juli 2013

Cheng – ein Fehlkauf

Ich habe einen hochgepriesenen Krimi angefangen, dachte, was Leichtes, Unterhaltsames für zwischendurch kann nicht schaden, weil ich nebenher „Denken wie ein Neandertaler“ lese.

Ich werfe das Buch, gebraucht gekauft, ins Altpapier. 30 Seiten von 261 habe ich gelesen, und es ist unerträglich. Dieser Schwafelton … Über Avantgarde und Wissenschaft und Frauenprobleme mit der Sicht auf sich selbst hat er schon geschrieben – den Kriminalfall dagegen nur kurz angedeutet … Der Autor ist auf nervtötende Art langweilig.

Komm zu Potte. Es ist nicht wirklich lustig, aus der Sicht eines Opfers einen Krimi lesen – weil das Opfer ja schließlich bald ablebt. Und mit der Psychiater-Schiene hatte ich es bei Krimis auch noch nicht wirklich. Soviele Daumen, wie ich nach unten schwenken möchte, habe ich gar nicht.

Sollte man schnellstens ins Altpapier entsorgen und die Bilder aus dem Kopf verbannen ist noch ein mildes Urteil. Bin ich froh, dass ich diesen Roman gebraucht gekauft habe. Immer noch Geld rausgeworfen, aber wenigstens hat der Autor nix mehr davon gehabt! 😛

Casper the commuting cat

Eine wahre Katzengeschichte, mit einem traurigen Ende. Ein bereits in die Jahre gekommener Kater fährt mit dem 3er Bus durch Plymouth und verursacht damit einen Riesenpresserummel.
Auf seinem Weg zur Bushaltestelle wird er eines Tages von einem Taxi überfahren. Sein Frauchen schreibt die Geschichte von Casper auf, soweit sie sie kennt, denn Casper war eine erwachsene Tierschutzkatze, als sie ihn zu sich holte.
Sentimental? Ganz sicher. Schön? Zum Schluchzen.
MUSS MAN LESEN? Wenn man die vielen Abschiedsszenen ertragen kann und Katzen mag, ja. Aber bitte nicht in der Öffentlichkeit. Taschentuchfaktor – hoch!

(Deutscher Titel: Casper – ein Kater geht auf Tour)

An ideal husband

I just read a play from Oscar Wilde, „An ideal husband“ – A society couple gets blackmailed by a femme fatale. She uses a letter the man has written in his youth and in which he offered some scandalous financial service to an other man – which made him his fortune. Now he is married to a very moral wife, whom he loves dearly. He would not only loose his career, but also the love of his wife, if that letter was to be presented to public.

The blackmailer wants him to change the opinion about another financial affair so that she and her friends could make money from that. He agrees, his wife makes him withrdraw his agreement – and a friend of his sees to it, that all comes out even in the end.

The fast paced intro in that play, where guests of an evening society enjoy witty remarks and quick retorts set the tone of this play.

Today it would be boulevard theatre. Of the best kind.

 

Gartenschau und Sommer in Maine

Photos ergänze ich später, aber erstmal ein kleine Bericht über die Internationale Gartenschau in Hamburg (einer der Vorzüge von Hannover ist es, dass man auch mal schnell irgendwoanders hinkommt, wenn man möchte).

Ich bin mit zwei Freunden gefahren, wir haben den sündhaft teuren Eintritt mit dem Niedersachsenticket für drei querfinanziert (wenn man für 5 Euro pro Fahrt pro Kopf unterwegs ist, ist das schon ziemlich günstig) und sind unfallfrei mit der S-Bahn in Wilhelmsburg angelandet. Und mit uns die Massen, die das wunderschöne Wetter auch für einen Besuch nutzen wollten.

Vorneweg gab es diverse Container mit Infos zu Pflanzen wie Baumwolle, Tee, Maulbeerbaum (und damit Seidengewinnung) und Bambus – und ich dachte immer, dass ich alles über Tee wüsste, aber ich zeige Euch mit Foto 1, dass das doch nicht der Fall war.

Tee wird nicht mehr fermentiert

Tee wird nicht mehr fermentiert

Anschließend gingen wir ausgiebig den Rosenboulevard ab. Was nicht nur daran lag, dass meine Begleitung die Rosen alle auf ihren Geruch testen wollte, auch ich fand die Vielzahl an Blütenarten, Farben und Düften unwiderstehlich.

Rosen galore

Rosen galore

Auch wenn ich zugeben muss, dass eine „blau-violette“ Rose ein wenig ungesund aussieht. Nein, davon existiert kein Foto!

Dort, zwischen den Rosen machten wir dann ein kleines Päuschen ehe wir uns dem „Rest des Geländes“ näherten. Staudenbeete, eine Brücke über eine Schnellstraße, die sich mir nicht angenehm in Erinnerung brachte und gegen Mittag dann eine Wiese mit Restaurant am Ende und Sitzgelegenheiten unter Bäumen. Schattenplätze waren rar, aber wir fanden noch welche und es gab eine ausgiebige Mittagspause.

Anschließend sahen wir uns die Teile der Ausstellung an, die mehr mit Installation zu tun hatten, die Multi-Kulti-Gärten, die Wasserwelten,

Installation aus blauen Steinen und blanken Blechbüchsen

Installation aus blauen Steinen und blanken Blechbüchsen

die Bewegungswelten. Religiös-inspirierte Welten, moderne Grabgestaltung (und ich weiß jetzt, was für eine Stele ich gern auf meinem Urnengrab hätte – endlich habe ich mein Grabmonument gefunden – sollte nach dem Pflegeheim noch Geld für sowas da sein).

Nach dem Rosenboulevard hat mich am meisten beeindruckt die Kleingarrten-Ausstellung, in der sieben verschiedene Kleingartentypen vorgestellt wurden.

Und der Hexengarten – in dem es Giftpflanzen noch und nöcher gab. Sollte sich die Anzahl der Leute, die mich gern haben können, durch unerklärliche Todesfälle verringern – nun ..

*NUR EIN SCHERZ*

Alles in allem war es ein schöner Ausflug, LSF 50 + und meinem Hut sei Dank auch ohne Sonnenbrand.

Natürlich hatte ich gestern dann keine Zeit zum Lesen. Im Zug unterhielt ich mich mit meiner Begleitung – auf der Rückfahrt wäre ich auch zu müde gewesen.

Ich habe aber das Buch gewechselt, die Vampire Vampire sein lassen – und mich dem Roman Sommer in Maine heute gewidmet.

Familiengeschichte(n) – ein Sommer in Maine, drei Generationen, eine Vierte im Werden. Die „Patriarchin“ eine Katholikin der schlimmsten Sorte, die Töchter Rebellinnen, der Sohn übernahm den Wertekanon – für Männer ist die Katholische Kirche ja eher vorteilhaft.

Die nächste Generation hat sich von der Vormacht der Religion abgewandt, die perfekte Schwiegertochter kämpft damit, dass ihr Sohn wegen Pornos auf dem Dienstrechner gefeuert wurde, ihre Tochter eine Lesbe ist.

Die eine Rebellin ist wie die Mutter alkoholkrank, nur das sie seit 20 Jahren trocken ist, deren Tochter hat einem Hallodri ein Kind anhängen wollen – und der hat sie aus seinem Leben geworfen, als sie auch nur mit ihm zusammen ziehen wollte – und nun ist sie schwanger.

Die andere Tochter hat sich nie was aus der Meinung der Familie gemacht – hat einen Sohn, der am Theater ist – und lebt ihr Leben ohne größere Dramen.

Noch weiß keiner von der Schwangerschaft, noch ist die lesbische Enkelin ein Geheimnis – und dass die Patriarchin (und Patriarchin ist das richtige Wort, da sich die alte Dame nicht mütterlich verhält) das Haus der Familie nach ihrem Tod entziehen will und es der Kirche hinterlässt, ist auch noch nicht öffentlich. Aber ich hab ja gerade erst die Hälfte geschafft.

Auf das Buch bin ich durch eine Kurzbesprechung in der Zeitung aufmerksam geworden – und es hielt, was ich von Sommerlektüre erwarte. Abgründe aller Orten, aber keine Gewaltorgien, Dramen, aber keine Massaker. Viele Fäden, die alle zum Haus ziehen, einem kleinen Sommerhaus am Strand von Maine.

Der Schwiegertochter bröckelt ihre heile Welt weg, die eine Rebellin, die erst lernen musste, zu rebellieren, muss einsehen, dass sie ihrer Mutter ähnlicher ist, als es ihr lieb ist – und die Enkelin wird die Mutterrolle mit 32 übernehmen, auch ohne strikt nach den Regeln der Kirche zu leben.

Am Ende ist nur die Schwiegertochter wirklich unglücklich, die Frauen der Familie haben, wenn auch nicht den Frieden mit der Familie, so doch mit sich selbst gemacht.

Happy End? Nicht wirklich, ein wenig melancholisch, ein wenig hoffnungsvoll –  eher unspektakulär.

Bewertung

Nach dem Lesen jedem, der es wissen will und auch denen, die es nicht wissen wollen, empfehlen und verleihen,bis es auseinanderfällt – und auch gern weitere Exemplare davon verschenken (MUSS MAN LESEN)

Nach dem Lesen nicht groß drüber reden, an die Bücherei oder die Öffentlichen Bücherschränke abgeben (KANN MAN LESEN – KANN MAN AUCH NICHT LESEN) Eher KANN MANN. Kann man auch verleihen. Aber ein MUSS ist es sicher nicht. Immerhin – ich habe bis nachts um 3 Uhr daran gelesen.

Nach dem Lesen versuchen, die Bilder im Kopf zu löschen und ins Altpapier geben. (SOLLTE MAN NICHT LESEN – ZEITVERSCHWENDUNG, SCHADE UM DIE HIRNZELLEN, DIE MIT DEM INHALT BELEGT SIND)

heute kein Buch

Ein Buch am Tag wäre schön gewesen, aber ich musste einfach nicht lange warten, nachdem ich die psychologische Kriegsführung gegen meine beiden Felidae gewonnen hatte.

Heute war nämlich TIERARZTbesuch. Und jeder, der Katzen hat, weiß, wie schwer die Kleinen dazu zu überreden sind, in Transportboxen zu hüpfen. Ok, das war jetzt übertrieben – nachdem ich den Kater erst mal unterm Wohnzimmerschrank in der Ecke hatte, war es eigentlich ganz einfach: „REIN!“ – und der Kater ging rein. Habe ich schon mal erwähnt, dass er wohlerzogen ist?

Mein Kätzchen schiebt dagegen Panik, bekommt – im Wortsinne – Schiss – und macht sich vor Aufregung in ihr Höschen – nur dass sie keines anhat. Die Decke auf der Couch wollte ich ja schon länger waschen.

Auch wenn es heute nur 5 Minuten gedauert hat (nachdem ich sie heimtückisch mit dem Staubsauger im Wohnzimmer zusammengetrieben hatte) – ich war klatschnass – nein, ich hatte mir nicht zur Gesellschaft für mein Kätzchen in MEIN Höschen gemacht – ich trug zwar eines, aber ich hatte ja nicht ganz soviel Panik – immerhin bestimmte ich das Geschehen.

Taxi war schon unten vor der Haustür, als ich raustrat, im Wartezimmer der Tierklinik, die wir immer aufsuchen, hörte ich mir ein paar sehr erstaunte Bemerkungen über die Größe meines Katers an – ich wollte ja zuerst sagen, er sei aus einem Genlabor von Tierschützern befreit worden  als kleines Kätzchen – aber KLEIN hätten mir die zwei einfach nicht geglaubt.

Dann schob sich auch schon die Tür auf, die die Behandlungsräume von den Wartezonen trennt und wir waren dran. Auch die Ärztin kam relative schnell – die Praktikantin dagegen wurde rechtzeitig in Sicherheit gebracht – ich hätte mit ihr wenigstens noch den Spalt zum Nebenzimmer abgedichtet. Wozu sind Praktikanten sonst nutze?

Nach einem längeren Geplänkel, wurde dann erst mein Kätzchen, die sich stinkig zeigte, verarztet – heute ließ sie keine Untersuchung am Kopf zu, aber alles andere ertrug sie mit einem „mir doch egal, wie ihr mich umbringt“ – und sie ging tatsächlich in ihr Körbchen, noch ehe es ganz zusammengebaut war.

Mein Kater wird älter. Er maulte zwar noch rum, aber er ließ sich doch recht brav halten und untersuchen und wurde nur bissig, als man ihm die Wurmtablette mit dem Applikator in den Rachen schob – die Tablette war drin, der Applikator kam nicht raus. Nicht nur Boxer und haben einen festen Biss. Schließlich tupfte ich mal kurz an sein Kiefergelenk und er gab nach. Dass er sich von Ärztin am Kopf und Assistentin am Rücken kraulen ließ (nur geduldet, nicht genossen) war ein Novum. Dass er selbständig in seine Transportbox hüpfte, auch).

Das Taxi nach Hause sah einen munteren Kater, der mit seinen Pfoten aus dem Gitter vorn rauslangte.  Die Katze war dagegen paralysiert. Erst als wir vor der Haustür standen, rührte sie sich wieder.

Vielleicht war ihr der ganze Scheiß auch einfach nur peinlich.

Jetzt liegen die beiden müden Krieger neben mir, zur Rechten und zur Linken sah ich ’ne müde Katze sinken.

Die anderthalb Stunden, die das Ganze dann doch noch insgesamt gedauert hat, haben auch mich fertig gemacht – und so habe ich mit wenig Energie „Liebe auf den ersten Biss“ angefangen. Band eins. Lange Zähne, las ich schon vor einer ganzen Weile, fand ich noch unterhaltsam, Band zwei – sorry, ich mag Moore sonst, aber dieser Band ist deutlich flacher bisher. Ich schätze, der Autor schrieb ihn in sexueller Notlage – denn soviel Sex, wie hier auf den ersten 80 Seiten beschrieben wird, geht mir dann doch auf den Zeiger. Aber ich lese weiter und werde sicher nach Beendigung mitteilen, wie er war.

Deutsche Seniorenberatung

Gerade rief mich jemand an von der „Deutschen Seniorenberatung“ – HAAALLOOOOO??

Mal abgesehen davon, dass ich noch zwei Jahrzehnte vom Seniorenalter weg bin – was auch mein Vorname, ein Serienprodukt der 60er, ausdrückt – sind Werbeanrufe nicht inzwischen gesetzlich verboten?

Ich habe nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen, bin nicht mit der Bitte um Infos auf diese Beratungsgesellschaft zugegangen – und schließe ganz bestimmt nicht am Telefon irgendwelche Verträge über Finanzprodukte ab!

Strata

Geht es gut, wenn ein Fantasy-Parodist einen Science-Fiction-Roman schreibt?

Nun, immerhin konnte ich das dünne Bändchen schnell durchlesen, an die Technik-Ausdrücke hat man sich schnell gewöhnt, die Handlung ist auch schnell zusammengefasst:

Drei verschiedene Raumfahrer (einer mit vier Armen, eine 3 Meter hoch mit Fell und abschraubbaren Stoßzähnen, die dritte eine über 200 Jahre alte Frau) werden auf einen künstlichen Scheibenplaneten gelockt, wo sie auf eher mittelalterliche Einwohner treffen (hier macht sich der Fantasy-Schreiber bemerkbar) auf ihrer Suche nach den Erfindern dieses Scheibenplaneten. Es hat etwas vom Zauberer von Oz.

Lesen? Kann man es durchaus. Es fehlt aber noch viel zum eigentlichen Pratchett-Humor.

Meine Meinung:

Nach dem Lesen jedem, der es wissen will und auch denen, die es nicht wissen wollen, empfehlen und verleihen,bis es auseinanderfällt – und auch gern weitere Exemplare davon verschenken (MUSS MAN LESEN)

Nach dem Lesen nicht groß drüber reden, an die Bücherei oder die Öffentlichen Bücherschränke abgeben (KANN MAN LESEN – KANN MAN AUCH NICHT LESEN)

Nach dem Lesen versuchen, die Bilder im Kopf zu löschen und ins Altpapier geben. (SOLLTE MAN NICHT LESEN – ZEITVERSCHWENDUNG, SCHADE UM DIE HIRNZELLEN, DIE MIT DEM INHALT BELEGT SIND)

Ein Segen für die Liebe

Heute musste eine dünne Lektüre her, da ich bei den englischen Großen Erwartungen nicht genügend Zeit – oder zuviele Seiten hatte.

Also beendete ich Ein Segen für die Liebe. Ein Buch von 1951 über eine junge Engländerin, die im zweiten Weltkrieg einen adligen Franzosen heiratet, prompt schwanger wird, ein Kind bekommt und nach ca. 10 Jahren zu ihrem Mann nach Frankreich zieht. Dort tut sie sich am Anfang schwer mit dem französischen Stil in der „feinen“ Gesellschaft und als sie dann auch noch ihren Mann in flagranti mit einer verheirateten Frau erwischt, geht es mit Kind zurück zu ihrem Vater. Dazu braucht die Autorin ca. 3/5 des Romans. Erst dann macht sie aus dem Kind den Intriganten, der die Trennung der Eltern zu seinem Vorteil nutzt und sich von beiden und ihren Verehrern/innen ordentlich verwöhnen lässt.

Diesen für ihn so vorteilhaften Zustand erhält er auch mit Lug und Betrug und erst als der Junge kurz mit einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus muss, findet sich das Elternpaar wieder – und die Situation klärt sich.

Kurzweilig zu lesen? Nein, die Zeit in Paris wurde viel zu weit ausgedehnt. Keiner der drei Hauptcharaktere war sympathisch, weder der eingebildete Franzosenfatzke (sorry, nicht alle Franzosen sind so, aber dieser fiktive schon!), noch die etwas naive und alllzu opferbereite Engländerin – und schon gar nicht das intrigante, verwöhnte Blag. Moderne Frauen werden nicht mehr unbedingt nachvollziehen können, dass weitere außereheliche Abenteuer des Ehemannes von einer Frau hingenommen werden müssen, weil sie ja nichts weiter als eine „Freizeitbeschäftigung“ seien.

Eine bekannte Autorin, eine lustige Ausgangslage, im Ansatz zumindest manchmal unterhaltsame, wenn schon nicht liebenswerte Charaktere – aber verschenkt, verschenkt und verschenkt.

Wieso die Mutter sich so zu ihrem Ex noch hingezogen fühlt, ist mir absolut schleierhaft. Mit Selbstachtung hat das nichts mehr zu tun.

Meine Meinung:

Nach dem Lesen jedem, der es wissen will und auch denen, die es nicht wissen wollen, empfehlen und verleihen,bis es auseinanderfällt – und auch gern weitere Exemplare davon verschenken (MUSS MAN LESEN)

Nach dem Lesen nicht groß drüber reden, an die Bücherei oder die Öffentlichen Bücherschränke abgeben (KANN MAN LESEN – KANN MAN AUCH NICHT LESEN)

Nach dem Lesen versuchen, die Bilder im Kopf zu löschen und ins Altpapier geben. (SOLLTE MAN NICHT LESEN – ZEITVERSCHWENDUNG, SCHADE UM DIE HIRNZELLEN, DIE MIT DEM INHALT BELEGT SIND)

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Es beginnt so harmlos, in einem schwedischen Altersheim hat der Held des Buches keine Lust, sich feiern zu lassen, flüchtet also – und nimmt erstmal aus einer Laune heraus einem Gangster einen Koffer Schwarzgeld ab. Was sich danach in wahnsinnigem Tempo für eine mörderische, aber immer lustige, total skurrile und bei allen Leichen doch unterhaltsame und heitere Geschichte entwickelt, nur unterbrochen von zahlreichen Rückblenden, die die 100 Jahre bis zu diesem Geburtstag erhellen, ist eindeutig ein Fall für MUSS man gelesen haben.

Der angeschlagene Ton, in dem die Tötungen geschildert werden, ist pragmatisch, unterkühlt und gerade aus diesem scheinbar so leblosen Stil ziehen die skurrilen Geschehnisse ihren Glanz. Ein Parforceritt durch die Geschichte wie auch durch die schwedische Provinz.

Bewertungskategorien für die Buchrezensionen:

Nach dem Lesen jedem, der es wissen will und auch denen, die es nicht wissen wollen, empfehlen und verleihen,bis es auseinanderfällt – und auch gern weitere Exemplare davon verschenken (MUSS MAN LESEN)

Nach dem Lesen nicht groß drüber reden, an die Bücherei oder die Öffentlichen Bücherschränke abgeben (KANN MAN LESEN – KANN MAN AUCH NICHT LESEN)

Nach dem Lesen versuchen, die Bilder im Kopf zu löschen und ins Altpapier geben. (SOLLTE MAN NICHT LESEN – ZEITVERSCHWENDUNG, SCHADE UM DIE HIRNZELLEN, DIE MIT DEM INHALT BELEGT SIND)

Monday Meowsie News…Leo Is Looking

So, even if I do not know somebody right in that area – maybe you, who you come by this blog do – or you know somebody else who might – or you just give it a try, if somebody comes by your page and happens to know someone … the 6 steps away theory works. Let’s prove it

[Step one]
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Savannah's Paw Tracks

HIYA!!    SAVANNAH HERE!!

ummm…shuffling paws…well, this is really hard to say…but Leo needs to find his own furrever castle.  I am just to afraid to let him in the same room.  And Leo, well, he is such a great mancat about all this…but he deserves a better quality of life than having to stay in his hotel suite most of the time.

The only time he can have the run of the house is when I take naps in my master bedroom tent…and truth to tell…I figured out that when I do that…I get shut in the room…and now I won’t go there anymore to take my daily naps.  I am now staying downstairs…so Leo can’t be let out of his room.

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This is not the quality of life Leo deserves and I want to get my routine back so I don’t have to keep going UTB if I…

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