Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Es beginnt so harmlos, in einem schwedischen Altersheim hat der Held des Buches keine Lust, sich feiern zu lassen, flüchtet also – und nimmt erstmal aus einer Laune heraus einem Gangster einen Koffer Schwarzgeld ab. Was sich danach in wahnsinnigem Tempo für eine mörderische, aber immer lustige, total skurrile und bei allen Leichen doch unterhaltsame und heitere Geschichte entwickelt, nur unterbrochen von zahlreichen Rückblenden, die die 100 Jahre bis zu diesem Geburtstag erhellen, ist eindeutig ein Fall für MUSS man gelesen haben.

Der angeschlagene Ton, in dem die Tötungen geschildert werden, ist pragmatisch, unterkühlt und gerade aus diesem scheinbar so leblosen Stil ziehen die skurrilen Geschehnisse ihren Glanz. Ein Parforceritt durch die Geschichte wie auch durch die schwedische Provinz.

Bewertungskategorien für die Buchrezensionen:

Nach dem Lesen jedem, der es wissen will und auch denen, die es nicht wissen wollen, empfehlen und verleihen,bis es auseinanderfällt – und auch gern weitere Exemplare davon verschenken (MUSS MAN LESEN)

Nach dem Lesen nicht groß drüber reden, an die Bücherei oder die Öffentlichen Bücherschränke abgeben (KANN MAN LESEN – KANN MAN AUCH NICHT LESEN)

Nach dem Lesen versuchen, die Bilder im Kopf zu löschen und ins Altpapier geben. (SOLLTE MAN NICHT LESEN – ZEITVERSCHWENDUNG, SCHADE UM DIE HIRNZELLEN, DIE MIT DEM INHALT BELEGT SIND)

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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