Von Buchhandlungen und Buchhandelsketten – und Versandbuchhändlern

Wo kauft man neue Bücher? [Lasst mich mal die Second-Hand-Variante ausklammern]

Wo es welche gibt!

Kleine, inhabergeführte Geschäfte. Freundlicher und sachkundiger Service, laden mit ihrer Ruhe zum Stöbern ein, haben nur ein limitiertes Angebot vorhanden (können natürlich alles andere bestellen).

Filialisten. Davon haben wir in der Innenstadt zweieinhalb. Eines war lange Zeit Hannovers größte, in Familienbesitz befindliche Buchhandlung – mit einem unglaublich arroganten Personal. Das mit dem Personal hat sich geändert – man ist dort jetzt freundlich, war es auch schon bevor es zu einer großen Kette gehörte. Die zweite Kette kam noch dazu, als die große Buchhandlung noch Familienunternehmen war. Wechselte dann (aus kartellrechtlichen Gründen). Und hat sofort zur Serviceverbesserung in der ersten Buchhandlung geführt😉 Konkurrenz belebt eben doch …Dort bekommt man viel. Abe das Angebot ist unübersichtlich. Wer, wie ich, sich mit Autorennamen schwer tut, muss fragen gehen. Die aktuellen Bestseller sind prominent platziert (als wenn die sich nicht von allein verkaufen), der (in welche Richtung auch immer) exklusivere Geschmack darf suchen. Oder fragen. Auch hier kann bestellt werden, was nicht vorhanden ist. Meist gibt es ein recht großes Angebot an Non-Books – außer Karten und Lesezeichen eben auch Spiele, Süßwaren, Tassen etc. Diese Läden sind stark frequentiert – so stark, dass ein reines Stöbern keine Freude macht.

Wenn man weiß, was man will, ist der Versandbuchhandel eine Alternative. Lieferung ist schnell. Vorbestellungen werden automatisch geliefert (keine weitere Tätigkeit von mir notwendig), und ähnliche Produkte werden vorgeschlagen. Aber noch stärker ist der Versandbuchhandel, wenn ich nicht für mich, sondern für Freunde/Familie kaufen möchte – weil ich mich dann nicht um den Transport der Geschenke bemühen muss, ich sogar bei denen, die sie eingerichtet haben, Wunschzettel zur Auswahl habe – wenn man wenig Zeit hat, sich um Geschenke zu kümmern, ein Segen!  DAS ist sicher eines meiner Lieblingsfeatures beim Versandbuchhandel.

Und auch wenn ich Second-Hand außen vor lassen will – aber die Möglichkeit hätte man dort auch. Kann sogar eigene Käufe dort wieder verkaufen. (Noch nie gemacht).

Ja, ich bin meist ein Versandbuchhandeltyp. Aber wenn ich nicht arbeiten muss, wenn ich Zeit und Lust zum Bummeln habe, dann bin ich froh, wenn ich die anderen beiden habe!

 

8 Antworten zu “Von Buchhandlungen und Buchhandelsketten – und Versandbuchhändlern

  1. Heutzutage bin ich auch ein Versandbuchhandeltyp — unter anderem weil es hier in der Nähe keine Buchhandlungen gibt, wo man deutsche Bücher kaufen kann😉

  2. Viele habe ich einst bei 2001, dem kleinsten Laden in Essen, gekauft. Musste man nicht lange rumsuchen, umentscheiden, noch mal gucken und so…später auch bei Jokers Restposten(pakete) bestellt. Ist mir seit der Übernahme durch Weltbild aber zu bieder.

    • Beide Läden auch hier bekannt, die 2001-Filiale – gibt es die noch? Ich dachte, die wollten sich von ihrem Filialnetz trennen. 2001 hat nur einen Nachteil – man kann NUR stäbern, weil man nicht weiß, was im Angebot ist. Ähnlich Jokers.
      Kein Wunder, dass dir Weltbild-Jokers zu bieder ist – Weltbild ist ja kirchlich …

      • 2001 ist ja in den Baedeker gezogen. Und wohl wieder raus, als Thalia übernahm. Bin ich nicht mehr hin, nur online noch.
        „Weltbild ist ja kirchlich …“ jaja, und wer ist nicht ahnt, merkt es, wenn der depperte Katalog eintrudelt. Ist ja quasi TV home- shopping in Druckform. Hilfe!

      • Und die Seiten gefüllt mit kirchlicher Indoktrination schon der Kleinsten sind, wie der Engländer sagt, ein „give-away“.

  3. I can guess at enough German to know you are a „bookstore“ person (as I am). I find them dangerous to enter — expense always follows! We have a wonderful store on the main street in Northampton, especially dangerous because they have unusual books no one else seems to. Tally: three new books from the last visit.

    • There are three kinds of bookstores: the little ones where you have well informed and helpful, lovely staff.
      The chains, who are better equipped (more room) – but have less service.
      Self-service internet sites, where you can get even the odd book, you would never get elsewhere. Plus lists of books you might like, too.
      You see – I use all three of them. And I have to fight hard, when going into a bookstore, that I won’t buy more than 5 or 6 (with so many still unread on my shelves).

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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