Konsumentenfrust

Ich komme gerade von meinem Lieblingsdiscounter – und was musste ich feststellen? Schon wieder wurde ein Produkt aus den Regalen entfernt. Es war nicht das erste Mal, dass ich etwas kaufen wollte und es nicht bekam.

Ich sehe das ein, wenn eine Firma pleite macht und deren Produkte nicht mehr zu erhalten sind. Ich sehe es ein, wenn es wie Blei in den Regalen liegt. Ich glaube nicht, dass eines davon mein italienisches Mineralwasser betraf! Das war ständig stärker nachgefragt als das andere Wasser.

Ich sehe auch ein, dass ein Produkt aus dem Regal verschwindet, wenn der Produzent die Preise in Höhen erhebt, die man beim Kunden nicht nachfragen kann.

Ich glaube nicht, dass ich eine Preiserhöhung bei meinem Wasser überhaupt bemerkt hätte, wenn es sich im Rahmen bis 10 Cent oder 20 Cent die Flasche bewegt hätte.

Und ich glaube, das gilt für alle Kunden, die lieber das 20 Cent teurere italienische Produkt kauften, EINFACH WEIL ES BESSER SCHMECKT!

Schon vorher hatte mich dieser Discounter verstimmt, weil er bestimmte Saftsorten strich. Einfach nicht mehr angeboten.

Aber jetzt bin ich stinkig. (ein Echter Moffen eben)

Ähnliches geht mir derzeit mit meiner Bekleidung so. Ich habe drei deutsche Quellen für Übergrößenbekleidung, bisher fand ich immer etwas, was ich benötigte, wenn nicht bei einem bekannten deutschen Versandhandel, dann bei einem bekannten deutschen Übergrößenfilialisten (auch online) oder bei einem Übergrößenversandhandel.

Neuerdings gibt es ausschließlich Oberteile in Doppelgrößen – und wenn man die obere Größe hat, spannt damit alles. Eine Größe größer aber ist VIEL zu groß.

UND – es gibt immer weniger Baumwolltextilien. Ich will mich weder nachts tot schwitzen (als Dicke schwitz ich, um es mit Westernhagen zu sagen, wie ein Schwein), noch will ich im Sommer Hosen tragen, die ihre eigene Subtropenqualität entwickeln!

Und wo wir schon dabei sind: PUNKTE und QUERSTREIFEN SIND NICHT VORTEILHAFT, wenn man zuviel drauf hat. Schlank machen kann mich gar nix, aber mich noch fetter machen muss meine Kleidung auch nicht. Wenn ich das sein will, schaffe ich das alleine – jahrzehntelang erprobt und bewiesen.

Also, lieber Pennymarkt, liebe Ulla Popken, lieber Otto-Versand-Ableger Sheego, liebe Happy Size-Company – WARUM wollen Sie so verzweifelt eine treue, gut zahlende Kundin vergraulen?

Denn das bin ich – ich bin treu und ich schau nicht auf den Cent. Wenn mir ein Produkt wirklich gefällt, hole ich es mir.  Aber wenn mir ein Produkt eben nicht gefällt, vom Geschmack, vom Material, von der Gestaltung – dann lasse ich mein Portemonnaie zu. Geschenkt bekomme ich meine Kohle auch nicht. Daher verschenke ich sie auch nicht weiter.

So, das musste mal raus!

6 Antworten zu “Konsumentenfrust

  1. Gut, ich habs verstanden!😀
    Aber ich hab halt auch nix zu sagen….

If I promise to read it, can I convince you to comment? Wenn ich verspreche, dass ich es lese, kann ich dich überzeugen, zu kommentieren?

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