Verbrechen und Statistik

Hannover ist die gefährlichste Stadt Norddeutschlands (6. in der Kriminalitätsstatistik)- mit 13.842 Verbrechen pro 100.000 Einwohner.

Bremen schaffte es auf Platz 7.

Neu war mir, dass die Verbrechen in den Banken (Spekulationen mit Lebensmitteln, Vernichtung von Steuergeld durch riskante Spekulationen, für die dann doch der Steuerzahler gerade steht) tatsächlich offiziell als Verbrechen gewertet werden – oder wie sonst kommt Frankfurt am Main auf Platz 1?

*Sarkasmusmodus wieder aus*

Hannover auf der 6, Bremen auf der 7, Hamburg (größer als beide zusammen) auf der 9, Lübeck (12) und Kiel (17) auch noch in der Top Twenty. Und Rostock ist 21. Der Norden ist kriminell. Der Norden ist auch arm. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht. *und ich war schon immer schelmisch veranlagt*

Und wer sich im Zusammenhang Armut und Kriminalität über die Frankfurter und die Düsseldorfer wundert – die haben die großen Flughäfen. Drogenschmuggel, Kofferdiebstahl, Zollvergehen … spielt alles mit rein.

Das könnte auch in Hamburg, Hannover und Bremen mit ihren (allerdings deutlich kleineren) Flughäfen der Fall sein. Außerdem ist Hannover bekannt dafür, dass hier intensiv nach Schwarzfahrern gefahndet wird.

Es werden eben auch die Nicht-Gewaltverbrechen in dieser Statistik erfasst.

Es gilt also der alte Satz: Traue keiner Statistik blind – zumindest stelle ein paar Fragen – wie bei jeder Studie.

So hat ein französischer Professor das Ende des BHs eingeläutet:

Die Schlagzeile „weg mit dem BH“ ist ja ein wunderbarer Eye-Catcher. Erst ganz unten im Artikel wird eingeräumt, dass es bei großen Körbchengrößen, bei Müttern und bei Dicken nicht richtig wäre. Und – dass der Professor bisher nur JUNGE Frauen, vor allem Sportlerinnen, untersucht habe (war sicher auch angenehmer anzusehen, nicht wahr, Herr Professor ;)  ). Und dass man, um das allgemeinverbindlich zu sagen, viel weiter angelegte Studien betreiben müsste! Dass das überhaupt eingeräumt wurde, ist schon bemerkenswert. Im Allgemeinen werden solche Studienergebnisse nämlich ohne diesen Warnhinweis abgeliefert.

 

 

 

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