Wie lang bleibt mir

Nach der Lektüre eines schon fast philosophischen Artikels im Guardian stelle ich mir die Frage

Sollte man mit seiner Zeit nicht etwas bewusster umgehen. Teilweise habe ich das schon angefangen, als mir klar wurde, wie unsicher mein Job hier in dieser Stadt war – und dass ich diesem Flecken Erde vielleicht bald Good-bye sagen muss.

Da nahm ich mir vor, all die schönen Dinge, die es nur hier gibt, mehr zu nutzen. Und auch auszunutzen, dass ich meine Freunde HIER habe.  Als bekennende Sofa-Kartoffel fällt mir das Rausgehen oft schwer. Aber das letzte halbe Jahr ging ich eben doch öfter raus – nutzen, was ich bisher ignoriert habe.

Diese Einstellung, etwas „läuft nicht weg“ – „to take something for granted“ – deswegen muss man sich nicht drum kümmern, deswegen kann man Sachen verschieben, diese Einstellung ist nicht nur in Partnerschaften schädlich.

Man ignoriert das gern, kümmert sich lieber um die „wichtigen“ – oder die „spaßigen“ – oder wenn auch nicht lieber, aber doch dringender um die problematischen Dinge – bis plötzlich die Dinge doch weg sind, die wir für sicher hielten. „If it wasn’t for the last day, nothing would get done“ ist nicht nur das Motto von Bummelanten – es ist auch Ausdruck, dass wir den Eindruck von Vergänglichkeit brauchen, um Sachen als „wichtig“ zu erachten.

Dazu bitte als Soundtrack Bruno Mars „When I was your man“ hören😉

 

 

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