Monatsarchiv: August 2012

Willst du etwas richtig gemacht haben, musst du es selber machen

Heute also wird wieder selber gekocht:

Shakshuka

Ein in Nordafrika und im östlichen Mittelmeer (Türkei, Palästina, Syrien) verbreitetes Gericht, nicht sehr aufwendig, eigentlich nur ein paar heiße, gewürzte Tomaten mit Ei und Weißbrot.

Da ich aber bei der Wärme nicht stundenlang am Herd stehen möchte, und ein afrikanisches Restaurant einfach nicht in Hannover vorhanden ist, wird es reichen, um auf meiner kulinarischen Weltreise auch den letzten Kontinent (außer der Antarktis, die lasse ich wirklich ganz außen vor) zu „bereisen“.

Alternativ hätte ich mir auch eine Rote Linsensuppe mit nordafrikanisch gewürzten Hackbällchen vorstellen können, aber die mache ich bei etwas kühlerem Wetter. Die klingt nämlich auch sehr lecker, vielleicht ein wenig säuerlich mit Joghurt und Zitronensaft.

Gnu, Zebra, Giraffe und Elefant habe ich sowieso nicht auf meiner Speisekarte … Und auch auf Insekten verzichte ich vorläufig noch. Vielleicht ein andermal – wo mich eine Freundin ja schon darauf eingestimmt hat, dass, wenn ich 80 bin, dies das einzige bezahlbare Fleisch sein wird. Geröstetes Heuschreckenmus mit  Bohnen … oder Madensuppe mit roten Linsen. Lecker … Ich probiere ja gern was Ungewöhnliches, aber  ob ich soweit gehen möchte?

Shakshuka ist jedenfalls schnell gemacht: ein paar Frühlingszwiebeln mit Knoblauchscheiben und Kreuzkümmelpulver anbraten, dazu Tomaten, zerkleinert, aus der Dose, mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Anschließend 15 Minuten köcheln lassen, dann Eier draufgeben (roh) – das Eiweiß unter das Gemüse rühren, nochmal würzen, die Eier stocken lassen.

Dazu Weißbrot.

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