Englischer Sommer

Da es diese Woche der bisher regnerischste Tag ist, habe ich beschlossen, mit einem Englischen Frühstück meine kleine „Weltreise“ weiterzuführen. Es sollen ja wieder bessere Tage kommen.

Draußen war ich trotzdem – Zeitung holen.

Mein Englisches Frühstück bestand aus getoastetem Brot (allerdings ein Vollkornbrot), aus einem Spiegelei, aus Pilzen und Tomaten – wo ich die Pfanne schon mal draußen hatte. Sehr füllend. Dazu natürlich Englischer Breakfast-Tee. Mit Milch – wie Georg Mikes so schön schrieb, die englische Variation eines aromatischen Getränks, die ihm eine graue Farbe verleiht und den Geschmack ruiniert. Ich würde es nicht trinken, wenn ich es genauso sähe.

Und dazu ein Mango-Orange-Fruchtsaftgetränk – nur so der Vollständigkeit halber.

Wenn ich meinen Tiefseetaucheranzug wiederfinde (vielleicht hätte ich mir erstmal einen kaufen sollen), trau ich mich vielleicht noch raus, um rohe Bratwürstchen zu kaufen – für Toad in the hole. Obwohl das Rezept ähnlich obskur klingt wie das Spreewälder Apfelkuchenrezept … also viel mit „Wenn das Gargut diese und jene Farbe hat“ – wenig präzise.

Solche Rezepte haben natürlich einen hohen Kokosnussfaktor.

Das englische Frühstück eher nicht so – sprich keine Kokosnuss für die Engländer.

Nachtrag: Auf derbe Kritik hin muss ich zugeben, ich habe natürlich den Abenteuerfaktor deutlich runterreduziert – MIT WÜRSTCHEN (englischen, keine deutschen) hätte es einen hohen Kokosnussfaktor gegeben – ich MAG die Frühstückswürstchen einfach nicht. Wäre also sehr abenteuerlich von mir gewesen, sie zu essen. Aber ich dachte, ich nehme keine Lebensmittel, die ich eh nicht essen mag (wenn ich das vorher weiß!) und daher ist es ja auch nur eine VERSION eines Englischen Frühstücks.

Ob man Porridge DAZU isst – nun, für mich wäre beides so sättigend, dass ich entweder das eine oder das andere essen kann, nicht beides. Nichts destotrotz – das Englische daran ist, morgens bereits die Pfanne rauszuholen und nicht nur Ei sondern auch Tomaten (Pilze können, müssen aber nicht, ich mags) darin anzubraten. Wobei ein Spiegelei für mich Englischer scheint als scrambled eggs – RÜHREI kenne ich durchaus auch vom continental breakfast.

Aber ich gebe zu, es geht noch viel Englischer als dies!

4 Antworten zu “Englischer Sommer

  1. Schwester Ingeborg

    Moment…englisches Frühstück?…wo waren die beked beans?……die kleinen Bratwürstchen?…das Weetabix?…oder für den höheren Kokosnußfaktor das/der Porridge?…das war ja englisches Frühstück light…very dissappointing… 😛

    • Also, die Bratwürstchen mochte ich schon im Originalland nicht. Das hätte in der Tat den Kokosnussfaktor erhöht. Porridge ist für mich eine Mahlzeit in sich – danach bin ich pappsatt – und hätte vermutlich wirklich das Gefühl, Pappe konsumiert zu haben😉
      Weetabix – hab ich nicht im Hause gehabt, ebenso die baked beans. Allerdings ist Weetabix in der Tat Geschmackssache – ich find es eher geschmacksfrei, damit sehr englisch, hätte unbedingt einen hohen Kokosnussfaktor erhalten *lach*
      Und auch die Beans hätten den Abenteuerfaktor erhöht.
      Aber da ich soviel esse in diesen Tagen, musste es einfach LIGHT sein – sonst muss ich nach diesem Urlaub eine größere Hosengröße anschaffen.

  2. Schwester Ingeborg

    das sollte natürlich baked beans heißen…😉

  3. A. aus H. an der L.

    Cooked breakfast – love it. Especially the sausages and the scrambled eggs. Yummy! Freshly fried mushrooms and tomatoes are great, too, and some toasted bread is a must. With bitter marmelade (orange) and salted butter. And orange juice. And cornflakes.
    I rather skip the beans, though, and marmite does not rank high on my list either.
    For an US american touch I also like pancakes and maple syrup lots.
    The tea… well. Personally I only take milk and sugar in my tea if I have to drink some in Britain. But then I prefer Darjeeling over Assam/Ceylon any time.
    Hmm yumyum, I am getting hungry.

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